Pressemeldungen / Newsletter
Sehr geehrte Damen und Herren,
auch die zurückliegende Woche war im Landtag eine Informationswoche – es gab also keine offiziellen Sitzungstermine im Maximilianeum. Das politische Geschehen hat sich – in der Hochphase des Kommunalwahlkampfs fast logisch – vor Ort in den Kommunen abgespielt. Aber leider auch weltweit: durch den risikoreichen amerikanisch-israelischen Angriff auf den Iran. Wir können nur hoffen, dass die USA und Israel die Möglichkeit in der Hand behalten, diesen Krieg wieder zu beenden. Und dass dies ganz bald auch geschieht!
Neben den Terminen im Landkreis Dachau war ich in dieser Woche auch wieder überregional in Sachen Gesundheitspolitik unterwegs, so bei der Jahrestagung der Hebammen in Ingolstadt oder beim Geburtstags-Symposium für Landesärztekammer-Präsident Dr. Gerald Quitterer in München. Näheres lesen Sie jeweils in meinem heutigen Newsletter.
Ich wünsche Ihnen nun wieder eine informative Lektüre und ein sonniges Wochenende sowie einen gesegneten Wahlsonntag, der eine gute Zukunft für unsere Kommunen in den nächsten sechs Jahren ermöglicht. Deshalb: Gehen Sie BITTE wählen und denken Sie dabei besonders an die Kandidatinnen und Kandidaten von CSU und Junger Liste!
Mit guten Wünschen grüße ich Sie herzlich
Ihr
Bernhard Seidenath

Foto: Bernhard Seidenath
Endspurt! Morgen ist Kommunalwahl! Bei strahlendem Frühlingssonnenschein waren wir am Freitag in Dachau, um auf die Kandidatinnen und Kandidaten der CSU aufmerksam zu machen — von rechts OB-Kandidat Christian Hartmann, Andrea Hartl, Florian Haas, Dominik Zachmann, Tobias Stephan, Steffi Heitmeier-Böswirth, Sophia Hartmann, Stefan Löwl und ich.

Foto: Bernhard Seidenath
Endspurt auch in Karlsfeld, mit einem Infostand an der S‑Bahn. Mit dabei, von links, Bürgermeister-Kandidat Christian Bieberle (verdeckt winkend die Gemeinderats-Kandidatin Birgit Piroué), Zweiter Bürgermeister Stefan Handl, Landrat Stefan Löwl, Stefan Theil, Jürgen Conk, Ursula Weber, Karl-Heinz Bruchmann, Sabine Ehmann, Elisabeth Leukhart und Heidi Fürthner.

Foto: Bernhard Seidenath
Und hier mit Dachaus hoffentlich künftiger First Lady…

Foto: Bernhard Seidenath
Morgen sind Kommunalwahlen! Bürgermeister, Landrat, Gemeinderäte und der Kreistag werden neu gewählt. Höchste und beste Zeit, noch einmal auf die Kandidatinnen und Kandidaten der CSU aufmerksam zu machen, die innerhalb ihrer Partei — als einzige — über alle politischen Ebenen vernetzt sind. Vertreterinnen und Vertreter der CSU gibt es im Europäischen Parlament, im Deutschen Bundestag, im Landtag und im Bezirkstag von Oberbayern.

Foto: Bernhard Seidenath
Am Infostand in Haimhausen war am vergangenen Samstag deshalb unsere Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler mit dabei, um Werbung für unseren Bürgermeisterkandidaten Seppi Heigl und die Gemeinderatskandidatinnen und ‑kandidaten der CSU zu machen. Hier mit FU-Kreisvorsitzender Ramona Fruhner (Zweite von links). Selbstredend standen wir auch für unseren Landrat Stefan Löwl und die Kreistagskandidatinnen und ‑kandidaten der CSU am Infostand. Morgen, am 8. März zählt’s!

