Parlamentarisches Frühstück mit der Geflügelwirtschaft

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­tion

Bei einem Par­la­men­tarischen Früh­stück hat der Arbeit­skreis Land­wirtschaft in dieser Woche den Lan­desver­band der Bay­erischen Geflügel­wirtschaft im Bay­erischen Land­tag begrüßt.
Die Bay­erische Geflügel­wirtschaft ste­ht für regionale Lebens­mit­tel, hohe Stan­dards und Ver­ant­wor­tung ent­lang der gesamten Wertschöp­fungs­kette. Klar wurde: Wer Lebens­mit­tel erzeugt, trägt Ver­ant­wor­tung – für Tiere, Umwelt, Mitar­bei­t­ende und Ver­braucherin­nen und Ver­brauch­er. Das Faz­it des Gesprächs war daher: Regionale Erzeu­gung braucht Wertschätzung, ver­lässliche Rah­menbe­din­gun­gen und prax­is­taugliche Regeln. Nur so kön­nen heimis­che Betriebe auch in Zukun­ft hochw­er­tige Lebens­mit­tel erzeu­gen und wet­tbe­werb­s­fähig bleiben.

Zukunftsaufgabe Wasser – Versorgung sichern

Foto: CSU-Fraktion

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Wie stellen wir sich­er, dass Bay­ern auch in Zukun­ft zuver­läs­sig mit Wass­er ver­sorgt wird? Unter dem Mot­to „Zukun­ft­sauf­gabe Wass­er – Infra­struk­tur stärken, Ver­sorgungssicher­heit und Finanzierung sich­ern“ hat sich der AK Umwelt und Ver­brauch­er­schutz unter dem Vor­sitz von Alexan­der Flierl mit dem Ver­band der Bay­erischen Energie- und Wasser­wirtschaft (VBEW) aus­ge­tauscht. Die Abge­ord­neten sprachen mit ihren Gästen über drei zen­trale Fra­gen: Wie kön­nen wir die öffentliche Wasserver­sorgung langfristig sich­ern? Wie machen wir unsere Wasser­in­fra­struk­tur wider­stands­fähiger gegenüber den Fol­gen des Kli­mawan­dels? Und: Wie schaf­fen wir ver­lässliche Rah­menbe­din­gun­gen für notwendi­ge Investi­tio­nen, ohne die Bürg­erin­nen und Bürg­er über­mäßig zu belas­ten? Denn: Eine sichere Wasserver­sorgung ist Teil der öffentlichen Daseinsvor­sorge und braucht eine mod­erne Infra­struk­tur, starke regionale Zusam­me­nar­beit und langfristige Planungssicherheit.

Parlamentarischer Abend mit der Papierindustrie

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­tion

Diese Woche trafen sich über 20 Abge­ord­nete mit Vertreterin­nen und Vertretern von Bay­Pa­pi­er, dem Ver­band Bay­erisch­er Papier­fab­riken e.V. (VBP) und dem Ver­band der Bay­erischen Papi­er, Pappe und Kun­st­stoff ver­ar­bei­t­en­den Indus­trie e.V. (VBPV).
Im Mit­telpunkt standen die aktuellen Her­aus­forderun­gen der Papi­er- und Ver­pack­ungsin­dus­trie in Bay­ern: hohe Bürokratiekosten, steigende Energiekosten und hohe Kranken­stände, die den Stan­dort Deutsch­land im inter­na­tionalen Wet­tbe­werb zunehmend belasten.
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„Sisi in Gaza“ – Lesung im Bayerischen Landtag

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­tion

Mit seinem Buch „Sisi in Gaza“ war der Kabaret­tist und Autor Chris­t­ian Springer zu Gast im Bay­erischen Land­tag. In seinem poli­tisch-satirischen Werk beschäftigt er sich mit dem Nahostkon­flikt und ins­beson­dere der Sit­u­a­tion in Gaza. Dabei verbindet er per­sön­liche Ein­drücke mit poli­tis­chen Beobach­tun­gen, gesellschaftlich­er Kri­tik und ein­er guten Por­tion Ironie. Im Mit­telpunkt ste­hen die Men­schen, die Auswirkun­gen des Kon­flik­ts auf ihr Leben und die Frage, wie wir über Krieg, Ver­ant­wor­tung und Men­schlichkeit sprechen.
Frak­tionsvor­sitzen­der Klaus Holetschek und zahlre­iche Abge­ord­nete haben an der Lesung teilgenommen.

Terminankündigung – Herzliche Einladung: Florian Hahn, MdB, zur Sicherheitspolitik

Foto: CSU-Kreativ

Foto: CSU-Kreativ

Her­zliche Ein­ladung zu einem sicher­heit­spoli­tis­chen Abend!
Am kom­menden Mittwoch-Abend haben der CSU-Kreisver­band Dachau und der CSU-Ortsver­band Markt Inder­s­dorf, der JU-Kreisver­band Dachau, die Junge Liste, der ASP, die Frauen-Union und die Senioren-Union Flo­ri­an Hahn ein­ge­laden, Staatsmin­is­ter im Auswär­ti­gen Amt und ASP-Lan­desvor­sitzen­den. Auch ich werde als Vor­standsmit­glied des AK Wehrpoli­tik der CSU-Land­tags­frak­tion dabei sein, eben­so die Bun­deswehr-Sol­datin Lucia Nie­der­meier. Jörg West­er­mair wird die Gäste begrüßen. Mod­eriert wird der Abend durch Sophia Hart­mann und Sebas­t­ian Zollbrecht.

