Newsletter aus dem Landtag von Bernhard Seidenath, MdL, 19.06.2020
Sehr geehrte Damen und Herren,
mehrere Millionen Menschen in Deutschland haben bereits die neue Corona-Warn-App installiert, die die Bundesregierung diese Woche vorgestellt hat. Eines von vielen Werkzeugen im Kampf gegen die Verbreitung des Virus. Denn #gemeinsamgegencorona funktioniert nur dann, wenn alle mithelfen und sich an die Hygieneregeln halten und wir uns gemeinsam in dieser schwierigen Zeit unterstützen. Auch in der neuen Ausgabe unseres Fraktionsmagazins HERZKAMMER geht es um Corona und darum, wie wir gemeinsam diese herausfordernde Situation bewältigen können.
Was diese Woche sonst noch im Landtag und im Landkreis Dachau los war, erfahren Sie in meinem heutigen Newsletter:
- Diese Woche im Plenum
- Gemeinsam gegen Corona — die neue HERZKAMMER ist da!
- Registrierkassen-Umstellung: CSU-Fraktion für Verlängerung der Übergangsfrist
- Waldbauern brauchen faire Holzpreise – Ventil für Schadholz schaffen
- Die Woche in Bildern
- Die Zahl der Woche
- Tag der Organspende 2020
- Sprachtests für Mediziner aus dem Ausland
- Lebensretter beim SV Petershausen
- Bayern stützt seine Reha-Einrichtungen
- Näheres zur Maskenpflicht
- Temporäres Geschwindigkeitslimit auf der A 8
- Dank an unsere Soldatinnen und Soldaten
- Etwa 65.000 Euro für Sanierung der Mehrzweckhalle in Petershausen
Nun wünsche ich Ihnen eine gedeihliche Lektüre und ein erholsames Wochenende
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Bernhard Seidenath


Am 13. Juni war “Tag der Bundeswehr” — und folglich eine gute Gelegenheit, den Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, die uns beschützen, Danke zu sagen! Wer unsere Bundeswehr ebenfalls unterstützen möchte, kann sich unter www.wir-danken-Euch.com registrieren.
In den letzten Wochen habe ich wiederholt Anfragen zur Maskentragepflicht während der Corona-Pandemie erhalten. Grundsätzlich ist das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung extrem wichtig, um gerade beim Einkaufen, im Öffentlichen Nahverkehr und auch sonst, wo sich Menschen begegnen, die Ansteckung mit dem Corona-Virus zu verhindern. Wer eine Maske trägt, schützt seine Mitmenschen, weniger sich selbst, weshalb alle, die eine Maske verweigern, obwohl bei ihnen keine Hinderungsgründe vorliegen — wie etwa bei den AfD-Abgeordneten und Mitarbeitern im Bayerischen Landtag — nur als reichlich rücksichtslos und unsolidarisch bezeichnet werden können. Gleichwohl gibt es auch Ausnahmen von der Maskenpflicht, die in der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung der Staatsregierung im einzelnen geregelt sind: So braucht eine Maske ausnahmsweise dann nicht getragen werden, wenn sie im Einzelfall, insbesondere aus ärztlicher Sicht, als unzumutbar gilt. Wer aufgrund einer Behinderung nicht in der Lage ist, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen, muss auch eine Sanktionierung nicht befürchten. Bei einer möglichen Überprüfung, etwa durch Polizeibeamte, kann ein Schwerbehindertenausweis oder ein bestätigendes Attest für Klarheit sorgen. Dass nicht jeder gesundheitlich in der Lage ist, der Maskenpflicht nachzukommen, sollten dann auch die Mitmenschen der davon Betroffenen bedenken und sie nicht vorverurteilen oder sie womöglich gar verbal angehen. Die Maskenpflicht ist ein enorm wichtiger Beitrag, um zu einer weitestgehenden Normalität zurückkehren zu können. Abstand halten, Handhygiene und Maskenpflicht helfen enorm dabei, die Verbreitung des schlimmen Virus zu verhindern. Wir werden aller Voraussicht nach noch mindestens ein Jahr mit diesen Einschränkungen leben müssen.
Der neue Defibrillator beim Sportverein Petershausen ist einsatzbereit! Danke an SV-Vorsitzenden Hubert Doetsch für seine Hartnäckigkeit und an die Flughafen München GmbH für das großzügige Sponsoring! Ich freue mich, dass ich beide zusammenbringen konnte. Der Defi kann nun Leben retten — und wird hoffentlich nie gebraucht!
Einer der wenigen Termine, die in den aktuellen Corona-Zeiten physisch und nicht als Telefon- oder Videokonferenz stattfanden, hat mich vor kurzem in das Institut für Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin der Ludwig-Maximilians-Universität (
Der Organspendelauf im Vorfeld des Tags der Organspende (immer am 1. Samstag im Juni) findet in diesem Jahr vom 1. bis 6. Juni nur virtuell, das heißt als Einzellauf statt. Ich habe mich gerne daran beteiligt, um auf die gute und wichtige Sache der Organspende aufmerksam zu machen. Denn nach wie vor sterben pro Tag in Deutschland mindestens drei Menschen, die durch ein Spenderorgan hätten gerettet werden können. Näheres zum Organspendelauf findet sich unter 




