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Aus dem Max­i­m­il­ia­neum 17.10.2026

‌Sehr geehrte Damen und Herren,

neue Sitzungswoche, volles Pro­gramm: Die Enquete-Kom­mis­­sion Bürokratieab­bau hat in rund zwei Jahren eine große Band­bre­ite von The­men­feldern behan­delt und daraus 193 Hand­lungsempfehlun­gen for­muliert, um das Leben leichter zu machen, Bürokratie abzubauen und den Staat neu zu denken. Den Abschluss­bericht hat die Kom­mis­sion nun im Plenum vorgestellt und dem Bay­erischen Land­tag übergeben.

Per Dringlichkeit­santrag haben wir uns zudem dafür einge­set­zt, dass der beste­hende Direk­tauszahlungsmech­a­nis­mus des Bun­des kon­se­quent weit­er­en­twick­elt und flächen­deck­end nutzbar gemacht wird. Denn: Staatliche Unter­stützung muss schnell, ziel­ge­nau und ohne bürokratis­che Umwege ankommen.

Unsere Arbeit­skreise und Arbeits­grup­pen hat­ten eben­falls einen vollen Ter­minkalen­der. Gespräche mit Ver­bän­den, Experten und ein beson­der­er Erste-Hil­fe-Kurs mit Humor standen auf der Agenda.

In meinem heuti­gen Newslet­ter find­en Sie alles, was uns in dieser Woche im Land­tag bewegt und beschäftigt hat sowie meine Ter­mine darüber hin­aus. Viel Freude beim Lesen!

Ein schönes Woch­enende und beste Grüße

Bern­hard Seidenath

Diese Woche im Plenum 17.10.2026

Abschluss­bericht der Enquete-Kom­mis­­sion Bürokratieabbau
Die Enquete-Kom­mis­­sion Bürokratieab­bau des Bay­erischen Land­tags hat in dieser Woche ihren Abschluss­bericht vorgelegt und 193 Hand­lungsempfehlun­gen dem Bay­erischen Land­tag übergegeben.
Stef­fen Vogel, Vor­sitzen­der der Enquete-Kom­mis­­sion, zitierte im Plenum aus dem Ver­fas­sungskon­vent: „Der Staat ist um des Men­schen willen da, nicht der Men­sch um des Staates willen.” Der Satz ent­stand als Antwort aus den Erfahrun­gen ein­er men­schen­ver­ach­t­en­den Dik­tatur. Er beschreibt zugle­ich einen Maßstab, an dem sich staatlich­es Han­deln bis heute messen lassen muss: wie der Staat seinen Bürg­ern begeg­net, ob er ihnen ver­ständlich und ver­lässlich hil­ft, ob er Eigenini­tia­tive ermöglicht, ob seine Regeln und sein Han­deln den Men­schen dienen.” Frak­tionsvor­sitzen­der Klaus Holetschek habe die Frage in den Raum gestellt: Ist es nur Auf­gabe der Exeku­tive, sich um die Mod­ernisierung des Lan­des zu küm­mern? Ist es nicht auch Auf­gabe und sin­nvoll, das Par­la­ment zu beteili­gen? So kam die Idee ein­er Enquete-Kom­mis­­sion zus­tande. Vogel skizzierte im Anschluss die zen­tralen Ergeb­nisse der Kom­mis­sion. Sein Faz­it: „Bei der Umset­zung der Hand­lungsempfehlun­gen sollte der Satz aus dem Ver­fas­sungskon­vent unser Leit­bild und das von jedem Mitar­beit­er und jed­er Mitar­bei­t­erin in der staatlichen Ver­wal­tung sein.”

