Newsletter Gesundheit & Pflege

newsletter Newslet­ter aus dem Arbeit­skreis Geuns­d­heit & Pflege

Sehr geehrter Damen und Herren,
die dritte Welle der Coro­­na-Pan­demie sorgt nach wie vor für erhe­bliche Infek­tion­szahlen in Bay­ern und Deutsch­land. Die Inten­sivs­ta­tio­nen sind immer noch hoch belastet. Gle­ich­wohl sind erste Anze­ichen der Besserung erkennbar: Die Zahl der täglichen Neuin­fek­tio­nen ist leicht rück­läu­fig und die Zahl der Imp­fun­gen ist deut­lich angestiegen. Das heißt: Es ist Zeit für vor­sichti­gen Optimismus.

Deshalb ist jet­zt auch der Zeit­punkt, noch ein­mal Danke zu sagen, all jenen in den Kranken­häusern und Pflege­heimen, die eine gigan­tis­che Kraftanstren­gung in den ver­gan­genen Monat­en geleis­tet haben. Gle­ichzeit­ig — und so ehrlich muss man auch sein — sind über 14.000 Men­schen an und mit Coro­na allein in Bay­ern ver­stor­ben. Viele Fam­i­lien und Fre­unde kon­nten auf Grund der Maß­nah­men zur Eindäm­mung der Coro­­na-Pan­demie oft nur in sehr kleinem Rah­men Abschied von ihren Lieben nehmen.

Was in den kom­menden Wochen wichtig wird: Wir müssen uns der Men­schen annehmen, die zwar gene­sen sind — aber an Long- bzw. Post-Covid-Syn­­drom lei­den. Auch hierzu haben wir bere­its Anträge in den Land­tag einge­bracht. Und wir wer­den uns weit­er­hin für eine Verbesserung im Öffentlichen Gesund­heits­di­enst bemühen und die bere­its laufend­en Maß­nah­men unter­stützen. Wie wichtig der ÖGD ist, hat nicht zulet­zt diese Pan­demie gezeigt.

Hier geht es zum Long- bzw. Post-Covid-Antrag

Coro­na-Imp­fung
Bild: Bernhard Seidenath

Bild: Bern­hard Seidenath

Siebte Dosis aus ein­er Ampulle Biontech/Pfizer?
Mit Blick auf die Forderung, aus ein­er Ampulle des Coro­­na-Impf­stoffs Biontech/Pfizer eine siebte Impf­dose statt der bish­er zuge­lasse­nen sechs zuziehen, ent­geg­net Bern­hard Sei­de­nath, Vor­sitzen­der des Auss­chuss­es für Gesund­heit und Pflege: „Die Forderung greift zu kurz! Denn die Liefer­men­gen­vere­in­barung lautet nicht über Imp­fam­pullen, son­dern über Impf­dosen. Heißt: Wir wür­den am Ende ver­lieren, wenn wir regel­haft die 7. Dose aus den Ampullen ziehen. Gle­ichzeit­ig ist es den Ärzten im Rah­men eines soge­nan­nten Off Label Use möglich, eine siebte Dose ein­er Ampulle zu ent­nehmen. Dazu kön­nen wir die Ärzte nur ermuti­gen. Fakt ist: wir wollen so viele Impf­dosen wie irgend möglich ver­impfen. Dazu gehören auch die 7. Dosis BioN­Tech oder die elfte und zwölfte Dosis AstraZeneca, wo immer dies möglich ist.”

In der Pro­duk­t­in­for­ma­tion des Impf­stoffs Comir­naty der Her­steller­fir­ma BioNTech/Pfizer ist die Ent­nahme von sechs Impf­dosen vorge­se­hen. Tat­säch­lich wer­den Mehrdosen­be­hält­nisse bei der Her­stel­lung über­füllt. Diese Über­fül­lung dient dazu, sicherzustellen, dass die vorge­se­hene Anzahl an Impf­dosen ord­nungs­gemäß ent­nom­men wer­den kann und so Wirk­samkeit der Imp­fun­gen auch gesichert ist.

Impf­stoff ist kost­bar. Es darf keine Impf­stoff-Dosis fahrläs­sig ungenutzt bleiben und es bleibt keine ungenutzt. Das bish­erige Herange­hen ist für die bay­erische Bevölkerung die beste. Da war Markus Lanz am ver­gan­genen Mittwoch defin­i­tiv auf der falschen Spur!“, betonte Seidenath.

Aus dem Plenum
Bild:CSU-Fraktion

Bild:CSU-Fraktion

Regierungserk­lärung des Gesundheitsministers

Gesund­heit, Frei­heit und Sicher­heit ist der Dreik­lang, der über dem heuti­gen Tag ste­ht.“ Mit diesen Worten eröffnete Gesund­heitsmin­is­ter Klaus Holetschek seine zweite Regierungserk­lärung zur Coro­­na-Pan­demie und zeich­nete einen dur­chaus pos­i­tiv­en Aus­blick für die Men­schen in Bay­ern. Impfer­folge der ver­gan­genen Wochen ließen wieder mehr Frei­heit­en und damit Zuver­sicht zu.

Hier lesen Sie eine Zusam­men­fas­sung der Regierungserk­lärung. Es sprachen auch stv. Arbeit­skreisvor­sitzende Dr. Beate Merk und stv. Frak­tionsvor­sitzende Tan­ja Schor­er-Dremel.

