Jazz in allen Gassen
Die CSU-Kandidaten sind bester Stimmung bei Jazz in allen Gassen und verteilen Bälle und WM-Planer an die zahlreichen Besucherinnen und Besucher.


Die CSU-Kandidaten sind bester Stimmung bei Jazz in allen Gassen und verteilen Bälle und WM-Planer an die zahlreichen Besucherinnen und Besucher.

„Die Bälle sind da! Gestern wurde eines meiner schönsten Werbemittel für den Hinweis auf die Landtags- und Bezirkstagswahl am 14. Oktober geliefert: 2.000 Bälle mit der Aufschrift „Beste Gegend – Beste Wahl – Bernhard Seidenath – CSU“, die ich nun im Landkreis verteilen werde: bei Infoständen, öffentlichen Veranstaltungen oder auch in Bädern und an Seen. Auch im CSU-Bürgerbüro in der Dachauer Altstadt wird es immer einen Ball zum Mitnehmen geben. Also: der Sommer kann kommen!“
„Der Landkreis Dachau erhält aus den Mitteln des Kulturfonds 2018 insgesamt 87.000 Euro. Gefördert wird mit 8.800 Euro das Violinkonzert „Violinen der Hoffnung“ im Schloss Dachau. 29.200 Euro fließen in den Neubau eines Proberaumes für die Haimhauser Chöre, 40.000 Euro erhält die Haimhauser Dorfmusik für den Neubau eines Proberaumes und mit 9.000 Euro wird das Theaterprojekt von Karen Breece „Oradour – La Fin du Temps“ mit einer Gastspielreise nach Frankreich unterstützt.“ Dies gab der Stimmkreisabgeordnete für den Landkreis Dachau im Bayerischen Landtag, Bernhard Seidenath, heute zusammen mit MdL Anton Kreitmair bekannt.
Die Verteilung der Gesamtmittel in Höhe von rund 7,3 Millionen Euro im Bereich Kunst hat der Ausschuss für Wissenschaft und Kunst beraten und der Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen des Bayerischen Landtags beschlossen. Damit können in diesem Jahr 161 Kulturprojekte in ganz Bayern aus den Mitteln des Kulturfonds gefördert werden.
„Mit dem Kulturfonds werden Kunst und Kultur in ihrer ganzen Vielfalt und in allen Regionen unseres Landes unterstützt“, erklärten Seidenath und Kreitmair. Von Veranstaltungen und Ausstellungen, über Kunstprojekte, Musikfestivals, Theater- und Krimiproduktionen, bis hin zur Errichtung von Proberäumen und zur Digitalisierung von Archivbüchern und Handschriften reicht die Palette der geförderten Vorhaben. „Die 87.000 Euro für den Landkreis Dachau sind hervorragend angelegtes Geld. Alle vier geförderten Projekte sind in ihrer jeweils eigenen Art etwas Besonderes. Die Haimhauser Projekte wirken in der Breite, das Konzert und das Theaterprojekt haben jeweils auch eine zeitgeschichtliche Dimension und unterstreichen so die Bedeutung des Gedenkorts Dachau. Eine gute Auswahl!“, betonte Seidenath.
„Der Kulturfonds 2018 ermöglicht es zahllosen Bürgerinnen und Bürgern im ganzen Land, mit ihren Ideen und ihrer Kreativität das kulturelle Leben ihrer Heimat aktiv mitzugestalten. Das ist echt bayerische Lebensqualität!““, freuten sich Seidenath und Kreitmair.
„Der Freistaat fördert in diesem Jahr 25 kommunale Hochbaumaßnahmen im Landkreis Dachau mit insgesamt 8.007.000 Euro. Dies hat uns Bayerns Finanzminister Albert Füracker heute mitgeteilt. Empfänger der staatlichen Zuweisungen nach Art. 10 des Finanzausgleichsgesetzes (FAG) sind der Landkreis Dachau, die Stadt Dachau, die Gemeinden Altomünster, Haimhausen, Karlsfeld und Schwabhausen sowie der Schulverband Altomünster.“ Dies gab der Stimmkreisabgeordnete für den Landkreis Dachau im Bayerischen Landtag, Bernhard Seidenath, heute zusammen mit MdL Anton Kreitmair bekannt.
