Zweiter Bayerischer Kindergesundheitsgipfel

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Gesunde Kinder, starke Zukun­ft: Die CSU-Land­tags­frak­tion hat kür­zlich — nach dem ersten im Sep­tem­ber 2025 — zum zweit­en Bay­erischen Kinderge­sund­heits­gipfel in den Land­tag ein­ge­laden. Vertreterin­nen und Vertreter von Ärzteschaft, Krankenkassen, Hil­f­sor­gan­i­sa­tio­nen, Medi­zinis­chem Dienst, Min­is­te­rien, der Lan­desärztekam­mer und Abge­ord­neten von CSU und Freien Wäh­lern sowie Exper­tin­nen und Experten aus Bil­dung, Jugend­hil­fe und Präven­tion haben das Ziel ver­fol­gt, Kinderge­sund­heit in all ihren Facetten zu stärken – von kör­per­lich­er Ver­sorgung über psy­chis­che Unter­stützung bis hin zu sozialen und dig­i­tal­en Rah­menbe­din­gun­gen. Nicht zulet­zt die Coro­na-Pan­demie hat gezeigt, wie ver­let­zlich unsere Kinder und Jugendlichen sind – kör­per­lich wie seel­isch. Kinderge­sund­heit ist kein Nis­chen­the­ma, son­dern gehört ins Zen­trum der poli­tis­chen Agen­da. Wir müssen Präven­tion weit­er stärken und die zunehmenden Fälle von chro­nis­chen Erkrankun­gen, psy­chis­chen Belas­tun­gen und Bewe­gungs­man­gel ernst nehmen. Denn Kinder sind keine kleinen Erwach­se­nen, son­dern haben eigene Bedürfnisse und ver­di­enen eine eigen­ständi­ge medi­zinis­che Vor­sorge. Jed­er Euro ist hier gut investiert!

Impfstoffhersteller Bavarian Nordic zu Besuch

Foto: Bernhard Seidenath

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Kür­zlich hat­te ich in meinem Büro in Dachau ein Gespräch mit Vertreterin­nen des Impf­stoff-Her­stellers Bavar­i­an Nordic. Die GmbH mit Sitz in Mar­tin­sried im Süd­west­en von München hat etwa Pock­en-Impf­stoffe im Port­fo­lio. Danke an Alexan­dra Spang und Eva Schalk, ihres Zeichens Mar­ket Access Lead–DACH, für den inter­es­san­ten und guten Austausch!

Jahreskonzert 2026 der Stadtkapelle Dachau

Foto: Bernhard Seidenath

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Vor kurzem hat­te die Stadtkapelle Dachau zu ihrem Jahreskonz­ert 2026 ins Dachauer Schloss ein­ge­laden. Unter dem Diri­gat von Michael Mey­er haben die Musik­erin­nen und Musik­er “Jahrhun­der­twerke” darge­boten. Auf Spitzenniveau!

Foto: Bernhard Seidenath

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Zudem leg­endär mod­eriert von Dr. Dominik Härtl. Ein toller Abend!

Namen statt Nummern“: Neue Gedächtnisbuchblätter

Foto: Bernhard Seidenath

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Namen statt Num­mern”: immer am 22. März, dem Tag, an dem 1933 das Konzen­tra­tionslager Dachau eröffnet wurde, wer­den in der KZ-Gedenkstätte Dachau, genauer: im Kloster Karmel Heilig Blut, die neuen Gedächt­nis­blät­ter vorgestellt: den Häftlin­gen, die von den Nazis ent­men­schlicht wur­den, indem aus der Per­son mit einem Namen eine Num­mer wurde, wird durch das Gedächt­nis­buch-Pro­jekt ihr Name zurück gegeben. Seit Anfang an ist Sabine Ger­hardus hier die Pro­jek­tlei­t­erin. In diesem Jahr erin­nert wurde unter anderem an Alois Hund­ham­mer, der 1933 im KZ einges­per­rt war und nach der Nazi-Dik­tatur ein­er der Grün­derväter der CSU wurde.

