Newsletter Gesundheit & Pflege

newsletter Newslet­ter 23.07.2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
nach arbeitsin­ten­siv­en Wochen startet nun die Som­mer­pause. Ein paar Zahlen: Dem Gesund­heit­sauss­chuss sind allein seit Jan­u­ar 2021 über 270 Peti­tio­nen zugewiesen wor­den; davon wiederum betrafen über 220 Anliegen in irgen­dein­er Weise die „Coro­­na-Pan­demie“. Kurz zur Verge­gen­wär­ti­gung: In der gesamten ver­gan­genen Leg­is­laturpe­ri­ode waren es „nur“ 422 Eingaben. Hinzu kom­men Anträge und Geset­ze­sen­twürfe, Anhörun­gen, usw. Deshalb sei auch an dieser Stelle den Mit­gliedern des Gesund­heit­sauss­chuss­es, dem Auss­chuss­büro und den Vertretern der Staat­sregierung gedankt, die die enorme Belas­tung fortwährend mit­ge­tra­gen haben!

Coro­na war aber mit­nicht­en alleinbes­tim­mend — und wird es auch nach der Som­mer­pause nicht sein. Coro­na hat gezeigt: Pflege ist das Megath­e­ma der Zukun­ft. Nötig sind ins­beson­dere mehr Fachkräfte. Bei der Lan­des-Dekanekon­ferenz Pflegewis­senschaft Bay­ern haben wir uns vor allem über die Akademisierung in der Pflege aus­ge­tauscht. Im Moment ist nicht ein­mal ein halbes Prozent der Pfle­gen­den akademisch gebildet, Ten­denz sog­ar eher sink­end. Das ist zu wenig! Es geht hier um die so wichtige Steigerung der Attrak­tiv­ität des Pflegeberufs.

Hierin sind wir uns auch mit Bay­erns Gesund­heitsmin­is­ter Klaus Holetschek einig: Wir brauchen eine große Pflegere­form, die diesen Namen auch ver­di­ent und die Lösun­gen für die großen Pflege­fra­gen bere­i­thält. Hier­an wer­den wir gemein­sam weit­er­ar­beit­en — genau­so wie an der ärztlichen Ver­sorgung im ländlichen Raum. Dazu sprachen wir unter anderem mit Dr. Wolf­gang Kromb­holz, Vor­standsvor­sitzen­der der Kassenärztlichen Vere­ini­gung Bay­erns (KVB), die den Sich­er­stel­lungsauf­trag für die ambu­lante ärztliche Ver­sorgung inne hat.

Ich wün­sche Ihnen eine erhol­same Som­merzeit, eine inter­es­sante Lek­türe, freue mich auf ein Feed­back und grüße Sie herzlich
Ihr

Ihr Bernhard Seidenath

 

Ärztliche Ver­sorgung im ländlichen Raum
Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­­tion

Werk­stattge­spräch
Mit der ärztlichen Ver­sorgung vor allem im ländlichen Raum hat sich der Arbeit­skreis Gesund­heit und Pflege im Rah­men eines hochkarätig beset­zten Werk­stattge­sprächs auseinan­derge­set­zt. Aus Coburg berichtete Dr. Ulrich Zuber aus der Prax­is – im dor­ti­gen Mit­tel­bere­ich sind 22 Arzt­sitze derzeit nicht beset­zt. Das Faz­it der bei­den Gesund­heit­spoli­tik­er der CSU-Land­­tags­frak­­tion, Bern­hard Sei­de­nath und Mar­tin Mit­tag: „Es ist zwar in den ver­gan­genen Jahren vieles passiert, etwa die Ein­führung der Amts- und Lan­darztquote. Aber wir müssen weit­er arbeit­en. Ins­beson­dere müssen wir die rechtlichen Voraus­set­zun­gen schaf­fen und dazu motivieren, dass Kom­munen, aber auch die Kassenärztliche Vere­ini­gung Bay­erns selb­st Prax­en betreiben. Es geht um Daseinsvor­sorge und um die Ver­sorgung der Menschen.“