Foto: Bernhard Seidenath
Auch in Dachau in der Münchner Straße war viel los: mit dem Dachauer Oberbürgermeister-Kandidaten Christian Hartmann (rechts) und vielen weiteren Kandidatinnen und Kandidaten: (von rechts) Dimitrios „Jimmy“ Fassolis, Andrea Hartl, Kerstin Eckstein, Katja Graßl, Bezirksrätin Stephi Burgmaier, Wolfgang Scherer, CSU-Ortsvorsitzender und Stadtrat Tobias Stephan sowie Florian Haas.

Foto: Bernhard Seidenath
…weiter ging es in Karlsfeld, mit (von links) Dr. Anja Berger, Elisabeth Leukhart, Landrat Stefan Löwl, Bürgermeisterkandidat Christian Bieberle, Sabine Mühlich, mir, Hans Hirth, Birgit Piroué, Ursula Weber, Paul Offenbeck und Bezirksrätin Stephi Burgmaier.

Foto: Bernhard Seidenath
Den Abschluss bildete am vergangenen Samstag in der Mittagszeit der Infostand in Erdweg — mit (von rechts) Stephi Burgmaier, Stefan Löwl und Erdwegs Bürgermeister Christian Blatt. Fällt Ihnen etwas auf? Die schwarze Mütze “löwlstark für Dachau” stammt aus dem ersten Kommunalwahlkampf Stefan Löwls aus dem Jahr 2014. Und was soll ich sagen: Sie passt nach zwölf Jahren immer noch!

Foto: Bernhard Seidenath
War die Mütze an den Infoständen am letzten Samstag am frühen Morgen noch zum Wärmen dringend erforderlich, war sie in der Mittagszeit eher Schutz vor Sonnenbrand…wie hier beim Infostand in Indersdorf, unter anderem mit (von links) Landrat Stefan Löwl, der AKS-Kreisvorsitzenden Elisabeth Burgmair, dem CSU-Ortsvorsitzendem Jörg Westermair, der Röhrmooser Bürgermeisterkandidatin Johanna Baumann, Indersdorfs Bürgermeister Franz Obesser, der FU-Kreisvorsitzenden Ramona Fruhner, der CSU-Ortsvorsitzenden aus Weichs, Birgit Singer, und Bezirksrätin Stephi Burgmaier.

Foto: Bernhard Seidenath
Am vergangenen Samstag war — wie immer am letzten Tag im Februar — der Tag der Seltenen Erkrankungen. Selten ist eine Erkrankung, wenn sie weniger als 5 von 10.000 Menschen betrifft. Hiervon gibt es rund 8.000 Erkrankungen, die in Deutschland rund vier Millionen Menschen betreffen. Gegen 90 Prozent dieser Erkrankungen gibt es noch keine Therapie. Symboltier für Seltene Erkrankungen ist das Zebra. Die Aktion “Colour up for rare” macht deshalb seit 2023 mit einem Zebra zum Anmalen in der Münchner Innenstadt auf dieses Thema aufmerksam.

Foto: Bernhard Seidenath
So auch letzten Samstag am Rotkreuzplatz. Mit dabei war der Münchner CSU-Oberbürgermeister-Kandidat Clemens Baumgartner (rechts, mit auffälliger Brille), und mein Landtagskollege Dr. Alexander Dietrich mit seiner Frau Susanne, hier beim Anmalen des Zebras. Möge auch in diesem Jahr wieder die Sensibilität fur dieses Thema steigen und gegen einige Seltene Erkrankungen ein Kraut gefunden werden!

Foto: Bernhard Seidenath
Eine echte Herausforderung gab es am Mittwoch-Nachmittag: auf Englisch durfte ich online in einer vom „European Brain Council“ in Brüssel veranstalteten und von Prof. Peter Falkai von der LMU fachlich geleiteten Veranstaltung zu Schizophrenie diskutieren. „Rethinking the Treatment of Schizophrenia in Germany: AI-supported Prediction and Intervention: A Comprehensive Approach to Integrated Biopsychosocial Schizophrenia Care” lautete der Titel.

