Staat fördert Neubau eines Geh- und Radweges an der Kreisstraße DAH 10 mit 624.000 Euro

Im Land­kreis Dachau wird an der Kreis­straße DAH 10 der Neubau eines Geh- und Rad­weges von Priel nach Kreuzholzhausen mit Aus­bau der Orts­durch­fahrt Priel vom Freis­taat mit ein­er hohen Geld­summe gefördert. Dies hat Staatsmin­is­ter Dr. Reich­hart heute dem Dachauer Land­tagsab­ge­ord­neten Bern­hard Sei­de­nath und Lan­drat Ste­fan Löwl mit­geteilt.

Hier­bei han­delt es sich um Zuwen­dun­gen zur Verbesserung der Verkehrsver­hält­nisse. Auf­grund der Vor­lage der Regierung von Ober­bay­ern wird das Bau­vorhaben als förder­fähig anerkan­nt. Von den ver­an­schlagten Gesamtkosten in Höhe von knapp 1,4 Mil­lio­nen Euro wer­den voraus­sichtlich ca. 1.248.000 Euro zuwen­dungs­fähig sein. Bei einem Baube­ginn bis spätestens Ende 2022 und voll­ständi­ger Ver­wirk­lichung der geplanten Maß­nahme wird dem Land­kreis Dachau eine Fes­t­be­trags­förderung in Höhe von 624.000 Euro in Aus­sicht gestellt.

Dies ist eine sehr gute Nachricht aus München. Der Staat unter­stützt damit unseren Land­kreis und trägt dazu bei, die Verkehrsin­fra­struk­tur vor Ort weit­er auszubauen“, erk­lärte Sei­de­nath.

Lan­drat Löwl ergänzt hierzu: „Durch die Förderzusage kann der Land­kreis eine weit­ere Lücke im Rad­we­genetz schließen. Durch die tech­nis­chen und gesellschaftlichen Verän­derun­gen nimmt das Rad einen immer höheren Stel­len­wert im Verkehrsmix ein; eine auch aus Gesund­heits- und Kli­maschutz­grün­den äußerst gute Entwick­lung. Hierzu bedarf es aber der entsprechen­den überörtlichen, attrak­tiv­en Infra­struk­tur.“

Gegen Hebammen-Mangel in Bayern: CSU-Fraktion setzt sich für mehr Studienplätze ein

Damit auch in Zukun­ft in Bay­ern eine flächen­deck­ende Ver­sorgung mit Hebam­men gewährleis­tet sein wird, fordert Bern­hard Sei­de­nath, der gesund­heit­spoli­tis­che Sprech­er der CSU-Frak­tion, einen weit­eren Aus­bau der Stu­di­en­plätze für Hebam­men in Bay­ern.

Die Akademisierung der Hebam­me­naus­bil­dung war heute The­ma im Kabi­nett. Die Pläne, zunächst 135 und dann später 155 Stu­di­en­plätze in Bay­ern zu schaf­fen, seien ein erster guter Schritt, so Sei­de­nath. Den­noch befürchtet er, dass im Zuge der Akademisierung der Hebam­me­naus­bil­dung Ver­sorgungsen­g­pässe akut wer­den kön­nten.

Wir wollen, dass alle Frauen die Betreu­ung bekom­men, die sie vor, während und nach der Geburt brauchen. Daher müssen wir mehr junge Leute zu Hebam­men aus­bilden. Damit wir auch in Zukun­ft, wenn die Aus­bil­dung an Hochschulen erfol­gt, genü­gend Hebam­men in Bay­ern haben, müssen wir pro Jahr 175 neue Hebam­men in den Beruf brin­gen.“ Um dieses Ziel zu erre­ichen, müssen laut Sei­de­nath schon ab 2021 175 Hebam­men-Stu­di­en­plätze zur Ver­fü­gung ste­hen.
“Ger­ade für das Jahr der Umstel­lung von der Fach­schu­laus­bil­dung auf das Studi­um müssen wir gerüstet sein. Daher möcht­en wir, dass zusät­zlich auch am Stan­dort Aschaf­fen­burg die akademis­che Hebam­me­naus­bil­dung mit 20 Plätzen ermöglicht wird. Nur so haben wir dann neben der nöti­gen Qual­ität auch die Quan­tität für den Hebam­men­beruf gesichert.“
Die fach­schulis­che Aus­bil­dung dauert drei Jahre – der let­zte Jahrgang wird im Jahr 2021 starten und 2024 fer­tig. Die akademis­che Aus­bil­dung umfasst dage­gen min­destens sieben Semes­ter. „Es sollte alles daran geset­zt wer­den, einen Man­gel an Hebam­men ins­beson­dere im Jahr 2025 zu ver­mei­den“, so Sei­de­nath.

