Gesegnete Weihnachten und ein glückliches neues Jahr!

Fotos: CSU-Fraktion
Die gesamte CSU-Fraktion wünscht Ihnen frohe und gesegnete Festtage und einen guten Start ins neue Jahr!


Fotos: CSU-Fraktion
Die gesamte CSU-Fraktion wünscht Ihnen frohe und gesegnete Festtage und einen guten Start ins neue Jahr!

Grafik: BRK
Freitag, 19.12.25 von 15–20 Uhr
Karlsfeld, Bürgerhaus
Allacher Str. 1
Dienstag, 23.12.25 von 16–20 Uhr
Hebertshausen, Grund- und Mittelschule
Am Weinberg 6

Grafik: Annika Trautner
Wir müssen Pflege neu und anders denken: Pflege darf kein Armutsrisiko mehr sein! Pflegende Angehörige müssen wirksam entlastet und der Fachkräftemangel bekämpft werden! Wir brauchen einfache Strukturen, Entbürokratisierung und mehr Digitalisierung: mutige Schritte, wie sie der GPA im Positionspapier „Zur Pflege der Zukunft“ 2022 formuliert hat. Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Zukunftspakt Pflege“ wird nun ihre Vorschläge veröffentlichen. Der – auf der BMG-Homepage abrufbare — Sachstandsbericht vom 13.10. greift die GPA-Forderung auf, die Beratungsangebote für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen zu bündeln, zu verschlanken und regional zu verankern. Wie im Priental-Modell (Koordinierungsbüro Gesundheit mit Gemeindeschwestern und Patientenlotsen) erprobt, werden so Care- und Case-Management mit Pflegestützpunkten und orts- und bürgernahen Strukturen umgesetzt. Wenn hier nun noch alle gesundheits‑, pflege‑, teilhabe- und sozialbezogenen Bedarfe einbezogen werden, werden die sektoralen Brüche komplett behoben!

Foto: pixel dreams | © iStock
„Internationale Bestätigung für bayerische Exzellenz“: Rund 22 EU-Millionen für elf Forschungsprojekte in Bayern
Von innovativer Krebsforschung über Maßnahmen der Anpassung an den Klimawandel bis zu Quantenwissenschaften: Elf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bayerischer Universitäten aus den verschiedensten Fachbereichen erhalten vom Europäischen Forschungsrat (ERC) für das Jahr 2025 einen der international hoch angesehenen ERC Consolidator Grants. Wie der ERC diese Woche bekanntgab, gehen die mit bis zu zwei Millionen Euro dotierten Projektförderungen an Forschende der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU/5), der Technischen Universität München (TUM/4), der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU/1) sowie des TUM-Klinikums (1).
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Liebe Leserinnen und Leser,
in einer Woche ohne Plenarsitzung stand die Arbeit unserer Arbeitskreise und Arbeitsgruppen ganz im Fokus.
Wir haben dabei nicht nur Gespräche im Landtag mit Verbänden und Experten geführt, sondern waren auch vor Ort in Unternehmen, zum Beispiel bei MTU Aero Engines. Und auch der Blick über den (bayerischen) Tellerrand durfte nicht fehlen: Beim Austausch mit Manfred Weber oder auch mit dem Außenminister von Litauen stand beispielsweise Europas Sicherheitsstruktur ganz oben auf der Agenda. In Sachen Sicherheit und Bevölkerungsschutz zeigt die „Ulmer Erklärung“ den hohen Stellenwert der Zusammenarbeit der CSU-/CDU-Landtagsfraktionen von Bayern und Baden-Württemberg.
Lesen Sie heute in meinem Newsletter, was diese Woche sonst noch wichtig war. Viel Freude dabei!
Ein schönes Nikolauswochenende und beste Grüße
Bernhard Seidenath

