Tanderner Wiesnanstich

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Was der Münch­n­er OB kann, kann auch Dr. Markus Hertlein, der Bürg­er­meis­ter von Hilgertshausen-Tandern: Punkt 12.00 Uhr hat er Sam­stag­mit­tag (19.09.) ein Fass Fes­t­bier angezapft. Einen Unter­schied gab´s aber schon zwis­chen dem „Tandern­er Wies­nanstich“ im Hof der Schloss­wirtschaft, der vom Vere­in „Zukun­ft Tandern“ organ­isiert wurde, und dem großen Brud­er, dem Münch­n­er Oktoberfest.

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Es war kein Münch­n­er, son­dern ein Küh­bach­er Bier: Bräu Umber­to Frei­herr von Beck-Pec­coz (Zweit­er von rechts) ließ es sich deshalb nicht nehmen, selb­st vor Ort zu sein. Anson­sten aber war´s in Tandern wie auf der Wiesn: alle Bänke beset­zt und die Stim­mung her­vor­ra­gend! Drit­ter von rechts auf dem Foto ist übri­gens Pfar­rer Amos Ember­ga Mbachie: ein Priester in Lederhose!

Strategieklausur des “Seeheimer Kreises”

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Der „See­heimer Kreis“, die Rea­los inner­halb der SPD-Bun­destags­frak­tion, hat sich let­zte Woche zu ein­er Strate­gieklausur in München getrof­fen – am Sam­stag-Abend hoch über München, im Spat­en-Turm, zusam­men auch mit Bun­destags- und Land­tagsab­ge­ord­neten der CSU. Auch Bay­erns Bau- und Verkehrsmin­is­ter Chris­t­ian Bern­re­it­er (Foto) war gekommen.

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

So kon­nte ich – gemein­sam mit MdB Michael Kießling (Mitte) und MdB Stephan Stracke (rechts) – einen spek­takulären Blick über München genießen. Und ins­beson­dere das Okto­ber­fest auf der There­sien­wiese von oben betra­cht­en. Sehenswert. Bei Tag und Nacht!

Herbstausfahrt der “Freunde alter Fahrzeuge” Dachau

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Der Dachauer Vere­in “Fre­unde alter Fahrzeuge” hat sich am Son­ntag, 20.09., zu sein­er tra­di­tionellen Herb­staus­fahrt getrof­fen, wieder auf dem Kau­fland-Park­platz in Dachau-Ost. Zwei betagte Autos waren aus Hilgertshausen-Tandern herge­fahren: Der RO 80 mit Wal­ter Till am Steuer sowie der 57 Jahre alte Fiat 500 mit mir als Chauffeur.

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Wal­ter Till hat mir dabei dankenswert­er­weise die neueste, druck­frische Aus­gabe des “Wankel-Jour­nals” über­re­icht. Lesenswert! Allzeit gute Fahrt mit den auto­mo­bilen Schmuckstücken!

55 Jahre Wasserwacht Ortsgruppe Ainhofen

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Mit einem bun­ten und son­ni­gen Fest hat die Wasserwacht Orts­gruppe Ain­hofen am Son­ntag, 20. Sep­tem­ber, in Ried ihr 55-jähriges Beste­hen gefeiert.

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Orts­grup­pen-Vor­sitzende Yvonne Neumüller und ihr Stel­lvertreter Matthias Huber skizzierten die Geschichte der Orts­gruppe, blick­ten auf die ver­gan­genen 55 Jahre zurück und beschrieben das umfan­gre­iche Engage­ment der Wasserwacht mit ihren vie­len Aus­bil­dun­gen und Einsätzen.


Foto: Martin Gebhard

Foto: Mar­tin Gebhard

Beson­dere Ver­anstal­tun­gen sind das Wei­h­nachtss­chwim­men oder das 24+1‑Stunden-Schwimmen am Woch­enende der Zeitumstellung.

