Seidenath beim Krisendienst Psychiatrie: Rund um die Uhr-Hilfe in psychischen Notlagen

Das Foto zeigt (von links) Dr. Petra Brandmaier, Bernhard Seidenath, Dr. Michael Welschehold und Stefan Sponner in der Leitstelle des Krisendienstes Psychiatrie in München.

Das Foto zeigt (von links) Dr. Petra Brand­maier, Bern­hard Sei­de­nath, Dr. Michael Welschehold und Ste­fan Spon­ner in der Leit­stelle des Krisen­di­en­stes Psy­chi­a­trie in München.

Auch im Land­kreis Dachau ist der Notruf des Krisen­di­en­stes Psy­chi­a­trie unter 0800/655 3000 rund um die Uhr erre­ich­bar. So, wie bei kör­per­lichen Beschw­er­den der Ret­tungs­di­enst kommt, wenn man die 112 wählt, so kom­men hier in psy­chis­chen Not­fällen geschulte Fachkräfte“, erläuterte der Dachauer Land­tagsab­ge­ord­nete Bern­hard Sei­de­nath heute in Dachau.
„In ganz Bay­ern gibt es seit dem 1. Juli dieses Jahres ein solch­es Ange­bot. So ste­ht es im Psy­chisch-Kranken-Hil­fe-Gesetz, das im Som­mer 2018 in Kraft getreten ist und eines der wichtig­sten Lan­des-Geset­ze der let­zten Leg­is­laturpe­ri­ode war“, informierte Sei­de­nath, der als gesund­heit­spoli­tis­ch­er Sprech­er der CSU-Land­tags­frak­tion selb­st maßge­blich am neuen Gesetz beteiligt war, und fügte hinzu: „Zur Wahrheit gehört auch: ohne unseren Dachauer Bezirk­srat und dama­li­gen Bezir­ke­tagspräsi­den­ten Josef Med­er­er gäbe es dieses Gesetz wohl nicht.“ Er habe den gordis­chen Knoten durch­schla­gen, da die Bezirke für die Kosten der mobilen Ein­satzteams aufkom­men, während der Freis­taat für Ausstat­tung und Betrieb der Leit­stellen sorgt – und hier­für immer­hin sieben Mil­lio­nen Euro pro Jahr aufwendet.
Kür­zlich hat Sei­de­nath der Leit­stelle des Krisen­di­en­stes Psy­chi­a­trie in München einen Besuch abges­tat­tet, sich vor Ort über die Arbeit der Kol­legin­nen und Kol­le­gen informiert und ein Dankeschön für dieses wichtige Ange­bot über­bracht. Durch die Räume der Leit­stelle wurde er von Dr. Michael Welschehold geführt, einem der Pio­niere dieses Ange­bots auf ärztlich­er Seite, und sein­er Nach­fol­gerin in der Ärztlichen Leitung der Leit­stelle des Krisen­di­en­stes Psy­chi­a­trie Ober­bay­ern, Dr. Petra Brand­maier. Gesprächspart­ner war zudem Ste­fan Spon­ner, Team­leit­er in der Leit­stelle in Ober­bay­ern. Auch die neue Geschäftsstelle des Krisen­di­en­stes in München kon­nte Sei­de­nath besichti­gen, die Dr. Welschehold aktuell auf­baut. „Im Ret­tungs­di­enst für den soma­tis­chen Bere­ich – also im bekan­nten Notarzt­sys­tem – ist alles einge­spielt. Hier, im psy­chi­a­trischen Bere­ich, ist vieles noch frisch und neu. Aber schon jet­zt unheim­lich wichtig, um psy­chis­che Erkrankun­gen nicht nur gut zu behan­deln, son­dern ihnen auch vorzubeu­gen und sie vor allem aus der Tabu-Ecke her­auszu­holen und sie von ihrem Stig­ma zu befreien, das ihnen ganz lange ange­haftet hat und zum Teil noch immer anhaftet“, betonte Sei­de­nath. In let­zter Zeit seien viele Anrufer zum Beispiel durch Äng­ste, etwa durch Coro­na, geplagt, Trauer und Über­forderung seien weit­ere Beispiele für Kon­tak­te zur Num­mer des Krisen­di­en­stes. Während ein Bein­bruch als ganz nor­mal emp­fun­den werde, wür­den psy­chis­che Lei­den manch­mal immer noch schief beäugt. „Dabei sind sie auch nur gewöhn­liche Erkrankun­gen, die gut behan­delt wer­den kön­nen. Und je früher wir sie behan­deln, desto bess­er ist es für den einzel­nen Betrof­fe­nen, aber auch für die Gesellschaft: denn häu­fig sind es psy­chis­che Erkrankun­gen, die zu lan­gen Arbeit­sun­fähigkeit­szeit­en führen“, erk­lärte der Abgeordnete.

 

Newsletter

Aus dem Maximilianeum — 29.12.2021

Liebe Leserin­nen und Leser,

das Jahr neigt sich dem Ende zu, Zeit, um ein­mal innezuhal­ten, zurück­zublick­en und einen kleinen Aus­blick auf das Jahr 2022 zu wagen.

