Newsletter aus dem Bayerischen Landtag von Bernhard Seidenath, MdL, 24.4.2020
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Landtag hat in dieser Woche weitere Corona-Hilfsmaßnahmen beschlossen. Unter anderem den BayernFonds, der Unternehmen in Corona-bedingter finanzieller Schieflage unterstützt. Der BayernFonds soll dazu beitragen, dass Unternehmensinsolvenzen, Arbeitsplatzverluste und die Belastung zahlreicher Wirtschaftszweige vermieden werde können.
Mehr zum BayernFonds und was sonst noch in der Fraktion los war, lesen Sie in meinem heutigen Newsletter.
- Aus dem Plenum
- Unterstützung für die Kommunen in der Corona-Krise
- Ja zu Solidarität in Europa! — Nein zu Coronabonds!
- 7 statt 19 Prozent Mehrwertsteuer ab 1. Juli für Speisen in der Gastronomie
- Neue Podcast-Folge zum Thema Corona! Auf diesen Podcast möchte ich Sie besonders hinweisen, ich konnte selbst eine kleine Bestandsaufnahme durchführen.
Nun wünsche ich Ihnen eine gedeihliche Lektüre und ein entspanntes Wochenende. Bleiben Sie gesund!
Mit besten Grüßen
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Bernhard Seidenath









Der Verein „Perspektiven für Burkina Faso e.V.“ hat sich vor einem knappen Jahr gegründet, nachdem eine Delegation aus dem Landkreis Dachau im März 2019 Jeanette Huber in Ouagadougou besucht und so das drittärmste Land der Erde kennengelernt hatte. Mit dabei waren unter anderem Angelika Gumowski und Angelika Kniesl vom Roten Kreuz, Günther Gensberger sowie die Kreisräte Anton Kreitmair, Bernhard Seidenath und Rosmarie Böswirth und der Karlsfelder Gemeinderat Bernd Wanka.
Der vor einem knappen Jahr gegründete Dachauer Verein „Perspektiven für Burkina Faso“ hilft den Ärmsten der Armen und stellt vorerst 1.000 Euro bereit, damit vor Ort in Westafrika Seife, Waschutensilien, Hygieneartikel, Desinfektionsmittel und Grundnahrungsmittel, vor allem Reis, gekauft werden können. „Die Menschen in Burkina Faso, dem drittärmsten Land der Erde, sind von der aktuellen weltweiten Corona-Pandemie ebenfalls massiv betroffen. Es geht um das blanke Überleben“, erklärte Vereinsvorsitzender Bernhard Seidenath und berichtete, dass die Vereinsmitglieder vor einigen Tagen ein Hilferuf aus Westafrika erreicht hatte: „Jeanette Huber, frühere Schwabhauserin und Schatzmeisterin unseres Vereins, die vor Ort lebt, hat uns von den schlimmen Zuständen dort berichtet. Es fehle vor allem an Hygieneartikeln und Grundnahrungsmitteln, insbesondere Reis gegen das Verhungern. Im April, am Ende der mehrmonatigen Trockenzeit, ist die Versorgung sowieso schwierig und die Preise für den Grundbedarf steigen in dieser Zeit ohnehin. Nun aber mussten wegen Corona auch noch die Märkte schließen. Viele Menschen kämpfen ums Überleben. Deshalb haben wir spontan gesagt: wir helfen – und stellen die ersten 1.000 Euro bereit.“
Aus dem Ringen um das Bürgermeisteramt in Petershausen in die Corona-Katastrophe oder: aus Wahlwerbematerial werden Mund-Nasen-Schütze: Danke an Günter Fuchs für die großzügige Spende seiner restlichen Stoffbeutel!! Und Danke an die Gesundheitsregion Plus in Dachau sowie an die fleißigen Näherinnen und Näher, die die Beutel nun verarbeiten!
Der Kampf gegen das Corona-Virus geht weiter. In Dachau wurde letzte Woche ein Hilfskrankenhaus der Öffentlichkeit vorgestellt, in dem Covid-19-Patientinnen und Patienten versorgt werden sollen, die zu krank für zu Hause, aber zu gesund für das Amper-Klinikum sind. In diesem Hilfskrankenhaus können bis zu 100 Patienten gleichzeitig betreut und insbesondere mit Sauerstoff versorgt werden. Die Landkreise Dachau, Fürstenfeldbruck, Landsberg und Starnberg sind so für den Worst Case gut gerüstet! Zur Pressevorstellung kam heute auch Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml nach Dachau. Danke an Landrat Stefan Löwl, die Beschäftigten im Gesundheitsamt, das Rote Kreuz, das