Foto: Martin Gebhard

Foto: Mar­tin Gebhard

Der Dank gebührt den ehre­namtlich Engagierten: Sie opfern ihre Freizeit, damit andere Spaß haben. Die Wasserwacht Ain­hofen ist aus mein­er Sicht wie das Freibad Ain­hofen selb­st: liebenswert, mit hoher Anziehungskraft und toller Perspektive!


Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

In ein­er „Blaulicht­meile“ hat das BRK Dachau rund um den Fes­takt ein­drück­lich sein Leis­tungsspek­trum präsentiert.

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Das Foto zeigt (vorne von links): Stel­lv. Lan­drat Hel­mut Zech, stel­lv. Bürg­er­meis­ter Peter Keller, mich, Matthias Huber, Lisa Wün­sche, Burkhard Hanus, Yvonne Neumüller, Sabine Mehlhart von der Wasserwacht Ober­bay­ern, den stel­lv. BRK-Bezirksvor­sitzen­den Mar­tin Geb­hard und den BRK-Kreis­geschäfts­führer Den­nis Behrendt.

 

GPA Botschaft der Woche vom 17.09.2026

Grafik: Annika Trautner

Grafik: Anni­ka Trautner

Arbeit­slose Ärzte schneller und leichter dor­thin ver­mit­teln, wo sie gebraucht werden!
Trotz Ärzte­man­gels — v.a. im ländlichen Raum — ist eine steigende Zahl von Ärztin­nen und Ärzten arbeit­s­los gemeldet. Laut Bun­de­sagen­tur für Arbeit (BA) waren dies 2025 bun­desweit rund 15.000 Ärzte, 65% mehr als 2021, als es noch 9.100 waren. Die Arbeit­slosen­quote beträgt 2,5%. Bei 45 Pla­nungs­bere­ichen in Bay­ern, die aktuell als unter­ver­sorgt oder dro­hend unter­ver­sorgt gel­ten, liegt nahe, dass sich die Regio­nen gezielt um diese arbeit­slosen Ärztin­nen und Ärzte bemühen kön­nen soll­ten. Immer­hin fehlen in Bay­ern derzeit 354 Hausärzte und 107 Fachärzte. Die BA kön­nte bis ins Detail sagen, welche Art von Ärztin oder Arzt wo arbeit­s­los gemeldet ist. Diese Dat­en dür­fen auf­grund des sog. Rück­spiel- oder Rück­spiegelungsver­bots aber nicht an die Regio­nen her­aus­gegeben wer­den, in denen Ärzte gesucht wer­den. Das ver­ste­ht kein Men­sch! Die Gesund­heit darf in der Abwä­gung doch bitte höher als der Daten­schutz gewichtet wer­den! Bei der gesund­heitlichen Ver­sorgung der Men­schen dür­fen wir uns nicht länger selb­st im Weg stehen!

GPA Botschaft der Woche vom 24.09.26

Grafik: Annika Trautner

Grafik: Anni­ka Trautner

Der GPA beken­nt sich zum bewährten dualen Sys­tem: zum Nebeneinan­der von Geset­zlich­er (GKV) und Pri­vater Kranken­ver­sicherung (PKV). Mit ein­er Ein­heitsver­sicherung kön­nte der medi­zinis­che Fortschritt nicht mehr zeit­nah im Leis­tungskat­a­log abge­bildet wer­den. Mit­tel­fristig würde eine solche sog­ar die Grund­ver­sorgung reduzieren. Ger­ade einkom­menss­chwache Ver­sicherte, die nicht über Zusatzver­sicherun­gen oder pri­vate Zahlun­gen evtl. notwendi­ge Mehrleis­tun­gen beziehen kön­nen, wür­den benachteiligt. Dadurch würde wirk­lich eine „Zwei-Klassen Medi­zin“ geschaf­fen. Wartezeit­en auf Facharzt­ter­mine wollen wir verkürzen. Dem Ziel, zeit­nah Arzt­ter­mine anzu­bi­eten – für pri­vat wie für geset­zlich Ver­sicherte gle­icher­maßen –, kom­men wir mit ein­er Patien­ten­s­teuerung näher, mit ein­er Ter­min­garantie und einem leichteren ambu­lanten Zugang zum Kranken­haus. Das Prob­lem wird nicht dadurch gelöst, dass man ein duales Sys­tem, das sich über Jahrzehnte bewährt hat, zur Dis­po­si­tion stellt. Gut, dass dies das Bun­deskan­zler­amt genau­so sieht!