Stärkung des Hebam­men-Berufs ist Anliegen der CSU-Frak­tion

Um den Hebam­men-Beruf attrak­tiv zu hal­ten und die Hebam­men zu unter­stützen, hat die CSU-Frak­tion im Bay­erischen Land­tag bere­its eine Vielzahl von Maß­nah­men ini­ti­iert:
Durch den Bay­erischen Hebam­men­bonus erhal­ten freiberu­fliche Hebam­men 1000 Euro, wenn sie pro Jahr min­destens vier Geburten im Jahr begleit­et haben. Seit Sep­tem­ber 2018 wurde dieser bere­its 1680 Mal beantragt.
Dazu Bern­hard Sei­de­nath: „Alle anderen Parteien haben den Hebam­men­bonus als Wahlkampf­gag verunglimpft. Doch nach dem ersten Jahr zeigt sich: Mit rund 1700 Anträ­gen bei 2700 freiberu­flichen Hebam­men in Bay­ern ist der Hebam­men­bonus eine echte Erfol­gs­geschichte“.
Durch die Nieder­las­sung­sprämie erhal­ten Hebam­men, die erst­mals in Bay­ern freiberu­flich tätig wer­den, 5000 Euro als Grün­dungszuschuss. Diese Regelung ist seit vorgestern, dem 1. Sep­tem­ber, in Kraft.

Mit dem Zukun­ft­spro­gramm Geburtshil­fe hat Bay­ern ins­ge­samt fünf Mil­lio­nen Euro für Land­kreise und Städte zur Ver­fü­gung gestellt, mit denen sie die Hebam­men­ver­sorgung verbessern kön­nen. Hinzu kommt ein Aus­gle­ich für defiz­itäre Geburtshil­fe­abteilun­gen an Kranken­häusern.
Neben diesen bay­erischen Lösun­gen hat sich die CSU auf Bun­de­sebene durchge­set­zt, dass der Anstieg der Prämien für die Hebam­men-Haftpflichtver­sicherung kom­pen­siert und gebremst wurde: durch höhere Vergü­tun­gen und dadurch, dass Krankenkassen nun nur noch bei Fällen grober Fahrläs­sigkeit und Vor­satz auf die Hebam­men zurück­greifen.

Kampf gegen multiresistente Keime: Wirksamkeit von Antibiotika erhalten

Der Kampf gegen Antibi­oti­ka-Resisten­zen ist eine drän­gende gesund­heit­spoli­tis­che Auf­gabe. Um auch in Zukun­ft ein schar­fes Schw­ert gegen Infek­tio­nen in den Hän­den zuhal­ten, brauchen wir wirk­same Antibi­oti­ka. Hier­für bedarf es divers­er Maß­nah­men auf nationaler und inter­na­tionaler Ebene. Die CSU-Land­tags­frak­tion hat hierzu ein Bün­del von Vorschlä­gen erar­beit­et“, erk­lärte Bern­hard Sei­de­nath, gesund­heit­spoli­tis­ch­er Sprech­er der CSU-Frak­tion. Zusam­men mit Klaus Holetschek, dem stel­lvertre­tenden Vor­sitzen­den des Arbeit­skreis­es für Gesund­heit und Pflege, stellte Sei­de­nath das Antragspaket heute vor.

Mul­tire­sistente Keime wer­den kün­ftig die zwei­thäu­fig­ste Todesur­sache nach Herz-Kreis­laufer­krankun­gen sein und die Kreb­serkrankun­gen ablösen“, betonte Sei­de­nath und ver­wies auf alarmierende Zahlen: Ein­er OECD-Studie zufolge kön­nten bis zum Jahr 2050 rund 2,4 Mil­lio­nen Men­schen in Europa, Nor­dameri­ka und Aus­tralien an Infek­tio­nen mit mul­tire­sisten­ten Keimen ster­ben. Das Robert-Koch Insti­tut schätzt, dass es allein in Deutsch­land pro Jahr zu bis zu 600.000 Infek­tio­nen mit mul­tire­sisten­ten Keimen kommt und in der Folge bis zu 15.000 Todes­fälle zu befürcht­en sind.

Wir brauchen deshalb wirk­same Antibi­oti­ka. Hierzu kann der einzelne etwas beitra­gen, aber auch die Poli­tik“, erk­lärten Sei­de­nath und Holetschek bei der Vorstel­lung ihres Antragspakets, das in der ersten Sitzung des Gesund­heit­sauss­chuss­es nach der Som­mer­pause am 24.9.2019 behan­delt und beschlossen wer­den soll.