Besuch im kanadischen Parlament in Ottawa

Foto: Bernhard Seidenath

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Die Ostertage habe ich zu einem Besuch in der kanadis­chen Haupt­stadt Ottawa genutzt. Dabei durfte ein Besuch im Par­la­ment nicht fehlen. Auf dem Par­lia­ment Hill wird der Cen­ter Block mit dem berühmten Peace-Tow­er weit­er­hin — und voraus­sichtlich noch bis 2032 — restauriert.

Foto: Bernhard Seidenath

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Das Unter­haus (House of Com­mons — in grün gehal­ten) ist in der Zwis­chen­zeit im West­block untergebracht,


Foto: Bernhard Seidenath

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der Sen­at (in rot gehal­ten) im ursprünglichen Bahn­hof von Ottawa auf der anderen Straßenseite

Foto: Bernhard Seidenath

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Inter­es­sant: den Stuhl des Staat­sober­haupts im Sen­at (hin­ten links) zieren weit­er­hin die Insignien von Eliz­a­beth II.. Noch inter­es­san­ter: es ist auch nicht geplant, diese in Charles III. zu ändern. Begrün­dung: “das ist jet­zt eine so lange Tra­di­tion gewe­sen, dann bleibt’s auch.” Aha. Reisen bildet…

 

Neue Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter

Foto: Bernhard Seidenath

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Zehn ange­hende Ret­tungssan­itä­terin­nen und Ret­tungssan­itäter (RS) haben erfol­gre­ich ihre the­o­retis­che Abschlussprü­fung bestanden. Dies ist ein wichtiger Meilen­stein für ihren weit­eren Weg im Ret­tungs­di­enst in den bei­den BRK-Kreisver­bän­den Dachau und Fürstenfeldbruck.
Die gesamte Aus­bil­dung erfol­gt ehre­namtlich – ein Engage­ment, das für die Ein­satzfähigkeit des Roten Kreuzes in bei­den Land­kreisen von unschätzbarem Wert ist. Zum Aus­bil­dungser­folg habe ich deshalb zusam­men mit BRK-Kreis­geschäfts­führer Den­nis Behrendt und mit dem stel­lv. Vor­sitzen­den des BRK-Kreisver­bands FFB, Ben­jamin Miskow­itsch, sehr her­zlich grat­uliert. Dankeschön haben auch die bei­den BRK-Kreis­bere­itschaft­sleit­er Rein­hard Weber und Matthias Beck­er sowie dessen Stel­lvertreterin Bir­git Brings gesagt.
Nach der erfol­gre­ich abgeschlosse­nen The­o­riephase fol­gen nun zwei umfan­gre­iche Prax­is­teile: ein 160-stündi­ges Prak­tikum auf ein­er Ret­tungswache sowie ein 160-stündi­ges Klinikprak­tikum. Den Abschluss der Aus­bil­dung bildet ein 40-stündi­ger Lehrgang mit anschließen­der Prü­fung. Ins­ge­samt haben die ange­hen­den RS drei Jahre Zeit, um alle Aus­bil­dungs­be­standteile zu absolvieren.
Nach Abschluss der Prak­ti­ka und der abschließen­den Prü­fung kön­nen die neuen RS vielfältige Auf­gaben übernehmen: Sie wer­den als Fahrerin­nen und Fahrer im Ret­tungs­di­enst einge­set­zt, tra­gen im qual­i­fizierten Kranken­trans­port medi­zinis­che Ver­ant­wor­tung, fahren Notarztein­satz­fahrzeuge, unter­stützen San­itäts­di­en­ste oder engagieren sich als Helfer-vor-Ort. Her­zlich willkom­men in unser­er BRK-Fam­i­lie! Danke für dieses Engagement!

 

Nächste Blutspendetermine!