Foto: Bernhard Seidenath
Dabei habe ich auf die mannigfachen bayerischen Anstrengungen auf diesem Gebiet hingewiesen: auf unser Ziel, den Fachkräftemangel gerade in diesem Bereich zu lindern und psychische Erkrankungen zu entstigmatisieren, auf das Bayerische Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz mit seinem Krisendienst Psychiatrie oder auf den neuen bayerischen „Masterplan Prävention“, aber auch auf unser Ziel, durch digitale Tools und insbesondere die Sammlung von Daten Diagnose und Therapie zu verbessern.

Foto: Bernhard Seidenath
„Ärztliches Handeln in Zeiten künstlicher Intelligenz“ war das Symposium überschrieben, das die Bayerische Landesärztekammer (BLÄK) in ihren Räumen abhielt. Sie tat dies zum Einen, weil KI das Arzt-Patienten-Verhältnis massiv verändern wird, wie auch Prof. Alexander Meyer von der Charité in seinem beeindruckenden Vortrag plastisch schilderte.

Foto: Bernhard Seidenath
Zum anderen, weil BLÄK-Präsident Dr. Gerald Quitterer (Mitte) kürzlich seinen 70. Geburtstag feiern konnte – hier mit Dr. Ralf Langejürgen vom BKK-Landesverband. Anwesend war das Who is who der Gesundheitspolitik in Bayern, hier Gesundheits‑, Pflege- und Präventionsministerin Judith Gerlach und Dr. Christian Alex (Mitte), mein Vorgänger als GPA-Landesvorsitzender.

Foto: Bernhard Seidenath
Im Stadttheater Ingolstadt hat am Dienstag die Bayerische Hebammen-Landestagung mit fast 500 teilnehmenden Hebammen stattgefunden. Als Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit, Pflege und Prävention im Bayerischen Landtag habe ich den Hebammen in meinem Grußwort herzlich für ihr so wichtiges Wirken für die Familien in einer extrem sensiblen Lebensphase gedankt. Zugleich bin ich auf den misslichen neuen Hebammen-Hilfevertrag eingegangen, der seit 1. November 2025 gilt und freiberuflichen Hebammen Gehaltseinbußen von 19 Prozent pro Geburt beschert.

Foto: Bernhard Seidenath
Dieser Vertrag muss also dringend nachverhandelt werden! Gegebenfalls muss, sollte dies nicht gelingen, der Bund die Entgelte für die Hebammen wieder selbst festlegen. Auch müssen Hebammen wirksam von Bürokratie entlastet werden — entgegen aller Bemühungen hat der bürokratische Aufwand für die Hebammen in letzter Zeit leider eher zugenommen. Mit dieser Frage werden wir uns demnächst im Arbeitskreis der CSU-Fraktion im Landtag explizit beschäftigen.

Foto: Bernhard Seidenath
Am Dienstag hat der japanische Generalkonsul Kenichi Bessho zu einem Empfang in den Festsaal des Münchner Künstlerhauses am Lenbachplatz eingeladen. Anlass war der Geburtstag Seiner Majestät des Kaisers von Japan. Nach der Begrüßung durch Generalkonsul Bessho hielt Bayerns Staatsminister für Internationale Beziehungen, Eric Beißwenger, die Festrede.

Foto: Bernhard Seidenath
Gerade nach der eindrucksreichen Reise des Gesundheitsausschusses im Oktober 2024 nach Japan war ich gerne zu diesem Geburtstagsempfang gekommen. Da die Japanerinnen und Japaner im Schnitt fünf Jahre länger leben als wir, können wir im Bereich von Gesundheit und Pflege doch das ein oder andere von Japan abschauen. Mit dem Empfang hat das Generalkonsulat auch die Möglichkeit genutzt, auf japanische Produkte aufmerksam zu machen.