Konkret geht es vor allem darum, die Antibi­oti­ka-Pro­duk­tion, deren Haupt­stan­dort aktuell Asien ist, zu bedeu­ten­den Teilen wieder nach Europa zurück­zu­holen. Mit­tler­weile wer­den über 80% der in Deutsch­land ver­ar­beit­eten Inter­me­di­ates, also von Zwis­chen­pro­duk­ten, die die Grund­lage für die Antibi­otikapro­duk­tion bilden, und Antibi­otikawirk­stof­fen aus Nicht-EU-Län­dern – haupt­säch­lich Indi­en – importiert. „Das führt nicht nur zu ein­er wirtschaftlichen Abhängigkeit. Schw­er­wiegen­der ist die Frage der Patien­ten­sicher­heit. Nicht zulet­zt der Val­sar­tan-Skan­dal hat bestätigt: Wir brauchen wieder mehr europäis­che Antibi­oti­ka“, so Sei­de­nath. Zudem seien Lief­er­eng­pässe im europäis­chen Kon­text leichter zu man­a­gen.

Flankierend soll die Ein­hal­tung von Umwelt­stan­dards bei der Pro­duk­tion von Antibi­oti­ka sichergestellt wer­den, die auch für Arzneimit­tel-Importe etwa aus Indi­en gel­ten sollen. Ziel ist es hier­bei dafür zu sor­gen, dass keine Antibi­otikawirk­stoffe aus Pro­duk­tion­san­la­gen ins Wass­er gelan­gen und sich so mul­tire­sistente Keime bilden kön­nen: „Hier beste­ht die Gefahr, dass diese Keime durch den zunehmenden Touris­mus auch nach Deutsch­land gebracht wer­den“, warnte Klaus Holetschek. Ein weit­eres Ziel ist es, bei der Pro­duk­tion von Lebens­mit­teln den Antibi­otikaein­satz soweit wie möglich zu reduzieren.

Zudem sollen ver­schiedene Stu­di­en gefördert wer­den, in denen erforscht wird, wie sich der Antibi­oti­ka-Ein­satz in der Human­medi­zin reduzieren lässt, etwa durch soge­nan­nte Pha­gen oder naturheilkundliche Medika­mente und Anwen­dun­gen.

Bere­its beschlossen wurde im aktuellen Dop­pel­haushalt die Umset­zung ein­er Studie zur soge­nan­nten Spiegel-Bes­tim­mung bei der Antibi­otikather­a­pie, mit der die Dosierung und ziel­gerichtete Anwen­dung von Antibi­oti­ka opti­miert wer­den kann. „Im Umgang mit Infek­tio­nen und Antibi­otikare­sisten­zen brauchen wir mehr Wis­sen auf allen Ebe­nen der Ver­sorgung, im sta­tionären wie im ambu­lanten Bere­ich. Es gibt zwar die pos­i­tive Ten­denz, dass weniger Antibi­oti­ka ver­schrieben wer­den. Doch wenn Antibi­oti­ka zum Ein­satz kom­men, sollte es auch das richtige sein“, so Bern­hard Sei­de­nath.

Staat fördert Umbau der Kreuzung DAH 5/St.-Vitus-Straße in Günding mit 306.000 Euro

m Land­kreis Dachau wird die Kreis­straße DAH 5, Umbau der Kreuzung DAH 5 / St.-Vitus-Straße mit Errich­tung ein­er Lichtsig­nalan­lage in Günd­ing, vom Freis­taat gefördert. Dies hat Staatsmin­is­ter Dr. Reich­hart heute MdL Bern­hard Sei­de­nath und Lan­drat Ste­fan Löwl mit­geteilt.

Hier­bei han­delt es sich um Zuwen­dun­gen zur Verbesserung der Verkehrsver­hält­nisse der Gemein­den. Auf­grund der Vor­lage der Regierung von Ober­bay­ern wird das Bau­vorhaben als förder­fähig anerkan­nt. Von den ver­an­schlagten Gesamtkosten in Höhe von rund 630.000 Euro wer­den voraus­sichtlich ca. 556.000 Euro zuwen­dungs­fähig sein. Bei einem Baube­ginn bis spätestens Ende 2021 und voll­ständi­ger Ver­wirk­lichung der geplanten Maß­nahme wird eine Fes­t­be­trags­förderung in Höhe von 306.000 Euro in Aus­sicht gestellt.

Dies ist eine sehr gute Nachricht aus München. Der Staat unter­stützt damit unseren Land­kreis und trägt dazu bei, die Verkehrsin­fra­struk­tur vor Ort weit­er auszubauen“, erk­lärten Sei­de­nath und Löwl.

