Newsletter

Aus dem Maximilianeum

Liebe Leserin­nen und Leser,

9,4 Mil­lio­nen Wahlberechtigte gibt es in Bay­ern. Damit liegt der Freis­taat nach Nor­drhein-West­falen auf Platz 2 in ganz Deutsch­land. Das zeigt, wie viel die Stim­men aus Bay­ern zählen und warum es so wichtig ist, wählen zu gehen.

Nur wenn Sie wählen gehen, kön­nen Sie in Deutsch­land mitbes­tim­men. Demokratie funk­tion­iert am besten, wenn viele Men­schen wählen gehen.

Weit­ere Zahlen und Fak­ten zur Bun­destagswahl lesen Sie heute unter der “Zahl der Woche”.

Mit welchen The­men sich unsere Frak­tion aktuell beschäftigt und über meine Ter­mine von dieser Woche im Stimmkreis, lesen Sie in meinem heuti­gen Newsletter.

Nun wün­sche ich Ihnen wieder eine inter­es­sante Lek­türe, ein son­niges Woch­enende und verbinde das mit der her­zlichen Bitte:
GEHEN SIE AM SONNTAG WÄHLEN — für eine starke CSU in Berlin.

Ihr

Ihr Bernhard Seidenath

Klausurtagung des AK-Gesundheit: Quo vadis Medizin?

Foto: Seidenath

Foto: Sei­de­nath

Aus­tausch mit Prof. Mar­i­on Kiech­le zur per­son­al­isierten Krebsmedizin
Mit der per­son­al­isierten Medi­zin, im speziellen im Bere­ich der Kreb­smedi­zin, haben wir uns in dem von mir geleit­eten Arbeit­skreis für Gesund­heit und Pflege der CSU-Land­tags­frak­tion im Rah­men unser­er Klausurta­gung am 14. Sep­tem­ber auseinan­der geset­zt – und uns dabei im Max­i­m­il­ia­neum zunächst mit Frau Staatsmin­is­terin a.D. Prof. Dr. Mar­i­on Kiech­le, Direk­torin der Frauen­klinik und Polik­linik der Tech­nis­chen Uni­ver­sität München, aus­ge­tauscht. Zwar habe Bay­ern mit der Grün­dung des Bay­erischen Kreb­s­forschungszen­trums in der Forschung einen wichti­gen Impuls geset­zt, allerd­ings müsse auch ein Ver­sorgungskonzept fol­gen, um die Erken­nt­nisse auch den Pati­entin­nen und Patien­ten zu Gute kom­men zu lassen, so Kiech­le. Wün­schenswert wäre ein Rah­men­ver­trag zwis­chen Krankenkassen und Uni­ver­sität­sklini­ka, der auch die Vergü­tung regelt. Als AK Gesund­heit und Pflege haben wir unsere Unter­stützung sig­nal­isiert. Schließlich prof­i­tieren die Men­schen, wenn die maßgeschnei­derte Ther­a­pie von Beginn an zum Ein­satz kommt – und nicht zunächst andere Ver­fahren aus­pro­biert wer­den müssen.

Disku­tiert haben wir auch über die Impf­bere­itschaft ins­beson­dere gegen Humane Papil­lomviren (HPV), die ursäch­lich für u.a. Gebär­mut­ter­hal­skrebs, aber auch an After oder Penis und in Mund und Rachen sind. Wir brauchen hier mehr Infor­ma­tio­nen für die Kinder und Jugendlichen sowie deren Eltern. Und soll­ten dies ver­stärkt in der Impf­ber­atung in den U- und J‑Untersuchungen ver­ankern und die Infor­ma­tion darüber auch über die Schulen kom­mu­nizieren. Die Ständi­ge Impfkom­mis­sion (STIKO) emp­fiehlt die Imp­fung gegen HPV seit 2007 für Mäd­chen im Alter von 9 bis 14 Jahren und seit Juni 2018 auch für Jun­gen in diesem Alter.

Fortsetzung der Klausurtagung im Klinikum Großhadern

Foto: Seidenath

Foto: Sei­de­nath

Neue Möglichkeit­en in der Kreb­smedi­zin diskutiert
Der zweite Teil der Klausurta­gung fand im Klinikum Großhadern der Lud­wig-Max­i­m­il­ians-Uni­ver­sität (LMU) in München statt. Pro­fes­sor Dr. med. Markus M. Lerch, der neue Ärztliche Direk­tor des Klinikums Großhadern, ver­wies dabei unter anderem auf die finanziellen Her­aus­forderun­gen ger­ade im Bere­ich der Uni­ver­sitätsmedi­zin. Er erneuerte die Forderung der Uniklini­ka nach Sys­temzuschlä­gen im Finanzierungssys­tem der Kranken­häuser, um die Leis­tun­gen der Uniklini­ka im Bere­ich der Patien­ten­ver­sorgung – hier wer­den ja ins­beson­dere die schw­er­wiegen­deren und aufwändi­geren Fälle ver­sorgt — sachgerecht abzubilden.