HERZSICHER AED-Register für Bayern: Testphase offiziell gestartet

Das neue Reg­is­ter für Defib­ril­la­toren in Bay­ern wurde heute in Kloster Banz offiziell ges­tartet. Die Stan­dorte wer­den nun alle erfasst, die Dat­en vali­diert. Ab 1. März 2027 soll so im Falle eines Herzstill­stands der nächst gele­gene, ein­satzbere­ite Defib­ril­la­tor ohne Zeitverzögerung zuver­läs­sig aufge­fun­den wer­den kön­nen. Nach meinem Dafürhal­ten ist dies ein Quan­ten­sprung und Meilen­stein für die Ret­tung von Men­schen­leben in Bay­ern. Auch die Dachauer Ärzte Dr. Fred­er­ic William und Dr. Chris­t­ian Günzel haben sich hier­für seit Jahren einge­set­zt und entsprechend berat­en. Näheres lesen Sie in nach­fol­gen­der Pressemit­teilung. Überdies ste­he ich Ihnen – am besten unter 0162/8059392 — gerne für Fra­gen zur Verfügung.


Pressemit­teilung
23.9.2026

HERZSICHER AED-Reg­is­ter für Bay­ern: Test­phase offiziell gestartet

Neues Reg­is­ter soll ver­lässlichen Überblick über Defib­ril­la­toren schaf­fen und als Mod­ell für ganz Deutsch­land dienen

Vertreterin­nen und Vertreter der CSU-Land­tags­frak­tion, der Björn Steiger Stiftung und der Deutschen Herzs­tiftung haben heute im Kloster Banz die Test­phase des HERZSICHER AED-Reg­is­ters für Bay­ern ges­tartet. Ziel ist ein lan­desweites, ein­heitlich­es und leis­tungs­fähiges Reg­is­ter, das Stan­dorte und wichtige Infor­ma­tio­nen zu automa­tisierten exter­nen Defib­ril­la­toren (AED) zen­tral erfasst und für Nutzerin­nen und Nutzer zugänglich macht. Das Reg­is­ter kön­nte damit per­spek­tivisch als Mod­ell für eine bun­desweite Lösung dienen.

Bei einem Herz-Kreis­lauf-Still­stand zählt jede Minute. Eine sofor­tige Herz­druck­mas­sage und der frühzeit­ige Ein­satz eines AEDs kön­nen die Über­leben­schan­cen deut­lich verbessern. Den­noch wer­den AEDs bei außerklin­is­chen Herz-Kreis­lauf-Still­stän­den in Deutsch­land bis­lang ver­gle­ich­sweise sel­ten einge­set­zt. Das Prob­lem: Infor­ma­tio­nen über vorhan­dene Geräte und deren Zugänglichkeit sind häu­fig nicht zuver­läs­sig und ein­heitlich verfügbar.

„Ein AED kann nur helfen, wenn er im entschei­den­den Moment gefun­den und genutzt wer­den kann. Dafür brauchen wir ver­lässliche Infor­ma­tio­nen: Wo ste­ht das Gerät, wann ist es zugänglich und ist es ein­satzbere­it? Genau hier set­zt das HERZSICHER AED-Reg­is­ter an“, sagt Kate­ri­na Malliou, Geschäfts­führerin HERZSICHER bei der Björn Steiger Stiftung.