GPA-Botschaft der Woche

Grafik: Annika Trautner

Grafik: Anni­ka Trautner

Hybrid-DRG beibehal­ten!
Seit langem wollen wir die Sek­toren­gren­zen zwis­chen ambu­lant und sta­tionär aufwe­ichen, ja abschaf­fen. Ein sicht­bar­er Schritt auf diesem Weg waren die 2024 einge­führten Hybrid-DRG. Nun sollen diese ab 2028 schon wieder Geschichte sein. Hierüber will der Bun­destag heute berat­en. Die Abschaf­fung der Hybrid-DRG wäre der falsche Weg! Viele Prax­en haben ihre Struk­turen gezielt für ambu­lante Ein­griffe aus­ge­baut und in gutem Glauben Investi­tio­nen getätigt. Bei den Hybrid-DRG geht es daher um Sek­toren­verbindung, mehr noch aber um Ver­trauen und die Ver­lässlichkeit der Poli­tik. Zudem geht es um Kosten der GKV: Die KBV bez­if­fert das Ambu­lan­tisierungspoten­zial, also die möglichen Einsparun­gen durch mehr ambu­lante Ein­griffe, auf ca. 8 Mrd. Euro jährlich. Fakt ist: Allein der medi­zinis­che Bedarf sollte entschei­den, ob eine Behand­lung ambu­lant oder sta­tionär erfol­gt. Diese Gewähr bieten Hybrid-DRG bess­er als eine Kom­bi aus EBM und neuen Kurzzeit­fall­pauschalen, die wieder Bürokratie schaf­fen und Sek­toren­gren­zen zementieren!

Nächste Blutspendetermine!

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Mittwoch, 28.10.2026 von 15–20 Uhr
Karls­feld, Bürg­er­haus, Allach­er Str. 1
Don­ner­stag, 5.11.2026 von 15:30–19:30 Uhr
Haimhausen, BIS, Turn­halle, Haupt­straße 1

Mittwoch, 18.11.2026 von 16–20 Uhr und
Don­ner­stag, 19.11.2026 von 16–20 Uhr
Markt Inder­s­dorf, Pfar­rheim, Wasser­turmweg 10

Fre­itag, 27.11.2026 von 15–20 Uhr
Altomün­ster, Grund- und Mit­telschule, Turnhalle
Faber­weg 15

Mittwoch, 23.12.2026 von 16–20 Uhr
Hebertshausen, Grund- und Mittelschule,
Am Wein­berg 6

Zahl der Woche: 16.065

Foto: pixel dreams | © iStock

Foto: pix­el dreams | © iStock

Karl Freller ist neuer Reko­rd­hal­ter im Bay­erischen Landtag
Vom jüng­sten zum dien­stäl­testen Par­la­men­tari­er in ganz Deutsch­land: Als Karl Freller am 20. Okto­ber 1982 zum ersten Mal für die CSU-Frak­tion in den Bay­erischen Land­tag ein­zog, war Franz Josef Strauß Min­is­ter­präsi­dent, Hel­mut Kohl ger­ade Bun­deskan­zler gewor­den und er selb­st 26 Jahre alt. Seit 1946 war damit kein Abge­ord­neter länger im Bay­erischen Land­tag vertreten. Er ist aktuell auch der am läng­sten amtierende Abge­ord­nete in ganz Deutsch­land. Mit mehr als 16.065 Tagen hat er diese Woche den bish­eri­gen Reko­rd­hal­ter Dr. Thomas Gop­pelt überholt.
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Bericht von der Reise nach Schottland

Sehr geehrte Damen und Herren,

die zurück­liegende Woche war im Bay­erischen Land­tag eine so genan­nte Infor­ma­tionswoche. Sie bietet Abge­ord­neten die Gele­gen­heit, sich über ihre speziellen The­menge­bi­ete näher zu informieren, etwa auch bei Reisen in Län­der, von denen Bay­ern noch etwas ler­nen kann.
Auch der von mir geleit­ete Gesundheits‑, Pflege- und Präven­tion­sauss­chuss des Bay­erischen Land­tags war in dieser Weise in der zu Ende gehen­den Woche unter­wegs: in Schot­t­land. In einem Land also, das dafür bekan­nt ist, sich beson­ders gut und qual­i­fiziert um Men­schen mit Demenz und Men­schen mit Autismus zu küm­mern. Zudem haben wir uns in unserem Reise­pro­gramm noch informiert, wie Schot­t­land gegen mul­tire­sistente Keime kämpft.

Näheres über die Reise und darüber, welche Ereignisse das ver­gan­gene Feiertags-Woch­enende im Land­kreis Dachau bere­it­ge­hal­ten hat, lesen Sie in meinem heuti­gen Newsletter.

