Absicherung der Gedenkfeier durch das BRK

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Am lan­gen, war­men und son­ni­gen Gedenk­tag war die san­itäts­di­en­stliche Absicherung für die Besucherin­nen und Besuch­er beson­ders wichtig. Mit dabei unter den Ehre­namtlichen war Tiz­ian Bartling (Zweit­er von links) — und ich kön­nte mir keinen Geeigneteren als ihn für diese Auf­gabe vorstellen, ist er doch gle­ichzeit­ig Vor­sitzen­der der Arbeits­gruppe His­torisches Erbe des Roten Kreuzes Dachau, Geschichts-Stu­dent und hat etwas Licht ins Dunkel der Geschichte des Roten Kreuzes Dachau während der dunkel­sten Zeit der deutschen Geschichte — während der Nazi-Dik­tatur — gebracht. Rechts: Hans-Jür­gen Schreier, der neue Erste Bürg­er­meis­ter der Gemeinde Hebertshausen.

Gedenken am Mahnmal Todesmarsch

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Das Gedenken am Mah­n­mal Todes­marsch an der Theodor-Heuss-Straße in Dachau bildet für gewöhn­lich den Auf­takt für die Feier­lichkeit­en zum Gedenken an die Befreiung des Konzen­tra­tionslagers Dachau Ende April 1945. So auch am ver­gan­genen Sam­stag-Abend. Unter anderem sprach Polens Gen­er­alkon­sul Rafal Wol­s­ki (Foto) sehr bewe­gend und persönlich.

Foto: Bernhard Seidenath

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Mit beim Gedenken dabei: die Dachauer Stadträtin Kat­ja Graßl, die vom Stad­trat in der ver­gan­genen Woche zur Bürg­er­meis­terin, also zur Stel­lvertreterin von Ober­bürg­er­meis­ter Flo­ri­an Hart­mann gewählt wurde, und Lan­drat Ste­fan Löwl. Auch nach 81 Jahren bleibt unglaublich, was Men­schen anderen Men­schen antun kon­nten. Es darf nie und nir­gend­wo wieder passieren!

Vernissage zur Ausstellung „Von Mensch zu Mensch“

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Inder­s­dorf. Von Men­sch zu Men­sch” heißt die neue Ausstel­lung des Heimatvere­ins Inder­s­dorf, die am ver­gan­genen Sam­stag im Augustin­er Chorher­ren-Muse­um eröffnet wor­den ist. Fotograf Chris­t­ian Fis­ch­er (mit Fotoap­pa­rat, hier mit Heimatvere­insvor­sitzen­dem Toni Wagatha, Bürg­er­meis­ter Franz Obess­er und mir) hat dabei Inder­s­dor­ferin­nen und Inder­s­dor­fer porträtiert und sie dabei einige Fra­gen nach ihrer Ver­gan­gen­heit, ihren Gedanken, Wün­schen und Sehn­sücht­en beant­worten lassen. Etwas ganz Anderes als das Gewohnte: unmit­tel­bar, echt, live und konkret. Das Konzept halte ich für genial, den nor­malen Inder­s­dor­fer Men­schen ins Muse­um zu bringen.

Foto: Bernhard Seidenath

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Und tat­säch­lich hat es bei der Vernissage viele inter­essierte Men­schen ins Muse­um gezo­gen: der Zus­pruch war enorm! Auch Mark­t­ge­mein­der­at Jörg West­er­mair und Bürg­er­meis­ter Franz Obess­er waren vertreten – und dies gle­ich dop­pelt: per­sön­lich, aber auch mit ihrem Bild und Steck­brief. Ein Besuch der Ausstel­lung lohnt sich (und des ganzen Muse­ums natür­lich sowieso!). Möglich ist dies noch bis 13.9., jew­eils son­ntags von 13 bis 17 Uhr. Wer das Muse­um bei der drin­gend nöti­gen Erneuerung sein­er Regen­rin­nen unter­stützen möchte, kann das eben­falls tun: das Spendenkon­to des Heimatvere­ins hat die IBAN: DE18 7005 1540 0000 0623 64 bei der Sparkasse Dachau.