Bernhard Seidenath und Dr. Beate Merk: Kein Kahlschlag bei Bayerns Krankenhäusern – Wohnortnähe bleibt Qualitätskriterium

Mehr als jedes zweite Kranken­haus soll nach Ansicht ein­er Studie der Ber­tels­mann-Stiftung geschlossen wer­den. Bern­hard Sei­de­nath, der Vor­sitzende des Auss­chuss­es für Gesund­heit und Pflege im Bay­erischen Land­tag, weist diese Forderung nach einem Kahlschlag der medi­zinis­chen Infra­struk­tur in Deutsch­land aufs Schärf­ste zurück: „Eine wohnort­na­he Kranken­hausver­sorgung ist Markenkern unser­er medi­zinis­chen Ver­sorgung. Es ist ein Trugschluss, dass weniger Kranken­häuser in der Fläche mehr Qual­ität mit sich bringt. Denn auch Wohnort­nähe ist ein Qual­ität­skri­teri­um ger­ade für die medi­zinis­che Ver­sorgung im ländlichen Raum.“ Die aktuelle Studie fordert eine Ver­ringerung der Klinikan­zahl von knapp 1.400 auf unter 600 Häuser mit dem Ziel, die Qual­ität der Ver­sorgung für Patien­ten zu verbessern und beste­hende Eng­pässe bei Ärzten und Pflegeper­son­al zu mildern.

Deutsch­land ist nicht Däne­mark, das dänis­che Mod­ell taugt nicht für Bay­ern. Der Sich­er­stel­lungsauf­trag liegt in den Hän­den der Land­kreise und kre­is­freien Städte. Im Freis­taat wer­den an über 400 Kranken­haus­stan­dorten rund 77.000 Bet­ten und teil­sta­tionäre Plätze betrieben – flächen­deck­end und wohnort­nah. Wir haben ein funk­tion­ieren­des und qual­i­ta­tiv hochw­er­tiges Sys­tem, das wir über die bay­erische Kranken­haus­pla­nung fortwährend anpassen. Pauschalkri­tik ist hier fehl am Platz“, ergänzt CSU-Gesund­heit­spoli­tik­erin Dr. Beate Merk. „Im Übri­gen ist es fraglich, inwieweit die Ergeb­nisse aus der Mod­ell­re­gion Köln/Leverkusen auf ein Flächen­land mit seinen im Win­ter zum Teil extremen Wit­terungsver­hält­nis­sen wie Bay­ern über­tra­gen wer­den kön­nen“, so Sei­de­nath.

Bay­ern investiert im Dop­pel­haushalt 2019/2020 643 Mil­lio­nen Euro jährlich in seine Kranken­häuser. Sei­de­nath erläutert: „Klar ist: Auch die Kranken­haus­land­schaft in Bay­ern ist im Umbruch. Auf­grund des medi­zinis­chen Fortschritts und des demographis­chen Wan­dels wird nicht mehr jedes Kranken­haus jede denkbare Leis­tung anbi­eten. Der Struk­tur­fonds des Bun­des und das bay­erische Pro­gramm für kleine Kranken­häuser machen die Investi­tio­nen abhängig von der Zukun­fts­fes­tigkeit des jew­eili­gen Kranken­haus­es. Das ist der richtige Weg! Die Abstim­mung der Leis­tungsange­bote mit anderen Kliniken, Fusio­nen, Ver­bünde und Spezial­isierun­gen sind für die Mehrheit der Kliniken über die kom­mu­nalen Gren­zen hin­aus bere­its Real­ität. Auf diesem Weg wer­den wir unsere Kranken­haus­land­schaft zukun­fts­fähig weit­er­en­twick­eln. Das ist sin­nvoller als Radikalre­for­men, deren Fol­gen nicht abse­hbar sind.”

GPA Oberbayern besucht die Asklepios Stadtklinik Bad Tölz — „da Vinci“-OP-Robotersystem im Fokus

Bad Tölz, 02. Juli 2019. Mit­glieder des Gesund­heits- und Pflege­poli­tis­chen Arbeit­skreis­es des CSU Bezirksver­ban­des Ober­bay­ern unter Vor­sitz des Land­tagsab­ge­ord­neten Bern­hard Sei­de­nath haben am Don­ner­stag, 27. Juni 2019 zwis­chen 17.00 und 19.30 Uhr die Askle­pios Stadtk­linik Bad Tölz besucht. Der Arbeit­skreis informierte sich dabei über das Cen­ter of Excel­lence Urolo­gie der Askle­pios Stadtk­linik Bad Tölz und das hochmod­erne OP-Robot­er­sys­tem „da Vin­ci Si“, welch­es neben der Urolo­gie auch in der Chirurgie der der Askle­pios Stadtk­linik Bad Tölz im Ein­satz ist.