Der größte Einzelbetrag entfällt dabei auf die Generalsanierung und Erweiterung der Mittelschule Eduard-Ziegler-Straße, für die die Stadt Dachau vom Freistaat eine Zuwendung in Höhe von 1,665 Mio. Euro erhält. Den zweithöchsten Einzelbetrag, 1,57 Mio. Euro, erhält der Landkreis Dachau für die Erweiterung des Ignaz-Taschner-Gymnasiums Dachau. Die weiteren 23 Einzelmaßnahmen werden detailliert in nachfolgender Liste beschrieben.
„Bayernweit sind es insgesamt 500 Millionen Euro an staatlichen Mitteln, die die Kommunen für ihre Hochbaumaßnahmen erhalten. Damit können insbesondere Schulen, schulische Sportanlagen sowie Kindertageseinrichtungen gebaut oder saniert werden. Der Freistaat erweist sich auf diese Weise weiter als verlässlicher Partner der Kommunen. Mit dem Zuschuss wird der Freistaat seiner Verantwortung gerecht, eine ausgewogene Infrastruktur in allen Landesteilen Bayerns zu schaffen und zu erhalten“, betonten Seidenath und Kreitmair.
Folgende Zuwendungen hat das Bayerische Finanzministerium heute nach Art. 10 FAG im Einzelnen ausgesprochen – genannt werden der Zuwendungsempfänger, die Fördermaßnahme sowie der bewilligte Betrag:
Thomas Kreuzer, der Fraktionschef der CSU im Bayerischen Landtag, war Ehrengast der CSU Dachau bei der Ortshauptversammlung 2018. Unter dem Motto “Sechs Monate vor der Wahl — Stabilität für Bayern” stimmte er Mitglieder mit einer engagierten Rede auf die Landtags- und Bezirkstagswahl am 14. Oktober ein.
Ortsvorsitzender Tobias Stephan konnte alle vier Kandidaten im Schwarzberghof begrüßen: Landtagsabgeordneten Bernhard Seidenath, Bezirkstagspräsident Josef Mederer und die Listenkandidaten für Landtag und Bezirkstag, Gustl Haas und Julia Grote.
Nach einer kurzen Terminvorschau, dem Kassenbericht von Schatzmeister Michael Englmann und der Wahl von Delegierten und Ersatzdelegierten in die besondere Kreisvertreterversammlung zur Europawahl 2019, trat Thomas Kreuzer ans Rednerpult. Der Kemptener ist seit 1994 Mitglied des Bayerischen Landtags und führt die Fraktion seit 2013. Davor war er unter anderem Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Staatssekretär im Kultusministerium.
Er gab in seiner engagierten Rede einen Überblick über die wichtigsten aktuellen politischen Themen, angefangen von der Migrations- und Sicherheitspolitik bis hin zu den zahlreichen Maßnahmen, die der neue bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder in seiner jüngsten Regierungserklärung angekündigt hatte. Darunter z.B. die Einführung des Familien- und Pflegegeldes, die Gründung einer bayerischen Wohnbaugesellschaft und die Wiedereinführung einer bayerischen Grenzpolizei. Auch umstrittene Themen wie die Entwürfe zum bayerischen Polizeiaufgabengesetz (PAG) und zum Psychisch-Kranken-Hilfegesetz kamen zur Sprache. Kreuzer verteidigte insbesondere die PAG-Novellierung und meinte, es reiche nicht, nur ausreichend viele Polizistinnen und Polizisten zu haben, diese “müssen auch die nötigen Befugnisse und Rechte eingeräumt bekommen, um für Sicherheit der bayerischen Bürgerinnen und Bürger zu sorgen”.