Auch wenn es erneut – coro­n­abe­d­ingt — ein anspruchsvolles und schwieriges Jahr war, blick­en wir den­noch hoff­nungsvoll in die Zukun­ft. Die Impfkam­pagne in Bay­ern läuft auf Hoch­touren, auch bei uns im Land­kreis Dachau gab und gibt es weit­er­hin viele Imp­fange­bote, die auf regen Zus­pruch stoßen. Damit wapp­nen wir uns auch für die Omikron-Vari­ante des Coro­na-Virus, die wie eine Wand auf uns zukommt. Gle­ich­wohl dür­fen wir Hoff­nung haben: auch wenn Omikron noch ein­mal ansteck­ender ist als die Delta-Vari­ante, so scheint die Krankheit weniger schw­er zu ver­laufen. Wir alle hof­fen deshalb, dass wir im Lauf des neuen Jahres 2022 endlich wieder in die von früher gekan­nte Nor­mal­ität zurück­kehren kön­nen – und das Per­son­al in unseren Kranken­häusern wieder etwas ent­lastet wird.

In der drit­ten Jan­u­ar­woche wird sich die CSU-Land­tags­frak­tion zu ihrer tra­di­tionellen Arbeit­sta­gung tre­f­fen und die Weichen für die kom­menden Auf­gaben stellen. Unter dem Mot­to “Die Men­schen im Blick: Unsere Arbeit für ein starkes und sicheres Bay­ern, das zusam­men­hält” gibt es viele wichtige The­men, die wir anpack­en – von der Pflege bis zur inneren Sicher­heit. Auch dieses Mal wer­den wir wieder viele hochkarätige Gäste zum Gespräch und zur Diskus­sion in der CSU-Frak­tion begrüßen können.

Ein beson­deres Anliegen sind mir jedes Jahr die Besuche am Heili­gen Abend bei den Frauen und Män­nern in unserem Land­kreis, die rund um die Uhr für uns da sind, auch an diesem Tag Dienst für die Gemein­schaft tun und nicht bei ihren Fam­i­lien sein kön­nen. Stel­lvertre­tend für viele, habe ich bei sechs Organ­i­sa­tio­nen Danke sagen kön­nen. Die Bilder und Impres­sio­nen der einzel­nen Besuche find­en Sie unten — hier geht es zum Pres­se­text!

Wir lassen mit 2021 ein weit­eres Katas­tro­phen-Jahr mit vie­len Ein­schränkun­gen durch die Coro­na-Pan­demie, trau­ri­gen Schick­salss­chlä­gen, aber auch schö­nen Erin­nerun­gen hin­ter uns. Starten wir nun mit Zuver­sicht in das neue Jahr 2022, für das ich Ihnen alles Gute, Erfolg, viele glück­liche Momente, Gottes Segen und vor allem Gesund­heit wünsche.

Mit her­zlichen Grüßen

Weihnachtsbesuche am Heiligen Abend

Foto Seidenath

Foto Sei­de­nath

Für ihren so wichti­gen Dienst für die Gemein­schaft habe ich am Heili­ga­bend zusam­men mit Lan­drat Ste­fan Löwl all denen gedankt, die sich Tag und Nacht, werk­tags wie sonn- oder feiertags für das soziale Miteinan­der und die Sicher­heit in unserem Land­kreis ein­set­zen. Nach ein­er coro­n­abe­d­ingten Pause im ver­gan­genen Jahr habe ich zum ins­ge­samt dreizehn­ten Mal seit 2008 im Namen aller 155.000 Bürg­erin­nen und Bürg­er des Land­kreis­es Dachau den­jeni­gen, die auch am Heili­ga­bend nicht bei ihren Fam­i­lien feiern, son­dern statt dessen für alle da sind, wei­h­nachtliche Präsente über­bracht – in diesem Jahr den Pflegerin­nen und Pflegern im Klinikum Inder­s­dorf, dem Per­son­al des Testzen­trums und der Ret­tungswache in Inder­s­dorf, den Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beit­ern des Dachauer Gesund­heit­samts, den Bus­fahrern in Dachau sowie den Polizistin­nen und Polizis­ten in der Polizei­in­spek­tion (PI) Dachau. Neben Ste­fan Löwl waren in diesem Jahr bei den Besuchen in Markt Inder­s­dorf auch wieder Bürg­er­meis­ter Franz Obess­er und der stel­lvertre­tende BRK-Kreisvor­sitzende und Inder­s­dor­fer Mark­t­ge­mein­der­at Jörg West­er­mair dabei, im Klinikum auch der Ärztliche Direk­tor Prof. Dr. Hjal­mar Hage­dorn und Che­farzt Dr. Björn Johnson.

Wir alle kön­nen froh sein, dass es Men­schen gibt, die rund um die Uhr für alle anderen da sind. An Heili­ga­bend wird dies beson­ders sicht­bar. Deshalb ist dies auch ein sehr guter Tag, um ‚Vergelt´s Gott“ zu sagen.