Grafik: BRK

Grafik: BRK

Fre­itag, 17.4. von 16–20 Uhr
Petershausen
Pfarranger­weg 1
Mittwoch, 29.4. von 16–20 Uhr
Don­ner­stag, 30.4. von 16–20 Uhr
Markt Inder­s­dorf, Pfarrheim
Wasser­turm Weg 30

GPA-Botschaft der Woche

Grafik: Annika Trautner

Grafik: Anni­ka Trautner

Ein Bra­vo auf die Erle­ichterun­gen bei der Lebend­spende von Organen!
Gute Nachricht­en für die min­destens 6.500 Men­schen in Deutsch­land, die aktuell hän­derin­gend auf eine Spenderniere warten, um wieder ein Leben in weit­ge­hen­der Nor­mal­ität führen zu kön­nen: Am 26.3.2026 hat der Bun­destag Änderun­gen bei der Leben­dor­ganspende beschlossen. Wie bere­its 1998 in einem bahn­brechen­den Auf­satz (MedR 1998, S. 253–256) gefordert wurde, wird zwei Paaren, die sich gegen­seit­ig eine Niere spenden wollen, dies aber nicht kön­nen, weil die Gewebe­merk­male nicht passen, eine Überkreuz-Lebend­spende ermöglicht. Zudem wird eine sog. „nicht gerichtete anonyme Nieren­spende“ zuge­lassen. Der Spender­schutz wird gestärkt: Vor ein­er Spende ist kün­ftig eine unab­hängige psy­chosoziale Beratung und Eval­u­a­tion der Spenderin­nen und Spender verpflich­t­end. Eine Lebend­nieren­spende wird schließlich im Fall ein­er eige­nen Erkrankung bei der Ver­mit­tlung ein­er post­mor­tal gespende­ten Niere berück­sichtigt. Gut so! Der näch­ste Schritt muss nun die Erweit­erte Wider­spruch­slö­sung bei post­mor­tal gespende­ten Orga­nen sein!

Seidenaths Newsletter in der Karwoche

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ferien­wochen sind auch im Land­tag sitzungs­frei. So war es auch in der Kar­woche, der ersten Woche der Oster­fe­rien. Gle­ich­wohl stand der poli­tis­che Betrieb nicht still. Im Gegen­teil: im Gesund­heits- und Pflege­bere­ich sorgten die Vorschläge der „FinanzKom­mis­sion Gesund­heit“ für Gesprächsstoff, die am Mon­tag vorgestellt wur­den. Im Laufe der Woche befassten sich hier­mit nicht nur eine große „DAK im Dialog“-Veranstaltung und die gesund­heit­spoli­tis­chen Sprech­er der Unions-Land­tags-Frak­tio­nen, son­dern auch eine Pressemit­teilung der CSU-Land­tags­frak­tion, die Sie hier nach­le­sen kön­nen: Pressemit­teilung zur GKV-Refomkom­mis­sion

Im Land­kreis Dachau hat der Kreistag let­zt­mals in der alten Zusam­menset­zung getagt, ehe sich der neu gewählte Kreistag am 8. Mai kon­sti­tu­ieren wird.

Mehr hierüber und zu diversen weit­eren Ver­anstal­tun­gen und The­men lesen Sie in meinem heuti­gen Newsletter.

Ich wün­sche Ihnen nun eine infor­ma­tive Lek­türe, geseg­nete Ostertage und erhol­same Ferien.

Mit allen guten Wün­schen grüße ich Sie herzlich
Bern­hard Seidenath

DAK im Dialog zur Finanzsituation der GKV

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

DAK im Dia­log: in der Hanns-Sei­del-Stiftung in der Münch­n­er Lazarettstraße ging es am Mittwoch um große Gesund­heit­spoli­tik: darum, wie die Finanzen der Geset­zlichen Kranken­ver­sicherung sta­bil­isiert wer­den kön­nen. Die Gesamt­be­las­tung aller Sozial­ab­gaben kön­nte im Jahr 2035 erst­mals die 50-Prozent-Marke erre­ichen. Wie kann die Beitragsspi­rale wieder gestoppt wer­den? Bei „DAK im Dia­log“ stand heute deshalb die von Bun­des­ge­sund­heitsmin­is­terin Nina Warken einge­set­zte „FinanzKom­mis­sion Gesund­heit“ im Mit­telpunkt, die am Mon­tag erst­mals ihre Ergeb­nisse und Vorschläge präsen­tiert hat­te. Geleit­et wurde die Kom­mis­sion von Pro­fes­sor Wolf­gang Grein­er, de

