Präventionskonferenz im Landratsamt Dachau

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Eine „Regionale Präven­tion­skon­ferenz“ hat am Dien­stag Abend im Lan­drat­samt Dachau stattge­fun­den. Das Dachauer Gesund­heit­samt hat­te hierzu gemein­sam mit der Gesund­heit­sre­gion Plus die man­nig­fachen Play­er im öffentlichen Leben und im Gesund­heits­bere­ich ein­ge­laden: Vertreter von Schulen, Ärzteschaft, Kranken­häusern, Volk­shochschulen, Hebam­men, weit­eren Gesund­heits­fach­berufen oder Krankenkassen.

Foto: Stefan Löwl

Foto: Ste­fan Löwl

In meinem Gruß­wort bin ich auf die Poten­tiale der Präven­tion für die Finanzen der Geset­zlichen Kranken­ver­sicherung und für höhere Leben­squal­ität für den Einzel­nen einge­gan­gen. Ziel der Kon­ferenz war, zu über­legen, wie gesund­heits­förder­lich­es Ver­hal­ten ganz konkret vor Ort gefördert und die Moti­va­tion hierzu gesteigert wer­den kann. Wichtig ist vor allem, diejeni­gen zu erre­ichen und die Gesund­heit­skom­pe­tenz der­er zu steigern, die hier noch Luft nach oben haben… Das Foto zeigt (von rechts) Lan­drat Ste­fan Löwl, Sarah Härpfer von der Gesund­heit­sre­gion Plus, Gesund­heit­samts-Lei­t­erin Dr. Moni­ka Baum­gart­ner-Schnei­der, Annette Eich­horn-Wie­gand und mich im Großen Sitzungssaal des Lan­drat­samts Dachau.

SEN-Jahreshauptversammlung im Ostallgäu

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

In Stöttwang im schö­nen Ostall­gäu hat sich am Mittwoch die dor­tige Senioren Union (SEN) zu ihrer Jahre­shauptver­samm­lung getrof­fen und dabei die The­men Gesund­heit und Pflege in den Mit­telpunkt gestellt. Als Ref­er­ent hat­te SEN-Kreisvor­sitzen­der Ger­hard Schempp (rechts) mich ein­ge­laden. Auch die frühere BRK-Präsi­dentin Ange­li­ka Schor­er und mein Vorgänger im GPA-Lan­desvor­sitz, Dr. Chris­t­ian Alex (Mitte), waren da, let­zter­er hat die Ver­anstal­tung auch moderier

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Im Mit­telpunkt standen die aktuellen Refor­mvorhaben auf Bun­de­sebene, aber auch die Frage, wie die Ver­sorgung vor Ort noch pass­ge­nauer gestal­tet wer­den kann – sowohl im sta­tionären Bere­ich als auch bei Not­fällen. Es war ein Aus­tausch auf hohem Niveau – Danke für die Einladung!

GPA-Botschaft der Woche

Grafik: Annika Trautner

Grafik: Anni­ka Trautner

Mit der Pflege-Reform auch ein eigenes Gesetz zur Ein­führung von APN vorlegen!
Als Geburt­stag von Flo­rence Nightin­gale, der Begrün­derin der mod­er­nen Krankenpflege, ist der 12.5. der Inter­na­tionale Tag der Pfle­gen­den. Im Koali­tionsver­trag auf Bun­de­sebene heißt es: „Kurzfristig brin­gen wir Geset­ze zur Pflegekom­pe­tenz, Pflege­as­sis­tenz und zur Ein­führung der Advanced Prac­tice Nurse (APN) auf den Weg.“ Das Pflege­fachas­sis­ten­zge­setz ist inzwis­chen in Kraft, eben­so das Pflegekom­pe­ten­zge­setz: als Gesetz zur Befug­nis­er­weiterung und Ent­bürokratisierung in der Pflege (BEEP) schafft es wichtige Grund­la­gen für eine stärkere pflegerische Ver­ant­wor­tung – insb. in der Heilkun­deausübung, der Präven­tion und der eigen­ständi­gen Leis­tungser­bringung. Ein eigenes Gesetz zur Ein­führung von APN fehlt dage­gen noch, als verbindlich­er Rah­men, um kom­plexe Ver­sorgungssi­t­u­a­tio­nen eigen­ver­ant­wortlich zu steuern und das Ver­sorgungssys­tem zukun­fts­fest auszuricht­en. Mit der Pflegere­form, deren Entwurf Nina Warken in diesen Tagen vor­legen möchte, sollte daher auch die Schaf­fung eines APN-Geset­zes ver­bun­den sein!