Zum Rede­beitrag von Stef­fen Vogel

Zum Rede­beitrag von Tan­ja Schorer-Dremel

Zum Rede­beitrag von Sebas­t­ian Friesinger

Zum Rede­beitrag von Peter Tomaschko

Zum Rede­beitrag von Staatsmin­is­ter Dr. Flo­ri­an Herrmann
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Dringlichkeit­santrag: Smarter Direk­tauszahlungsmech­a­nis­mus für alle
Staatliche Unter­stützung muss schnell, ziel­ge­nau und ohne bürokratis­che Umwege ankom­men. Per Dringlichkeit­santrag forderte die CSU-Frak­­tion die Staat­sregierung deshalb auf, sich auf Bun­de­sebene dafür einzuset­zen, den beste­hen­den Direk­tauszahlungsmech­a­nis­mus des Bun­des kon­se­quent weit­erzuen­twick­eln und flächen­deck­end nutzbar zu machen.

Andreas Kauf­mann, Mit­glied des Wirtschaft­sauss­chuss­es machte deutlich:
„Wenn der Staat große Hil­f­s­pakete beschließt, dann sollen sie auch direkt ankom­men. Zwis­chen einem Beschluss und dem Geld auf dem Kon­to liegt aber oft ein kom­pliziert­er Ver­fahrensweg, oder es dro­ht – wie beim Tankra­batt – eine abschwächende Wirkung. Für einen pri­vat­en Haushalt macht es einen erhe­blichen Unter­schied, ob Hil­fe zeit­nah oder erst nach einem lang­wieri­gen Ver­fahren an kommt. Genau hier set­zt unser Antrag an. Wir wollen den vorhan­de­nen direk­ten Auszahlungsweg weit­er­en­twick­eln und flächen­deck­end nutzbar machen. Hierzu bedarf es ein­er Verknüp­fung der Steuer-ID mit ein­er gülti­gen IBAN. Es kommt jet­zt darauf an, dass daraus ein bre­it nutzbares Instru­ment wird, das auch unter­schiedliche Einkom­men und unter­schiedliche Belas­tun­gen berück­sichti­gen kann. Wir brauchen einen Auszahlungsweg, der vor der näch­sten Krise funktioniert.”

Zum Rede­beitrag von Andreas Kaufmann
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Erste Lesung der Änderung des Pflege- und Wohn­qual­itäts­ge­set­zes (Pfle­WoqG) 17.10.2026
Foto: Carolina Trautner

Foto: Car­oli­na Trautner

In der Ple­nar­sitzung wurde am Don­ner­stag in Erster Lesung auch die Nov­el­le des Pflege- und Wohn­qual­itäts­ge­set­zes (Pfle­WoqG) berat­en. Dabei habe ich für die CSU-Frak­­tion gesprochen und den Pflegekräften in unserem Land ein dick­es Dankeschön für ihren aufopfer­ungsvollen Dienst am Näch­sten aus­ge­sprochen. Mit der Geset­zesän­derung machen wir ernst mit dem Bürokratieab­bau, ohne Abstriche an der Wirk­samkeit der Heim-Kon­trollen zu machen. Das Wohl der Bewohner­in­nen und Bewohn­er der Pflege­heime in unserem Land ist und bleibt das Maß aller Dinge!
Meine Rede find­en Sie hier!

„Ver­san­dapotheken: Kann die Poli­tik den Online-Vorteil brechen?“ 17.10.2026
Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Am Mittwoch-Abend bin ich aus München zur bun­desweit­en Livesendung „Gipfeltalk“ zum The­ma Rx-Ver­sand­han­del zugeschal­tet gewe­sen. In der Sendung habe ich die klare Posi­tion der CSU vertreten: wir ste­hen zu den Vor-Ort-Apotheken. Und hal­ten deshalb ein Ver­bot des Ver­sand­han­dels mit ver­schrei­bungspflichti­gen Medika­menten, wie es in der Mehrzahl der EU-Mit­glied­s­taat­en gilt, für den klarsten und besten Weg!

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Im Stu­dio in Berlin waren Abda-Präsi­­dent Thomas Preis und der Pha­­gro-Vor­sitzende Mar­cus Fre­itag (Phoenix) meine Gesprächspart­ner. Links: Mod­er­a­torin Lilith Teusch. Aus­ges­trahlt wurde die Sendung von 20:15 Uhr bis 21.45 Uhr. Sie kann unter fol­gen­dem Link weit­er­hin via Youtube ange­se­hen werden.