Das Foto zeigt (von links) Bir­git­ta Huber, Dr. Björn John­son, Ste­fan Löwl, Pflege­bere­ich­sleit­er Dragutin Tufon­ic, Franz Obess­er, Krankenpflegerin Vanes­sa, Jörg West­er­mair, Bern­hard Sei­de­nath und Prof. Dr. Hjal­mar Hage­dorn vor dem Inder­s­dor­fer Klinikum.

 

Foto Seidenath

Foto Sei­de­nath

Betrof­fen haben mich bei meinem Wei­h­nachts­be­such die Schilderun­gen der Bus­fahrer in der Stadt Dachau gemacht, dass die Zahl der ren­i­ten­ten oder gar aggres­siv­en Fahrgäste zugenom­men hat.

Das Foto hier zeigt die Ret­tungswache Inder­s­dorf mit (in der Mitte von links) Franz Obess­er, mir, Bere­itschaft­sleit­er Thomas Bauer, Ste­fan Löwl und Jörg West­er­mair sowie den dien­sthaben­den Not­fall- und Rettungssanitätern.

 

 

Foto Seidenath

Foto Sei­de­nath

Die Helferin­nen und Helfer der Johan­niter im Coro­na-Testzen­trum Inder­s­dorf freuten sich eben­falls über den Besuch und damit über die Wertschätzung für ihr so wichtiges Wirken im Kampf gegen die Pandemie.

 

 

 

 

Foto Seidenath

Foto Sei­de­nath

Bei den Con­tact-Trac­ing-Teams im Gesund­heit­samt halfen am Heili­gen Abend auch die stel­lvertre­tenden Lan­dräte Mar­i­anne Klaf­f­ki und Hel­mut Zech sowie Kreis­rat und Bürg­er­meis­ter Richard Reis­chl — und wur­den deshalb eben­falls beschenkt.

Das Foto zeigt unter anderem (links) Mar­i­anne Klaf­f­ki und (rechts) die Lei­t­erin des Gesund­heit­samts, Dr. Moni­ka Baumgartner-Schneider.

 

 

Foto Seidenath

Foto Sei­de­nath

In der Polizei­in­spek­tion (PI) freuten sich die Beamtin­nen und Beamten über zusät­zliche Kol­legin­nen und Kol­le­gen, mit denen der Freis­taat die Per­son­al­stärke der PI kon­tinuier­lich erhöht, und darüber, dass der Neubau der PI auf dem Gelände der Bere­itschaft­spolizei voranschreitet.

 
Das Foto zeigt rechts den Vertreter des PI-Leit­ers Björn Scheid mit den dien­sthaben­den Beamtin­nen und Beamten im Innen­hof der PI Dachau.
 

Klimaschutz ist Gesundheitsschutz

Foto: Seidenath

Foto: Sei­de­nath

Work­shop des Gesund­heits- und Pflege­poli­tis­chen Arbeit­skreis­es (GPA)
Einen span­nen­den virtuellen Work­shop hat der Gesund­heits- und Pflege­poli­tis­che Arbeit­skreis der CSU (GPA) am 10. Dezem­ber ver­anstal­tet: zu den „Auswirkun­gen des Kli­mawan­dels auf Medi­zin und Gesund­heit“. Der GPA-Bezirksver­band Nieder­bay­ern mit seinem Vor­sitzen­den Dr. Albert Solled­er hat­te Chris­t­ian Schulz, Lydia Reis­mann und Prof. Dr. Clau­dia Traidl-Hoff­mann als Ref­er­enten gewon­nen. Auch Bay­erns Gesund­heitsmin­is­ter Klaus Holetschek schal­tete sich phasen­weise zu. Als GPA-Lan­desvor­sitzen­der und Vor­sitzen­der des Gesund­heit­sauss­chuss­es des Bay­erischen Land­tags kon­nte ich in das The­ma ein­führen, Dr. Ger­ald Quit­ter­er, Präsi­dent der Bay­erischen Lan­desärztekam­mer, über­sandte eine Video-Grußbotschaft.
Die Erken­nt­nisse des Abends waren die folgenden:
Auch die Kli­mafol­gen müssen ger­ade unter Gesund­heit­saspek­ten betra­chtet wer­den. Kli­maschutzpoli­tik ist damit Gesund­heit­spoli­tik. Nicht nur Eis­bären sind betrof­fen, son­dern ger­ade wir Menschen!
Der GPA begrüßt deshalb, was schon passiert ist: die beste­hen­den Hitzeak­tion­spläne, die Grün­dung der entsprechen­den Lan­desar­beits­ge­mein­schaft mit ver­schiede­nen Pro­jekt- und Arbeits­grup­pen sowie den Aus­bau der Pol­len­in­for­ma­tion­ssys­teme – Bay­ern ist hier Vor­re­it­er. Auch das Pro­gramm „Green Hos­pi­tal“ läuft bere­its sehr erfol­gre­ich, es muss weit­er aus­ge­baut werden.
Nötig ist bei­des: Das Aufhal­ten des Kli­mawan­dels – und das Anpassen an dessen Folgen.
In den Gesund­heit­sre­gio­nen Plus soll­ten wir einen Kli­ma­man­ag­er bzw. einen Hitze-Küm­mer­er etablieren. Der GPA schlägt vor, hier mod­ell­haft in Straub­ing zu begin­nen, finanzielle Mit­tel soll­ten hier aus dem Staat­shaushalt beiges­teuert wer­den. Der Work­shop vom 10. Dezem­ber war deshalb nur ein Anfang – das The­ma müssen wir alle weit­er verfolgen!