Aus dem Maximilianeum

‌Liebe Leserin­nen und Leser,

in der Ple­narde­bat­te haben wir uns in dieser Woche damit beschäftigt, wie wir Pla­nungs- und Genehmi­gungsver­fahren für Woh­nungs­bau und Infra­struk­tur schneller und effizien­ter gestal­ten kön­nen. Weniger Bürokratie bedeutet hier vor allem die Stärkung unser­er Unternehmen, unser­er Wirtschaft und damit des gesamten Stan­dorts Bayern.

Zudem wer­den wir uns mit Nach­druck dafür ein­set­zen, dass die US-Stre­itkräfte­basen in Bay­ern erhal­ten bleiben, da die US-Stre­itkräfte für gelebte transat­lantis­che Part­ner­schaft stehen.

Gemein­sam mit Pro­fes­sor Guy Katz haben wir zudem ein klares Zeichen gegen Anti­semitismus geset­zt. Wir unter­stützen gemein­sam mit allen demokratis­chen Frak­tio­nen mit voller Überzeu­gung die in dieser Woche im Bay­erischen Land­tag vorgestellte Kam­pagne „Anti­semitismus – ohne mich.”

Unsere Arbeit­skreise und Arbeits­grup­pen haben diese Woche eben­falls zahlre­iche Gespräche mit Experten geführt. Lesen Sie in meinem heuti­gen Newslet­ter, was diese Woche bei uns wichtig war!

Ich wün­sche Ihnen wieder eine infor­ma­tive Lek­türe, ein son­niges Woch­enende – und viel Spaß auf dem Inder­s­dor­fer Volksfest!

Mit allen guten Wün­schen grüße ich Sie herzlich

Bern­hard Seidenath

 

Herzliche Einladung zum Generalgespräch Gesundheitsreform

Grafik: CSU

Grafik: CSU

Am kom­menden Mon­tag, 11. Mai 2026, wird von 16 bis 17 Uhr ein „CSU live“ als „Gen­er­alge­spräch Gesund­heit­sre­form“ über Youtube gesendet.
Zusam­men mit CSU-Gen­er­alsekretär Mar­tin Huber und CSU-Lan­des­grup­penchef im Bun­destag, Alexan­der Hoff­mann, tausche ich mich dabei über den Entwurf des Beitragssatzsta­bil­isierungs­ge­set­zes aus und beant­worte Fra­gen der Userin­nen und User. Wer dabei sein will, kann dies unter fol­gen­dem Link tun:

Link zu CSU-Live  Link zu YouTube

Das The­ma Gesund­heit bewegt die Men­schen! Deshalb ist gut, dass dies nun so promi­nent aufge­hängt wird!

Diese Woche im Plenum

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­tion

Schnellere Genehmi­gungsver­fahren für Woh­nungs­bau und Infrastruktur
Per Dringlichkeit­santrag hat sich die CSU-Frak­tion diese Woche für ein­fachere und rechtssichere Ver­fahren für Woh­nungs­bau und zen­trale Infra­struk­tur­pro­jek­te eingesetzt.