Klaus Holetschek, CSU-Frak­tionsvor­sitzen­der:
„Ger­ade die mögliche Verknüp­fung mit Kar­ten­di­en­sten wie GoogleMaps für die Stan­dorte von Defib­ril­la­toren ist für Ers­thelfer von hohem Nutzen und kann Leben ret­ten, wenn es um Leben und Tod geht. Die CSU-Frak­tion hat dieses Pro­jekt bere­its seit vie­len Jahren begleit­et und unter­stützt. Der Freis­taat stellt für den Auf­bau der zen­tralen Daten­bank 340 000 Euro bere­it. Mit der flächen­deck­enden Daten­bank und ein­heitlichen Stan­dards für unsere Blaulicht­fam­i­lie und Leit­stellen sind wir damit bun­desweit­er Vorreiter.“

Bern­hard Sei­de­nath, gesund­heit­spoli­tis­ch­er Sprech­er der CSU-Frak­tion, der bere­its seit dem Jahr 2013 für ein Defikataster für Bay­ern kämpft, unterstreicht:
„In Deutsch­land erlei­den jährlich rund 65.000 Men­schen einen außerklin­is­chen Herz-Kreis­lauf­still­stand — mehr als 10.000 Men­schen­leben kön­nten gerettet wer­den, wenn sofort mit der Wieder­bele­bung begonnen würde. Entschei­dend ist deshalb, dass Ers­thelfer schnell han­deln kön­nen und eben­so schnell wis­sen, wo der näch­ste Defib­ril­la­tor zu find­en ist. Deshalb brauchen wir ein flächen­deck­endes Defikataster in Bay­ern. Mit dem HERZSICHER AED-Reg­is­ter kom­men wir diesem Ziel jet­zt einen entschei­den­den Schritt näher. Das Pro­jekt der Ini­tia­tive HERZSICHER der Björn Steiger Stiftung und der Deutschen Herzs­tiftung unter­stützen wir deswe­gen sehr gerne — auch mit Mit­teln, die wir zu diesem Zweck in den Bay­erischen Staat­shaushalt eingestellt haben: zum Wohle der Men­schen in Bay­ern. Denn im Ern­st­fall gilt: Drück­en hil­ft – und ein schnell ver­füg­bar­er Defib­ril­la­tor kann Leben ret­ten! Für jedes gerettete Men­schen­leben hat sich die Mühe dann schon gelohnt!“

Sascha Schnür­er, Abge­ord­neter der CSU-Fraktion:
„Entschei­dend bei diesem Pro­jekt sind die tech­nis­chen Schnittstellen und die effiziente Verknüp­fung von vie­len zur Ver­fü­gung ste­hen­den Dat­en. Das alles verbinden wir mit ein­er gebün­del­ten Abbil­dung auf dig­i­tale Karten und Nav­i­ga­tion­s­geräte – für Bürg­erin­nen und Bürg­er als Ers­thelfer genau­so wie für Leit­stellen, die Ein­sätze koordinieren.“

Ver­lässliche Dat­en für den Ernstfall
Im Mit­telpunkt des Reg­is­ters ste­hen aktuelle und möglichst voll­ständi­ge Infor­ma­tio­nen zu den vorhan­de­nen AEDs. Dazu gehören unter anderem Stan­dort, Zugänglichkeit und Betrieb­szeit­en. Auch Infor­ma­tio­nen wie Zugangscodes oder der aktuelle Betrieb­ssta­tus kön­nen hin­ter­legt werden.

Neben den Bürg­erin­nen und Bürg­ern kön­nen Ers­thelfer­sys­teme, Ret­tungsleit­stellen und weit­ere Ini­tia­tiv­en im Bere­ich der Herzsicher­heit von dem neuen Reg­is­ter prof­i­tieren. Je nach Berech­ti­gung kön­nen Nutzerin­nen und Nutzer fes­tle­gen, welche Min­des­tin­for­ma­tio­nen ein AED erfüllen muss, um bei ein­er Abfrage berück­sichtigt zu werden.