In dem nach mod­ern­sten Gesicht­spunk­ten aus­ges­tat­teten „Cen­ter of Excel­lence Urolo­gie Bad Tölz“ der Askle­pios Stadtk­linik Bad Tölz deck­en Che­farzt Prof. Dr. med. Roman Ganz­er und sein Team die gesamte Band­bre­ite des urol­o­gis­chen Behand­lungsspek­trums ab. Die Schw­er­punk­te liegen auf der min­i­mal-inva­siv­en Chirurgie mit dem OP-Robot­er-Sys­tem „da Vin­ci SI“ und der 3D-Laparoskopie, wom­it ein bre­ites Spek­trum an onkol­o­gis­chen und rekon­struk­tiv­en Oper­a­tio­nen ange­boten wer­den kann. Über den Fach­bere­ich informierte Ober­arzt Dr. med. Wolf­gang Brum­meisl die anwe­senden Gäste.

High-Tech Medi­zin mit dem „da Vinci“-OP-Robotersystem
Mit dem OP-Robot­er­sys­tem „da Vin­ci Si“ set­zt die Urolo­gie bei vie­len Oper­a­tio­nen auf ein einzi­gar­tiges High-Tech-Ver­fahren mit großen Vorteilen für die Patien­ten. Der Arzt führt von ein­er Steuerkon­sole mit­tels Hand- und Fußpedalen die Arme eines “Robot­ers“, der die Bewe­gun­gen präzise ver­ar­beit­et und aus­führt. Die Hand­be­we­gung wird in kleinerem Maßstab auf die Arme des Robot­ers über­tra­gen. Zudem wird das OP-Feld in gestochen schar­fer 3D-Ansicht dargestellt. Wie die aktuelle Lit­er­atur zeigt, sind Patien­ten nach Ein­grif­f­en mit­tels „da Vin­ci” meist schneller wieder fit, benöti­gen weniger Schmerzmit­tel und entwick­eln sel­tener Kom­p­lika­tio­nen als bei offe­nen Ver­fahren. Aus diesem Grund kommt das da Vin­ci Sys­tem in der Urolo­gie bei vie­len Ein­grif­f­en wie zum Beispiel der „radikalen Prostatek­tomie“, der „nieren­er­hal­tenden Tumorent­fer­nung“ oder auch bei der Behand­lung von Nieren­beck­en- oder Harn­leit­erkrebs zur Anwen­dung. Neben der Urolo­gie ist das OP-Robot­er­sys­tem an der Askle­pios Stadtk­linik Bad Tölz zudem auch in der Chirurgie bei der Behand­lung von Magen‑, Bauchspeicheldrüsen‑, Mast-oder Dick­darmkrebs und bei Leber­tu­moren oder auch bei chro­nis­ch­er Ver­stop­fung im Ein­satz.

Im Rah­men ihres Besuchs in Bad Tölz kon­nten sich die Mit­glieder des GPA Ober­bay­erns ein­mal selb­st an die Steuerkon­sole des Robot­ers set­zen und im Übung­spro­gramm für einen Moment zum Oper­a­teur wer­den. „Das OP-Robot­er­sys­tem „da Vin­ci, SI“ zeigt, welche Möglichkeit­en die mod­erne High-Tech Medi­zin heute bietet. Ich habe die Gele­gen­heit gerne genutzt, ein­mal selb­st die Arme des Robot­ers zu steuern. Sehr beein­druck­end“, betont der Land­tagsab­ge­ord­nete Bern­hard Sei­de­nath (CSU), Vor­sitzen­der des Arbeit­skreis­es Gesund­heit und Pflege im Bay­erischen Land­tag und Bezirksvor­sitzen­der des Gesund­heits- und Pflege­poli­tis­chen Arbeit­skreis­es (GPA) der CSU in Ober­bay­ern. Im Anschluss daran informierte der Askle­pios Region­algeschäfts­führer Bay­ern Dr. Joachim Ram­ming die Besuch­er noch über das Unternehmen­spro­fil und das medi­zinis­che Konzept der Askle­pios Gruppe und die Anwe­senden tauscht­en sich über aktuelle Entwick­lun­gen im Gesund­heitswe­sen aus. „Wir freuen uns sehr, dass wir die Mit­glieder des Gesund­heits- und Pflege­poli­tis­chen Arbeit­skreis­es bei uns in Bad Tölz begrüßen kon­nten“, betont der Askle­pios Region­algeschäfts­führer der Region Bay­ern, Dr. Joachim Ram­ming.

Der Arbeit­skreis ist eine Plat­tform für Patien­ten, Ärzte, Angestellte im Gesund­heits­bere­ich und Inter­essierte, auch ohne Parteizuge­hörigkeit. „Wir möcht­en Ideen und Anre­gun­gen bün­deln und mit in den poli­tis­chen Diskurs nehmen. Im Rah­men unseres Besuchs kon­nten wir dies­bezüglich weit­ere wertvolle Ein­drücke sam­meln“, so der Land­tagsab­ge­ord­nete Bern­hard Sei­de­nath (CSU) weit­er.