Die neuen Möglichkeit­en in der Kreb­smedi­zin wur­den mit Prof. Dr. Jörg-Chris­t­ian Tonn, Direk­tor der Klinik für Neu­rochirurgie am Klinikum der LMU Cam­pus Großhadern, sowie mit Dr. Alexan­der Beck disku­tiert, der sich den bösar­ti­gen Gehirn­tu­moren im Kinde­salter ver­schrieben hat. Das dif­fuse intrin­sis­che Pon­s­gliom (DIPG) ist ein bösar­tiger Gehirn­tu­mor, der beson­ders im Kinde­salter auftritt. Die meis­ten Kinder ster­ben bere­its wenige Monate nach der Diag­nose. Das Ziel der Großhadern­er Arbeits­gruppe ist die Iden­ti­fizierung neuer Ther­a­pieop­tio­nen für Patien­ten mit bish­er unheil­baren Gehirn­tu­moren. Die 300.000 Euro, die wir aus der let­zten Koali­tion­sre­serve für diese Forschun­gen bere­it­gestellt hat­ten, waren bestens angelegtes Geld!

Ein Höhepunkt: Gespräch mit Prof. Dr. Dr. h.c. Bruno Reichart

Foto: Seidenath

Foto: Sei­de­nath

Rev­o­lu­tion­ieren trans­gene Schweine die Herztransplantationsmedizin?
Den Abschluss des hochin­ter­es­san­ten Klausurtags mit viel Ein­blick in die Arbeit der Medi­ziner­in­nen und Medi­zin­er bildete ein Gespräch mit Prof. Dr. Dr. h.c. Bruno Reichart, der Anfang der 1980er-Jahre die allerersten Herz­trans­plan­ta­tio­nen in Deutsch­land aus­ge­führt hat. Mit den Mit­teln der Xeno­trans­plan­ta­tion arbeit­et ein Forscherteam um ihn daran, Schweine­herzen gen­tech­nol­o­gisch so zu verän­dern, dass sie vom men­schlichen Kör­p­er angenom­men wer­den. Die Deutsche Forschungs­ge­mein­schaft finanziert die Ver­suche aktuell großzügig, aber um eine Pilot­studie durchzuführen, wer­den weit­ere finanzielle Mit­tel und ein Net­zw­erk benötigt, zu dem auch Kranken­häuser gehören. Diesen Wun­sch for­mulierte Pro­fes­sor Reichart an uns Mit­glieder des Land­tags – darunter auch meine Stel­lvertreterin im AK-Vor­sitz Dr. Beate Merk, unser früher­er Gesund­heitsmin­is­ter Dr. Mar­cel Huber und Land­tagsvizepräsi­dent Karl Freller. Wir haben auch hier unsere Unter­stützung sig­nal­isiert. Denn eine Studie mit acht ter­mi­nal herz­erkrank­ten Patien­ten, die ab dem Jahr 2024 in Großhadern stat­tfind­en soll, kön­nte den Durch­bruch in der Herz­trans­plan­ta­tion­s­medi­zin bedeuten. Weltweit wür­den jährlich 4.000 Herzen für Organ­verpflanzun­gen benötigt, die auf diese Weise gewon­nen wer­den kön­nten. Im Inter­esse der betrof­fe­nen Pati­entin­nen und Patien­ten sowie deren Fam­i­lien müssen wir diese Option unbe­d­ingt weiterverfolgen!