Impfaktion in Weichs

Foto: Seidenath

Foto: Sei­de­nath

BRK und Weichser Feuer­wehr sor­gen für rei­bungslosen Ablauf
Eine große Imp­fak­tion hat am 17. Dezem­ber im Bürg­er­haus in Weichs stattge­fun­den: Die Bere­itschaft des Roten Kreuzes und die Weichser Feuer­wehr hat­ten alles her­vor­ra­gend organ­isiert. Die meis­ten Impflinge ließen sich boost­ern, aber immer­hin zehn Prozent auch erst­mals Impfen. Das Foto zeigt einen Teil des Impfteams, unter anderem mit Caro Ger­er (Mitte), Zweit­em Bürg­er­meis­ter Mar­tin Hof­mann (links), stel­lv. BRK-Kreis­bere­itschaft­sleit­er Markus Wei­gl (Zweit­er von rechts) und Bir­git­ta Huber (oben, links). DANKE an das gesamte Team für das große Engage­ment! Und Danke auch an alle, die sich haben impfen lassen. So kom­men wir dem Ende der Pan­demie wieder ein Stück näher!

Dachauer Kreisbauerntag digital

Foto: Seidenath

Foto: Sei­de­nath

Regionale Lebens­mit­tel bevorzugen
Auch der Dachauer Kreis­bauern­tag kon­nte in diesem Jahr am 15. Dezem­ber nur dig­i­tal stat­tfind­en. Kreisob­mann Simon Sedl­mair kon­nte rund 60 Land­wirtin­nen und Land­wirte begrüßen, darüber hin­aus ver­trat­en Bezirk­stagspräsi­dent Josef Med­er­er, Lan­drat Ste­fan Löwl und ich die poli­tis­chen Ebe­nen Land, Bezirk und Land­kreis. Die Sit­u­a­tion in der Land­wirtschaft ist aktuell wahrlich nicht ein­fach! Der Verzehr regionaler Lebens­mit­tel ist aber sowohl unter dem Gesicht­spunkt gesun­der Ernährung als auch der Ökolo­gie — kurze Trans­portwege! — unübertroffen!

Taiwanesischer Generaldirektor begeistert von bayerischer Gastlichkeit

Foto: Seidenath

Foto: Sei­de­nath

Auf­grund unser­er engen Zusam­me­nar­beit – ger­ade in Gesund­heits­fra­gen – in den let­zten Jahren habe ich den schei­den­den tai­wane­sis­chen Gen­eraldirek­tor kür­zlich zu einem Abschied­sessen in den Land­kreis Dachau ein­ge­laden. Im Gasthaus Groß in Bergkirchen habe ich mich mit Hsu, der bei anderen Staat­en als Gen­er­alkon­sul beze­ich­net würde, und sein­er recht­en Hand im Münch­n­er Büro der Taipeh Vertre­tung in der Bun­desre­pub­lik Deutsch­land, Her­rn Sing-Yue Wu, unter anderem über die aktuelle Coro­na-Sit­u­a­tion ausgetauscht.

Das Foto zeigt von links: Gen­eraldirek­tor der Repub­lik Chi­na (Tai­wan), Tsong-Ming Hsu, mich und Her­rn Sing-Yue Wu.

 

Foto: Seidenath

Foto: Sei­de­nath

Auch Michael Groß, der Dachauer DEHOGA-Kreisvor­sitzende, war vor 25 Jahren bere­its ein­mal in Tai­wan. Die Prob­leme und immensen Belas­tun­gen, die Coro­na für das Gast­gewerbe mit sich bringt, kon­nte er den Gästen plas­tisch schildern. Unisono war deshalb die Hoff­nung, dass die Welt möglichst bald wieder zu ein­er von früher gekan­nten Nor­mal­ität zurück­kehren kann.

Das Foto zeigt (links): Gen­eraldirek­tor der Repub­lik Chi­na (Tai­wan), Tsong-Ming Hsu und Michael Groß (rechts).

Lesen Sie die Pressemit­teilung hier!

