Newsletter aus dem Landtag von Bernhard Seidenath, MdL, 8.6.2018
Sehr geehrte Damen und Herren,
In Bayern gibt es rund 100.000 landwirtschaftliche Betriebe. Die Durchschnittsgröße ist mit rund 30 Hektar deutlich kleiner als in vielen anderen Bundesländern. Die Produktionskosten sind daher in der Regel höher. Kürzungen der EU im Bereich der Landwirtschaft, wie nun von EU-Kommissar Hogan vorgeschlagen, sind nicht akzeptabel. Weniger Unterstützung und die Forderung nach immer mehr Leistungen überfordern unsere Familienbetriebe und sind nicht im Sinne unserer Umwelt und des ländlichen Raums. In unserem Dringlichkeitsantrag setzen wir uns deshalb unter anderem dafür ein, die Landwirtschaftsförderung im bestehenden Umfang beizubehalten.
» Diese Woche im Plenum
» 2. Nachtragshaushalt 2018 setzt Regierungserklärung konsequent um
» Antragspaket: Gesundheitliche Versorgung in Bayern verbessern
» Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz – Änderungsanträge eingebracht
» Familienfest am 09. Juni 2018 im Bayerischen Landtag
» SPD macht gemeinsame Sache mit Antifa – Empörung über Demo-Veranstaltung
» Arbeitskreis Wehrpolitik zu Besuch bei Aero Engines in München
» AfD weder bürgerlich noch konservativ
» Gelbe Schleife als Zeichen der Verbundenheit mit unseren Soldaten in Auslandseinsätzen
» Sudetendeutscher Tag 2018 in Augsburg
Für viele mittelständische Betriebe ist überbordende Bürokratie ein großes Hemmnis in der täglichen Arbeit. Unser Leitsatz lautet daher: „So wenig Bürokratie wie möglich, so viel wie nötig“. Mit dem Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung Walter Nussel, MdL konnten wir gestern mit vielen mittelständischen Betrieben diskutieren. Mehr dazu am Ende meines heutigen Newsletters.
Ich wünsche Ihnen eine gedeihliche Lektüre, freue mich auf Ihre Zuschriften und Meinungen.
Mit besten Grüßen — besuchen Sie uns auf den diversen Infoständen, die auch an diesem Wochenende wieder stattfinden, um unsere WM-Planer zu verteilen, etwa in Hilgertshausen, Petershausen, Karlsfeld, Röhrmoos oder Erdweg
Ihr
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Bernhard Seidenath




Bürokratie ist eine große Geißel unserer Wirtschaft und der Unternehmerinnen und Unternehmer in unserem Land. Bei einem Fachgespräch mit dem Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für Bürokratieabbau, Walter Nussel, MdL haben Handwerker und mittelständische Unternehmer aus dem Landkreis Dachau ihre Nöte vorgetragen. “Wir brauchen diese Beispiele aus der Praxis, wo Bürokratie die schrillsten Blüten treibt” so Bernhard Seidenath, der die Diskussion leitete. Ziel dieses Fachgesprächs war, die Sorgen der betroffenen Betriebe aufzugreifen und an verantwortlicher Stelle einzuspeisen, damit praxisbezogene Lösungen gefunden werden. Bei einem Rundgang in der Metzgerei Braun in Wiedenzhausen, konnten sich die Teilnehmer ein Bild machen, wie Metzger heute arbeiten und die Bürokratievorgaben zu bewältigen haben. Werner Braun, stellvertretender Landesinnungsmeister der Metzger, führte durch seinen modernen Betrieb und erklärte die Arbeitsabläufe und Hygienevorschriften in der Praxis.