Über die Askle­pios Stadtk­linik Bad Tölz
Die Askle­pios Stadtk­linik Bad Tölz ist ein Kranken­haus der Grund- und Regelver­sorgung mit 270 Bet­ten rund 50 Kilo­me­ter südlich von München. Die Klinik ver­fügt über die Haupt­abteilun­gen für Akut­ge­ri­atrie, Anäs­the­sie und Inten­sivmedi­zin, Chirurgie, Gefäßchirurgie, Innere Medi­zin mit Kar­di­olo­gie und Gas­troen­terolo­gie, Neu­rolo­gie mit Stroke-Unit und Neu­rol­o­gis­ch­er Frühre­ha­bil­i­ta­tion, Orthopädie und Unfallchirurgie/Sportorthopädie, Urolo­gie sowie die Bel­e­gabteilun­gen für Gynäkolo­gie und HNO-Heilkunde. Am Klinik­stan­dort befind­en sich weit­er­hin eine Klinik für neu­rol­o­gis­che Reha­bil­i­ta­tion und eine inter­diszi­plinäre Pri­vatk­linik. Die Klinik ist akademis­ches Lehrkran-ken­haus der Lud­wig-Max­i­m­il­ians-Uni­ver­sität München und der Tech­nis­chen Uni­ver­sität München und vom TÜV Süd nach DIN ISO zer­ti­fiziert.

Bild: Mit­glieder des Gesund­heits- und Pflege­poli­tis­chen Arbeit­skreis­es des CSU Bezirksver­ban­des Ober­bay­ern haben am Don­ner­stag, 27. Juni zwis­chen 17.00 und 19.30 Uhr die Askle­pios Stadtk­linik Bad Tölz besucht. Im Bild von links: Johann Bach­mey­er (Geschäfts­führer Askle­pios Stadtk­linik Bad Tölz), Dr. Joachim Ram­ming (Askle­pios Region­algeschäfts­führer Bay­ern), Dr. Josef Orthu­ber (Che­farzt Anäs­the­sie und Inten­sivmedi­zin Kreisklinik Wol­frat­shausen), Bern­hard Sei­de­nath (Bezirksvor­sitzen­der GPA in Ober­bay­ern), Dr. med. Klaus Straßburg (niederge­lassen­er Arzt) Dr. med. Wolf­gang Brum­meisl, (Ober­arzt Askle­pios Cen­ter of Excel­lence Urolo­gie Bad Tölz), Clau­dia Kops (Zweite Bürg­er­meis­terin Gemeinde Heimhausen), Chris­tine Bron­ner (Vor­stand, Stiftung Ambu­lantes Kinder­hos­piz München) und Lena Afa­can (Poli­tikref­er­entin BARMER GEK). Im Hin­ter­grund: Kom­po­nen­ten des „da Vinci“-OP-Robotersystems.

Besuchen Sie das Maximilianeum

Der Stimmkreis­ab­ge­ord­nete Bern­hard Sei­de­nath lädt wieder zu ein­er Fahrt in den Bay­erischen Land­tag ein. Wie Sei­de­nath sagt, ist ihm der Dia­log mit den Bürg­erin­nen und Bürg­ern sehr wichtig. Mit den Land­tags­fahrten möchte er allen Inter­essierten die Möglichkeit bieten, einen Ein­blick in die Arbeit der Abge­ord­neten vorort zu bekom­men. Die Besucher­gruppe wird zur Ein­führung einen Film über die Zusam­menset­zung und die Arbeit des Land­tags sehen. Im Anschluss ist die Teil­nahme an ein­er Ple­nar­sitzung geplant. Danach ste­ht Bern­hard Sei­de­nath den Besuch­ern zu ein­er Diskus­sion gerne zur Ver­fü­gung. Zum Abschluss lädt Bern­hard Sei­de­nath noch zu einem Mit­tagessen in die Land­tags­gast­stätte ein. Der näch­ste Land­tags­be­such ist für Mittwoch 17. Juli am Vor­mit­tag vorge­se­hen. Den Teil­nehmern entste­hen keine Kosten. Bei Inter­esse melden Sie sich bitte im CSU-Bürg­er­büro bei Johan­na Mertl unter der Tele­fon­num­mer 08131–735 520 an.

Das Bild zeigt die Teilnehmergruppe der Informationsfahrt im März bei der Diskussion mit Bernhard Seidenath im Plenarsaal.

Das Bild zeigt die Teil­nehmer­gruppe der Infor­ma­tions­fahrt im März bei der Diskus­sion mit Bern­hard Sei­de­nath im Ple­narsaal.