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Mod­eriert von Pro­fes­sor Andreas Beivers disku­tierten anschließend unter anderem DAK-Vor­stand­schef Andreas Storm, CSU-Land­tags­frak­tion­schef Klaus Holetschek und Pro­fes­sor Chris­t­ian Kara­gian­ni­dis, Mit­glied der Regierungskom­mis­sion für eine mod­erne und bedarf­s­gerechte Kranken­hausver­sorgung, die Vorschläge der GKV-FinanzKom­mis­sion. Auf dem Foto von rechts: GPA-Ehren­vor­sitzen­der Dr. Chris­t­ian Alex, GPA-Lan­desvor­standsmit­glied Ste­fan Ulrich Klose, Phar­maspezial­ist Dr. Andreas Hei­gl und ich vor der Ver­anstal­tung in ges­pan­nter Erwartung. Das Inter­esse war heute riesig! Wir dür­fen auf die weit­ere Entwick­lung ges­pan­nt sein.

Austausch mit den Sprecherkollegen zu den Vorschlägen der Finanzkommission

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Mit Staatssekretär Tino Sorge aus dem Bun­des­ge­sund­heitsmin­is­teri­um haben sich am Dien­stag die gesund­heit­spoli­tis­chen Sprecherin­nen und Sprech­er der Unions-Land­tags­frak­tio­nen in ein­er Videoschalte aus­ge­tauscht. Aufhänger waren die Vorschläge der Finanzkom­mis­sion Gesund­heit, die am Mon­tag auf 483 (!) Seit­en vorgelegt wor­den waren. Bis zur Som­mer­pause wer­den in Berlin noch diverse Geset­zen­twürfe in den Bun­destag einge­bracht wer­den müssen: zur Not­fall­re­form, zum Primärver­sorgungssys­tem und zur Sta­bil­isierung der Kassen­fi­nanzen. Diese Geset­zen­twürfe müssen sitzen! Deshalb begin­nt im Bun­destag nun die wichtig­ste Zeit der Legislaturperiode!

Was braucht die Region?”: Diskussion in Traunstein

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Mit dem Titel “Was braucht die Region? Medi­zinis­che Ver­sorgung zwis­chen Reform und Real­ität” war eine Ver­anstal­tung über­schrieben, zu der der Bezirk Bercht­es­gaden­er Land/Traunstein des Wirtschafts­beirats Bay­ern am Don­ner­stag let­zter Woche gemein­sam mit der AOK Bay­ern und dem Infor­ma­tion­skreis der Wirtschaft ins Forum Chiem­gau nach Traun­stein an den Stadt­platz ein­ge­laden hat­te. Mit am Podi­um saßen Dr. Tobias Her­mann (links) von der AOK Bay­ern und Dr. Ste­fan Paech (rechts), Medi­zinis­ch­er Direk­tor der Kliniken Traunstein.

Foto: Bernhard Seidenath

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In meinem Impulsstate­ment bin ich sowohl auf die ambu­lante als auch die sta­tionäre Ver­sorgung sowie die Ver­sorgung mit Arzneimit­teln einge­gan­gen. Im Anschluss hat sich eine inter­es­sante Diskus­sion entspon­nen. Außeror­dentlich gefreut hat mich, dass auch der frühere Bun­desmin­is­ter Dr. Peter Ram­sauer mit sein­er Frau dabei war. Ein inhaltlich gehaltvoller Abend in ein­er wun­der­baren Stadt!

Sitzung des GPA-Landesvorstands

Foto: Bernhard Seidenath

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Am Fre­itag let­zter Woche hat in der CSU-Lan­desleitung in München der GPA-Lan­desvor­stand getagt. (Rechts: GPA-Lan­des­geschäfts­führerin Anni­ka Traut­ner). Im Mit­telpunkt waren die aktuellen gesund­heits- und pflege­poli­tis­chen Entwick­lun­gen in Berlin und in München ges­tanden. Aus Berlin berichtete uns dabei aus erster Hand MdB Pro­fes­sor Hans Theiss, unser GPA-Bezirksvor­sitzen­der von München. Ein bewe­gen­der Moment für mich: am Vortag war in Berlin beschlossen wor­den, die Überkreuz-Lebend­spende bei der Organtrans­plan­ta­tion zu ermöglichen, wie ich es schon vor 28 Jahren (!) in einem Auf­satz gefordert hat­te: MedR 1998, Seit­en 253 bis 256…

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