GPA Botschaft der Woche vom 17.09.2026

Grafik: Annika Trautner

Grafik: Anni­ka Trautner

Arbeit­slose Ärzte schneller und leichter dor­thin ver­mit­teln, wo sie gebraucht werden!
Trotz Ärzte­man­gels — v.a. im ländlichen Raum — ist eine steigende Zahl von Ärztin­nen und Ärzten arbeit­s­los gemeldet. Laut Bun­de­sagen­tur für Arbeit (BA) waren dies 2025 bun­desweit rund 15.000 Ärzte, 65% mehr als 2021, als es noch 9.100 waren. Die Arbeit­slosen­quote beträgt 2,5%. Bei 45 Pla­nungs­bere­ichen in Bay­ern, die aktuell als unter­ver­sorgt oder dro­hend unter­ver­sorgt gel­ten, liegt nahe, dass sich die Regio­nen gezielt um diese arbeit­slosen Ärztin­nen und Ärzte bemühen kön­nen soll­ten. Immer­hin fehlen in Bay­ern derzeit 354 Hausärzte und 107 Fachärzte. Die BA kön­nte bis ins Detail sagen, welche Art von Ärztin oder Arzt wo arbeit­s­los gemeldet ist. Diese Dat­en dür­fen auf­grund des sog. Rück­spiel- oder Rück­spiegelungsver­bots aber nicht an die Regio­nen her­aus­gegeben wer­den, in denen Ärzte gesucht wer­den. Das ver­ste­ht kein Men­sch! Die Gesund­heit darf in der Abwä­gung doch bitte höher als der Daten­schutz gewichtet wer­den! Bei der gesund­heitlichen Ver­sorgung der Men­schen dür­fen wir uns nicht länger selb­st im Weg stehen!