Freistaat unterstützt im Jahr 2019 32 kommunale Hochbaumaßnahmen im Landkreis Dachau mit knapp 16,6 Millionen Euro

Der Freis­taat fördert in diesem Jahr 32 kom­mu­nale Hochbau­maß­nah­men im Land­kreis Dachau mit ins­ge­samt 16.570.000 Euro. Empfänger der staatlichen Zuweisun­gen nach Art. 10 des Finan­zaus­gle­ichs­ge­set­zes (FAG) sind der Land­kreis Dachau eben­so wie fast alle Kom­munen im Land­kreis — die Stadt Dachau und die Gemein­den Altomün­ster, Bergkirchen, Haimhausen, Hebertshausen, Karls­feld, Odelzhausen, Peter­shausen, Pfaf­fen­hofen an der Glonn, Röhrmoos, Schwab­hausen, Sulze­moos, Vierkirchen und Weichs — sowie die Schul­ver­bände Altomün­ster, Markt Inder­s­dorf und Odelzhausen.“ Dies gab der Dachauer Land­tagsab­ge­ord­nete Bern­hard Sei­de­nath heute bekan­nt. Die Infor­ma­tio­nen hat­te Sei­de­nath auf seine Nach­frage hin aus dem Bay­erischen Finanzmin­is­teri­um erhal­ten

Der größte Einzel­be­trag ent­fällt dabei auf den Neubau der Grund­schule Kren­moosstraße mit Sportan­la­gen, für die die Gemeinde Karls­feld vom Freis­taat eine Zuwen­dung in Höhe von 4,5 Mio. Euro erhält. Den zwei­thöch­sten Einzel­be­trag, 2,302 Mio. Euro, erhält der Schul­ver­band Odelzhausen für den Neubau der Grund- und Mit­telschule Odelzhausen. Die weit­eren 30 Einzel­maß­nah­men wer­den detail­liert in nach­fol­gen­der Liste beschrieben.

Bay­ern­weit sind es ins­ge­samt 550 Mil­lio­nen Euro an staatlichen Mit­teln, die die Kom­munen für ihre Hochbau­maß­nah­men erhal­ten. Damit kön­nen ins­beson­dere Schulen, schulis­che Sportan­la­gen sowie Kindertage­sein­rich­tun­gen gebaut oder saniert wer­den. Der Freis­taat erweist sich auf diese Weise weit­er als ver­lässlich­er Part­ner der Kom­munen. Mit dem Zuschuss wird der Freis­taat sein­er Ver­ant­wor­tung gerecht, eine aus­ge­wo­gene Infra­struk­tur in allen Lan­desteilen Bay­erns zu schaf­fen und zu erhal­ten“, betonte Sei­de­nath.

Fol­gende Zuwen­dun­gen hat das Bay­erische Finanzmin­is­teri­um heute im Einzel­nen aus­ge­sprochen – genan­nt wer­den der Zuwen­dungsempfänger, die För­der­maß­nahme sowie der bewil­ligte Betrag:

