Kategorie: Newsletter
Bayerische Therapie-Strategie: Regierungsfraktionen fördern Forschung im Kampf gegen Corona
Die bayerische Corona-Strategie wird um vierte Säule ergänzt
Die bayerische Corona-Strategie aus Prävention, Tests und der Entwicklung von Impfstoffen wird um eine vierte Säule ergänzt: Mit einer Bayerischen Therapiestrategie sollen erfolgversprechende bayerische Therapieansätze vom Freistaat unterstützt und zur Zulassungsreife gebracht werden. Mit einem entsprechenden Dringlichkeitsantrag setzen sich CSU und Freie Wähler dafür ein, dass die notwendigen Fördermittel in Höhe von 50 Millionen Euro aus dem „Sonderfonds Corona-Pandemie“ schnellstmöglich freigeben werden. Dazu Bernhard Seidenath, der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bayerischen Landtag: „Die täglichen Todesfälle machen schmerzlich bewusst, wie wichtig verbesserte Behandlungsmethoden sind. Selbst eine mögliche Impfung wird keinen hundertprozentigen Schutz vor Corona bieten.
Aus dem Plenum — 63. Plenarsitzung

Foto: CSU-Fraktion
Reform der Bauordnung beschlossen
Bauen soll künftig einfacher, schneller, nachhaltiger und auch kostengünstiger werden. Das haben wir diese Woche mit unserer Reform der Bayerischen Bauordnung beschlossen. Wichtige Punkte sind unter anderem, dass Bauanträge digital eingereicht werden können, Baugenehmigungen spätestens nach drei Monaten vorliegen und Bauen mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz künftig für alle Gebäudeklassen möglich ist.
Rede von Ulrike Scharf im Video

Foto: PublicDomainPictures | @ Pixabay
Änderung des Bayerischen Mediengesetzes
Die Förderung des lokalen und regionalen Fernsehens aus Mitteln des Staatshaushalts soll ab dem Jahr 2021 für einen Zeitraum von vier Jahren fortgeführt werden. Damit wird sichergestellt, dass hochwertige lokale und regionale Fernsehangebote weiterhin flächendeckend verbreitet werden, die aktuelle Struktur der Fernsehanbieter fortbesteht und auch alternative digitale Verbreitungswege erschlossen werden, um in Zukunft alle Altersgruppen der Bevölkerung Bayerns zu erreichen
Neues aus dem Maximilianeum — 28.11.2020
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
der Lockdown light wirkt, das exponentielle Corona-Infektionsgeschehen konnte abgeflacht werden. Aber: Das Infektionsniveau ist leider immer noch zu hoch. Daher führt an der Fortsetzung des Lockdowns und der teilweisen Verschärfung der Maßnahmen kein Weg vorbei. Denn wir müssen eine Überlastung unseres Gesundheitssystem unbedingt vermeiden. Schon jetzt füllen sich die Intensivstationen, erste Krankenhäuser stoßen an ihre Kapazitätsgrenze. Das bestätigen uns auch die Leute, die tägliche mit Corona-Patienten zu tun haben: Virologen, Intensivmediziner und die Pflegekräfte, die Tag für Tag eine herausragende Arbeit leisten!
Wir sind auf einem guten Weg bei der Eindämmung der Infektionszahlen, wir sind aber noch nicht am Ziel. Lassen Sie uns alles dafür tun, damit wir diese Wintermonate gemeinsam gut durchstehen.
Ein wichtiges Anliegen konnte ich in dieser Woche bekanntgeben: die Verbesserung der Hebammenausbildung im ostbayerischen Raum. Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung in meinem Newsletter.
Der CSU-Kreisvorstand hat unsere Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler zur Wiedernominierung einstimmig empfohlen. Ziel ist es, dass sie uns auch in der nächsten Legislaturperiode im Bundestag vertreten wird.
Meinen Redebeitrag vom 27.11. zum Dringlichkeitsantrag der CSU-Fraktion zu den Corona-Maßnahmen der Staatsregierung im Plenum lesen Sie hier!
Was sonst noch in der Fraktion los war, lesen Sie in meinem heutigen Newsletter.
Weitere kurze Meldungen zum gestrigen virtuellen Jahresempfang des GPA, zum Geburtstag von Astrid Christmann und der Dachauer-Krippenausstellung lesen Sie am Ende meines Newsletters.
Nun wünsche ich Ihnen eine interessante Lektüre und freue mich über Ihre Zuschriften.
Einen schönen 1. Advent im Kreise Ihrer Familie und alles Gute