Klausurtagung des AK Bundes- und Europaangelegenheiten sowie regionale Beziehungen

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­tion

Wie kön­nen Europa, Deutsch­land und Bay­ern Vor­sorge für Krisen­zeit­en treffen?
Bay­ern & Europa krisen­sich­er machen – unsere Bun­deswehr bess­er und mod­ern­er aus­rüsten und für Bay­erns Wirtschaft die Energiev­er­sorgung und glob­ale Liefer­ket­ten sich­ern: das waren die Top-The­men bei der Tagung unser­er Europa­poli­tik­er. „Die europäis­chen Staat­en müssen sich stärk­er zusam­men­schließen, um mit großen Play­ern wie Chi­na, USA und Rus­s­land auf Augen­höhe zu sein, aber auch um Zukun­ft­s­the­men wie Wasser­stoff gemein­sam voranzutreiben“, sagt Franz Rieger, unser europa­poli­tis­ch­er Sprecher.
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Rückblick auf das Parlamentsjahr

Grafik: CSU-Fraktion

Grafik: CSU-Frak­tion

Das Wohl der Men­schen in Bay­ern ste­ht bei der CSU auf allen poli­tis­chen Ebe­nen im Mit­telpunkt. In unserem Video erfahren Sie mehr über die Ini­tia­tiv­en der Land­tags­frak­tion der ver­gan­genen Monate und wofür sich die CSU im Land­tag einsetzt!
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Klausurtagung des AK Umwelt und Verbraucherschutz

Foto: VerbraucherService Bayern im KDFB e.V.

Foto: Ver­brauch­erSer­vice Bay­ern im KDFB e.V.

Aus­tausch u.a. mit dem Ver­brauch­erSer­vice Bayern
Der CSU-Arbeit­skreis Umwelt und Ver­brauch­er­schutz hat sich in sein­er Klausursitzung am 15. Sep­tem­ber im Bay­erischen Land­tag zu unter­schiedlichen aktuellen The­men informiert. The­men waren unter anderem die Voraus­set­zun­gen für Winden­ergiean­la­gen, Fast Fash­ion oder die dezen­trale Energiewende im Freistaat.
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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Garching

Foto: Seidenath

Foto: Sei­de­nath

Auf Wahlkampf­tour
Bun­des­ge­sund­heitsmin­is­ter Jens Spahn war am ver­gan­genen Son­ntag zu Gast in Garch­ing im Land­kreis München. Nicht nur anhand der Gesund­heit­s­the­men, son­dern in ein­er großen Zusam­men­schau der aktuellen Lage hat er messer­scharf analysiert, dass die Union die besten und ver­ant­wor­tungsvoll­sten Konzepte für unser Land hat: indem sie die Innere Sicher­heit groß schreibt und durch Steuer­erle­ichterun­gen das zarte Pflänzchen Wach­s­tum ankurbeln wird. Eine von SPD und Linken geforderte Ver­mö­genss­teuer würde die mit­tel­ständis­chen Fam­i­lien­be­triebe und auch unsere Land­wirte dage­gen mas­siv tre­f­fen, und zwar egal ob sie Gewinne erzie­len oder nicht. Eine Bürg­erver­sicherung, wie sie SPD und Grüne wollen, würde die gesund­heitliche Ver­sorgung aller nur ver­schlechtern. Deshalb ist keineswegs egal, wen man am kom­menden Son­ntag wählt!

Zahl der Woche: 299

Foto: pixel dreams | © iStock

Foto: pix­el dreams | © iStock

299 Wahlkreise
Von ins­ge­samt 299 Wahlkreisen hat Bay­ern 46 und zwar von Nr. 212 Altöt­ting bis Nr. 257 Ostall­gäu. Ins­ge­samt bewer­ben sich in Bay­ern 967 Frauen und Män­ner bei der Bun­destagswahl 2021 im Wahlkreis oder auf der Lan­desliste um ein Man­dat. Das Durch­schnittsalter der Kan­di­dat­en liegt bei 45 Jahren. Etwas über 29 Prozent sind Frauen.
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GPA-Kreisverband Erding/Ebersberg hat eine neue Vorsitzende

Foto: Seidenath

Foto: Sei­de­nath

Viel Glück dem neuen Team
Neuwahl im GPA-Kreisver­band Erding/Ebersberg: am Mon­tag let­zter Woche wurde Gabriele Uitz in Aßlkofen als Nach­fol­gerin von Oliv­er Schmid zur neuen GPA-Kreisvor­sitzen­den gewählt. Mit dabei: Erd­ings Lan­drat Mar­tin Bay­er­stor­fer. Darüber hin­aus sind auf dem Foto zu sehen (von links): Schrift­führer Peter Murr, Dr. Her­mann Hoy­er und Beisitzerin Elke Gern­groß. Gesund­heit und Pflege sind The­men, die die Men­schen — wie keine anderen — bewe­gen. Dem neuen, frischen Team im GPA Erding/Ebersberg wün­sche ich deshalb viel Erfolg! Und unter­stütze gerne, wo ich nur kann!