An dem Gespräch nah­men zudem teil: Die Land­tagsab­ge­ord­neten Bar­bara Beck­er, Dr. Mar­cel Huber, Mar­tin Wagle und Hol­ger Dremel sowie Prof. Dr. Anto­nius Schnei­der (TU München), Prof. Dr. Anne Sim­men­roth (Uni­ver­sität Würzburg), Dr. Wolf­gang Kromb­holz und Jochen Mau­r­er (Kassenärztliche Vere­ini­gung Bay­erns), Prof. Dr. Joachim Grif­ka (Askle­pios Klinikum Bad Abbach), Ull­rich Zuber (Hausarztvere­in Coburg), Mar­ti­na Berg­er (Lan­drat­samt Coburg).
Mehr zum Thema

Werk­stattge­spräch im Arbeit­skreis für Kom­mu­nale Fra­gen, Innere Sicher­heit und Sport
Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­­tion

Mehr Notärzte für Bayern
Anlässlich ein­er Son­der­sitzung hat sich der Arbeit­skreis Kom­mu­nales und Innen­poli­tik der aktuellen Sit­u­a­tion im Notarzt­di­enst gewid­met. Mit dabei waren die Arbeits­ge­mein­schaft der bay­erischen Notärzte Bay­erns sowie Vertreterin­nen und Vertreter der kassenärztlichen Vere­ini­gung Bay­erns, der Sozialver­sicherungsträger und des Innen­min­is­teri­ums. Der CSU-Frak­­tion im Land­tag liegt es am Herzen, dass die bay­erische Bevölkerung auch in ein­er Not­si­t­u­a­tion stets auf die beste Ver­sorgung zählen kann.

 

Sozialpä­di­a­trische Zentren
Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­­tion

Ver­sorgung verbessern
Zu einem Werk­stattge­spräch zur Ver­sorgungssi­t­u­a­tion durch sozialpä­di­a­trische Zen­tren (SPZ) hat­te der Arbeit­skreis Gesund­heit und Pflege virtuell und in den Land­tag ein­ge­laden. Zwei Stun­den lang wurde das The­ma von allen Seit­en beleuchtet: die Kassenärztliche Vere­ini­gung Bay­erns (KVB), die Fachge­sellschaften, die Krankenkassen, das Gesund­heits- und das Sozialmin­is­teri­um sowie Träger von SPZ. Unser Ziel war es, die Pla­­nungs- und Genehmi­gungs­grund­la­gen für SPZ auf dem aktuellen Stand der Dinge weit­erzuen­twick­eln. Dies passiert nun durch eine Experten-Arbeit­s­­gruppe unter der Leitung von Pro­fes­sor Dr. Volk­er Mall, Ärztlich­er Direk­tor (kbo-Kinderzen­trum München gemein­nützige GmbH) und Lehrstuh­lin­hab­er Sozialpä­di­a­trie (TU München), die die Richtlin­ien fortschreiben wird. Wichtig sind möglichst pass­ge­naue — ambu­lante wie sta­tionäre — Ver­sorgungsange­bote für betrof­fene Kinder und deren Fam­i­lien samt ein­er inten­siv­en Frühförderung.

Zu Gast im Land­kreis Rhön-Grabfeld
Foto:CSU-Fraktion

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Pflegeübungszen­trum Mellrichstadt
Zu Besuch im Pflegeübungszen­trum (PÜZ) in Mell­rich­stadt: Der Arbeit­skreis Gesund­heit und Pflege der CSU-Land­­tags­frak­­tion hat­te es 2014 auf den Weg gebracht. Der heutige Gesund­heitsmin­is­ter Klaus Holetschek war sein­erzeit im Arbeit­skreis eben­falls maßge­blich beteiligt. “Für Ange­hörige ist es ein Segen, wenn sie drei Wochen lang mit einem — nicht sel­ten plöt­zlichen — Pflege­fall dort wohnen und unter fach­lich­er Anleitung die Pflege üben kön­nen”, ist der gesund­heit­spoli­tis­che Sprech­er der CSU-Frak­­tion, Bern­hard Sei­de­nath, überzeugt. Ziel müsse eine solche Ein­rich­tung für jeden Regierungs­bezirk sein. Mit dabei waren auch Bar­bara Stamm und Dorothee Bär, die Staatsmin­is­terin im Bundeskanzleramt.
Zum Pflegeübungszen­trum

 