In der anschließenden, angeregten Diskussion wurden ganz unterschiedliche Themen wie soziale Sicherheit, Bildungspolitik, Personalquote im Staatshaushalt oder auch die Debatte um Kreuze in Behörden angesprochen. Kreuzer begrüßte die Entscheidung des Kabinetts und sagte, das Kreuz habe aufgrund seiner Symbolik und der Bedeutung für die christlichen Traditionen und Werte unseres Landes auch bisher schon in staatlichen Einrichtungen wie Gerichten und Schulen seinen entsprechenden Platz eingeräumt bekommen.
Ortsvorsitzender Tobias Stephan bedankte sich am Schluss bei Thomas Kreuzer mit einem original Dachauer CSU-Krügerl und einem “Sixpack” einer regionalen jungen Biermarke. Der Fraktionsvorsitzende zeigte sich angetan über die rege Debatte und versprach, sämtliche Anliegen mitzunehmen und in die politische Arbeit einfließen zu lassen.

v.l.n.r. Florian Schiller, CSU-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat Dachau, Josef Mederer, Bezirkstagspräsident und Stimmkreiskandidat für den Bezirkstag, August Haas, Listenkandidat für die Landtagswahl, Thomas Kreuzer, MdL, CSU-Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag, Julia Grote, Listenkandidatin für die Bezirkstagswahl, Bernhard Seidenath, MdL, Stimmkreiskandidat für die Landtagswahl und Tobias Stephan, CSU-Ortsvorsitzender
Unter dem Motto “Gesundes Bayern” präsentierten sich gestern die bayerischen Kur- und Heilbäder im Bayerischen Landtag. Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Gesundheitsministerin Melanie Huml und Verbandspräsident Klaus Holetschek begrüßten die Gäste — und erinnerten an den Ausspruch von Sebastian Kneipp: “Wer keine Zeit für seine Gesundheit hat, wird viel Zeit für seine Krankheit brauchen.” Wir haben tolle, hochprädikatisierte Heilbäder in Bayern — Bayern ist DAS Land für einen Gesundheitsurlaub!
Bildarchiv Rolf Poss
Über die Sorgen, Nöte und Probleme eines mittelständischen Unternehmens informierten sich Landtagsabgeordneter Bernhard Seidenath und Josef Reischl, Speditionsunternehmer und CSU-Ortsvorsitzender von Schwabhausen, heute bei einem Besuch der Firma Max Schneider Nutzfahrzeuge in Dachau. Der Dachauer Traditionsbetrieb wurde 1923 vom Urgroßvater des jetzigen Firmeninhabers Thomas Schneider gegründet und ist seit 1963 an seinem jetzigen Standort an der Daimlerstraße. Die Firma Schneider ist ein echter Dachauer Traditions- und Familienbetrieb: Thomas Schneiders Frau Tatjana ist die kaufmännische Leitung. Max Schneider Nutzfahrzeuge beschäftigt derzeit 25 Mitarbeiter. Als eines der größten Probleme stellt sich aktuell der Fachkräftemangel dar: Obwohl das mittelständische Unternehmen fünf junge Menschen ausbildet, sucht es noch zwei bis drei Monteure.
Die Technik schreite rasant fort: „Ein Viertel der Kosten für eine LKW-Zugmaschine macht die Abgasreinigung aus: vom Kaufpreis in Höhe von 80.000 Euro entfallen rund 20.000 Euro auf die Euro 6‑Abgasbox. Ein moderner 40-Tonner benötigt 25 Liter Diesel auf 100 km – das sind Top-Werte“, berichtete Thomas Schneider, dessen Firma zum elften Mal in Folge von Mercedes-Benz die Auszeichnung „Service mit Stern“ verliehen wurde. „Das zeigt, welch hohe Qualität hier in Dachau abgeliefert wird. Ich bin beeindruckt von den Abläufen und bin froh, dass wir so einen erfolgreichen mittelständischen Betrieb in Dachau haben“, freute sich Seidenath.