Filmabend zum Bay­erischen Präven­tion­stag 17.10.2026

 

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­­tion

Psy­chis­che Erkrankun­gen aus der Tabu­zone holen, frühzeit­ig Hil­fe ermöglichen und Präven­tion nach­haltig stärken: Anlässlich des ersten Bay­erischen Präven­tion­stags hat der Arbeit­skreis Gesund­heit, Pflege und Präven­tion der CSU-Land­­tags­frak­­tion zu einem beson­deren Film- und Gesprächsabend eingeladen.
Alle Details dazu hier

Bilder der Woche: „Bay­ern soll Besthelfer wer­den!” 17.10.2026
Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­­tion

„Scheiße, ein Not­fall!“: Dass Erste Hil­fe nicht ernst und trock­en sein muss, bewies Notarzt und Come­di­an Dr. Lüder Warnken bei seinem Besuch in der CSU-Land­­tags­frak­­tion. Unter dem eben­so ungewöhn­lichen wie ein­prägsamen Titel zeigte er auf Ein­ladung des Vor­sitzen­den des Arbeit­skreis­es Gesund­heit, Pflege und Präven­tion, Bern­hard Sei­de­nath, wie ein­fach leben­sret­tende Hil­fe sein kann — und warum Humor dabei helfen kann, Äng­ste und Hemm­schwellen abzubauen.
Im Mit­telpunkt stand sein Konzept „Not­­fall-3x1“, das Erste Hil­fe auf drei typ­is­che Not­fall­si­t­u­a­tio­nen und die jew­eils entschei­den­den Hand­griffe reduziert. Bern­hard Sei­de­nath unter­strich als gesund­heit­spoli­tis­ch­er Sprech­er: „Man muss kein medi­zinis­ch­er Profi sein, um Leben zu ret­ten. Man muss sich nur trauen zu han­deln. Wir wollen Lüder Warnkens Ansatz ab 2027 in mehreren Land­kreisen in Bay­ern erproben und damit mehr Men­schen befähi­gen, im Fall des Fall­es beherzt einzugreifen.”
Mehr zum Kurs lesen Sie hier.
Zu den weit­eren Bildern der Woche

Ausstel­lungseröff­nung und hohe Ausze­ich­nung für Pawel War­chol 17.10.2026
Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

In der KVD-Galerie in Dachau wurde am Don­n­er­stag-Abend die Ausstel­lung “Zwei halbe Leben” der Kün­stler Heiko Klohn aus Dachau und Pawel War­chol aus Oswiecz­im eröffnet. Lan­drat Ste­fan Löwl hat Pawel War­chol in diesem Rah­men mit der Land­kreis-Ver­di­en­stmedaille in Bronze ausgezeichnet.

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Die Land­kreis­part­ner­schaft zwis­chen Dachau und Oswiecz­im lebt! Und hat sich am Don­n­er­stag-Abend weit­er ver­tieft! Zu sehen ist die Ausstel­lung noch bis zum 8. November.

K.O.-Tropfen: Was tun wir – und was bleibt zu tun? 17.10.2026
Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­­tion

Die AG Frauen fordert schnelle geset­zliche Ver­schär­fun­gen beim Ein­satz von K.O.-Tropfen zu sex­uellen Zweck­en. Der Bun­des­gericht­shof hat­te entsch­ieden, dass K.O.-Tropfen nach derzeit­iger Recht­slage nicht als gefährlich­es Werkzeug im Sinne des Strafge­set­zbuch­es gel­ten. Bar­bara Beck­er, Vor­sitzende der AG Frauen, betonte beim Gespräch:
„Wer K.O.-Tropfen ein­set­zt, bege­ht eine beson­ders men­schen­ver­ach­t­ende Tat, auf die der Rechtsstaat mit aller notwendi­gen Härte reagieren muss. Wir unter­stützen aus­drück­lich die par­la­men­tarischen Ini­tia­tiv­en auf Bun­de­sebene, die sich für eine Min­dest­frei­heitsstrafe von fünf Jahren einsetzen.”
Mehr dazu hier