Ein weit­er­er Vorteil: Neben öffentlich zugänglichen Stan­dort­in­for­ma­tio­nen kön­nen im Reg­is­ter auch geschützte Dat­en hin­ter­legt wer­den. Dazu gehören beispiel­sweise Ansprech­part­ner­in­nen und Ansprech­part­ner für einzelne AEDs ein­schließlich ihrer Kon­tak­t­dat­en. Diese Infor­ma­tio­nen ste­hen auss­chließlich autorisierten Nutzerin­nen und Nutzern zur Ver­fü­gung. So kön­nen bei einem Ein­satz, einem Dieb­stahl oder anderen Vorkomm­nis­sen schnell die zuständi­gen Per­so­n­en informiert werden.

Damit unter­schei­det sich das Reg­is­ter von offe­nen Karten­sys­te­men wie Open­StreetMap, in denen meist nur öffentlich zugängliche Stan­dort­in­for­ma­tio­nen wie Adresse oder Koor­di­nat­en angegeben sind.

Unter­schiedliche Daten­quellen zusammenführen
Das HERZSICHER AED-Reg­is­ter ist dabei offen für die Anbindung beste­hen­der Reg­is­ter, lokaler Ini­tia­tiv­en und weit­er­er Sys­teme. Der Date­naus­tausch kann in bei­de Rich­tun­gen erfolgen.

AED-Stan­dorte kön­nen auf unter­schiedlichen Wegen in das Reg­is­ter aufgenom­men wer­den: über den Upload struk­turi­ert­er Dat­en, über tech­nis­che Schnittstellen zwis­chen ver­schiede­nen Soft­waresys­te­men oder direkt vor Ort über eine Smartphone-Anwendung.

Dabei muss ein neuer Ein­trag nicht von Beginn an voll­ständig sein. Auch ein AED-Stan­dort, zu dem zunächst beispiel­sweise nur die Adresse bekan­nt ist, kann erfasst wer­den. Weit­ere Infor­ma­tio­nen wie Her­steller, Mod­ell, Seri­en­num­mer oder Öff­nungszeit­en kön­nen anschließend ergänzt und ver­i­fiziert wer­den. Ziel ist es, die Daten­qual­ität Schritt für Schritt zu verbessern.

Per­spek­tivisch sollen die ver­lässlichen Stan­dort­dat­en auch automa­tisiert in Kar­te­nan­wen­dun­gen wie Open­StreetMap sicht­bar gemacht wer­den kön­nen. So soll aus unter­schiedlichen Daten­quellen Schritt für Schritt ein möglichst voll­ständi­ges und aktuelles Bild der AED-Ver­sorgung in Bay­ern entstehen.

„Ein Reg­is­ter ist nur so gut wie seine Dat­en. Deshalb geht es mit dem Start der Test­phase nicht nur darum, möglichst viele AEDs zu erfassen. Entschei­dend ist, die Infor­ma­tio­nen dauer­haft aktuell und ver­lässlich zu hal­ten“, betont Dr. Sinann Al Najem von der Deutschen Herzstiftung.

Test­phase startet – Go-Live für März 2027 geplant
Mit dem Start der Test­phase wird das Reg­is­ter zunächst unter realen Bedin­gun­gen erprobt und weit­er­en­twick­elt. Dabei geht es unter anderem darum, Dat­en aus unter­schiedlichen Quellen zusam­men­zuführen, Prozesse zur Qual­itätssicherung zu etablieren und die tech­nis­che Anbindung weit­er­er Sys­teme vorzubereiten.
Der reg­uläre Go-Live von HERZSICHER – das AED-Reg­is­ter für Bay­ern ist für den 1. März 2027 vorgesehen.