Foto:CSU-Fraktion

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Impfzen­trum
Im Anschluss wurde das Impfzen­trum des Land­kreis­es Rhön-Grabfeld besucht: Lan­drat Thomas Haber­mann erläuterte den Gästen — Gesund­heitsmin­is­ter Klaus Holetschek, Staatsmin­is­terin Dorothee Bär sowie den Abge­ord­neten Stef­fen Vogel, San­dro Kirch­n­er und Bern­hard Sei­de­nath — die aktuelle Sit­u­a­tion. Knapp 55 Prozent der Land­kreis-Bevölkerung haben eine erste Imp­fung erhal­ten, mehr als 40 Prozent sind schon voll­ständig geimpft. “Erfreulich war, so viele junge Leute zu sehen, die sich haben impfen lassen! Das ist sehr gut und wichtig im weit­eren Kampf gegen die Pan­demie. Mein Appell: Wer sich impfen lassen kann, sollte dies tun. Das ist ein wichtiger Akt der Sol­i­dar­ität, vor allem mit denen, die sich nicht impfen lassen kön­nen”, so Seidenath.
Mehr Infor­ma­tio­nen zur Coronaimpfung

Min­is­ter zu Gast
Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­­tion

Pflege ist Zukunftsthema
Mit dem Mega- und Zukun­ft­s­the­ma „Pflege“ hat sich der Gesund­heit­sauss­chuss des Land­tags befasst. Zu Gast war Pflegem­i­nis­ter Klaus Holetschek. Man war sich einig, dass alles getan wer­den muss, um eine human­itäre Katas­tro­phe zu ver­mei­den. Deshalb brauchen wir im Bere­ich der Pflege eine Rev­o­lu­tion: Mehr Attrak­tiv­ität für den Pflege­beruf, eine Dynamisierung der Leis­tungs­be­träge aus der Pflegev­er­sicherung, einen höheren Steuerzuschuss aus Bun­desmit­teln und die Ver­lässlichkeit für die pfle­gen­den Angehörigen.

 

 

Ther­a­pi­en gegen Covid-19 stärken
Foto:CSU-Fraktion

Foto:CSU-Fraktion

Studie zu Ivermectin
In einem Schreiben haben sich der par­la­men­tarische Geschäfts­führer, Tobias Reiß, und Bern­hard Sei­de­nath an Bun­des­ge­sund­heitsmin­is­ter Jens Spahn gewandt. Gefordert wird, in der Pan­demiebekämp­fung nicht zu sehr auf die Imp­fun­gen zu set­zen, son­dern auch das The­ma Ther­a­pie fachkundig und effizient weit­er voranzubrin­gen. Zwin­gen­des Ziel müsse eine möglichst frühe COVID19-Behand­lung mit einem bre­it­en Medika­mente­nansatz sein, der sich nach der jew­eils besten Evi­denz richtet.
Schreiben an Bun­des­ge­sun­heitsmin­is­ter Jens Spahn

Defib­ril­la­toren
Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­­tion

Plöt­zlichen Herz­tod verhindern
Der Kampf gegen den plöt­zlichen Herz­tod macht Fortschritte. Der Freis­taat Bay­ern fördert lan­desweit zusät­zliche Defib­ril­la­toren (automa­tisiert­er extern­er Defib­ril­la­tor, kurz AED) mit­tler­weile 35 bay­ern­weit. Zusät­zlich hat die Mach­barkeits- und Konzept­studie bewiesen, dass der Freis­taat mit ein­er AED-Daten­bank, die in die Alarmierungs­kette des Ret­tungs­di­en­stes einge­bun­den ist, einen sin­nvollen Beitrag zur Bekämp­fung der Auswirkun­gen des plöt­zlichen Herz­todes leis­ten und dabei diesen Aspekt der all­ge­meinen Gesund­heitsvor­sorge pos­i­tiv beset­zen kann. Denn was hil­ft ein Defib­ril­la­tor, von dem man nicht weiß, dass es ihn gibt.

Eini­gung
Foto: Pixabay

Foto: Pix­abay

Notarzthono­rare steigen
Die Kassenärztliche Vere­ini­gung Bay­erns (KVB) und die Sozialver­sicherungsträger haben sich nach lan­gen Ver­hand­lun­gen auf eine neue notärztliche Vergü­tung in Bay­ern ver­ständigt. Auch Bern­hard Sei­de­nath begrüßt die Eini­gung: “Mit der neuen Ent­geltvere­in­barung sich­ern KVB und Kos­ten­träger das hohe Niveau der notärztlichen Ver­sorgung in Bay­ern auch kün­ftig finanziell. Die deut­liche Anhebung der Hon­o­rare ist angemessen und würdigt die Leis­tung der Notärzte.” Die Kos­ten­träger haben das jährliche Vol­u­men für die notärztliche Vergü­tung nochmals um 20 Prozent auf 82 Mil­lio­nen Euro pro Jahr erhöht. Darüber hin­aus wird es kün­ftig auch Zuschläge für die Nacht sowie für Woch­e­nend- und Feiertage geben.
Mehr dazu hier