Foto: CSU-Fraktion
In einer gemeinsamen Sitzung der Gesundheits- und Pflegepolitiker der Regierungsfraktionen CSU und FW standen die Mütter- und Säuglingssterblichkeit im Mittelpunkt – und was für deren weitere Senkung getan werden kann. Bayern hat dank einer starken Schwangerenvorsorge sehr niedrige Sterblichkeitsraten. Bernhard Seidenath betonte als Vorsitzender des Arbeitskreises für Gesundheit, Pflege und Prävention dennoch: „Müttersterblichkeit ist ein Gradmesser für die Qualität unseres Gesundheitswesens. Bayern steht gut da – und genau deshalb dürfen wir jetzt nicht nachlassen. Wir müssen die Daten, die wir schon haben, intelligent nutzen. Unser Ziel ist Klarheit, nicht mehr Bürokratie.“
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Depotmedikation als Chance für eine bessere Versorgung
Die aktuellen Herausforderungen der Drogen-Substitutionsbehandlung haben bei einem Werkstattgespräch der CSU-Fraktion Expertinnen und Experten aus Medizin, Forschung, Justiz, Versorgung und Krankenkassen diskutiert. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Depot-Medikamente – nur noch wöchentliche oder gar monatliche statt tägliche Vergabe – Versorgungslücken schließen und Behandler wie Patientinnen und Patienten entlasten können. Deutschland liegt mit einem Depot-Anteil von rund 2,7 Prozent weit hinter Ländern wie Schweden oder Finnland zurück. Bernhard Seidenath, gesundheitspolitischer Sprecher, betonte die Bedeutung klarer Rahmenbedingungen: „Zahlreiche suchtkranke Menschen brauchen Substitution, um ein möglichst normales Leben auch mit Drogenabhängigkeit haben zu können. Hier kann Depotmedikation eine Rolle spielen. Wir brauchen aber noch mehr Rechtssicherheit, weniger Bürokratie und eine faire Vergütung.“
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Foto: CSU-Fraktion
Im Bayerischen Landtag fand diese Woche eine Expertenanhörung zum Wassergesetz statt. Die Ergebnisse haben erneut deutlich gemacht: Das neue Wassergesetz ist ein sinnvoller und wichtiger Schritt in Richtung einer langfristigen Investition in die Wassersicherheit Bayerns. Alexander Flierl, Vorsitzender des Umweltausschusses, erklärte: „Mit der Reform entsteht in Bayern das modernste Wassergesetz Deutschlands. Wir stehen für eine Wasserpolitik, die Sicherheit, Qualität und Verlässlichkeit garantiert, vom Alpenraum bis ins Maintal. Wir stärken die sichere Versorgung mit Trinkwasser, verbessern den Schutz vor Hochwasser und entlasten gleichzeitig die Kommunen. Mehr Digitalisierung und Effizienz in wasserrechtlichen Verfahren sparen Zeit, reduzieren Bürokratie und sind ein Gewinn für alle Beteiligten. Die fixe Freigrenze beim Wassercent ist leicht verständlich, leicht kontrollierbar und minimiert den Verwaltungsaufwand.“
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Foto: CSU-Fraktion
Auf gemeinsame Initiative der innenpolitischen Sprecher Holger Dremel und Christian Gehring haben sich die Innenarbeitskreise der CDU/CSU-Landtagsfraktionen Bayern und Baden-Württemberg zu einer zweitägigen Klausurtagung in Ulm und Neu-Ulm getroffen. Die Region ist nicht nur geografisch enger Verbindungsraum beider Länder, sondern seit Jahren auch Zentrum enger sicherheitspolitischer Abstimmungen. Zum Abschluss hielten die beiden Fraktionen alle zentralen Punkte in einer gemeinsamen „Ulmer Erklärung“ fest. Holger Dremel betonte: „Dieser Austausch war für beide Seiten sehr wertvoll. Die Südschiene hält zusammen – in der Inneren Sicherheit ebenso wie im Bevölkerungsschutz. Nur wenn wir über Landesgrenzen hinweg denken und handeln, sind wir für kommende Herausforderungen gut aufgestellt.“
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Foto: Annika Trautner
Am Montag war unsere Bayerische Gesundheits‑, Pflege- und Präventionsministerin Judith Gerlach in München zu Gast beim GPA, dem Gesundheits- und Pflegepolitischen Arbeitskreis der CSU. Das Thema war “Neue Ära Prävention”: Judith Gerlach hat dabei ihren neuen “Masterplan Prävention” vorgestellt. Als GPA-Landesvorsitzender habe ich begrüßt und die Diskussion moderiert.

Foto: Annika Trautner
Prävention ist unschätzbar wichtig: wenn Krankheiten gar nicht erst entstehen, spart dies viel Leid und dem Gesundheitssystem auch Geld. Gefragt sind hier alle! Auch jede und jeder einzelne! Das Foto zeigt Mitglieder des GPA- Landesvorstands. Mit dabei waren auch zwei Protagonisten der Pflege: Rita Zöllner, die neue Präsidentin der Vereinigung der Pflegenden in Bayern, und Bernhard Scheibl, der Präsident des Bayerischen Landesamts für Pflege.

Foto: Bernhard Seidenath
An Dienstag war die Spitze des bpa — des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste — im Landtag zu einem Gespräch zu Gast beim Vorsitzenden der CSU-Landtagsfraktion Klaus Holetschek und bei mir.

Foto: Bernhard Seidenath
Kai Kasri (Zweiter von links), Vorsitzender der bpa-Landesgruppe Bayern, und Joachim Görtz (rechts), Leiter der bpa-Landesgeschäftsstelle, sprachen die Pflegereform auf Bundesebene ebenso an wie die Springermodelle zur Eindämmung der Leiharbeit in Bayern oder das Pilotprojekt zum Bürokratie-Abbau in der ambulanten Pflege im Berchtesgadener Land. Danke für das wertschätzende Miteinander!

Foto: Bernhard Seidenath
Am Donnerstag-Abend hat die Gesundheitsregion Plus Dachau zu einer Veranstaltung zum Thema Notfallambulanz ins Helios-Amper-Klinikum nach Dachau eingeladen. Nach einleitenden Worten von Landrat Stefan Löwl (Foto) und einem hervorragenden Impulsvortrag von Dr. Michael Bayeff-Filloff zum Rosenheimer Modell.…

Foto: Stefan Löwl
.…wurde in einer hochkarätigen Runde mit Gökhan Katipoglu (KVB), Dr. Hans-Ulrich Braun (Ärztlicher Kreisverband Dachau), Dennis Behrendt und Martin Noß (Rettungsdienst des Roten Kreuzes), dem Leiter der Notaufnahme im Amper-Klinikum und mir die aktuelle Situation der Notfallversorgung in Dachau beleuchtet. Ziel muss sein, dass jeder passgenau die Behandlung erhält, die er benötigt!