Die Zahl der Woche

Foto: pixel dreams | © iStock
4 Millionen
Rund vier Millionen Christbäume werden jedes Jahr im Freistaat verkauft, die meisten stammen aus eigens dafür angelegen Kulturen. Zum Start der Christbaumsaison hat Forstministerin Michaela Kaniber die Verbraucher diese Woche zum Kauf von Bäumen aus Bayern aufgerufen. „Heimische Bäume stehen für Qualität und Frische. Mit einem regionalen Christbaum bringen wir ein Stück Heimat und damit auch Wohlbefinden in unsere Wohnzimmer“, so die Ministerin.
Zur Pressemitteilung
Bilder der Woche

Foto: Bildarchiv Bayerischer Landtag
Landtagspräsidentin Ilse Aigner präsentiert den ersten Band der neuen Krimibuchreihe “Isar-Detektive”. Der Roman “Falscher Alarm” für Kinder im Alter von 9–12 Jahren spielt im Bayerischen Landtag und wurde vergangene Woche im Maximilianeum per Livestream vorgestellt. “Durch dieses Projekt wollen wir bei Schulkindern das Lesen fördern und zugleich auf altersgerechte Art ein Stück politische Bildung betreiben”, so Aigner.
Weitere Bilder der Woche
Alpenländische Krippe im Fenster des CSU-Bürgerbüros

Foto: privat
Am Sonntag ist schon der erste Advent. Obwohl überall die Christkindlmärkte abgesagt sind, haben die Ampertaler Krippenfreunde in Dachau etwas geschaffen, das trotzdem Weihnachtsstimmung aufkommen lässt: den Dachauer Krippenpfad. Das CSU-Bürgerbüro der Bundestagsabgeordneten Katrin Staffler und des Landtagsabgeordneten Bernhard Seidenath in der Dachauer Altstadt (Apothekergasse 1) ist eine Station des Dachauer Krippenpfads. Zu sehen ist dort eine alpenländische Krippe. „Der Krippenpfad verlockt nicht nur zu einem Schaufensterbummel – er trägt auch das christliche Brauchtum weiter und ist insgesamt ein Lichtblick in diesen Corona-Zeiten, in denen die Adventszeit als „stade Zeit“ erstmals tatsächlich stad ist“, erklärten Seidenath und Staffler ihre Motivation teilzunehmen. Nähere Informationen zum Krippenpfad finden sich im Internet unter www.ampertaler-krippenfreunde.de.
Herzlichen Glückwunsch Astrid Christmann

Foto: privat
Zu ihrem besonderen Geburtstag haben die Frauen Union Dachau und ich am 28. November Astrid Christmann, der jahrzehntelangen First Lady des Landkreises Dachau, gratuliert. FU-Vorsitzende Katja Grassl (rechts) und ich überbrachten die Glückwünsche und einen Blumenstrauß coronabedingt nur an der Terrassentür. Astrid und Hansjörg Christmann (Mitte) freuten sich trotzdem. Auf weitere viele Jahre bei guter Gesundheit!
Hohe Gäste bei Bernhard Seidenath

Foto: CSU
Huml, Dobrinth und Spahn bei GPA LIVE
Beim diesjährigen virtuellen Jahresempfang des GPA waren hochrangige Gäste dabei. Als Landesvorsitzender des Gesundheits- und Pflegepolitischen Arbeitskreises (GPA) der CSU, hat es mich sehr gefreut, dass die Bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml, der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Alexander Dobrindt. und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zugeschaltet waren. Zum Nachhören: https://www.csu.de/gpa-live
Katrin Staffler vom CSU-Kreisverband Dachau für erneute Kandidatur vorgeschlagen