Ehrenvolle Berufung in die Bundesversammlung

Foto: Seidenath

Foto: Sei­de­nath

Wahl des Staat­sober­haupts am 13. Februar
Am 8. Dezem­ber hat mich der Land­tag in die Bun­desver­samm­lung gewählt. Die näch­ste Wahl unseres deutschen Staat­sober­haupts — der Bundespräsidentin/des Bun­de­spräsi­den­ten — wird am Son­ntag, 13. Feb­ru­ar 2022, stat­tfind­en. Dazu tritt in Berlin ein seltenes Ver­fas­sung­sor­gan zusam­men: die Bun­desver­samm­lung. Nach Art. 54 des Grundge­set­zes beste­ht sie aus den 736 Bun­destagsab­ge­ord­neten sowie der gle­ichen Anzahl von Wahlleuten, die von den Lan­despar­la­menten gewählt wer­den. Die CSU-Land­tags­frak­tion darf auf dieser Grund­lage 49 Per­sön­lichkeit­en vorschla­gen, die vom Land­tag gewählt wur­den, darunter auch die CSU- Ehren­vor­sitzen­den Theo Waigel, Edmund Stoiber und Horst See­hofer. Ich freue mich und empfinde es als große Ehre, den Land­kreis Dachau und seine Bürg­erin­nen und Bürg­er bei dieser bedeu­ten­den Wahl vertreten zu dürfen!

Hanns-Seidel-Stiftung mit neuer Veranstaltungsform

Foto: Seidenath

Foto: Sei­de­nath

The­ma: Covid: Lessons learned
Eine neue Ver­anstal­tungs­form hat vor zwei Wochen die Hanns-Sei­del-Stiftung aus­pro­biert: Ein so genan­ntes Bar­camp zum The­ma “Covid: Lessons learned?! Was muss jet­zt getan wer­den?”. Vier The­men­blöcke standen den Teil­nehmerin­nen und Teil­nehmern zur Auswahl. Ich durfte beim vierten Block “Gesund­heit­spoli­tik und Coro­na” Rede und Antwort ste­hen. So wer­den wir auch in Dig­i­tal-For­mat­en immer bess­er und zielführen­der! Als Ergeb­nis: wir brauchen endlich durch­greifende Erfolge im Kampf gegen den Fachkräfte­man­gel in allen Bere­ichen des Gesundheitswesens!

 

Digitalisierungsforum der BARMER

Foto: Seidenath

Foto: Sei­de­nath

Daten­schatz und Daten­schutz kombinieren
Als Ref­er­ent und Disku­tant beim Dig­i­tal­isierungs­fo­rum der BARMER zum The­ma “Gesund­heitswe­sen dig­i­tal: Wirk­sam. Sich­er. Effizient.” habe ich mich am 16. Dezem­ber für die Schaf­fung eines Gesund­heits­dat­en-Nutzungs­ge­set­zes auf Bun­de­sebene aus­ge­sprochen. Im Bere­ich der Präven­tion, der Diag­nos­tik, der Ther­a­pie und der Doku­men­ta­tion kann Dig­i­tal­isierung zu Inno­va­tion­ss­chüben im Gesund­heitswe­sen führen. An einem Opt-out-Mod­ell führt deshalb meines Eracht­ens kein Weg vor­bei. Auch brauchen wir zu diesem Zweck ein Forschungs­daten­zen­trum, an das auch die Indus­trie Forschungsanträge stellen kön­nen soll. Wir müssen den Daten­schatz und den Daten­schutz kom­binieren. Denn Dat­en teilen heißt bess­er heilen!

75 Jahre CSU im Landtag

Foto: Bildarchiv Bayerischer Landtag

Foto: Bil­darchiv Bay­erisch­er Landtag

Pod­cast Spezial zum Jubiläum
75 Jahre ist die CSU-Frak­tion im Bay­erischen Land­tag in diesem Jahr gewor­den – wegen Coro­na natür­lich ohne Feier­lichkeit­en. Dafür haben wir eine Spezial-Folge unseres Pod­casts „HERZKAMMER aufs Ohr“ pro­duziert. Unser Frak­tionsvor­sitzen­der Thomas Kreuzer und die bei­den ehe­ma­li­gen Vor­sitzen­den Christa Stevens und Alois Glück blick­en in ein­er Gespräch­srunde gemein­sam zurück auf bewegte Zeit­en und sie wid­men sich der Fra­gen, wie sich die Arbeit und die Rolle der Frak­tion in den ver­gan­genen Jahrzehn­ten gewan­delt hat. Sie blick­en aber vor allem auch nach vorne: Welchen aktuellen und neuen Her­aus­forderun­gen stellen wir uns. Zudem gibt es natür­lich auch viele span­nende Ein­blicke und Anek­doten. Mod­eriert wird die Folge von MdL Dr. Mar­tin Huber.

Ein paar Ein­blicke in die Arbeit von früher und heute gibt es auch in unserem Video­trail­er.
Gle­ich reinhören!

Taiwanesischer Generaldirektor begeistert von bayerischer Gastlichkeit

Das Foto zeigt von rechts: Generaldirektor der Republik China (Taiwan), Tsong-Ming Hsu, Bernhard Seidenath, MdL und Herrn Sing-Yue Wu.