Exper­te­nan­hörung zur Nov­el­le des Kli­maschutzge­set­zes: CSU-Frak­tion set­zt auf Kli­maschutz mit Augen­maß, Ver­lässlichkeit und Real­is­mus 17.10.2026

Anlässlich der Exper­te­nan­hörung im Bay­erischen Land­tag zur Nov­el­le des Bay­erischen Kli­maschutzge­set­zes und zur Neu­fas­sung des Kli­maschutzpro­gramms 2025 bekräftigt die CSU-Frak­­tion ihren Kurs: Bay­ern set­zt auf wirk­samen Kli­maschutz mit Augen­maß, Ver­lässlichkeit und prag­ma­tis­chen Lösun­gen statt Sym­bol­poli­tik und Ide­olo­gie. Mit der Fortschrei­bung wer­den Maß­nah­men zwis­chen den staatlichen Ebe­nen bess­er koor­diniert und die Vor­gaben für die Kom­munen prak­tik­abler gestaltet.
Stim­men dazu hier

3. Touris­mus­di­a­log im Bay­erischen Land­tag 17.10.2026

 

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­­tion

Unter dem Titel „Mehr als Geschmackssache – Kuli­narik als Schlüs­sel zur regionalen Marken­bil­dung im Touris­mus“ fand im Max­i­m­il­ia­neum der 3. Touris­mus­poli­tis­che Jahres­di­a­log statt. Gemein­sam mit hochrangi­gen Gästen aus Wis­senschaft, Wirtschaft, Land­wirtschaft, Touris­mus sowie der Hotel- und Gas­tronomiebranche hat die Frak­tion darüber disku­tiert, wie regionale Kuli­narik zum Erleb­n­is­fak­tor, Marken­ze­ichen und wirtschaftlichen Impuls­ge­ber für den Touris­mus in Bay­ern wer­den kann.
Mehr zur Ver­anstal­tung und den Gästen hier

Fachge­spräch Medi­en im Land­tag: CSU-Frak­tion für Medi­en­vielfalt und faire Bedin­gun­gen im Wet­tbe­werb mit dig­i­tal­en Plat­tfor­men 17.10.2026

Beim Fachge­spräch Medi­en der CSU-Frak­­tion im Bay­erischen Land­tag mit Vertreterin­nen und Vertretern aus Poli­tik, Medi­en und Ver­bän­den ging es um aktuelle Her­aus­forderun­gen der Branche. Dazu zählten auch die sich verän­dernde Medi­en­land­schaft und die Rolle klas­sis­ch­er Medi­en in Zeit­en sozialer Net­zw­erke, Stream­ing-Dien­ste und dig­i­taler Inter­mediäre. Das Ziel: Jour­nal­is­tis­che, regionale und pub­lizis­tisch ver­ant­wortete Ange­bote sollen auch kün­ftig eine faire Chance im Wet­tbe­werb haben.
Stim­men zum Gespräch hier

Par­la­men­tarisches Früh­stück mit der Geflügel­wirtschaft 17.10.2026
Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­­tion

Bei einem Par­la­men­tarischen Früh­stück hat der Arbeit­skreis Land­wirtschaft in dieser Woche den Lan­desver­band der Bay­erischen Geflügel­wirtschaft im Bay­erischen Land­tag begrüßt.
Die Bay­erische Geflügel­wirtschaft ste­ht für regionale Lebens­mit­tel, hohe Stan­dards und Ver­ant­wor­tung ent­lang der gesamten Wertschöp­fungs­kette. Klar wurde: Wer Lebens­mit­tel erzeugt, trägt Ver­ant­wor­tung – für Tiere, Umwelt, Mitar­bei­t­ende und Ver­braucherin­nen und Ver­brauch­er. Das Faz­it des Gesprächs war daher: Regionale Erzeu­gung braucht Wertschätzung, ver­lässliche Rah­menbe­din­gun­gen und prax­is­taugliche Regeln. Nur so kön­nen heimis­che Betriebe auch in Zukun­ft hochw­er­tige Lebens­mit­tel erzeu­gen und wet­tbe­werb­s­fähig bleiben.