  • Schul­ver­band Altomün­ster, Umbau und Erweiterung der Grund- und Mit­telschule Altomün­ster, 235.000 Euro
  • Markt Altomün­ster, Erweiterung des Kinder­gartens „Die kleinen Strolche“, 100.000 Euro
  • Gemeinde Bergkirchen, Erweiterung der Kinderkrippe, 40.000 Euro
  • Land­kreis Dachau, Erweiterung, Sanierung und Umbau der Beruf­ss­chule Dachau (Niko­laus-Lehn­er-Schule) mit Sporthalle und Men­sa, 956.000 Euro
  • Land­kreis Dachau, Erweiterung, Sanierung und Umbau der Dr.-Josef-Schwalber-Realschule in Dachau, 308.000 Euro
  • Land­kreis Dachau, Umbau der Gre­ta-Fis­ch­er-Realschule (Son­der­päd­a­gogis­ches Förderzen­trum Dachau), 168.000 Euro
  • Land­kreis Dachau, Umbau des Ignaz-Taschn­er-Gym­na­si­ums Dachau, 21.000 Euro
  • Land­kreis Dachau, Erweiterung des Gym­na­si­ums Markt Inder­s­dorf, 300.000 Euro
  • Land­kreis Dachau, Umbau des Gym­na­si­ums Markt Inder­s­dorf, 55.000 Euro
  • Land­kreis Dachau, Baukosten­zuschuss zum Neubau der Realschule, 668.000 Euro
  • Stadt Dachau, Ankauf der Kindertage­sein­rich­tung am Amper­weg, 250.000 Euro
  • Stadt Dachau, Baukosten­zuschuss zum Ein­bau ein­er Kindertagesstätte in der Hochstraße, 90.000 Euro
  • Stadt Dachau, Ein­rich­tung eines Hort­es in das Bestands­ge­bäude der Mit­telschule Eduard-Ziegler-Straße, 21.000 Euro
  • Stadt Dachau, Erweiterung der Grund­schule Augusten­feld, 850.000 Euro
  • Stadt Dachau, Erweiterung der Kindertage­sein­rich­tung Augusten­feld, 50.000 Euro
  • Stadt Dachau, Gen­er­al­sanierung und Erweiterung der Mit­telschule Eduard-Ziegler-Straße, 128.000 Euro
  • Stadt Dachau, Neubau ein­er Kinderkrippe, Otto-Kohlhofer-Weg, 310.000 Euro
  • Stadt Dachau, Neubau eines Hort­es durch Auf­s­tock­ung der Grund­schule Augusten­feld, 235.000 Euro
  • Gemeinde Haimhausen, Baukosten­zuschuss zur Erweiterung und Gen­er­al­sanierung der Kindertage­sein­rich­tung St. Niko­laus, 299.000 Euro
  • Gemeinde Hebertshausen, Erweiterung der Kinderkrippe Amper­moching, 33.000 Euro
  • Gemeinde Karls­feld, Erwerb ein­er Kinderkrippe in der Ortsmitte, 28.000 Euro
  • Schul­ver­band Markt Inder­s­dorf, Gen­er­al­sanierung der Sporthalle Markt Inder­s­dorf, 832.000 Euro
  • Gemeinde Odelzhausen, Neubau eines Kinder­haus­es in Höfa Nord, 466.000 Euro
  • Gemeinde Peter­shausen, Erweiterung der Grund­schule, 400.000 Euro
  • Gemeinde Pfaf­fen­hofen an der Glonn, Neubau eines Kinde­shaus­es, 310.000 Euro
  • Gemeinde Röhrmoos, Neubau eines Kinder­haus­es im Pfar­rer-Schmalz-Weg, 550.000 Euro
  • Gemeinde Schwab­hausen, Neubau eines Kinder­haus­es in der Jahn­straße, 413.000 Euro
  • Gemeinde Sulze­moos, Ein­bau ein­er Kinder­garten­gruppe in das Feuer­wehrg­eräte­haus Eins­bach, 7.000 Euro
  • Gemeinde Vierkirchen, Neubau eines Kinder­hort­es an der Grund­schule Vierkirchen, 695.000 Euro
  • Gemeinde Weichs, Neubau eines Kinder­haus­es, 950.000 Euro

Geschäftsstelle des Bayerischen Hebammen Landesverbandes e.V. nun in Dachau

Die Geschäftsstelle des Bay­erischen Hebam­men-Ver­bands find­et sich nun in Dachau – am Fuße der Alt­stadt in der Bruck­er Straße. Möglich wurde dies, weil die neue Lan­desvor­sitzende des Hebam­men­ver­bands, Mechthild Hofn­er, im Land­kreis Dachau zuhause ist. Bun­destagsab­ge­ord­nete Katrin Staffler und Land­tagsab­ge­ord­neter Bern­hard Sei­de­nath, seines Zeichens Vor­sitzen­der des Land­tags-Auss­chuss­es für Gesund­heit und Pflege, stat­teten der Geschäftsstelle kür­zlich einen Antritts­be­such ab und grat­ulierten Mechthild Hofn­er zu ihrer Wahl: „Wir freuen uns, dass Dachau nun das Zen­trum der bay­erischen Hebam­men-Welt ist. Gesund­heits-The­men bewe­gen die Men­schen so sehr wie kaum andere. Erst recht gilt dies für alle Punk­te rund um die Geburt. Fam­i­lien sind hier in ein­er sehr sen­si­blen Phase und häu­fig unsich­er. Leis­tun­gen der Hebam­men kön­nen daher gar nicht hoch genug geschätzt wer­den. Dass die bay­ern­weite Anlauf­stelle jet­zt in der Dachauer Alt­stadt sitzt, ist schon etwas Beson­deres – und etwas, worauf wir dur­chaus stolz sein dür­fen“, erk­lärten Sei­de­nath und Staffler. Bei­de Abge­ord­nete wün­scht­en Mechthild Hofn­er viel Glück und Erfolg in ihrem neuen Amt und boten ihr — sowohl von der Lan­des- als auch von der Bun­de­sebene aus – jede Unter­stützung an.

Auf dem Fotos: Katrin Staffler, MdB und Bern­hard Sei­de­nath, MdL im Gespräch mit Mechthild Hofn­er, 1. Vor­sitzende des Bay­erischen Hebam­men Lan­desver­ban­des e.V. (2.v.l.) und Mitar­bei­t­erin Mar­i­on Matu­ra-Schwarz (1.v.r)

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