 

 

Imp­fap­pell
Bild: BRK Dachau

Bild: BRK Dachau

Son­der­imp­fak­tio­nen im Freistaat
Das ‘Impfen to go’ im Freis­taat nimmt weit­er Fahrt wie in Dachau auf. “Jede Imp­fung zählt — und hil­ft im Kampf gegen die Pan­demie! Ich appel­liere an die Men­schen in Bay­ern, die noch unentschlossen sind oder zweifeln, diese Imp­fange­bote wahrzunehmen”, so Bern­hard Sei­de­nath. Die lan­desweit­en Son­der­imp­fak­tio­nen find­en sich im Inter­net auf der Web­seite des Gesund­heitsmin­is­teri­ums.
Ich tu’s für

 

 

 

newsletter

‌‌Sehr geehrte Damen und Herren,
ein halbes Jahr nach dem Start der Coro­­na-Imp­­fun­­gen ist jed­er zweite in Bay­ern ein­mal geimpft, jed­er dritte hat schon den vollen Impf­schutz. Die Inzi­denz­zahlen entwick­eln sich inzwis­chen sehr pos­i­tiv — und den­noch: Coro­na ist nicht vor­bei. Wir müssen weit­er­hin vor­sichtig sein. Allerd­ings leuchtet das Licht am Ende des Tun­nels deut­lich heller.

Im weit­en Feld der Gesund­heits- und Pflege­poli­tik, das die Men­schen ele­men­tar berührt, gibt es auch über die Pan­demiebekämp­fung hin­aus viel zu tun. Nun beste­ht die Chance, unsere Ini­tia­tiv­en in diesem Bere­ich wieder ver­stärkt in die öffentliche Wahrnehmung zu brin­gen. Einiges lesen Sie bere­its in diesem Newsletter.

Mit guten Wün­schen – vor allem für Gesund­heit – grüße ich Sie herzlich

Ihr Bernhard Seidenath

Bay­erische Therapiestrategie
Foto: Arek Socha/Pixabay

Foto: Arek Socha/Pixabay

Erster Förderbescheid übergeben
Die bay­erische Coro­­na-Strate­gie aus Präven­tion, Tests und der Entwick­lung von Impf­stof­fen wurde vor eini­gen Wochen um eine vierte Säule ergänzt: Mit ein­er Bay­erischen Ther­a­pies­trate­gie sollen erfol­gver­sprechende bay­erische Ther­a­piean­sätze vom Freis­taat unter­stützt und zur Zulas­sungsreife gebracht wer­den. In der ver­gan­genen Woche kon­nte dazu der erste Förderbescheid an ein bay­erisches Unternehmen über­re­ichen wer­den: an die Pieris Phar­ma­ceu­tic GmbH aus Hall­bergmoos. Weit­ere sechs wer­den folgen.
Weit­ere Informationen

 

Pal­lia­tivmedi­zin
Bild: CSU-Fraktion

Bild: CSU-Frak­­tion

Tagesklin­is­che Ange­bote ausbauen
Die Human­ität unser­er Gesellschaft zeigt sich ins­beson­dere am Umgang mit Ster­ben­den. Ein men­schen­würdi­ges Leben bis zum Schluss ist daher ein hohes gesund­heit­spoli­tis­ches Ziel. Aus diesem Grund wollen wir das Hos­piz- und Pal­lia­tivwe­sen in unserem Land weit­er verbessern. Eine inter­es­sante Option ist dabei eine pal­lia­tivmedi­zinis­che Tagesklinik, die es in Bay­ern bish­er nur am Klinikum Aschaf­fen­burg-Alzenau gibt. Deren Che­farzt Dr. Alfred Paul hat dieses teil­sta­tionäre Ange­bot am 25. Juni in ein­er Videokon­ferenz unter anderem den bei­den Abge­ord­neten Pro­fes­sor Dr. Win­fried Baus­back und Bern­hard Sei­de­nath vorgestellt. Die Tagesklinik kön­nte tat­säch­lich eine Lücke füllen und ein pass­ge­naues Ange­bot zwis­chen den ambu­lanten Ver­sorgungs­for­men AAPV und SAPV sowie den sta­tionären Ver­sorgun­gen durch pal­lia­tivmedi­zinis­che Dien­ste, Pal­lia­tivs­ta­tio­nen oder sta­tionäre Hos­pize sein. Arbeit­skreis-Vor­sitzen­der Bern­hard Sei­de­nath erk­lärte dazu: „Wir wer­den prüfen, ob wir weit­ere Ein­rich­tun­gen dieser Art in Bay­ern brauchen. Ich kann mir das sehr gut vorstellen.“