Das Foto zeigt von rechts: Gen­eraldirek­tor der Repub­lik Chi­na (Tai­wan), Tsong-Ming Hsu, Bern­hard Sei­de­nath, MdL und Her­rn Sing-Yue Wu.

Besuch im Land­kreis Dachau auf Ein­ladung von Bern­hard Seidenath

Nach sieben Jahren wird im Feb­ru­ar der für Bay­ern und Baden-Würt­tem­berg zuständi­ge Gen­eraldirek­tor der Repub­lik Chi­na (Tai­wan), Tsong-Ming Hsu, in sein Heimat­land ins Außen­min­is­teri­um nach Taipeh zurück­kehren. Auf­grund der engen Zusam­me­nar­beit – ger­ade in Gesund­heits­fra­gen – in den let­zten Jahren hat Bern­hard Sei­de­nath den Gen­eraldirek­tor kür­zlich zu einem Abschied­sessen in den Land­kreis Dachau ein­ge­laden. Im Gasthaus Groß in Bergkirchen tauschte sich Sei­de­nath mit Hsu, der bei anderen Staat­en als Gen­er­alkon­sul beze­ich­net würde, und sein­er recht­en Hand im Münch­n­er Büro der Taipeh Vertre­tung in der Bun­desre­pub­lik Deutsch­land, Her­rn Sing-Yue Wu, über die aktuelle Coro­na-Sit­u­a­tion aus. Zudem kam es zu einem Tre­f­fen mit Michael Groß, dem Dachauer Kreisvor­sitzen­den des Bay­erischen Hotel- und Gast­stät­ten­ver­bands DEHOGA.

Die Coro­na-Bes­tim­mungen sind in Tai­wan extrem streng, dadurch sind die Inzi­den­zen zwar rel­a­tiv niedrig, ein großes Prob­lem stellt jedoch die Tat­sache dar, dass zu wenig Impf­stoff vorhan­den ist. Ein­reisende aus welchem Land auch immer, egal ob geimpft oder gene­sen, müssen zunächst für 14 Tage in ein Quar­an­täne­ho­tel. Dies wird auch Gen­eraldirek­tor Hsu und Her­rn Wu im Feb­ru­ar tre­f­fen. Der Touris­mus nach Tai­wan ist so zum Erliegen gekom­men. Bere­its 2003 war Tai­wan schw­er von der ersten Sars-Epi­demie betrof­fen gewe­sen. Sei­ther gibt es in diesem Land strenge Hygiene- und Vor­sichts­maßah­men. Das Tra­gen ein­er Gesichts­maske ger­ade bei größeren Men­schenansamm­lun­gen oder im Öffentlichen Per­so­n­en-Nahverkehr oder die Händ­edesin­fek­tion am Ein­gang von Kaufhäusern hat sich aus dieser Zeit erhal­ten. Sei­de­nath und Hsu waren sich einig, dass sich dies — auf frei­williger Basis — nach dem Ende der Coro­na-Pan­demie in gle­ich­er Weise auch in Deutsch­land hal­ten – und etwa bei Erkäl­tungswellen im Straßen­bild sicht­bar bleiben wird.

Auch Wirtschaft­s­the­men streiften Sei­de­nath und seine Gäste aus Tai­wan. Die Auto­mo­bil­branche lei­det aktuell unter dem Man­gel an Com­put­er-Chips. Tai­wan ist ein­er der weltweit größten Pro­duzen­ten solch­er Hal­bleit­er­mod­ule für die Autoin­dus­trie. Vier führende Chipher­steller haben ihren Sitz im Land und kon­nten die Nach­frage, die auch bei der Unter­hal­tungse­lek­tron­ik und Medi­z­in­tech­nik stark stieg, nicht so schnell bedi­enen. „Wir tun, was wir kön­nen. Die Pro­duk­tion ist am Anschlag“, betonte Hsu. Tai­wane­sis­che Fir­men wollen so bald wie möglich in Joint Ven­tures auch Pro­duk­tion­sstät­ten in Japan und auch in Deutsch­land eröff­nen. Wegen der kom­plex­en Pro­duk­tion­stech­nik werde dies aber noch Jahre dauern.

Die Span­nun­gen zwis­chen der Volk­sre­pub­lik Chi­na und Tai­wan haben in den let­zten Jahren merk­lich zugenom­men. Sei­de­nath, Hsu und Wu sehen dies mit großer Sorge. Seit Okto­ber 2020 gibt es im Bay­erischen Land­tag einen parteiüber­greifend­en Fre­un­deskreis Bay­ern-Tai­wan, dem Sei­de­nath ange­hört. „Aus Überzeu­gung“, wie Sei­de­nath betonte und erläuterte: „Seit ich mich 2009 in Tai­wan über Fra­gen des Öffentlichen Dien­stes informieren kon­nte, ver­folge ich die poli­tis­chen Entwick­lun­gen in der Region sehr genau. Dies ist aktuell sicher­lich ein außen­poli­tis­ch­er Bren­npunkt – und wird dies noch auf abse­hbare Zeit bleiben.“

Auch Michael Groß war vor 25 Jahren bere­its ein­mal in Tai­wan. Die Prob­leme und immensen Belas­tun­gen, die Coro­na für das Gast­gewerbe mit sich bringt, kon­nte er den Gästen plas­tisch schildern. Unisono war deshalb die Hoff­nung, dass die Welt möglichst bald wieder zu ein­er von früher gekan­nten Nor­mal­ität zurück­kehren kann.