Foto: Stefan Löwl
In der Berufsschule Dachau wurden am Montag 165 Absolventinnen und Absolventen – Anlagenmechaniker für Sanitär‑, Heizungs- und Klimatechnik, Bankkaufleute, Kaufleute für Büromanagement, Kaufleute im E‑Commerce, Kfz-Mechatroniker, Maler und Lackierer sowie Verkäufer – verabschiedet. 28 von ihnen hatten einen Notendurchschnitt von 1,5 oder besser. Letzteren überreichten Schulleiter Frank Ritzel, Landrat Stefan Löwl, Oberbürgermeister Hartmann und ich die Urkunde und ein kleines Geschenk. Schulamtsdirektor Albert Sikora und Alexandra Ulbrich von der Sparkasse Dachau verliehen ein Auslands- und Sprachstipendium.

Foto: Stefan Löwl
In meinem Grußwort habe ich allen herzlich gratuliert und betont, dass eine fundierte Berufsausbildung die beste Garantie für ein erfülltes und erfolgreiches Berufsleben ist. Die Absolventinnen und Absolventen können nun durchstarten und etwas aus ihrer guten Ausbildung machen! Zudem habe ich sie um staatsbürgerliches Engagement gebeten, denn Demokratie lebt vom Mitmachen! Es war eine würdige und durch Christian Prey sehr ansprechend moderierte Feierstunde!

Foto: Bernhard Seidenath
Am Samstag-Abend hat der Braxenclub Langengern zu seiner Mitgliederversammlung gebeten. Traditionell werden die Einnahmen aus der Strafkasse (für ein Vergessen der Braxe) an das Rote Kreuz gespendet. Der Verein hat auch heuer wieder etwas draufgelegt und am Samstag insgesamt 1.060 Euro an das Rote Kreuz gespendet.

Foto: Bernhard Seidenath
Damit erhöht sich die Gesamtspendensumme des Braxenclubs der letzten Jahre und Jahrzehnte seit 1968 auf sagenhafte mehr als 48.000 Euro! Für das Rote Kreuz haben sich bei Braxenclub-Chef Helmut Steiner (Dritter von rechts) bedankt: (von links) Altbezirkstagspräsident Josef Mederer, Angelika Kniesl und ich sowie (von rechts) Erdwegs Bürgermeister Christian Blatt und die stellvertretrende BRK-Kreisvorsitzende Angelika Gumowski. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Ehrung verdienter Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft über 25 oder 50 Jahre. Der Braxenclub ist einfach ein toller, wohltätiger Verein!

Foto: Bernhard Seidenath
Am Mittwoch hat in Ried der diesjährige Landfrauentag stattgefunden. Kreisbäuerin Heidi Patzelt hatte zu dieser traditionsreichen Veranstaltung eingeladen, die Pfarrerin Anne Mika und Vikarin Karin Eberle von der Friedenskirche Dachau mit einem Morgenlob eröffneten. Die Landwirtschaft ist eine Bank im Landkreis Dachau! Deshalb war schön und angemessen, dass so viele Bürgermeister und auch Landrat Stefan Löwl anwesend waren. Der – im wahren Wortsinn ausgezeichnete — Landfrauenchor untermalte musikalisch.

Foto: Bernhard Seidenath
Ein Grußwort hat unter anderem Verena Stichlmeyr gehalten, die Vorsitzende der oberbayerischen Jungbauern. Sie hat zu Recht dafür geworben, dass sich die Landfrauen auch politisch einbringen. Neutral bzw. bescheiden hat sie dabei allerdings verschwiegen, dass sie auch selbst für den Kreistag kandidiert: auf Platz 5 der „Jungen Liste“ (Liste 12). Das Foto zeigt mich mit zwei Ehrenkreisbäuerinnen: Emmi Westermeier (Mitte) und Maria Kreitmair.

Foto: Bernhard Seidenath
Im vergangenen Jahr wurden die Vorstände des Roten Kreuzes auf allen Ebenen — für vier Jahre — neu gewählt. So auch im BRK-Bezirksverband Oberbayern. Ich freue mich, diesem Gremium auch in den kommenden vier Jahren anzugehören. Zur ersten Klausurtagung in dieser Wahlperiode ist der neue Bezirksvorstand am letzten Wochenende in Königsdorf zusammengekommen.