Medi­zinis­che Fachsprachenprüfung
Bild: CSU-Fraktion

Bild: CSU-Frak­­tion

Testver­fahren verbessern
Aus erster Hand hat sich AK-Vor­sitzen­der Bern­hard Sei­de­nath am 25. Juni in der Lud­wig-Max­i­m­il­ians-Uni­ver­sität München (LMU) über den aktuellen Stand der Fach­sprachen­prü­fung Medi­zin (FaMed) informiert. Ihr müssen sich ange­hende Ärztin­nen und Ärzte aus dem Aus­land unterziehen, damit sie in unserem Land prak­tizieren dür­fen. Prof. Mar­tin Fis­ch­er und Prof. Jörg Roche präsen­tierten das in ihrem Insti­tut für Deutsch als Fremd­sprache entwick­elte und inzwis­chen weit­er verbesserte Testver­fahren, das in Rhein­­land-Pfalz bere­its ange­wandt wird und das auch zu Coro­­na-Zeit­en her­vor­ra­gend geeignet ist, da es über die Dis­tanz funk­tion­iert. Dass Ärzte einan­der und Patien­ten ihre Ärzte ver­ste­hen – und umgekehrt – ist ele­men­tar wichtig für die Patien­ten­sicher­heit! Hier darf auch kein Auge zuge­drückt wer­den! Die LMU hat hier sehr real­is­tis­che und real­ität­sna­he Szenar­ien entwick­elt, um das geforderte C 1‑Niveau zu überprüfen.

Coro­na-Belas­tun­gen bei Kindern und Jugendlichen
Foto: Michal Jarmoluk | @ Pixabay

Foto: Michal Jar­moluk | @ Pixabay

Forschung und Reha-Ange­bote ausbauen
Mit einem geziel­ten Maß­nah­men­paket wollen wir die Auswirkun­gen der Pan­demie auf Kinder und Jugendliche abmildern. Konkret sollen dazu die Erforschung von Coro­­na-Spät­­fol­­gen bei Kindern und Jugendlichen vor­angetrieben, Reha-Ange­bote aus­ge­baut und weit­ere Plätze für Mut­ter-Vater-Kind-Kuren in Bay­ern geschaf­fen wer­den. Geplant sind hier auch kurzfristige ambu­lante Kurange­bote, um län­gere Wartezeit­en ger­ade in den Ferien zu verkürzen.
Pressemit­teilung zum Thema

 

 

Pflegeaus­bil­dung attrak­tiv­er gestalten
Foto: eliola | @ Pixabay

Foto: eli­o­la | @ Pixabay

Gen­er­al­is­tik zukun­fts­fest machen
Die Pflege ist ein wichtiges Zukun­ft­s­the­ma. Wir brauchen in der Pflege attrak­tive Aus­­bil­­dungs- und Arbeits­be­din­gun­gen. Wir wollen mehr Aus­bil­dungsver­bünde zwis­chen den Pflege­fach­schulen, den Ein­rich­tun­gen und den Kom­munen schaf­fen. Deshalb haben wir im Gesund­heit­sauss­chuss fünf Anträge gestellt. Außer­dem wollen wir dafür sor­gen, dass wir auch kün­ftig aus­re­ichend Men­schen für die Pflege aus­bilden können.
State­ment von Bern­hard Sei­de­nath im Video

 

 

Frei­willi­gen­di­en­ste: Mehr Attrak­tiv­ität und Wertschätzung
Foto: citypraiser | @ pixabay