Foto: Katrin Staffler
Fürstenfeldbruck/Dachau: Die CSU-Kreisverbände Fürstenfeldbruck und Dachau haben die Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler in getrennten Videokonferenzen jeweils einstimmig für eine erneute Kandidatur um das Wahlkreismandat vorgeschlagen. Der CSU-Kreisvorsitzende im Landkreis Dachau, Bernhard Seidenath, MdL und der stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende im Landkreis Fürstenfeldbruck, Benjamin Miskowitsch, MdL, haben in ihren Kreisverbänden die Abstimmungen initiiert. „Aufgrund der Pandemie wollen wir keine Präsenzveranstaltungen abhalten, ein Signal noch vor Weihnachten war uns gegenüber unserer Wahlkreisabgeordneten aber wichtig. Das einstimmige Votum in der Videokonferenz am 13. Oktober zeigt, wie wir die Arbeit von Katrin Staffler schätzen, nicht nur in Berlin, sondern auch im Wahlkreis Vorort“, sagt Benjamin Miskowitsch. Bernhard Seidenath führt aus: „Katrin Staffler hat sich in kurzer Zeit tief in die bundespolitischen Themen eingearbeitet und war vom ersten Augenblick ihres Mandats eine herausragende Vertreterin unseres Wahlkreises in Berlin. Sie war immer und ist weiterhin stets ansprechbar, zugewandt und hat ein offenes Ohr für alle Anliegen der Bürgerinnen und Bürger aus unserer Region. Sie ist eine Abgeordnete, wie sie sich die Bürgerinnen und Bürger nur wünschen können. Deshalb freuen wir uns, dass Katrin Staffler für eine erneute Kandidatur für den Bundestag zur Verfügung steht. Der erweiterte CSU-Kreisvorstand hat sie in seiner Sitzung am 5. November der Wahlkreisdelegiertenversammlung, die voraussichtlich im April 2021 tagen wird, deshalb sehr gerne und einstimmig zur Nominierung empfohlen.“ Auch Katrin Staffler freut sich sehr über dieses Votum: „Die Vertretung der Menschen aus unserem wunderbaren Wahlkreis in Berlin macht mir nicht nur große Freude – mehr noch: die Verantwortung ist mir auch jeden Tag aufs Neue Ansporn für meine Arbeit. Gerade in der aktuellen Zeit ist es wichtig, Hand in Hand über alle politischen Ebenen hinweg für eine gute Zukunft der Menschen in unserer Heimat zu kämpfen. Umso mehr freut mich der großartige Vertrauensbeweis der einstimmigen Unterstützung meiner erneuten Kandidatur aus den beiden CSU Kreisvorständen.“ Das letzte Wort zur Kandidatur haben die Delegierten aus beiden Landkreisen. Die beiden CSU-Kreisvorsitzenden sind sich aber sicher, dass Katrin Staffler mit einem sehr guten Ergebnis rechnen kann und wir somit gestärkt in den Wahlkampf gehen werden. Die Bundestagswahl findet voraus-sichtlich am 26. September 2021 statt.
Mit vereinten Kräften für eine erfolgreiche Zukunft des Hebammen-Studiengangs in Regensburg

Foto:Landtag
Die Gewährleistung unserer Hebammenversorgung ist eine große Herausforderung
“Die Gewährleistung unserer Hebammenversorgung ist eine große Herausforderung. Deshalb war es für die Stärkung des Hebammenberufs eine wichtige Entscheidung, den Studiengang Hebammenkunde einzuführen. Dafür habe ich mich mit meinen Kollegen der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag sehr eingesetzt,” erläutert die Landtagsabgeordnete Sylvia Stierstorfer. Die ersten beiden Modellstudiengänge sind im Herbst 2019 gestartet, einer davon an der OTH in Regensburg. Wie bei vielen Neuerungen, ist der Weg oft nicht leicht und die Herausforderung groß. Viele Fragen tauchen erst bei der Umsetzung auf. Um diesen Prozess optimal zu begleiten, hatte der Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit und Pflege, Bernhard Seidenath, in München bereits zwei Fachgespräche zum Sachstand der Hebammenausbildung einberufen. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse wurde Anfang November der Dringlichkeitsantrag “Hebammenversorgung sichern, mehr Studienplätze schaffen, Kliniken unterstützen” an den Bayerischen Landtag gestellt. Speziell an der OTH in Regensburg hat sich herausgestellt, dass es zunehmend schwieriger wird, Kliniken als Kooperationspartner zu finden, denn jeder Studienplatz braucht auch einen Praxisplatz in einer Klinik. Deshalb hat sich die Vizepräsidentin der OTH Regensburg, Frau Prof. Dr. Klaudia Winkler an die Stimmkreisabgeordnete Sylvia Stierstorfer gewandt und um Unterstützung gebeten. “Wir haben hier in Regensburg die Situation, dass wir nicht nur mit einer einzigen großen Klinik zusammenarbeiten, sondern mit vielen, zum Teil auch kleineren Kliniken, für die die Bereitstellung von Praxisplätzen nach dem neuen Modell der verantwortlichen Praxiseinrichtung mit einem hohen organisatorischen Aufwand und einer gewissen Unsicherheit verbunden scheint. Deshalb ist die Bereitschaft zur Übernahme von Praxisplätzen leider rückläufig. Um dieses Problem zu lösen, brauchen wir als OTH dringend Unterstützung, alleine können wir dies nicht stemmen,” so Prof. Dr. Winkler. Sylvia Stierstorfer hat sich mit ihren Landtagskollegen Bernhard Seidenath und Robert Brannekämper, Vorsitzender des Ausschusses für Wissenschaft und Kunst, dieses Themas gerne angenommen. Gemeinsam haben sie Vertreter der OTH Regensburg, der Katholischen Stiftungshochschule München, des Bayerischen Hebammen Landesverbandes, der Bayerischen Krankenhausgesellschaft, der Krankenkassen und der Krankenhäuser bei einer virtuellen Konferenz zusammengebracht. In dieser Konstellation hatte es bisher noch keinen Austausch gegeben. Nachdem alle Teilnehmer aus ihrer Warte die Herausforderungen und Beweggründe geschildert hatten, wurde schnell deutlich, woran es in der Praxis hakt: Offene Fragen vor allem im Bereich der Prozessstrukturierung und Finanzierung müssen dringend geklärt werden, um mehr Sicherheit für alle Beteiligten zu erreichen. Die MdLs Seidenath und Brannekämper resümieren: “Der Austausch war äußerst aufschlussreich. Entscheidend werden nun die bilateralen Gespräche zwischen den Kliniken und den Krankenkassen sein, die durch unsere Konferenz angestoßen wurden. Wir brauchen mehr Hebammen-Studienplätze – so sollten auch in Regensburg künftig unbedingt die 28 möglichen Plätze angeboten werden!“ Die Aufgaben wurden klar verteilt und als nächster Abstimmungstermin Ende Januar vereinbart. “Bis dahin müssen wir Ergebnisse vorweisen können, damit zum Start des nächsten Studienjahrgangs an der OTH Regensburg deutlich mehr Praxisplätze zur Verfügung stehen und so die akademische Hebammenausbildung ein Erfolgsmodell wird“, so Sylvia Stierstorfer.
Corona: Links und Informationen im Überblick
Viele unterschiedliche Veröffentlichungen, aber keine Übersicht?
Dann schauen Sie doch einmal auf die Seite des Bürgerbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung, Michael Hofmann.
Dort gibt es einen Überblick über die Informationen der verschiedenen bayerischen Staatsministerien und Institutionen zur Corona-Pandemie.
Höherer Ausgleich bei Biberschäden