Die Gäste aus Tai­wan zeigten sich am Ende begeis­tert von der bay­erischen Gastlichkeit. „Wir wer­den dieses Flair in Tai­wan sehr ver­mis­sen – und freuen uns schon jet­zt darauf, bald wieder nach Bay­ern zurück zu kom­men“, so Hsu und Wu.

 

Weihnachtsbesuche 2021

Sei­de­nath, Löwl, Obess­er und West­er­mair danken den Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beit­ern im Testzen­trum Inder­s­dorf, im Klinikum Inder­s­dorf und im Dachauer Gesund­heit­samt, dem Per­son­al der Inder­s­dor­fer Ret­tungswache, den Bus­fahrern in Dachau sowie der Polizei für ihren Dienst für die Gemeinschaft

Für ihren so wichti­gen Dienst für die Gemein­schaft“ haben Land­tagsab­ge­ord­neter Bern­hard Sei­de­nath und Lan­drat Ste­fan Löwl am heuti­gen Heili­ga­bend all denen gedankt, die sich Tag und Nacht, werk­tags wie sonn- oder feiertags für das soziale Miteinan­der und die Sicher­heit in unserem Land­kreis ein­set­zen. Nach ein­er coro­n­abe­d­ingten Pause im ver­gan­genen Jahr über­brachte Sei­de­nath zum ins­ge­samt dreizehn­ten Mal seit 2008 am 24. Dezem­ber im Namen aller 155.000 Bürg­erin­nen und Bürg­er des Land­kreis­es Dachau den­jeni­gen, die auch am Heili­ga­bend nicht bei ihren Fam­i­lien feiern, son­dern statt dessen für alle da sind, wei­h­nachtliche Präsente – in diesem Jahr den Pflegerin­nen und Pflegern im Klinikum Inder­s­dorf, dem Per­son­al des Testzen­trums und der Ret­tungswache in Inder­s­dorf, den Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beit­ern des Dachauer Gesund­heit­samts, den Bus­fahrern in Dachau sowie den Polizistin­nen und Polizis­ten in der Polizei­in­spek­tion (PI) Dachau. Neben Ste­fan Löwl hat­ten sich Sei­de­nath in diesem Jahr bei den Besuchen in Markt Inder­s­dorf auch wieder Bürg­er­meis­ter Franz Obess­er und der stel­lvertre­tende BRK-Kreisvor­sitzende und Inder­s­dor­fer Mark­t­ge­mein­der­at Jörg West­er­mair angeschlossen. Im Klinikum wur­den die Man­dat­sträger vom Ärztlichen Direk­tor Prof. Dr. Hjal­mar Hage­dorn und Che­farzt Dr. Björn John­son begleitet.

Wir alle kön­nen froh sein, dass es Men­schen gibt, die rund um die Uhr für alle anderen da sind. An Heili­ga­bend wird dies beson­ders sicht­bar. Deshalb ist dies auch ein sehr guter Tag, um ‚Vergelt´s Gott“ zu sagen“, betonte Sei­de­nath im Namen aller Mitbe­such­er. Betrof­fen macht­en ihn die Schilderun­gen der Bus­fahrer, dass die Zahl der ren­i­ten­ten oder gar aggres­siv­en Fahrgäste zugenom­men habe. In der Polizei­in­spek­tion (PI) freuten sich die Beamtin­nen und Beamten über zusät­zliche Kol­legin­nen und Kol­le­gen, mit denen der Freis­taat die Per­son­al­stärke der PI kon­tinuier­lich erhöht, und darüber, dass der Neubau der PI auf dem Gelände der Bere­itschaft­spolizei vorankommt. Bei den Con­tact-Trac­ing-Teams im Gesund­heit­samt halfen am Heili­gen Abend auch die stel­lvertre­tenden Lan­dräte Mar­i­anne Klaf­f­ki und Hel­mut Zech sowie Kreis­rat und Bürg­er­meis­ter Richard Reis­chl mit.

Foto 1 –Klinikum Inder­s­dorf — zeigt (von links) Bir­git­ta Huber, Dr. Björn John­son, Ste­fan Löwl, Pflege­bere­ich­sleit­er Dragutin Tufon­ic, Franz Obess­er, Krankenpflegerin Vanes­sa, Jörg West­er­mair, Bern­hard Sei­de­nath und Prof. Dr. Hjal­mar Hage­dorn vor dem Inder­s­dor­fer Klinikum.