Viel Freude beim Lesen!

Mit besten Wün­schen grüße ich Sie am heuti­gen Welt­tag der psy­chis­chen Gesund­heit sehr herzlich

Ihr

Bern­hard Seidenath

Ankunft in Edinburgh/Schottland

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Infor­ma­tion­sreise nach Schot­t­land. Mit dem Gesund­heit­sauss­chuss des Land­tags haben wir uns in den let­zten Tagen in Edin­burgh umge­se­hen, was wir für Bay­ern dort in Sachen Betreu­ung an Demenz Erkrank­ter und von Men­schen mit Autismus noch ler­nen können.

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Am Mon­tag-Mit­tag sind wir sich­er in Edin­burgh gelandet. In Schot­t­land mit dabei waren unter anderem Car­oli­na Traut­ner, Mar­tin Mit­tag und Tan­ja Kniel­er. Vom Flughafen aus ging‘s direkt zum Gespräch mit dem deutschen Konsul.

Briefing durch Konsul Holger Theissen

Foto: Büro Gesundheitsausschuss

Foto: Büro Gesundheitsausschuss

Den Auf­takt des Pro­gramms in Schot­t­land hat ein Brief­ing durch den deutschen Kon­sul in Edin­burgh, Hol­ger Theis­sen (Zweit­er von rechts), gemacht. Unglaublich und bedrück­end dabei: Men­schen in Schot­t­land warten in der Regel mehr als ein Jahr (!) auf einen Facharzttermin.

Besuch im Parlament

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Der Dien­stag war der Tag des schot­tis­chen Par­la­ments: mit ein­er Besich­ti­gung des erst 17 Jahre alten Gebäudes und zwei hochrangi­gen Gesprächen.

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Wenn man das britis­che Par­la­ment in London/Westminster ken­nt, ist der Unter­schied gewaltig! Vor allem: vor dem Par­la­ment weht/hängt die Europa-Fahne!

Defibrillator vor dem Parlamentsgebäude

Foto: Büro Gesundheitsausschuss

Foto: Büro Gesundheitsausschuss

Vor­bildlich vor dem schot­tis­chen Par­la­ment und für jed­er­mann rund um die Uhr erre­ich­bar: ein Defib­ril­la­tor. Wer ihn nutzen möchte, muss den Notruf wählen und erhält von der Leit­stelle den Code für’s Öff­nen des Sicher­heitss­chranks. Auch unser Ziel ist es, in Bay­ern mehr Defib­ril­la­toren aus geschlosse­nen Räu­men zu holen und rund um die Uhr ver­füg­bar zu machen. Zu diesem Zweck haben wir — CSU und FW — über die Frak­tion­sini­tia­tiv­en eine sechsstel­lige Summe in den Bay­erischen Staat­shaushalt 2026 eingestellt.

Gespräche im schottischen Parlament

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Im schot­tis­chen Par­la­ment haben wir am Dien­stag mit vier Abge­ord­neten — Mem­bers of Scot­tish Par­lia­ment, MSP — aus dem Gesund­heit­sauss­chuss gesprochen

Foto: Büro Gesundheitsausschuss

Foto: Büro Gesundheitsausschuss

Drei von ihnen sind seit Mai dieses Jahres gewählt, ein Abge­ord­neter — Joe Long — ist bere­its seit fünf Jahren dabei. Die schot­tis­chen Kol­le­gen waren sehr inter­essiert an dem, was in Bay­ern ger­ade in Sachen Präven­tion passiert.


Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Bei den Impfquoten für die HPV-Imp­fung kön­nen wir allerd­ings nur nei­disch nach Schot­t­land blick­en: dort sind die Quoten deut­lich höher. Und helfen so, Kreb­serkrankun­gen zu vermeiden.

Foto: Büro Gesundheitsausschuss

Foto: Büro Gesundheitsausschuss

Danke für den guten Austausch!

 

Gespräch mit Ministerin Alison Thewliss

Foto: Büro Gesundheitsausschuss

Foto: Büro Gesundheitsausschuss

Am Dien­stag-Nach­mit­tag haben wir unsere höch­strangige Gesprächspart­ner­in der Reise getrof­fen: Ali­son Thewliss, die schot­tis­che Min­is­terin für Gemein­schaft­spflege. Frau Thewliss ist seit der let­zten Par­la­mentswahl im Mai dieses Jahres im Amt. Auch sie war sehr inter­essiert an dem, was ger­ade in Bay­ern passiert: in Sachen Präven­tion und im Bere­ich der Dig­i­tal­isierung, ins­beson­dere bei der Nutzung dig­i­taler Dat­en für Ver­sorgungs- und für Forschungszwecke, Stich­wort Bavar­i­an Health Cloud for Health Research.

Foto: Büro Gesundheitsausschuss

Foto: Büro Gesundheitsausschuss

Das Foto zeigt — von rechts — Car­oli­na Traut­ner, Andreas Han­na-Krahl, Ruth Wald­mann, mich, Ali­son Thewliss, Mar­tin Mit­tag und Thomas Zöller.

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