Über HERZSICHER
HERZSICHER ist eine gemein­same Ini­tia­tive der Björn Steiger Stiftung und der Deutschen Herzs­tiftung. Ziel ist, die Laien­re­an­i­ma­tion­squote in Deutsch­land sig­nifikant zu erhöhen. Denn mit jed­er Minute ohne Wieder­bele­bung sinkt die Über­leben­schance bei einem plöt­zlichen Herzstill­stand um rund zehn Prozent. In 45-minüti­gen kosten­freien Schu­lun­gen wird nieder­schwellig und prax­is­nah ver­mit­telt, wie Herz­druck­mas­sage und der Ein­satz eines Defib­ril­la­tors funk­tion­ieren. Zer­ti­fizierte Train­er besuchen Unternehmen, Vere­ine und Pri­vathaushalte, um die Train­ings am gewün­scht­en Ort durchzuführen.
2001 set­zte sich die Björn Steiger Stiftung mit „Kampf dem plöt­zlichen Herz­tod” erst­mals für die sys­tem­a­tis­che Ver­bre­itung von Wieder­bele­bungswis­sen ein. 2015 etablierte die Deutsche Herzs­tiftung ihr Pro­gramm „Leben­sret­ter wer­den”. Um möglichst viele Men­schen zu erre­ichen, bün­del­ten bei­de Stiftun­gen ihre Aktiv­itäten und treten seit Mai 2025 gemein­sam unter der Marke HERZSICHER auf.

Weit­ere Infor­ma­tio­nen unter www.herzsicher.de.

Seidenaths Newsletter mit Informationen aus den letzten zwei Wochen

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Som­mer­fe­rien sind vor­bei: gestern hat die Schule wieder begonnen. Allen Erstk­lässlern wün­sche ich von Herzen einen guten Start in ihren neuen Lebensabschnitt!
Auch die Poli­tik hat längst wieder Betrieb­stem­per­atur erre­icht: Poli­tisch blickt unser Land am Son­ntag nach Berlin und nach Meck­len­burg-Vor­pom­mern, wo jew­eils ein neuer Land­tag gewählt wer­den wird. Nach der Land­tagswahl in Sach­sen-Anhalt vor einein­halb Wochen ist dies die näch­ste Posi­tions­bes­tim­mung im Osten unseres Lan­des. Man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass die Ergeb­nisse zu Diskus­sio­nen führen wer­den. Die CSU-Land­tags­frak­tion wird dazu auf ihrer Klausurta­gung Gele­gen­heit haben, die am kom­menden Mon­tag in Kloster Banz begin­nen und bis kom­menden Mittwoch dauern wird.
Die ver­gan­gene Woche stand für mich im Zeichen ein­er ein­druck­sre­ichen gesund­heit­spoli­tis­chen Infor­ma­tion­sreise nach Budapest, über die ich in meinen näch­sten Newslet­tern aus­führlich­er bericht­en werde.

Gerne wün­sche ich Ihnen nun wieder eine infor­ma­tive Lek­türe meines Newslet­ters und grüße Sie – mit allen guten Wün­schen — herzlich

mit besten Grüßen
Ihr

Bern­hard Seidenath

Stärkung der ambulanten ärztlichen Versorgung – Vorschläge im Rahmen einer Pressekonferenz

Foto: Sebastian Kraft/CSU-Landtagsfraktion

Foto: Sebas­t­ian Kraft/C­SU-Land­tags­frak­tion

Die ambu­lante Ver­sorgung durch niederge­lassene Haus- und Fachärzte ist ein Rück­grat unseres Gesund­heitssys­tems. Ihr wird kün­ftig in dem Maße noch mehr Bedeu­tung zukom­men, in dem Kranken­haus-Kapaz­itäten abge­baut wer­den. In der Tat ist heute vieles ambu­lant behan­del­bar, das früher einen sta­tionären Aufen­thalt erfordert hätte. In ein­er Pressekon­ferenz habe ich Anfang Sep­tem­ber im Bay­erischen Land­tag – gemein­sam mit dem Koali­tion­spart­ner von den Freien Wäh­lern — dargestellt, wie wir die ambu­lante medi­zinis­che Ver­sorgung in Bay­ern stärken und zukun­fts­fit sich­ern wollen.