Zukun­ft­sauf­gabe Wass­er – Ver­sorgung sich­ern 17.10.2026
Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­­tion

Wie stellen wir sich­er, dass Bay­ern auch in Zukun­ft zuver­läs­sig mit Wass­er ver­sorgt wird? Unter dem Mot­to „Zukun­ft­sauf­gabe Wass­er – Infra­struk­tur stärken, Ver­sorgungssicher­heit und Finanzierung sich­ern“ hat sich der AK Umwelt und Ver­brauch­er­schutz unter dem Vor­sitz von Alexan­der Flierl mit dem Ver­band der Bay­erischen Energie- und Wasser­wirtschaft (VBEW) aus­ge­tauscht. Die Abge­ord­neten sprachen mit ihren Gästen über drei zen­trale Fra­gen: Wie kön­nen wir die öffentliche Wasserver­sorgung langfristig sich­ern? Wie machen wir unsere Wasser­in­fra­struk­tur wider­stands­fähiger gegenüber den Fol­gen des Kli­mawan­dels? Und: Wie schaf­fen wir ver­lässliche Rah­menbe­din­gun­gen für notwendi­ge Investi­tio­nen, ohne die Bürg­erin­nen und Bürg­er über­mäßig zu belas­ten? Denn: Eine sichere Wasserver­sorgung ist Teil der öffentlichen Daseinsvor­sorge und braucht eine mod­erne Infra­struk­tur, starke regionale Zusam­me­nar­beit und langfristige Planungssicherheit.

Par­la­men­tarisch­er Abend mit der Papierindus­trie 17.10.2026
Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­­tion

Diese Woche trafen sich über 20 Abge­ord­nete mit Vertreterin­nen und Vertretern von Bay­Pa­pi­er, dem Ver­band Bay­erisch­er Papier­fab­riken e.V. (VBP) und dem Ver­band der Bay­erischen Papi­er, Pappe und Kun­st­stoff ver­ar­bei­t­en­den Indus­trie e.V. (VBPV).
Im Mit­telpunkt standen die aktuellen Her­aus­forderun­gen der Papi­er- und Ver­pack­ungsin­dus­trie in Bay­ern: hohe Bürokratiekosten, steigende Energiekosten und hohe Kranken­stände, die den Stan­dort Deutsch­land im inter­na­tionalen Wet­tbe­werb zunehmend belasten.
Hier lesen Sie weit­ere Details zum Termin

„Sisi in Gaza“ – Lesung im Bay­erischen Land­tag 17.10.2026
Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­­tion

Mit seinem Buch „Sisi in Gaza“ war der Kabaret­tist und Autor Chris­t­ian Springer zu Gast im Bay­erischen Land­tag. In seinem poli­tisch-satirischen Werk beschäftigt er sich mit dem Nahostkon­flikt und ins­beson­dere der Sit­u­a­tion in Gaza. Dabei verbindet er per­sön­liche Ein­drücke mit poli­tis­chen Beobach­tun­gen, gesellschaftlich­er Kri­tik und ein­er guten Por­tion Ironie. Im Mit­telpunkt ste­hen die Men­schen, die Auswirkun­gen des Kon­flik­ts auf ihr Leben und die Frage, wie wir über Krieg, Ver­ant­wor­tung und Men­schlichkeit sprechen.
Frak­tionsvor­sitzen­der Klaus Holetschek und zahlre­iche Abge­ord­nete haben an der Lesung teilgenommen.