Foto: stanley45 | @iStock Photo
550.000 Euro stehen für Entschädigungen zur Verfügung
Wir haben dafür gesorgt, dass für den Ausgleich von Biberschäden insgesamt 550.000 Euro zur Verfügung stehen, 100.000 mehr als bisher. Für Eric Beißwenger, unseren umweltpolitischen Sprecher, ein wichtiger Durchbruch: „Um den Biber nachhaltig zu schützen müssen wir sicherstellen, dass Landwirte nicht auf ihren Schäden sitzen bleiben. Insofern ist dieser Schadensausgleich neben Beratung und Prävention sehr wichtig im Bibermanagement“.
Stark durch die Krise, fit für die Zukunft

Grafik: CSU-Fraktion
Haben Sie sich schon für unsere Virtuelle Veranstaltung angemeldet?
Am Dienstag, den 1. Dezember streamen wir live aus dem WERK1 und wollen mit unseren Gästen über folgende Themen sprechen: Wie können Unternehmen gestärkt aus der Krise hervorgehen? Nutzt die Wirtschaft die Pandemie auch als Chance, sich neu zu erfinden, mehr auf digitale, sozial und ökologisch vorteilhafte Problemlösungen für Kunden zu setzen? Wie können Innovationen helfen, aus der Krise zu kommen?
Seien Sie live dabei und melden Sie sich gleich an.
Aus dem Plenum — 62. Plenarsitzung

Foto: CSU-Fraktion
Regierungserklärung des Ministerpräsidenten
„Corona geht in die nächste Runde, leider“, mit diesen Worten eröffnete Ministerpräsident Dr. Markus Söder seine bereits vierte Regierungserklärung seit Beginn der Corona-Pandemie bei einer Sondersitzung des Landtags. Er machte erneut auf die weiterhin ernste Infektionslage in Deutschland und Bayern aufmerksam und erklärte im Plenum die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz und die in Bayern beschlossene Verlängerung und Vertiefung des November-Lockdowns sowie die bayerische Hot-Spot-Strategie.
Weitere Infos zur Regierungserklärung

Foto: CSU-Fraktion
Corona-Infektionszahlen in Bayern weiter senken
Die Wintermonate sind in der Bekämpfung der Corona-Pandemie eine besonders große Herausforderung. Hinzu kommt, dass Bayern an Nachbarländer angrenzt, die aktuell mit sehr hohen Infektionszahlen kämpfen Deshalb begrüßt die CSU-Fraktion die von der Staatsregierung benannten Ziele: „Verlängern – Vertiefen – Hotspot-Strategie – Helfen”.