Autonomes Fahren sei gar nicht mehr so weit weg, erklärte Schneider. In zehn Jahren, so seine Einschätzung im Gespräch mit Reischl und Seidenath, werde dies gang und gäbe sein. Schon heute gebe es Abstandshalte- und Tempomat-Systeme. Dem Elektroantrieb räumte er dagegen im Fernverkehr eher geringe Chancen ein. Statt dessen hält er einen Gasantrieb für die wahrscheinlichere Zukunftslösung im Transportgewerbe.

v.l.n.r.: Thomas Böswirth, Julia Grote, Dr. Thomas König, Bernhard Seidenath, Josef Götz, Simon Landmann, Uli Riegel
Bei der Infoveranstaltung „Nahwärmenetze – Aktive Energiewende in der Region“, veranstaltet vom Kompetenzteam Energie der CSU Dachau am 28.03.2018, ging es dieses Mal vornehmlich um Nahwärmenetze und die Erzeugung von Wärme aus regenerativen Quellen.
Der Organisator des Abends und Leiter des Kompetenzteams Energie Thomas Böswirth ist als selbstständiger Ingenieur genau in diesem Bereich beruflich aktiv. Aus diesem Grund ist es ihm sehr wichtig dieser Thematik mehr politisches Gehör zu verschaffen: „Soll die Energiewende gelingen, dann ist insbesondere im Bereich Wärmeerzeugung politisch einzulenken, da der Anteil erneuerbarer Energien am Wärmeverbrauch in den letzten 7 Jahren gerade mal um 1% auf bescheidene 13% gesteigert werden konnte.“ Über einen Antrag an den Landtag will er darauf aufmerksam machen und Fördermaßnahmen erhöhen für den Ausbau von Wärmenetzen und erneuerbar erzeugter Wärme.
Als Landtagsabgeordneter hat Bernhard Seidenath dazu die aktuellen politischen Rahmenbedingungen, Ziele und Fördermöglichkeiten dargestellt. „Der Wärmesektor verbraucht rund 40% des Gesamtenergiebedarfs und soll bis 2050 um mindestens 80% im Vergleich zu 1990 gesenkt werden.“
Als Veranstaltungsort wurde der Gasthof Groß in Bergkirchen nicht zufällig gewählt. Die Gemeinde Bergkirchen mit dem anwesenden Bürgermeister Simon Landmann betreibt mit seinem Kommunalunternehmen EWG unter Leitung von Siegfried Ketterl als Vorzeigeobjekt das größte Wärmenetz im Landkreis Dachau. Gespeist wird das Netz durch die Abwärme der nahe gelegenen Müllverbrennungsanlage in Geiselbullach sowie durch zwei Biogasanlagen, wie der Projektingenieur Uli Riegel und der Vorstand der GfA Dr. Thomas König in einer Präsentation darstellten. Dadurch werden annähernd klimaneutral ca. 6,5 Mio. Liter Heizöl ersetzt. „Auch künftig steht noch ausreichend Wärme für die geplanten Erweiterungen zur Verfügung“. Auch auf den Quecksilbervorfall vom 14.3.2018 wurde eingegangen, welcher mittlerweile behoben ist und keine größeren Schäden verursacht hat.
