Landesvorsitzender Bernhard Seidenath im Amt bestätigt
Landesversammlung des Gesundheits- und Pflegepolitischen Arbeitskreises (GPA)
Der Gesundheits- und Pflegepolitische Arbeitskreis (GPA) der CSU hat bei seiner diesjährigen Landesversammlung in Stadtbergen den Vorsitzenden des Ausschusses für Gesundheit und Pflege im Bayerischen Landtag, Bernhard Seidenath, MdL, in seinem Amt als Landesvorsitzender bestätigt. Ebenso wieder gewählt sind seine langjährigen Stellvertreter Christian Bredl, Prof. Dr. med. Dr. h.c. Joachim Grifka und Georg Schwarzfischer-Engel. Die scheidende Stellvertreterin Maria Wiedemann wurde mit großem Applaus zum Ehrenmitglied ernannt. Sie erhielt zudem die goldene Ehrenraute für herausragende Verdienste um den GPA, mit der auch die scheidenden Schatzmeister Horst Killer und Wolfgang Nopper ausgezeichnet wurden. Die vierte Stellvertreterposition übernimmt nun die frühere Schriftführerin Kerstin Tschuck.
„Ich freue mich sehr, das Amt des GPA-Landesvorsitzenden weitere zwei Jahre bekleiden zu dürfen. Die Themen Gesundheit und Pflege bewegen die Menschen sehr. Hier gibt es im Kampf gegen den Fachkräftemangel in letztlich allen Bereichen und bei der Etablierung digitaler Tools enorm viel zu tun“, so Seidenath. Auf der GPA-Landesversammlung wurde beispielsweise die flächendeckende Einrichtung von Pflegestützpunkten in allen Landkreisen und kreisfreien Städten Bayerns gefordert. Seidenath: „Zudem fordern wir sämtliche Bundesländer dazu auf, die Anzahl der Studienplätze für Medizin an allen medizinischen Fakultäten in Deutschland schnellstmöglich um 50 Prozent zu erhöhen. Denn der Fachkräftemangel bei den Ärzten ist hausgemacht. Wir müssen hier so rasch wie möglich gegensteuern!“ Die GPA-Landesversammlung beschloss darüber hinaus, dass die Forschung am Krankheitsbild des Chronischen Fatigue Syndroms (CFS), an dem etwa 35.000 Menschen in Bayern leiden, deutlich ausgeweitet werden müsse. Schließlich stimmten die Delegierten einer Änderung der GPA-Geschäftsordnung zu, mit der künftig unter anderem ein fünfter Stellvertreter-Posten sowie die Position einer/eines Digitalbeauftragten im GPA geschaffen wird.
Zu Schriftführern wurden Dr. Henrik Spies aus Schwaben wieder und Rita Zöllner aus Mittelfranken neu gewählt. GPA-Schatzmeister sind künftig Reinhard Fritz Trageser aus Unterfranken und Evi Faltner aus Oberbayern.

Auf dem Foto von links nach rechts: Georg Schwarzfischer-Engel, Bernhard Seidenath, MdL, Kerstin Tschuck, Christian Bredl, Staatsminister Klaus Holetschek, MdL und Prof. Dr. med. Dr. h.c. J. Grifka.


Über die neuen Entwicklungen in der
Josef Mederer erinnerte in diesem Zusammenhang an das Zitat von Max Mannheimer: „Ihr seid nicht verantwortlich für das, was geschehen ist – sehr wohl aber dafür, dass es nicht wieder geschieht!“ Helmut Zech betonte, dass sich der Landkreis Dachau seiner großen geschichtlichen Verantwortung bewusst ist: „Rund eine Million Menschen besuchen jedes Jahr die KZ-Gedenkstätte. Gerade die Jugend, die Schülerinnen und Schüler, sollen hier begreifen, zu welch unvorstellbaren Auswüchsen Rassismus und Antisemitismus geführt haben.“ Er erinnerte in diesem Zusammenhang an die Landkreis-Partnerschaft zwischen Dachau und dem polnischen Oswiecim/Auschwitz. Direktor Karl Freller bedankte sich für das Interesse der Mandatsträger: „Bei diesem elementaren Thema sollten alle Ebenen Hand in Hand arbeiten. Ihr heutiger Besuch belegt, dass dies im Landkreis Dachau geschieht. Dafür bin ich dankbar.“
Seidenath gratuliert Prof. Walter Gaudnek zum Neunzigsten: „Happy Birthday, dear Walter! Professor Walter Gaudnek, Weltbürger und begnadeter Pop-Art-Künstler, wird heute 90 – ich wünsche ihm alles erdenklich Gute, viel Glück und Gesundheit! Beeindruckend ist seine Innovationsfreude, seine Schaffenskraft und Phantasie, die er sich noch ganz lange erhalten möge! Faszinierend ist, dass und wie er neue Entwicklungen und Ereignisse aufgreift und in seinem unnachahmlichen Stil zu Bildern verarbeitet, veranschaulicht und kommentiert. Wir dürfen stolz sein, ihn als Bürger unseres Landkreises Dachau zu haben! Glück und Gottes Segen für das nächste Lebensjahrzehnt!“
Am Samstag ist Tag der Organspende