Foto 2 – Ret­tungswache Inder­s­dorf — zeigt (in der Mitte von links) Franz Obess­er, Bern­hard Sei­de­nath, Bere­itschaft­sleit­er Thomas Bauer, Ste­fan Löwl und Jörg West­er­mair mit den dien­sthaben­den Not­fall- und Rettungssanitätern.

Foto 3 ist im Coro­na-Testzen­trum Inder­s­dorf entstanden.

Foto 4 – Gesund­heit­samt Dachau – zeigt unter anderem (links) Mar­i­anne Klaf­f­ki und (rechts) die Lei­t­erin des Gesund­heit­samts, Dr. Moni­ka Baumgartner-Schneider.

Foto 4b – Gesund­heit­samt Dachau — Hebertshauser Bürg­er­meis­ter Richard Reis­chl, den ich heute zusam­men mit Lan­drat Ste­fan Löwl eben­falls beschenkt habe, da er das Con­tact-Trac­ing-Team ver­stärkt und eifrig mit­tele­foniert hat

Foto 5 – Polizei Dachau — zeigt rechts den Vertreter des PI-Leit­ers Björn Scheid mit den dien­sthaben­den Beamtin­nen und Beamten im Innen­hof der PI Dachau.

newsletter

Newsletter — 20.12.2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
die Coro­na-Pan­demie ist längst nicht zu Ende. Wir befind­en uns mit­ten in ein­er vierten Welle mit Neuin­fek­tio­nen in bish­er nicht gekan­nter Größenord­nung. Die Belas­tung der Kranken­häuser, ins­beson­dere der Inten­sivs­ta­tio­nen ist immer noch immens. Über­men­schlich ist es, was hier von den Ärztin­nen und Ärzten sowie den Pflegekräften geleis­tet wird. Und trotz­dem gibt es immer noch Men­schen, die sich nicht impfen lassen wollen, obwohl sie es kön­nten. Immer­hin — und das stimmt mich pos­i­tiv — hat die Zahl der Imp­fun­gen wieder zugenom­men und die Inzi­denz­zahlen gehen zurück. Im gemein­samen Kampf gegen das Virus dür­fen wir aber keines­falls nachlassen!

Mit Karl Lauter­bach haben wir nun einen neuen Bun­des­ge­sund­heitsmin­is­ter, dessen Arbeit wir auch aus Bay­ern her­aus kri­tisch-kon­struk­tiv begleit­en wer­den. Eine Legal­isierung von Cannabis lehnen wir entsch­ieden ab, genau­so erteilen wir Plä­nen eine Absage, die die Län­derkom­pe­ten­zen beschnei­den sollen, etwa im Bere­ich der Kranken­haus­pla­nung. Die neue Bun­desregierung hat viele Auf­gaben vor sich, ger­ade im Gesund­heits- und Pflegebereich.

Im Namen aller Mit­glieder des Arbeit­skreis­es Gesund­heit und Pflege – Dr. Beate Merk, Bar­bara Beck­er, Dr. Mar­cel Huber, Alfons Bran­dl, Land­tags-Vizepräsi­dent Karl Freller, Mar­tin Mit­tag und Hel­mut Radlmeier — wün­sche ich Ihnen eine geseg­nete Wei­h­nacht­szeit und ein vor allem gesun­des neues Jahr 2022! Arthur Schopen­hauers Weisheit “Gesund­heit ist nicht alles, aber ohne Gesund­heit ist alles nichts.” ist berechtigter denn je!

Es grüßt Sie herzlich

Aus dem Plenum

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­tion

Kranken­haus­pla­nung muss bay­erisch bleiben
Per Dringlichkeit­santrag haben wir uns dafür einge­set­zt, dass die Kranken­haus­pla­nung ver­lässlich Län­der­sache bleibt und nicht sukzes­sive vom Bund über­nom­men wird. Dies kön­nte nach Ansicht der Frak­tion auf­grund des von der Ampel präsen­tierten Koali­tionsver­trages bevorste­hen. Ins­beson­dere die Investi­tion­skosten­förderung der Kranken­häuser müsse Län­der­sache bleiben, denn nur so könne die wohnort­na­he und bedarf­s­gerechte Kranken­hausver­sorgung sichergestellt wer­den. Dazu unser gesund­heit­spoli­tis­ch­er Sprech­er Bern­hard Sei­de­nath: „Föderale Kom­pe­ten­zen sind nicht käu­flich. Berlin ist ein­fach zu weit weg, um die Ver­sorgung der Men­schen in Bay­ern mit Kranken­hausleis­tun­gen best­möglich zu regeln. Im Gegen­teil: Die Kranken­haus­bau­fi­nanzierung in Bay­ern funk­tion­iert. Kranken­haus­pla­nung muss Län­der­sache bleiben“.

Zum Dringlichkeit­santrag “Kranken­haus­pla­nung muss bay­erisch bleiben, medi­zinis­che Kranken­hausver­sorgung auch von Kindern sich­er­stellen, Konzept für Kinder­imp­fun­gen auflegen”
Zur Pressemit­teilung

1 2 3 5