Foto: Bernhard Seidenath
Das Foto zeigt mich mit meinem Landtagskollegen aus Fürstenfeldbruck, Benjamin Miskowitsch, dem Bezirksvorsitzenden der Wasserwacht in Oberbayern. Es waren gute Beratungen!

Foto: BRK
Die BRK-Bereitschaft Odelzhausen hatte am vergangenen Samstag zu ihrer diesjährigen Vollversammlung eingeladen. Bereitschaftsleiter Björn Moldenhauer begrüßte die Mitglieder seiner Bereitschaft und gab einen Überblick über das vergangene Jahr 2025. Es wurden wieder beeindruckend viele Stunden ehrenamtlich geleistet: im Sanitätsdienst, bei Blutspende-Aktionen oder in der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV). Im Namen des gesamten BRK-Vorstands — auch meiner anwesenden Stellvertreterin Angelika Gumowski — habe ich allen für ihr herausragendes und beispielhaftes Engagement für ihre Mitmenschen gedankt.

Foto: BRK
In Anwesenheit von BRK-Kreisbereitschaftsleiter Reinhard Weber und seiner Stellvertreterin Iris Rempis sprachen Björn Moldenhauer und Elisabeth Lankes Beförderungen zu Gruppenleitern und stellvertretenden Gruppenleitern aus. Eine besondere Ehrung gab es für Susanne Brandmair, die inzwischen seit 50 Jahren (!) Dienst im und für das Rote Kreuz tut. Diese Zeitehrung hatte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ausgesprochen. Dazu eine herzliche Gratulation! Vor allem aber ein dickes Dankeschön für den jahrzehntelangen Einsatz!

Foto: Johanna Mertl
Mittwoch, 11. März 2026
von 18:00 bis 21:00 Uhr
bei der BKK ProVita,
Münchner Weg 5, 85232 Bergkirchen.
Wie lange ist der letzte Erste-Hilfe-Kurs eigentlich her?
Eine stabile Seitenlage, wie macht man das?
Frischen Sie Ihr Wissen auf – praxisnah, verständlich und ohne (allzu) trockene Theorie.
Nehmen Sie teil – gemeinsam übt es sich am besten.
Veranstalter: GPA Kreisverband DAH/FFB
Durchführung: BRK
Anmeldung unter: gpa.dah.ffb@gmail.com
Teilnahmegebühr 12 Euro

Grafik: BRK
Mittwoch, 11.3.26 von 15:30–20:30 Uhr und
Donnerstag, 12.3.26 von 15:30–20:30 Uhr
Dachau, BRK Rotkreuzplatz 3–4

Grafik: Annika Trautne
Ein Durchbruch für die Pflegenden: in der stationären Pflege werden die Springerkonzepte verstetigt!
Um den Fachkräftemangel in der Pflege zu bekämpfen, braucht es eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Dazu gehört gerade, an einem freien Tag auch wirklich frei zu haben. Daher sind betriebliche Ausfallkonzepte in stationären Pflegeeinrichtungen so wichtig. Der Einsatz von Springern ermöglicht verlässliche Dienstpläne und Ruhezeiten für Pflegekräfte. Bayern geht hier voran: mit seinem Modellprojekt aus den Jahren 2023 und 2024 sowie nun mit der Einigung der Pflegekassen, Bezirke und Pflegeverbände auf eine Weiterentwicklung des Rahmenvertrags für die vollstationäre Pflege, der die Bedingungen und Finanzierung betrieblicher Ausfallkonzepte mit Springern regelt und zum 1. März in Kraft getreten ist. Klar ist nun, wie flexible Personaleinsätze, Zuschläge, Zulagen und Prämien – etwa für Bereitschaftsdienste – refinanziert werden. Zudem können Springerkräfte nun höher vergütet werden. Diese Einigung ist ein großer Schritt für mehr Verlässlichkeit in der Pflege: für die Pflegenden ebenso wie die zu Pflegenden!
Zu dieser Thematik lesen Sie bitte auch die Pressemitteilung der CSU-Landtagsfraktion vom 4. März 2026.