Stef­fen Vogel, Vor­sitzen­der der Enquete-Kom­mis­sion Bürokratieab­bau, führte aus: „Wer etwas bauen will, braucht Ver­lässlichkeit und Tem­po. Doch was erleben wir aktuell? Genau das Gegen­teil. Genehmi­gungsver­fahren dauern zu lange, Infra­struk­tur­pro­jek­te dauern Jahre und verzögern sich auch wegen langer Gerichtsver­fahren.” Er bemän­gelte ins­beson­dere zu kom­plexe Ver­fahren, zu viele bürokratis­che Vorschrifen und teil­weise ein „Zuständigkeits-Wirrwarr”. Für Stef­fen Vogel ist zen­tral: „Bürokratieab­bau ist kein Selb­stzweck, son­dern Mit­tel­stand­spoli­tik, Wirtschaft­spoli­tik, Stan­dort­poli­tik und dient am Ende der Akzep­tanz staatlichen Han­delns.” Genehmi­gungsver­fahren zu vere­in­fachen und zu dig­i­tal­isieren, Fris­ten zu straf­fen, Mehrfachzuständigkeit­en abzubauen und Gerichtsver­fahren zu kürzen sei deshalb das klare Ziel des Dringlichkeitsantrags.

Zum Rede­beitrag von Stef­fen Vogel

Zum Rede­beitrag von Staatsmin­is­ter Chris­t­ian Bernreiter
Zur Pressemit­teilung

Konstituierende Kreistagssitzung

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Am gestri­gen Fre­itag hat sich der am 8. März neu gewählte Kreistag im Land­kreis Dachau kon­sti­tu­iert. Dabei wurde eine große Anzahl neuer Kreis­rätin­nen und Kreis­räte von Lan­drat Ste­fan Löwl vereidigt.

Helmut Zech bleibt Stellvertreter von Landrat Stefan Löwl

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Hel­mut Zech (mit Blu­men­strauß) wurde mit großer Mehrheit wieder zum Stel­lvertreter des Lan­drats gewählt. Lan­drat Ste­fan Löwl (rechts) grat­ulierte ihm: das einge­spielte Team kann weitermachen!

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Zu weit­eren Stel­lvertreterin­nen des Lan­drats wur­den Mar­i­anne Klaf­f­ki (links) wieder und Michaela Stein­er neu gewählt. Damit ist die Lan­drats-Riege für die kom­menden Jahre wieder kom­plett! Allen allzeit eine glück­liche Hand und Gottes Segen!

Auftakt zum Indersdorfer Volksfest

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Eben­falls am gestri­gen Fre­itag wurde das Inder­s­dor­fer Volks­fest eröffnet: bei strahlen­dem Son­nen­schein zog der Festzug vom Mark­t­platz zur Fes­t­wiese. Bürg­er­meis­ter Franz Obess­er hat dort mit zwei Schlä­gen das erste Fass angezapft und so das Volks­fest eröffnet.

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Auf dem Foto (von rechts): Lan­drat Ste­fan Löwl, Mark­t­ge­mein­der­at Jörg West­er­mair, Kap­pler-Bräu Willi Wiede­mann, Ger­linde West­er­mair und ich auf dem Inder­s­dor­fer Mark­t­platz vor dem Festumzug.

Eröffnung des Apothekertags 2026“

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Gestern Abend wurde im Lit­er­aturhaus am Sal­va­tor­platz in München der Bay­erische Apothek­ertag 2026 eröffnet. Mit dabei: Car­oli­na Traut­ner, Vor­sitzende des Lan­des­ge­sund­heit­srats, Staatsmin­is­terin a.D. und selb­st Apothek­erin, Dr. Hans Peter Hub­mann (Zweit­er von links), Vor­sitzen­der, sowie Max Lern­bech­er (rechts), stel­lvertre­tender Vor­sitzen­der des Bay­erischen Apothek­erver­bands. Die neue Bun­desregierung hat in ihrem Koali­tionsver­trag klare Vor­gaben gemacht, was bei den Apotheken geschehen soll und muss. Es ist eine Frage der Glaub­würdigkeit, des Ver­trauens und der Ver­lässlichkeit, dies nun in der Apotheken­re­form umzusetzen!

