Sudetendeutscher Tag in Brünn: CSU-Fraktion kritisiert Positionierung der tschechischen Regierung

Die tschechis­che Regierung hat im Abge­ord­neten­haus einen Antrag einge­bracht, der die Ver­anstal­ter des Sude­tendeutschen Tages in Brünn zur Absage auf­fordert. Der Sude­tendeutsche Tag find­et in diesem Jahr an Pfin­g­sten erst­mals in der Tschechis­chen Repub­lik statt.
Frak­tionsvor­sitzen­der Klaus Holetschek erk­lärte: „Dass sich die tschechis­che Regierung auf diesen Antrag ver­ständigt hat, ist bedauer­lich und sendet ein falsches Sig­nal. Dieses Ereig­nis 80 Jahre nach der Vertrei­bung ist eine Ein­ladung zur Ver­söh­nung, aus­ge­sprochen von tschechis­ch­er Seite, vom Fes­ti­val Meet­ing Brno, das selb­st für Erin­nerung und Aufar­beitung ste­ht. Es ist die richtige Zeit und der richtige Ort. Wir wollen weit­er Brück­en bauen und ste­hen für eine gelebte bay­erisch-tschechis­che Part­ner­schaft. Dafür braucht es auf bei­den Seit­en den Mut, Geschichte anzuschauen – und nicht wegzuschauen.”
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