Als weiteres Positivbeispiel stellte der Landwirt und Unternehmer Josef Götz seine Biogasanlage in Ried mit angeschlossenen Wärmenetzen in Markt Indersdorf vor. So wird in seiner Anlage aus Gülle, Mais und neuerdings aus der Pflanze Durchwachsene Silphie zunächst Biogas und daraus über motorische Blockheizkraftwerke bedarfsgerecht Strom und Wärme erzeugt. Da die eigentliche Erzeugungsanlage in Ried für eine Wärmeleitung zu weit von den Kunden in Markt Indersdorf entfernt ist wurde stattdessen eine Gasleitung ins Gewerbegebiet und zur Schule zu sogenannten Satelliten-BHKWs verlegt. Von diesen wird umweltfreundliche Wärme rund um die Uhr über Nahwärmenetze zu den Kunden geliefert. Der Referent belegt, dass er mit seinem Betrieb „rund 6% des Wärmebedarfs der Gemeinde Indersdorf bereitstellt bzw. 630.000 Liter Heizöl substituiert.“
Nach den Vorträgen wurde noch eifrig diskutiert bis hin zu hochkomplexen Fragestellungen der aktuellen Energiepolitik. Mit rund 20 Besuchern war die Veranstaltung eher dünn besucht, dafür mit hochkarätigen Referenten und einem sehr interessierten Fachpublikum, welche sich mit einem Megathema unserer Zeit beschäftigt haben.
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Kandidatenquartett bzw. ‑kleeblatt der CSU im Landkreis Dachau ist komplett: Gerne stellen wir Ihnen
am morgigen Montag, 16. April 2018, um 17.30 Uhr
im CSU-Bürgerbüro, Apothekergasse 1 in der Dachauer Altstadt
die Zweitstimmenbewerberin/den Zweitstimmenbewerber des CSU-Kreisverbands Dachau für die Landtagswahl am 14. Oktober 2018 vor.
Ihre Gesprächspartner werden neben der Bewerberin/dem Bewerber und meiner Person unser bisheriger MdL Anton Kreitmair sowie unsere Kandidaten für die Bezirkstagswahl, Josef Mederer (für die Erststimme) und Julia Grote (für die Zweitstimme), sein. Landtags- und Bezirkstagswahl finden ja parallel in ziemlich genau einem halben Jahr, am 14. Oktober 2018, statt.
Zu dieser Pressekonferenz lade ich Sie sehr herzlich ein.
Der Termin ist für Bildberichterstatter gut geeignet.
Mit freundlichen Grüßen
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Bernhard Seidenath
CSU-Kreisvorsitzender
„Die Nikolaus-Lehner-Schule in Dachau wird ab dem kommenden Schuljahr 2018/19 Standort für die Unterrichtung im neuen Ausbildungsberuf ‚Kaufmann/-frau im E‑Commerce‘ werden“, gab der neue Kultusminister, Bernd Sibler, heute in Regen bekannt.
„Dies ist eine hervorragende Nachricht“, freute sich der Stimmkreisabgeordnete für den Landkreis Dachau, Bernhard Seidenath, „denn die neue Ausbildungsrichtung spiegelt den Wandel in der Arbeitswelt wider und ist somit in doppelter Weise ein wichtiger Baustein: Zum einen für die Zukunftsfähigkeit der Berufsschule Dachau und zum anderen für die Arbeitswelt, der dann gut ausgebildete Fachkräfte, die mit den modernen Anforderungen umgehen können, zur Verfügung stehen.“
Die Nikolaus-Lehner-Schule eignet sich hierfür in ganz besonderer Weise, da sie schon jetzt eine kaufmännische Ausbildung anbietet, durch den Ringschluss erweitert wird, eine gute Ausstattung vorweisen kann und immer offen für Neuerungen und Innovationen ist. Landrat Stefan Löwl und die beiden Landtagsabgeordneten Bernhard Seidenath und Anton Kreitmair hatten dem damaligen Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle vorgeschlagen, Dachau als Standort zu bedenken. Auch der Schul- und Kreisausschuss hatte sich in der gemeinsamen Sitzung am 24. Oktober 2017 einstimmig hinter diesen Antrag gestellt. Die Einführung des neuen Ausbildungsberufs ist auf die wachsende Bedeutung des Onlinehandels zurückzuführen und erfolgt auf der Grundlage eines Beschlusses der Kultusministerkonferenz. Die Auszubildenden werden für die damit verbundenen neuen Tätigkeitsfelder, Prozesse und Geschäftsmodelle qualifiziert. Rund 300 Ausbildungsplätze werden derzeit bayernweit angeboten. Die Ausbildung besteht aus einem beruflichen und einem allgemeinbildenden Teil. Neben den fächerübergreifenden Kompetenzen des Berufslebens beschäftigen sich die jungen Menschen mit vielfältigen Inhalten des Onlinehandels – von der Sortimentsgestaltung im Online-Shop eines Unternehmens über zielgruppen- und produktbezogene Online-Marketing-Maßnahmen bis hin zu rechtlichen Regelungen im Verkauf insbesondere im Online-Shop. Rahmenlehrplan und Ausbildungsordnung liegen bereits vor.