GPA-Bezirksvorsitz an Rainer Jünger übergeben

Foto: Seidenath

Foto: Sei­de­nath

Mit­gliederzahl gestiegen
Stab­wech­sel beim Gesund­heits- und Pflege­poli­tis­chen Arbeit­skreis (GPA) der CSU Ober­bay­ern: am let­zten Sam­stag kon­nte ich den GPA-Bezirksvor­sitz an Rain­er Jünger übergeben. Auf der Bezirksver­samm­lung in Eresing (Kreis Lands­berg am Lech) wurde Rain­er Jünger, der Kreisvor­sitzende des GPA Landsberg/Lech, ein­stim­mig zum neuen Bezirksvor­sitzen­den des GPA Ober­bay­ern gewählt. In meinem Rechen­schafts­bericht kon­nte ich auf gute und inter­es­sante sechs Jahre zurück­blick­en, in denen ich den GPA Ober­bay­ern leit­en durfte. Neben einem Zuwachs an Kreisver­bän­den gab es auch einen Anstieg der Mit­gliederzahl im Bezirksver­band, die von 2014 bis 2019, dem Jahr vor Coro­na, eine Steigerung um 35,6 Prozent erfuhr und aktuell 440 Mit­glieder umfasst.
Auch an eini­gen weit­eren Stellen gab es im Vor­stand des GPA Ober­bay­ern Verän­derun­gen: Ker­stin Tschuck und Horst Killer waren genau­so wie Rain­er Jünger stel­lvertre­tende Bezirksvor­sitzende und schieden nun aus. Ich habe ihnen sehr für ihre wertvolle Arbeit gedankt.
Als Stel­lvertreter ver­stärken das Team um Rain­er Jünger zukün­ftig Elmar Stegmeier aus Aschau im Chiem­gau, der im Bere­ich Ver­sorgungs­forschung tätig ist, die Ergother­a­peutin Stephanie Poll­mann aus Wald­kraiburg, sowie Ste­fan Ulrich Klose, aus Mooren­weis, Kreis Fürsten­feld­bruck, der als Jurist bei ein­er geset­zlichen Kranken- und Pflegekasse tätig ist. Schrift­führer sind der Gesund­heit­sökonom Dr. Mar­cus Breu, Ger­mer­ing, sowie Silke Hoha­gen, Schon­dorf, die im Bere­ich Präven­tion­sar­beit aktiv ist. Als Schatzmeis­ter fungieren kün­ftig Dr. Ulrich Zißler aus Trucht­lach­ing, Forschungsleit­er im Bere­ich Allergien, sowie der Otto­brun­ner Hausarzt Dr. Klaus Straßburg. Die sechs Beisitzer sind Dr. Karl Breu aus Polling, ehe­ma­liger Amt­sarzt im Land­kreis Weil­heim, Ugur Cetinkaya aus Kiefers­felden, Leit­er von zwei Pflegeein­rich­tun­gen, Dr. Ulrich März aus Pöck­ing, Che­farzt, Franziska Müller aus Traun­walchen, Schla­gan­fall-Kinder­lotsin, sowie Erik Stet­tner aus Tittmon­ing, Zah­n­tech­niker-Meis­ter. Kassen­prüferin wurde Heike Roletscheck aus Lands­berg, Sozialpäd­a­gogin und Pflege­fachkraft aus Landsberg.

Telemedizin und Digitalisierung im Gesundheitswesen

Foto: Seidenath

Foto: Sei­de­nath

GPA-Work­shop
Die Rei­he der GPA-Work­shops am Fre­itag-Nach­mit­tag hat am 17. Sep­tem­ber der Bezirksver­band Nieder­bay­ern fort­ge­set­zt: zur Telemedi­zin und ins­ge­samt zur Dig­i­tal­isierung im Gesund­heitswe­sen. Mit hochkaräti­gen Ref­er­enten und einem sehr guten Überblick über die aktuelle Sit­u­a­tion. Straub­ing — mit unserem GPA-Bezirksvor­sitzen­den Dr. Albert Solled­er — ist hier­für prädes­tiniert, nicht nur als Mod­ell­re­gion des Tele-Notarztes. Inter­es­sant auch waren die Aus­führun­gen von Chris­t­ian Bredl: die Tech­niker Krankenkasse, der er in Bay­ern vor­sitzt, hat im I. Quar­tal 2020 ganze 23 Behand­lun­gen per Video abgerech­net, im II. Quar­tal 2020 dage­gen waren es 25.000. Dies belegt phäno­typ­isch den Dig­i­tal­isierungss­chub durch Coro­na! Span­nend ver­spricht auch der näch­ste GPA-Work­shop zu wer­den, den Nieder­bay­ern aus­richtet: am 10. Dezem­ber um 18.00 Uhr: zu den Auswirkun­gen des Kli­mawan­dels auf die Gesund­heit. Seien Sie dabei! Und disku­tieren Sie mit!