Ter­mi­nankündi­gung – Her­zliche Ein­ladung: Flo­ri­an Hahn, MdB, zur Sicher­heit­spoli­tik 17.10.2026
Foto: CSU-Kreativ

Foto: CSU-Kreativ

Her­zliche Ein­ladung zu einem sicher­heit­spoli­tis­chen Abend!
Am kom­menden Mittwoch-Abend haben der CSU-Kreisver­band Dachau und der CSU-Ortsver­band Markt Inder­s­dorf, der JU-Kreisver­band Dachau, die Junge Liste, der ASP, die Frauen-Union und die Senioren-Union Flo­ri­an Hahn ein­ge­laden, Staatsmin­is­ter im Auswär­ti­gen Amt und ASP-Lan­desvor­sitzen­­den. Auch ich werde als Vor­standsmit­glied des AK Wehrpoli­tik der CSU-Land­­tags­frak­­tion dabei sein, eben­so die Bun­deswehr-Sol­­datin Lucia Nie­der­meier. Jörg West­er­mair wird die Gäste begrüßen. Mod­eriert wird der Abend durch Sophia Hart­mann und Sebas­t­ian Zollbrecht.

GPA-Botschaft der Woche 17.10.2026
Grafik: Annika Trautner

Grafik: Anni­ka Trautner

Hybrid-DRG beibehal­ten!
Seit langem wollen wir die Sek­toren­gren­zen zwis­chen ambu­lant und sta­tionär aufwe­ichen, ja abschaf­fen. Ein sicht­bar­er Schritt auf diesem Weg waren die 2024 einge­führten Hybrid-DRG. Nun sollen diese ab 2028 schon wieder Geschichte sein. Hierüber will der Bun­destag heute berat­en. Die Abschaf­fung der Hybrid-DRG wäre der falsche Weg! Viele Prax­en haben ihre Struk­turen gezielt für ambu­lante Ein­griffe aus­ge­baut und in gutem Glauben Investi­tio­nen getätigt. Bei den Hybrid-DRG geht es daher um Sek­toren­verbindung, mehr noch aber um Ver­trauen und die Ver­lässlichkeit der Poli­tik. Zudem geht es um Kosten der GKV: Die KBV bez­if­fert das Ambu­lan­tisierungspoten­zial, also die möglichen Einsparun­gen durch mehr ambu­lante Ein­griffe, auf ca. 8 Mrd. Euro jährlich. Fakt ist: Allein der medi­zinis­che Bedarf sollte entschei­den, ob eine Behand­lung ambu­lant oder sta­tionär erfol­gt. Diese Gewähr bieten Hybrid-DRG bess­er als eine Kom­bi aus EBM und neuen Kurzzeit­fall­pauschalen, die wieder Bürokratie schaf­fen und Sek­toren­gren­zen zementieren!

Näch­ste Blut­spende­ter­mine! 17.10.2026
Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Mittwoch, 28.10.2026 von 15–20 Uhr
Karls­feld, Bürg­er­haus, Allach­er Str. 1
Don­ner­stag, 5.11.2026 von 15:30–19:30 Uhr
Haimhausen, BIS, Turn­halle, Haupt­straße 1

Mittwoch, 18.11.2026 von 16–20 Uhr und
Don­ner­stag, 19.11.2026 von 16–20 Uhr
Markt Inder­s­dorf, Pfar­rheim, Wasser­turmweg 10

Fre­itag, 27.11.2026 von 15–20 Uhr
Altomün­ster, Grund- und Mit­telschule, Turnhalle
Faber­weg 15

Mittwoch, 23.12.2026 von 16–20 Uhr
Hebertshausen, Grund- und Mittelschule,
Am Wein­berg 6

Zahl der Woche: 16.065 17.10.2026
Foto: pixel dreams | © iStock

Foto: pix­el dreams | © iStock

Karl Freller ist neuer Reko­rd­hal­ter im Bay­erischen Landtag
Vom jüng­sten zum dien­stäl­testen Par­la­men­tari­er in ganz Deutsch­land: Als Karl Freller am 20. Okto­ber 1982 zum ersten Mal für die CSU-Frak­­tion in den Bay­erischen Land­tag ein­zog, war Franz Josef Strauß Min­is­ter­präsi­dent, Hel­mut Kohl ger­ade Bun­deskan­zler gewor­den und er selb­st 26 Jahre alt. Seit 1946 war damit kein Abge­ord­neter länger im Bay­erischen Land­tag vertreten. Er ist aktuell auch der am läng­sten amtierende Abge­ord­nete in ganz Deutsch­land. Mit mehr als 16.065 Tagen hat er diese Woche den bish­eri­gen Reko­rd­hal­ter Dr. Thomas Gop­pelt überholt.
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Vor­beu­gen und Gesund­heit stärken: CSU-Frak­tion set­zt auf Präven­tion statt Reparaturmedi­zin 12.10.2026