„Die heutige Entscheidung ist eine bedeutende Aufwertung für den Bildungsstandort Dachau“, erklärten Seidenath und Kreitmair.
„Der Baubeginn für den Neubau der Polizeiinspektion (PI) Dachau wird konkreter. In einem Gespräch zwischen Vertretern der staatlichen Hochbauverwaltung, des Innenministeriums, der Polizei und der Stadt Dachau, das am vergangenen Montag auf meine Bitte hin in Dachau stattfand, wurde Oktober 2019 als möglicher Termin für einen Spatenstich genannt“, erklärte der Stimmkreisabgeordnete für den Landkreis Dachau im Bayerischen Landtag, Bernhard Seidenath, heute in Dachau. „Ein städtebaulicher Vertrag zwischen dem Freistaat Bayern und der Stadt Dachau soll demnach bis April/Mai 2018 abgeschlossen werden. Angepeilt und als realistisch erachtet wird, dass der Aufstellungsbeschluss für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan im Dachauer Stadtrat anschließend noch vor der Sommerpause im Juni/Juli 2018 getroffen wird. Das Bebauungsplanverfahren könnte und sollte so abgeschlossen werden, dass der Spatenstich im Oktober 2019 erfolgen kann. Die entsprechenden Finanzmittel werden dann zur Verfügung stehen. Aus finanziellen Gründen wird sich der dringend erforderliche Umzug der Polizeiinspektion Dachau deshalb nicht verzögern“, erklärte Seidenath. „Ich bin über die große Einigkeit der Beteiligten froh und dankbar, das Projekt – im Sinne der in Dachau beschäftigten Polizeibeamtinnen und –beamten – mit allem Nachdruck voranzutreiben. Der Staat hat der Stadt detaillierte Pläne für das Grundstück auf dem Gelände der Bayerischen Bereitschaftspolizei am John‑F.-Kennedy-Platz vorgelegt. Dachau wird damit das modernste Polizeigebäude weit und breit erhalten. Je früher der Umzug von der Dr.-Höfler-Straße an den John‑F.-Kennedy-Platz erfolgen kann, desto schneller kann der Staat auf dem bisherigen PI-Grundstück auch Staatsbedienstetenwohnungen errichten. Ein realistischer Baubeginn hierfür ist das Jahr 2021“, teilte Seidenath mit und ergänzte: „So wird das Ganze eine runde Sache. Die Sicherheitssituation im Landkreis wird dadurch ebenso gestärkt, wie sich die Wohnungssituation entspannt.“
Das PI-Gebäude an der Dr.-Höfler-Straße ist in die Jahre gekommen. Aus mehrerlei Gründen und nach intensivem Werben des Abgeordneten Seidenath hat sich der Staat für den Neubau auf dem Gelände der Bayerischen Bereitschaftspolizei entschieden. Die Umsetzung der Pläne ist nun wieder ein deutliches Stück näher gerückt. Der Spielball liegt nun im Bereich der Stadt Dachau, deren Verantwortliche möglichst großes Entgegenkommen signalisiert haben.