Austausch mit dem Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund e.V.

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­tion

Für ein bar­ri­ere­freies Bayern
Mit weit­eren Mit­glieder unser­er Frak­tion habe ich mich Vertretern des Bay­erischen Blind­en- und Sehbe­hin­derten­bunds e.V. umfassend zur Bar­ri­ere­frei­heit ins­beson­dere in baulichen Anla­gen, aber auch im Zusam­men­hang mit der (dig­i­tal­en) Kom­mu­nika­tion aus­ge­tauscht. Men­schen mit Sehbe­hin­derun­gen brauchen eine andere Unter­stützung und Ori­en­tierung als Men­schen im Roll­stuhl oder auch Men­schen mit Kinder­wa­gen. „Wir wollen ein bar­ri­ere­freies Bay­ern!“, sagt Thomas Huber, unser sozialpoli­tis­ch­er Sprech­er: Mehr Bar­ri­ere­frei­heit bedeutet mehr Teil­habe. Beson­ders Men­schen mit Behin­derung, aber auch ältere Men­schen und Fam­i­lien mit kleinen Kindern sind darauf angewiesen. Wir wer­den uns weit­er­hin dafür ein­set­zen. Mit unserem Antrag fordern wir deshalb die Staat­sregierung auf, ein bar­ri­ere­freies Bay­ern weit­er­hin kon­se­quent umzusetzen.
Zum Antrag

Besuch der Münchner Aids-Hilfe

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­tion

Infor­ma­tion über Unterstützungsangebote
Die Sozial- und Gesund­heit­spoli­tik­er der CSU-Land­tags­frak­tion haben sich mit der Münch­n­er Aids-Hil­fe über deren Unter­stützungs- und Sen­si­bil­isierungsange­bote im Zusam­men­hang mit HIV und Aids aus­ge­tauscht. Mehr Aufmerk­samkeit für HIV – das ist Bern­hard Sei­de­nath, unserem gesund­heit­spoli­tis­chen Sprech­er, beson­ders wichtig: „Die Krankheit gerät lei­der immer mehr in Vergessen­heit. Die Fal­lzahlen sind kon­stant, aber keineswegs rück­läu­fig. Die Aid­shil­fe ist hier­für ein wichtiger Partner.“

Die Münch­n­er Aids-Hil­fe ist neben vie­len anderen auch ein ver­lässlich­er Part­ner bei der Fort­bil­dung von Fachkräften im Rah­men der bay­ern­weit­en Ver­net­zungsplat­tform für LSB­TIQ-Per­so­n­en. Diese Ver­net­zungsplat­tform geht auch auf einen Antrag der CSU-Frak­tion zurück. Sie ver­net­zt und fördert Unter­stützungsange­bote für LSB­TIQ-Per­so­n­en, ihre Fam­i­lien und das soziale Umfeld sowie für Fachkräfte im sozialen Bereich.
Zum Antrag

Digitale Gesundheitspolitik

Foto: Seidenath

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Wo ste­hen wir in 3–5 Jahren?
Am 15. Sep­tem­ber kon­nte ich beim tra­di­tion­sre­ichen MSD-Gesund­heits­fo­rum mit drei Bun­destagsab­ge­ord­neten ander­er Parteien disku­tieren: zur “Dig­i­tal­isierung im Gesund­heitswe­sen — wo ste­hen wir in drei bis fünf Jahren?” Die zweite Podi­ums­diskus­sion des Forums hat gezeigt, dass sich im Bere­ich der Dig­i­tal­isierung schon einiges getan hat, sich aber noch viel mehr tun muss! Dig­i­tal­isierung kann zu einem großen Nutzen für die Pati­entin­nen und Patien­ten führen, zu einem Quan­ten­sprung in Diag­nos­tik und Ther­a­pie. In jedem Fall war Bay­ern mit seinen frühen Über­legun­gen zu einem Bay­erischen Gesund­heits­daten­zen­trum Weg­bere­it­er und Vor­re­it­er für die dig­i­tale Gesundheitspolitik!

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