Foto: Bernhard Seidenath
Die Koordinationsstelle Bayern Demenz im Krankenhaus (KBDIK) bietet als bayernweit tätiges Kompetenzzentrum bayerischen Krankenhäusern auf allen Ebenen eine individuelle, kostenlose Fachberatung zur Einführung demenzsensibler Konzepte an. Am Donnerstag hat der KBDIK-Beirat — online — zum fünften Mal getagt, bei dem ich als Ausschuss-Vorsitzender ein Gruß- und Dankwort gesprochen habe.

Foto: Bernhard Seidenath
Inhaltlich stand die Vorstellung des Papiers „Einsatz von Betreuungskräften für Patientinnen und Patienten mit kognitivem Risiko in Kliniken und Krankenhäusern in Bayern — Erkenntnisse im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung“ durch Sabine Tschainer-Zangl von „aufschwung alt“ im Zentrum. Ein Thema, das aufgrund der demographischen Entwicklung leider immer wichtiger wird!

Foto: Bernhard Seidenath
Am Donnerstag hat Landtagspräsidentin Ilse Aigner den Bayerischen Verfassungsorden 2025 verliehen. Unter den neuen Ordensträgerinnen ist auch Edda Drittenpreis, die Leiterin der Dachauer Tafel, die seit mehr als 20 Jahren rein ehrenamtlich einen Vollzeit-Job zugunsten Bedürftiger in der Stadt und im gesamten Landkreis Dachau ausführt. Auch die Medien nahmen von dieser Auszeichnung gebührend Notiz, wie am Freitag der Bericht im Bayernteil des Münchner Merkur oder Edda Drittenpreis´ Interview mit dem Bayerischen Fernsehen direkt nach der Ordensverleihung noch im Senatssaal belegen.

Foto: Bernhard Seidenath
Glückwünsche von Herzen, liebe Edda! Hier mit Albert Drittenpreis und Landtags-Vizepräsident Tobias Reiß nach der Verleihungszeremonie im Steinernen Saal des Maximilianeums. Mit Edda Drittenpreis wurden weitere 41 Persönlichkeiten geehrt, darunter Django Asül, Hans-Jürgen Buchner (Haindling) und Angela Ehinger. Oder der „Eberhofer“: Sebastian Bezzel, zusammen mit Dr. Maria Furtwängler-Burda, Samuel Koch und Heiner Lauterbach. Oder Ausnahmesportler wie Giulia Gwinn vom FC Bayern, Paralympics-Olympiasieger Josia Topf, Iron-Woman Anne Haug oder die Extrem-Bergsteigerin Helga Hengge

Foto: Stefan Löwl
Am Donnerstag letzter Woche wurde in Dachau die Ausstellung „Wege des Impressionismus. Die Slowenische Moderne und Dachau“ eröffnet.
In meinem Grußwort habe ich darauf hingewiesen, dass der Impressionismus eine europaweite Strömung war und dass die Ausstellung auch die ambivalente Geschichte Dachaus als Künstlerkolonie und Ort der NS-Gräuel im KZ Dachau reflektiert. So wird u.a. auch die Kunst von Zoran Mušič gezeigt, der im KZ inhaftiert war und diese Erfahrungen in seiner Kunst verarbeitete. Das ist deshalb die Botschaft, die von dieser Ausstellung ausgeht: nicht Nationalismen, nicht Nationalstaaterei, nicht Spaltung siegt am Ende, sondern das Verbindende, das Europäische!
Deshalb wird es Zeit, dass auch eine slowenische Künstlerkolonie in EuroArt aufgenommen wird. Dort sind bisher 45 Künstlerkolonien aus 13 Ländern vertreten, etwa Tervuren in Belgien, Gödöllö in Ungarn oder eben Dachau, bisher aber kein slowenischer Ort.

Foto: Bernhard Seidenath
Beeindruckend musikalisch untermalt wurde die Vernissage vom Ensemble „Dissonance“ – eine wunderbare Symbiose aus Musik und Malerei, also ein Kunstgenuss mit allen Sinnen — eine wahre Synästhesie!
Für die Ausstellung gilt ein dickes Dankeschön vier Damen: Saša Savel Burkart, Dr. Laura Cohen, Dr. Barbara Jaki und Dr. Nina Möllers.
Bei der Vernissage unter anderem mit dabei waren Oberbayerns Bezirkstagspräsident Thomas Schwarzenberger, der Dachauer Landrat Stefan Löwl und CSU-OB-Kandidat Christian Hartmann.
Die vom Kulturfonds Bayern unterstützte Ausstellung ist noch bis 12. April 2026 in der Gemäldegalerie Dachau zu sehen.