Foto: Sebastian Kraft/CSU-Landtagsfraktion

Foto: Sebas­t­ian Kraft/C­SU-Land­tags­frak­tion

Im Mit­telpunkt ste­hen dabei fünf Ziele: wir wollen mehr Ärztin­nen und Ärzte ger­ade für ländliche und schlechter ver­sorgte Regio­nen gewin­nen, wir wollen vorhan­denes Per­son­al – ja, es gibt auch arbeit­slose Ärztin­nen und Ärzte in Bay­ern — bess­er in die Ver­sorgung brin­gen, wir wollen Ärzte durch starke Prax­is­teams ent­las­ten, wir wollen Ärzte von Bürokratie ent­las­ten und konkrete Ver­sorgungslück­en schließen. Das Foto zeigt mich beim Inter­view mit SAT 1 Bayern.

Hier die Pressemit­teilung mit Antragspaket (als pdf in der Pressemit­teilung)!

Austausch zur Gesundheit unserer Kinder

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Die Gesund­heit unser­er Kinder ist ein zen­trales poli­tis­ches The­ma. Dankbar bin ich deshalb für den regelmäßi­gen Aus­tausch mit dem Pas­sauer Pro­fes­sor Matthias Keller, seines Zeichens bay­erisch­er Lan­desvor­sitzen­der des Ver­bands der Lei­t­en­den Kinder- und Jugendärzte und Kinder­chirur­gen Deutsch­lands (VLKKD Bay­ern). Angesichts der Kranken­haus­re­form geht es darum, so viele Pädi­a­trien wie möglich in Bay­ern zu hal­ten. Sie müssen zumin­d­est mit ein­er schwarzen Null zu betreiben sein. Fakt ist: Die Sit­u­a­tion ist eine echte Herausforderung!

Thomas Belitzer ist neuer Geistlicher Direktor am Petersberg

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Am Son­ntag hat Erzbischof Rein­hard Kar­di­nal Marx den neuen Geistlichen Direk­tor der Katholis­chen Land­volk­shochschule Peters­berg in sein Amt einge­führt. Pfar­rer Thomas Belitzer fol­gt dabei auf Pfar­rer Josef May­er. Den feier­lichen Gottes­di­enst hat der Kar­di­nal in der mehr als 1000 Jahre alten Basi­li­ka auf dem Peters­berg in Erd­weg zele­bri­ert. Wir sind froh, dass wir das Bil­dung­shaus Peters­berg haben – und mit Thomas Belitzer nun, wie bish­er, ein zuge­wandter Pfar­rer an dieser Schlüs­sel­stelle sitzt. Denn wir brauchen die Stimme der Kirche in unser­er Gesellschaft

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Die Präam­bel der Bay­erischen Ver­fas­sung bringt es auf den Punkt: „Angesichts des Trüm­mer­feldes, zu dem eine Staats- und Gesellschaft­sor­d­nung ohne Gott, ohne Gewis­sen und ohne Achtung vor der Würde des Men­schen die Über­leben­den des zweit­en Weltkrieges geführt hat…“ Das heißt: Wir brauchen eine Staats- und Gesellschaft­sor­d­nung mit Gott, mit Gewis­sen und mit Achtung vor der Würde des Men­schen! Und deshalb ist die Arbeit der Katholis­chen Land­volk­shochschule Peters­berg so enorm wichtig! Alles Gute, Pfar­rer Belitzer!

Richtfest für die neue Kelterei in Tandern

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Beim Neubau der Kel­terei des Obst- und Garten­bau­vere­ins Tandern geht es mit Riesen­schrit­ten voran! Nun kon­nte neben dem Tandern­er Feuer­wehrhaus Richt­fest gefeiert wer­den – mit einem unbeschw­erten Fest, bei dem es an nichts geman­gelt hat: Musik, Bäum­chen, dem lau­ni­gen Spruch des Zim­mer­ers, zer­broch­en­em Glas, ein­er kirch­lichen Seg­nung durch Pfar­rer Amos Ember­ga Mbachie (Foto), Bürg­er­meis­ter und Land­tagsab­ge­ord­netem, Getränken und gutem Essen in großer Menge (Kartof­fel- und Kraut­salat, Roll­brat­en und Sem­meln), am wenig­sten aber hat es an Opti­mis­mus, inno­v­a­tiv­en Ideen und guter Stim­mung gemangelt.