 

 

Gegen Fachkräfte­man­gel in Arzt­prax­en: Beruf der Medi­zinis­chen Fachangestell­ten aufwerten
Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­­tion

Mit einem Antragspaket set­zen wir uns gemein­sam mit unserem Koali­tion­spart­ner dafür ein, dass der Beruf der Medi­zinis­chen Fachangestell­ten (MFA) kün­ftig mehr Wertschätzung erfährt. Das Antragspaket wurde auf ein­er gemein­samen Pressekon­ferenz präsen­tiert und bere­its im Gesund­heit­sauss­chuss berat­en. Ziel ist es, den dro­hen­den Fachkräf­teeng­pass ins­beson­dere in Arzt­prax­en zu verhindern.
Pressemit­teilung zum Thema

 

 

Haushaltswoche im Landtag
Grafik: CSU-Fraktion

Grafik: CSU-Frak­­tion

Leucht­turm­pro­jek­te im Bere­ich Gesund­heit und Pflege sind 2021 die Maß­nah­men gegen den Fachkräfte­man­gel – der Pflege­pool, das CFS-Pro­­jekt und die Stärkung der Reha-Ein­rich­­tun­­gen mit der Förderung der Dig­i­tal­isierung. Weit­ere zen­trale The­men sind die Ther­a­pies­trate­gie gegen Coro­na, die hohe Förderung für die Investi­tion­skosten unser­er Kranken­häuser (643,4 Mil­lio­nen Euro), die Förderung der Dig­i­tal­isierung der Akuthäuser sowie die Mit­te­lauf­s­tock­ung für die Hebam­­men-Aus­­bil­­dung. Wir bekämpfen den Fachkräfte­man­gel mit über 500 neuen Stellen im Gesund­heits­bere­ich und mit ver­schiede­nen Ini­tia­tiv­en, um Per­son­al zu gewin­nen in Höhe von rund 110 Mil­lio­nen Euro (Lan­darztquote, Hebam­men­boni & Pflegekräfteausbildung).
Alle Infos und Investi­tio­nen auf einen Blick

 

Kranken­häuser sind die tra­gende Säule unseres Gesundheitssystems”
Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­­tion

Aus­tausch mit der Bay­erischen Krankenhausgesellschaft
Zur Sit­u­a­tion der Kliniken hat sich der Arbeit­skreis Gesund­heit und Pflege mit der Bay­erischen Kranken­haus­ge­sellschaft aus­ge­tauscht. The­ma waren die Kranken­haus­pla­nung, die — trotz divers­er Vorstöße von Seit­en des Bun­des — weit­er­hin in Län­der­hand bleiben muss, die Investi­tion­skosten­förderung ger­ade im Bere­ich der Dig­i­tal­isierung sowie die Umwelt- und Kli­maverträglichkeit der mehr als 400 Kranken­häuser in Bayern.
Mehr zum Thema

 

COVID-19-Medika­ment
Foto: Pixabay

Foto: Pix­abay

Stu­di­en für Iver­mectin fördern
Die CSU-Frak­­tion set­zt sich dafür ein, dass Iver­mectin als poten­zielles COVID-19-Medika­­ment geprüft wird. Mit einem Antrag im Gesund­heit­sauss­chuss wird der Bund dazu aufge­fordert, aus­sagekräftige klin­is­che Stu­di­en zur Freiga­be des gängi­gen Par­a­siten­mit­tels zur Behand­lung von Coro­na zu fördern.
Mehr zum Antrag

 

 

 

 

Hebam­me­naus­bil­dung
Bild: Bernhard Seidenath

Bild: Bern­hard Seidenath

Aus­tausch mit Hebammenverband
Am Welthe­bam­men­tag besuchte Bern­hard Sei­de­nath, Vor­sitzen­der des Gesund­heit­sauss­chuss­es, die Geschäftsstelle des Hebam­­men-Lan­desver­bands in Dachau. Mit der Vor­sitzen­den Mechthild Hofn­er war er sich einig, dass Hebam­men für junge Fam­i­lien vor, während und nach der Geburt eine unschätzbar wichtige Funk­tion innehaben

 

 

 

Bild: Pixabay

Bild: Pix­abay

Mehr Stu­di­en­plätze
Auf Ini­tia­tive der CSU-Frak­­tion hat Bay­erns Kabi­nett in der Sitzung vom 9. März die weit­ere Auf­s­tock­ung der Stu­di­en­plätze für Hebam­men in Bay­ern beschlossen. Ins­ge­samt wer­den damit mehr als 200 Stu­di­en­plätze zur Ver­fü­gung ste­hen. Neu dazu kom­men jet­zt Stu­di­en­ange­bote an der Uni­ver­sität Augs­burg und der Tech­nis­chen Hochschule Aschaffenburg.

 

 

Kranken­hausver­sorgung
Foto: Pixabay

Foto: Pix­abay

Frühchen­ver­sorgung sichern
Die Ver­sorgung von Frühge­bore­nen muss auch weit­er­hin wohnort­nah sichergestellt sein. Der rechtliche Rah­men muss daher weit­er­hin auf Bun­de­sebene wie bish­er beste­hen bleiben. Das hat die CSU-Land­­tags­frak­­tion per Dringlichkeit­santrag gefordert.
Zum Dringlichkeit­santrag