Zusammenkunft der Bundeswahlkreiskonferenz

Foto: Bernhard Seidenath

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Die Bun­deswahlkreiskon­ferenz für Dachau und Fürsten­feld­bruck (aus den bei­den CSU-Kreisver­bän­den Dachau und Fürsten­feld­bruck) ist am ver­gan­genen Sam­stag in FFB zusam­men gekom­men, um per­son­ell die Weichen für die näch­sten zwei Jahre zu stellen. MdB Katrin Staffler bleibt Vor­sitzende, ich bin wieder zu ihrem Stel­lvertreter bes­timmt wor­den. Bun­deswahlkreis-Geschäfts­führerin Petra Schu­mann bleibt Schatzmeis­terin. Aus dem CSU-Kreisver­band Dachau wur­den – neben den gebore­nen Mit­gliedern, den Kreisvor­sitzen­den von JU, FU und SEN – zudem Lan­drat Ste­fan Löwl, die bei­den stel­lvertre­tenden CSU-Kreisvor­sitzen­den Julia Grote und Yvonne Ram­bold sowie der Inder­s­dor­fer Bürg­er­meis­ter Franz Obess­er in dieses über­re­gionale Gremi­um gewählt. Auf weit­er so gute Zusammenarbeit!

Bilder der Woche

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­tion

Anti­semitismus – ohne mich.” Auch die CSU-Frak­tion unter­stützt die im Bay­erischen Land­tag vorgestellte Kam­pagne von Pro­fes­sor Guy Katz. Weil für Hass und Het­ze, Ras­sis­mus und Juden­feindlichkeit kein Platz im Freis­taat ist, haben die demokratis­chen Frak­tio­nen diese Woche gemein­sam ein Zeichen gegen Anti­semitismus geset­zt. Denn: Jüdis­ches Leben gehört zu Bay­ern – ohne Wenn und Aber! Frak­tionsvor­sitzen­der Klaus Holetschek betonte die Bedeu­tung der Kam­pagne: „Lip­pen­beken­nt­nisse reichen nicht! Jet­zt heißt es, Farbe zu beken­nen und wo immer möglich aktiv gegen Juden­hass einzutreten!”
Zu den weit­eren Bildern der Woche

Steuerschätzung 2026: Bayern kommt ohne starke Nachjustierung aus – Verantwortung und Weitsicht zahlen sich aus

Die aktuelle Steuer­schätzung weist bun­desweit für 2026 Min­dere­in­nah­men von rund 17,8 Mil­liar­den Euro gegenüber der Okto­ber-Schätzung 2025 aus. Für Bay­ern ergibt sich im Jahr 2026 eine Steuer­prog­nose von knapp 60,3 Mil­liar­den Euro – ein Minus von rund 0,1 Mil­liar­den Euro gegenüber dem Haushalts-Soll. Auch für 2027 bestätigt sich das Soll mit rund 62,4 Mil­liar­den Euro weit­ge­hend, sodass der Dop­pel­haushalt 2026/2027 ohne struk­turelle Nachjustierun­gen auskommt.
Das ist ein Zeichen dafür, dass die vorauss­chauende und solide Haushalt­spoli­tik der ver­gan­genen Jahre Früchte trägt.
Stim­men zum The­ma hier

CSU-Fraktion für Erhalt der US-Stützpunkte in Bayern

Die Oberpfälzer Abgeordneten setzen sich für den Erhalt der Standorte Grafenwöhr, Hohenfels und Vilseck ein. Foto: CSU-Fraktion

Die Oberpfälz­er Abge­ord­neten set­zen sich für den Erhalt der Stan­dorte Grafen­wöhr, Hohen­fels und Vilseck ein. Foto: CSU-Fraktion

Mit einem gemein­samen Dringlichkeit­santrag forderten diese Woche CSU und FREIE WÄHLER die Staat­sregierung auf, sich mit Nach­druck auf allen Ebe­nen – in Berlin, Brüs­sel und Wash­ing­ton – dafür einzuset­zen, dass die US-Stre­itkräfte­basen in Ans­bach, Garmisch-Partenkirchen, Grafen­wöhr, Hohen­fels, Illesheim und Vilseck erhal­ten bleiben.
Dr. Har­ald Schwartz, Abge­ord­neter für den Stimmkreis Amberg-Sulzbach betonte: „Seit Gen­er­a­tio­nen sind die US-Sol­dat­en und ihre Fam­i­lien fest in unseren Regio­nen ver­wurzelt: als ver­lässliche Ver­bün­dete, als geschätzte Nach­barn, Kol­le­gen oder auch in Vere­inen. Wir brauchen eine gemein­same Kraftanstren­gung, um den Wert der bay­erischen US-Stan­dorte offen­siv zu unter­stre­ichen und entschlossen für ihren Verbleib zu kämpfen. Die NATO wird aktuell auf eine Bewährung­sprobe gestellt. Das ist die falsche Zeit für Experimente!“
Zur Pressemit­teilung