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Wohltuend! Während ander­norts Kel­tereien aus Per­sonal­man­gel schließen, ist in Tandern Auf­bruchsstim­mung – und ab dem näch­sten Jahr wird schon im neuen Gebäude das Obst aus der Umge­bung – eines jeden, der das möchte — zu Saft ver­ar­beit­et wer­den. Für ein solch­es Pro­jekt habe ich gerne und aus Überzeu­gung Gelder aus dem Staat­shaushalt 2026 beantragt, die dann auch vom Land­tag beschlossen wur­den: solch tolles ehre­namtlich­es Engage­ment – von Vere­insvor­sitzen­der Ste­fanie Rieblinger und ihrer gesamten Fam­i­lie, von Michael Jocham oder Hubert Glas und vie­len weit­eren Helferin­nen und Helfern – muss ein­fach belohnt und gefördert wer­den! Möge es mit dem Bau weit­er gut und plan­mäßig vor­ange­hen! Glück­wun­sch zur erre­icht­en wichti­gen Zwischenetappe!

Bewegung ist gesund: Tischtennis in Kiel

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Bei einem Kongress in Augs­burg hat­te ich vor eini­gen Monat­en – nach rund 35 Jahren — meinen Jugendfreund
Lüder Warnken wieder getrof­fen. Er ist nun Dok­tor, Notarzt und Come­di­an – und tourt mit seinem Pro­gramm „Scheiße, ein Not­fall!“ durch die gesamte Repub­lik. In Bay­ern wird er sich um die Aus­bil­dung von Ers­thelferin­nen und Ers­thelfern ver­di­ent machen. In Jugendzeit­en haben wir fast jeden Tag Tis­chten­nis gespielt: Rund­lauf in Erlangen.

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Eine solche öffentliche Plat­te haben wir nun kür­zlich auch in Kiel gefun­den, für ein sportlich­es Revival. Und was soll ich sagen: mit Tis­chten­nis scheint es wie mit dem Fahrrad­fahren zu sein – man ver­lernt es nicht. Im Gegen­teil: es hat großen Spaß gemacht! Und für die Gesund­heit haben wir auch etwas getan. Denn Bewe­gung beugt vie­len Krankheit­en vor! Das schre­it nach Wieder­hol­ung! Wir bleiben in der „Mis­sion Gesund­heit“ eng­stens verbunden!

Termine

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Infor­ma­tionsver­anstal­tung mit Katrin Staffler, MdB
The­ma: GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz

Don­ner­stag, 17.9.2026
Beginn: 19 Uhr
Ort: BKK-Pro Vita, Bergkirchen-Gada, Münch­n­er Weg 5

Terminvorschau

Foto: Johanna Mertl

Foto: Johan­na Mertl

16.9.26
Offen­er Gesprächsabend — Stammtisch des CSU-Ortsver­bands Dachau,
Gasthaus Drei Rosen, Schützenstüberl
Münch­n­er Straße Dachau
Beginn: 19 Uhr

23.9.26
Ver­anstal­tungs-Ein­ladung von Bezirk­srätin Stephanie Burgmaier, „Hil­fe zur Pflege – wenn Einkom­men und Ver­mö­gen nicht für die Kosten der Pflege ausreichen“
mit Clau­dia Baur und Judith Falk vom Bezirk OBB.
Zeit: 17:30 Uhr
Ort: Pfarrsaal Odelzhausen (Bene­fiz­ium­sweg 1)

29.9.26
FU-Ortsver­band Dachau –
Informationsabend
Medi­a­tion – was ist das eigentlich?
Ref­er­entin: Ker­stin Eck­stein, Medi­a­torin und Vik­to­ria Riesen­weger, Mediatorin
Ort: Drei Rosen, Schützen­stüberl, Dachau, Münch­n­er Straße

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