Grafik: CSU-LT-Fraktion
Über diesen hinterlegten Link ist die neue Ausgabe der Herzkammer abrufbar.
Unter dem Schwerpunkt „Bayern im Herzen“ sprechen wir z.B. mit der Professorin für Soziologie Prof. Dr. Sabine Fromm darüber, welche Voraussetzungen es braucht, damit junge Menschen ihrer Heimat treu bleiben. Außerdem zieht Heimatminister Albert Füracker Bilanz und erklärt im Interview, welche Ziele das Ministerium in Zukunft vorantreibt. Und wir zeigen, wie die Liebe zur Heimat im Einklang mit Landwirtschaft und Naturschutz funktioniert und vor allem für die Artenvielfalt nur Vorteile bringt.
Die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag begrüßt die Einigung der Pflegeverbände, Pflegekassen und Bezirke zur Weiterentwicklung des Rahmenvertrags für die vollstationäre Pflege und zur verbindlichen Regelung von Bedingungen und Finanzierung betrieblicher Ausfallkonzepte mit Springern. Ziel ist es, die Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte zu verbessern, die pflegerische Versorgung zu sichern und den Einsatz von Zeitarbeit deutlich zu verringern. Kern der Einigung ist die Weiterentwicklung des Rahmenvertrags für die vollstationäre Pflege, die zum 1. März 2026 in Kraft trat und die rechtlichen wie finanziellen Rahmenbedingungen für betriebliche Ausfallkonzepte festschreibt. Dazu gehören Regelungen zur Refinanzierung flexibler Personaleinsätze, von Zuschlägen, Zulagen und Prämien – etwa für Rufbereitschaften und Bereitschaftsdienste – sowie die Möglichkeit, die besonderen Flexibilitätsanforderungen von Springerkräften mit Vergütungen oberhalb des regional üblichen Entlohnungsniveaus zu honorieren.
CSU-Fraktionsvorsitzender Klaus Holetschek, der das Springerkonzept in seiner Zeit als Gesundheitsminister initiiert hat, erklärt: „Bayern zeigt einmal mehr, dass wir in der Pflegepolitik vorangehen. Diese Einigung ist ein großer Schritt für mehr Verlässlichkeit in der Pflege – für die Pflegekräfte genauso wie für die Pflegebedürftigen. Wir sorgen dafür, dass Pflegeeinrichtungen endlich rechtliche und finanzielle Planungssicherheit für betriebliche Ausfallkonzepte bekommen und Personalpools sowie Springermodelle nicht nur modellhaft, sondern dauerhaft und flächendeckend aufgebaut werden können. Besonders wichtig ist mir: Verlässliche Dienstpläne, planbare Ruhezeiten und weniger ‚Holen aus dem Frei‘ werden nun systematisch möglich. Das ist keine abstrakte Strukturreform, sondern konkrete Entlastung für die Pflegenden auf den Stationen – und ein wichtiger Beitrag dazu, dass Pflegekräfte in ihrem Beruf bleiben, statt frustriert auszusteigen.“
Bernhard Seidenath, gesundheitspolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, betont: „In die Vereinbarung eingeflossen sind die Ergebnisse eines vom Freistaat Bayern geförderten Modellprojekts, in dem 2023 und 2024 insgesamt 32 innovative Springerkonzepte erprobt, wissenschaftlich begleitet und evaluiert wurden. Wo Springer-Teams und betriebliche Ausfallkonzepte klug eingesetzt wurden, sind Dienstpläne spürbar verlässlicher geworden, spontane Extraschichten deutlich zurückgegangen und Ruhezeiten besser einzuhalten gewesen. Genau diese Effekte brauchen wir, um den Pflegeberuf attraktiver zu machen, Fachkräfte im System zu halten und neue zu gewinnen. Springerkonzepte sind kein Luxus, sondern ein zentrales Instrument, damit Pflegekräfte wieder mehr Zeit für die Menschen und weniger Stress mit Lücken im Dienstplan haben.“