Foto: cityprais­er | @ pixabay

Rah­menbe­din­gun­gen verbessern
Wir haben uns dafür einge­set­zt, dass kün­ftig noch mehr junge Men­schen Frei­willi­gen­di­en­ste leis­ten kön­nen und sie dafür auch mehr Wertschätzung erfahren. Konkret sollen dazu mehr Stellen für das Frei­willige Soziale Jahr (FSJ), das Frei­willige Ökol­o­gis­che Jahr (FÖJ) und den Bun­des­frei­willi­gen­di­enst geschaf­fen, die finanzielle Unter­stützung verbessert und Anrech­nungsmöglichkeit­en der Dien­stzeit, etwa bei Wartese­mes­tern, erle­ichtert werden.
Pressemit­teilung zum Thema

 

 

 

Exper­te­nan­hörung “Medi­zin­studi­um in Bayern”
Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­­tion

Bay­ern ist auf einem guten Weg
Wie erre­ichen wir, dass wir auch kün­ftig in Bay­ern genü­gend Ärzte haben? Zehn hochkarätige Experten waren in der gemein­samen Sitzung von Gesund­heits- und Wis­senschaft­sauss­chuss zu Gast, um über die Zukun­ft des Medi­zin­studi­ums in Bay­ern zu beraten.
Ein Schlüs­sel dazu liegt in der aus­re­ichen­den Anzahl von Stu­di­en­plätzen in ganz Deutsch­land. In Bay­ern gehen wir hier voran und haben bere­its zusät­zliche Stu­di­en­plätze geschaf­fen, etwa in Augs­burg und Bayreuth/Erlangen.
Das Faz­it im Video

 

 

Kom­ple­men­tärmedi­zinis­che Ansätze gegen Post-Covid
Bild: CSU-Fraktion

Bild: CSU-Frak­­tion

Chan­cen nutzten
Wie behan­delt man Pati­entin­nen und Patien­ten, die an Covid erkrankt sind? Welche ver­schiede­nen Meth­o­d­en und Ansätze gibt es? Wie sieht es mit Langzeit­fol­gen aus? Diese und weit­ere Fra­gen hat der Arbeit­skreis für Gesund­heit und Pflege am Tag nach dem 200. Geburt­stag von Sebas­t­ian Kneipp mit den Medi­zin­ern Dr. Johannes Wilkens, Dr. Dominik Müller und Dr. Ulf Rik­er disku­tiert. Im Raum stand dabei auch die Frage, inwieweit naturheilkundliche Ver­fahren in die Ther­a­pie auch von Post- bzw. Long-Covid-Pati­entin­­nen und Patien­ten miteinge­bun­den wer­den kön­nten und soll­ten. „Klar ist: Wir wer­den die Pan­demie nicht durch Kom­ple­men­tärmedi­zin been­den. Wir soll­ten aber die Chance ergreifen, die Vorteile von Schul- und Kom­­ple­­men­tär-Medi­zin, also von inte­gra­tiv­er Medi­zin, für die Pati­entin­nen und Patien­ten so gut wie möglich nutzbar zu machen“, erk­lärten die stel­lvertre­tende Frak­tionsvor­sitzende Tan­ja Schor­er-Dremel und der Arbeit­skreis-Vor­sitzende Bern­hard Seidenath.

Rund um die Uhr
Grafik: Krisendienst Bayern

Grafik: Krisen­di­enst Bayern

Hil­f­sange­bot der Krisen­di­en­ste ausgeweitet
Ab 1. Juli sind die Krisen­di­en­ste in Bay­ern rund um die Uhr unter der kosten­freien zen­tralen Rufnum­mer 0800 / 655 3000 erre­ich­bar. Das Hil­f­sange­bot richtet sich in erster Lin­ie an Men­schen in psy­chis­chen Not­la­gen, aber auch von Ange­höri­gen, Bezugsper­so­n­en sowie Per­so­n­en aus dem Leben­sum­feld von Men­schen in psy­chis­chen Krisen kön­nen es in Anspruch nehmen. Dies kann beispiel­sweise bei ein­er Suizidge­fährdung oder schw­eren Psy­chose der Fall sein. Die Krisen­teams sind immer zu zweit im Ein­satz. Sie besuchen die Per­so­n­en bei Bedarf zu Hause und sind meist bin­nen ein­er Stunde vor Ort. Sie deeskalieren und ver­mit­teln per­sön­liche Beratung­ster­mine bei den regionalen Sozialpsy­chi­a­trischen Dien­sten sowie ambu­lante und sta­tionäre psy­chi­a­trische Behandlungsangebote.
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