Gespräch mit der BARMER

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Alfred Kind­shofer (Mitte) und Andreas Rein­wand, Lan­des­geschäfts­führer und Poli­tikref­er­ent der Krankenkasse BARMER in Bay­ern, haben mich am Mon­tag in meinem Dachauer Büro besucht. Wir hat­ten ein sehr gutes Gespräch zu diversen aktuellen gesund­heit­spoli­tis­chen The­men, etwa zur Sit­u­a­tion der Beleghe­bam­men, zum aktuellen Stand der Umset­zung der Kranken­haus­re­form, zu Wegen, die Präven­tion weit­er zu stärken, oder zu den Möglichkeit­en, all diejeni­gen Insti­tu­tio­nen in Bay­ern zu fördern, die das ther­a­piefreie Inter­vall bis zum Ein­set­zen ein­er psy­chother­a­peutis­chen Behand­lung verkürzen. Wir waren auf ein­er Wellen­länge. Danke für den Besuch!

Feierlichkeiten zum Jahrestag der Befreiung des KZ Dachau

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Am ver­gan­genen Son­ntag wurde in Dachau der 81. Jahrestag der Befreiung des Konzen­tra­tionslagers Dachau gefeiert. Den Auf­takt hat ein öku­menis­ch­er Gottes­di­enst im Karmel Heilig Blut gebildet, dem Kloster, das sich auf dem Gelände des ehe­ma­li­gen Konzen­tra­tionslagers ange­siedelt hatte.

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Ein Höhep­unkt des Gottes­di­en­stes war die Artok­la­sia, das Brot­brechen, ein Segens­ge­bi­et zum Brot, das Apos­to­los Mala­m­ous­sis, Erz­priester der Griechisch-Ortho­dox­en Metropolie von Deutsch­land — Vikari­at Bay­ern, geleit­et hat.

Gedenken am Krematorium

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Am ehe­ma­li­gen Kre­ma­to­ri­um des Konzen­tra­tionslagers Dachau wurde der rund 40.000 Toten gedacht, die im KZ Dachau umge­bracht wor­den waren. Haup­tred­ner war der inzwis­chen 102-jährige Über­lebende Jean Lafau­rie (Foto, im blauen Anzug). Auch Abba Naor ließ es sich — trotz Krankheit — nicht nehmen, dabei zu sein. Im Anschluss zog die Ver­samm­lung weit­er vom Kre­ma­to­ri­um zur zen­tralen Gedenk­feier auf dem ehe­ma­li­gen Appellplatz.

Zentrale Gedenkfeier auf dem Appellplatz

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Auf dem ehe­ma­li­gen Appellplatz des Konzen­tra­tionslagers Dachau hat am Son­ntag die zen­trale Gedenk­feier zum 81. Jahrestag der Befreiung des Konzen­tra­tionslagers Dachau stattge­fun­den. Reden hiel­ten unter anderem Karl Freller (Foto) als Direk­tor der Stiftung Bay­erische Gedenkstät­ten und Dominique Boueilh als Präsi­dent des Inter­na­tionalen Dachau-Komi­tees. Auch die Über­leben­den Lynne Farb­man und George Leg­mann kamen zu Wort. Ins­ge­samt sechs Über­lebende des KZ Dachau nah­men an der Gedenk­feier teil. Die Ver­samm­lung gedachte zudem elf Über­leben­der, die seit der let­zten Gedenk­feier vor einem Jahr lei­der ver­stor­ben waren.

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Ihren Abschluss fand die zen­trale Feier in der Nieder­legung von ins­ge­samt 95 Kränzen, darunter ein gemein­samer Kranz des Land­kreis­es Dachau mit seinem Part­ner-Land­kreis Oswiec­im (Auschwitz) in Polen sowie der Kranz der CSU-Land­tags­frak­tion, den ich in Vertre­tung von Frak­tionsvor­sitzen­dem Klaus Holetschek niedergelegt habe. Auf der Schleife des Kranzes war zu lesen: „Den Opfern zum Gedenken. Den Leben­den zur Mah­nung.“ Wie jedes Jahr war es ein sehr bewe­gen­der Tag.

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