Austausch mit Bayerns Ingenieurbüros

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­tion

Pla­nungssicher­heit als zen­trales Thema
Bei einem par­la­men­tarischen Früh­stück mit der Bay­erischen Inge­nieurkam­mer Bau haben die Abge­ord­neten des Arbeit­skreis­es Wohnen, Bau und Verkehr mit ihren Gästen ins­beson­dere die ver­gaberechtlichen Her­aus­forderun­gen disku­tiert. Klar wurde: Mit­tel­ständis­che Inge­nieur­büros brauchen klare, faire und plan­bare Rah­menbe­din­gun­gen bei der öffentlichen Ver­gabe von Pla­nungsleis­tun­gen. Der direk­te Dia­log zwis­chen Wirtschaft, Kam­mer und Poli­tik ist entschei­dend, um gemein­sam die Unternehmen in Bay­ern nach­haltig zu stärken.

Sudetendeutscher Tag in Brünn: CSU-Fraktion kritisiert Positionierung der tschechischen Regierung

Die tschechis­che Regierung hat im Abge­ord­neten­haus einen Antrag einge­bracht, der die Ver­anstal­ter des Sude­tendeutschen Tages in Brünn zur Absage auf­fordert. Der Sude­tendeutsche Tag find­et in diesem Jahr an Pfin­g­sten erst­mals in der Tschechis­chen Repub­lik statt.
Frak­tionsvor­sitzen­der Klaus Holetschek erk­lärte: „Dass sich die tschechis­che Regierung auf diesen Antrag ver­ständigt hat, ist bedauer­lich und sendet ein falsches Sig­nal. Dieses Ereig­nis 80 Jahre nach der Vertrei­bung ist eine Ein­ladung zur Ver­söh­nung, aus­ge­sprochen von tschechis­ch­er Seite, vom Fes­ti­val Meet­ing Brno, das selb­st für Erin­nerung und Aufar­beitung ste­ht. Es ist die richtige Zeit und der richtige Ort. Wir wollen weit­er Brück­en bauen und ste­hen für eine gelebte bay­erisch-tschechis­che Part­ner­schaft. Dafür braucht es auf bei­den Seit­en den Mut, Geschichte anzuschauen – und nicht wegzuschauen.”
Weit­ere Details hier

Terminankündigung

Her­zliche Ein­ladung an alle zum
Tag der offe­nen Tür
in der
Tage­spflege Altomünster
Am Brech­feld 25, Altomünster:
Am Sam­stag, 23. Mai, von 10 bis 14 Uhr

Nächste Blutspendetermine

Grafik: BRK

Grafik: BRK

Dien­stag, 12.5. von 15:30–20:30 Uhr
Mittwoch, 13.5. von 15:30–20:30 Uhr
Dachau, BRK, Rotkreuz­platz 3–4
Fre­itag, 15.5. von 15–20 Uhr
Odelzhausen, Grund- u. Mittelschule
Dieten­hausen­er Str. 17

GPA-Botschaft der Woche

Grafik: Annika Trautner

Grafik: Anni­ka Trautner

Hon­o­rar-Kürzun­gen für Leis­tungser­bringer sind ein No-Go!
Hon­o­rar-Kürzun­gen scheinen en vogue zu sein: der per Schiedsspruch fest­ge­set­zte Hebam­men-Hil­fever­trag führt seit 1.11.25 dazu, dass freiberu­flich tätige Hebam­men pro Geburt im Schnitt 12% weniger ver­di­enen. Zuvor hat­ten sie seit 2018 Null­run­den zu verkraften. Hier­auf haben die Hebam­men am 5.5., dem Welt-Hebam­men­tag, lan­dauf, landab aufmerk­sam gemacht. Auch bei den Psy­chother­a­peuten wur­den – eben­falls ohne Zutun der Poli­tik, durch den Bew­er­tungsauss­chuss — die Hon­o­rare gekürzt, näm­lich um 4,5%. Ger­ade heute, in Zeit­en spür­bar­er Teuerung geht das gar nicht! Frühzeit­ige psy­chother­a­peutis­che Behand­lung ver­hin­dert Chronifizierung, sichert Teil­habe und spart langfristig Kosten. Für ins­ge­samt alle Leis­tungser­bringer gilt: Null­run­den mögen ja ger­ade noch verkraft­bar sein. Doch unter das bish­erige Niveau darf es nicht gehen. Hier muss Bestandss­chutz gel­ten! Minus­run­den sind das Gegen­teil von Wertschätzung. Zudem kön­nen wir es uns in diesen (oft genug) Man­gel­berufen nicht leis­ten, die Leis­tungser­bringer zu vergraulen!