Am 12. Okto­ber 2026 ste­ht in ganz Bay­ern die Präven­tion im Mit­telpunkt. Der Bay­erische Präven­tion­stag macht sicht­bar, wie vielfältig Gesund­heitsvor­sorge heute ist. Auch die CSU-Land­­tags­frak­­tion unter­stützt das Ziel, Gesund­heit zu stärken, bevor Krankheit entsteht.

CSU-Frak­­tionsvor­sitzen­der Klaus Holetschek:
„Präven­tion und Vor­sorge ver­di­enen im All­t­ag viel größere Aufmerk­samkeit. Deshalb haben wir die Präven­tion ganz bewusst im Namen des Gesund­heitsmin­is­teri­ums ver­ankert: Aus Gesund­heit und Pflege wurde Gesund­heit, Pflege und Präven­tion. Beson­ders bei Kindern und Jugendlichen müssen wir die Gesund­heits­bil­dung stärken. Je früher wir mit guten Bewe­­gungs- und Ernährungsange­boten anset­zen, desto bess­er. Mit dem Kinderge­sund­heits­gipfel, mit unserem Ein­satz für starke Kinder- und Jugendärzte als Lot­sen im Sys­tem und mit konkreten Ini­tia­tiv­en für mehr Vor­sorge zeigen wir: Präven­tion ist kein abstrak­ter Begriff, sie muss im All­t­ag ankom­men. Der Mas­ter­plan Präven­tion des Bay­erischen Gesund­heitsmin­is­teri­ums kön­nte eine Blau­pause für Deutsch­land sein.”

Bern­hard Sei­de­nath, gesund­heit­spoli­tis­ch­er Sprech­er der CSU-Fraktion:
„Zu ein­er mod­er­nen Gesund­heitsver­sorgung gehört mehr als gute Medi­zin im Krankheits­fall. Ganz konkret haben wir im Land­tag Ini­tia­tiv­en ges­tartet, um Gesund­heit­skom­pe­tenz schon in Kitas zu fördern, Ange­bote zur Vor­sorge und Früherken­nung vor Ort bess­er zu ver­net­zen und die psy­chis­che Gesund­heit stärk­er im Präven­tion­s­ge­setz zu ver­ankern. Gesund­heit­skom­pe­tenz bedeutet auch, im Not­fall helfen zu kön­nen. Deshalb stärken wir die Erste Hil­fe und unter­stützen mit der ‚Life­saver-Daten­bank‘ die zen­trale Erfas­sung öffentlich zugänglich­er Defib­ril­la­toren in Bay­ern, damit diese im Ern­st­fall schneller gefun­den werden.

Auch wir beteili­gen uns am Präven­tion­stag: Mit unserem Film- und Gesprächsabend am 12. Okto­ber im Bay­erischen Land­tag rück­en wir die psy­chis­che Gesund­heit in den Mit­telpunkt. Dieter Schnei­der gibt auf Ini­tia­tive von Dr. Andrea Behr mit Auss­chnit­ten aus seinem Doku­men­tarfilm ‚Ride don’t Hide‘ einen per­sön­lichen Ein­blick in den Umgang mit Ver­lust und Depres­sion. Gemein­sam mit Fach­leuten wollen wir darüber sprechen, wie wir Vorurteile abbauen und Men­schen frühzeit­ig Hil­fe ermöglichen kön­nen. Präven­tion hil­ft, Gesund­heit zu erhal­ten und das Gesund­heitswe­sen auf Dauer zu ent­las­ten. Der Bay­erische Präven­tion­stag lebt vom Mit­machen und vom Aus­tausch vor Ort!“