Zahl der Woche: 40

Foto: pixel dreams | © iStock

Foto: pix­el dreams | © iStock

40. Europatag am 9. Mai
Am 9. Mai 1950 hielt der franzö­sis­che Außen­min­is­ter Robert Schu­man eine his­torische Rede, in der er einen Plan für eine ver­tiefte Zusam­me­nar­beit in Europa vorstellte. Die soge­nan­nte Schu­man-Erk­lärung ebnete den Weg für ein neues Zeital­ter des Friedens, der Inte­gra­tion und der Zusam­me­nar­beit in Europa und legte den Grund­stein für die Europäis­che Union, wie wir sie heute ken­nen. 2026 gibt es zum Europatag einen beson­deren Grund zum Feiern. Wir feiern nicht nur 40 Jahre EU-Mit­glied­schaft von Por­tu­gal und Spanien, son­dern auch den 40. Jahrestag der ersten offiziellen Feier­lichkeit­en zum Europatag und der erst­ma­li­gen öffentlichen Präsen­ta­tion der EU-Flagge und der EU-Hymne.
Bay­ern feiert diesen Tag gemein­sam mit der Stadt Lin­dau an der Hafen­prom­e­nade mit den Bürg­erin­nen und Bürgern.
Weit­ere Details zum The­ma hier

Aus dem Maximilianeum

‌Liebe Leserin­nen und Leser,

diese Woche haben wir in der Ple­narde­bat­te über die Bedeu­tung und Zukun­ft unser­er Mit­telschulen disku­tiert. Zen­trales Faz­it für uns: Ger­ade die Lehkräfte leis­ten hier tolle Arbeit und unter­stützen Schü­lerin­nen und Schüler in beson­derem Maße. Die Schu­lart weit­er zu pro­fil­ieren, ist deshalb essen­tiell für die Bil­dungs­gerechtigkeit im Freistaat.

In unser­er Frak­tion­ssitzung hat­ten wir zudem beson­dere Gäste, denn wir haben uns mit neu- und wiedergewählten CSU-Ober­bürg­er­meis­terin­nen und Ober­bürg­er­meis­tern sowie Lan­dräten aus ganz Bay­ern aus­ge­tauscht. Auch weit­er­hin wer­den wir diesen engen Schul­ter­schluss aufrechter­hal­ten, um Erfahrun­gen und Anre­gun­gen der kom­mu­nalen Ebene direkt in die par­la­men­tarische Arbeit ein­fließen zu lassen.

Son­st haben Gespräche und Ter­mine der Arbeit­skreise und Arbeits­grup­pen unsere Woche geprägt. Auch hier sehen wir, wie zen­tral es ist, die Argu­mente von Experten aus den jew­eili­gen Bere­ichen in unsere tägliche Arbeit mit aufzunehmen.

In meinem Newslet­ter lesen Sie, was uns diese Woche beschäftigt hat. Unter anderem war dies – im Anschluss an die Klausurta­gung der CSU-Kreistags­frak­tion in Kloster Seeon, über die ich schon in meinem let­zten Newslet­ter berichtet hat­te, — die Klausur des geschäfts­führen­den GPA-Lan­desvor­stands in der Umwelt­forschungssta­tion Schneefern­er­haus auf der Zugspitze.

Ich wün­sche Ihnen ein son­niges erstes Mai­woch­enende, das in unserem Land­kreis von den Feier­lichkeit­en zum 81. Jahrestag der Befreiung des Konzen­tra­tionslagers Dachau geprägt sein wird, und grüße Sie herzlich

Bern­hard Seidenath

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