Nächste Blutspendetermine!

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Heute, Mittwoch, 16.9.2026, und
Don­ner­stag, 17.9.2026,
von 15:30–20:30 Uhr,
BRK-Dachau, Rotkreuz­platz 3–4
Fre­itag, 18.9.2026 von 15–20 Uhr
Odelzhausen, Grund- und Mit­telschule, Dieten­hausen­er Str. 17

Fre­itag, 2.10.2026 von 16–20 Uhr
Peter­shausen, Pfarrsaal
Pfar­reranger­weg 1

Fre­itag, 9.10.2026 von 14–18 Uhr
Bergkirchen, BKK Pro Vita
Münch­n­er Weg 5

Mittwoch, 28.10.2026 von 15–10 Uhr
Karls­feld, Bürgerhaus
Allach­er Str. 1

GPA-Botschaft der Woche:

Grafik: Annika Trautner

Grafik: Anni­ka Trautner

Gesetz für Dat­en und dig­i­tale Inno­va­tion im Gesund­heitswe­sen: Viel Licht – aber bitte kein Schat­ten auf das Arzt-Patienten-Verhältnis!
Am 15.7.2026 hat das Bun­desk­abi­nett den Entwurf eines Geset­zes für Dat­en und dig­i­tale Inno­va­tion im Gesund­heitswe­sen (GeDIG) beschlossen. Der Geset­zen­twurf set­zt wichtige Impulse für ein dig­i­tales, datengestütztes Gesund­heitswe­sen. Eine nutzer­fre­undliche ePA, dig­i­tale Ver­sorgungsp­fade, bessere Ter­min­ver­mit­tlung und mehr Inter­op­er­abil­ität kön­nen Patien­ten eben­so wie Ärzte spür­bar ent­las­ten. Entschei­dend ist, dass dig­i­tale Lösun­gen offen, prax­is­tauglich und am tat­säch­lichen Ver­sorgungs­be­darf aus­gerichtet sind. Kri­tisch wird es jedoch, wenn Krankenkassen durch die Nutzung von ePA-Dat­en zunehmend in medi­zinis­che Beratung und Ver­sorgungss­teuerung ein­greifen. Dig­i­tal­isierung darf bewährte Ver­ant­wortlichkeit­en nicht ver­schieben. Medi­zinis­che Entschei­dun­gen gehören weit­er in die Hände der behan­del­nden Ärzte: indi­vidu­ell, unab­hängig und allein am Patien­ten­wohl ori­en­tiert. Das GeDIG bietet viele Chan­cen. Sein Erfolg hängt aber daran, dass Dig­i­tal­isierung das Arzt-Patien­ten-Ver­hält­nis stärkt – und nicht beeinträchtigt.

GPA-Botschaft der Woche:

Grafik: Annika Trautner

Grafik: Anni­ka Trautner

Mehr Aufk­lärung zur Sep­sis: Sep­sis ist ein Not­fall! Jede Minute zählt!
Am 13.9. ist Welt-Sep­sis-Tag. Alle 6 Minuten stirbt in Deutsch­land ein Men­sch an ein­er Sep­sis. Die Sep­sis ist ein medi­zinis­ch­er Not­fall und eine der häu­fig­sten ver­mei­d­baren Todesur­sachen. Entschei­dend sind das frühe Erken­nen und der rasche Beginn ein­er leitlin­ien­gerecht­en Ther­a­pie. Jede Minute zählt! Das Qual­itätssicherungs-Ver­fahren „Diag­nos­tik und Ther­a­pie der Sep­sis“ des Gemein­samen Bun­de­sauss­chuss­es macht die Ver­sorgungsqual­ität in Kliniken mess­bar. Doch das allein reicht nicht. Sep­sis entste­ht außer­halb der Klinik. Daher ist Aufk­lärung zen­tral: Jed­er sollte die Warnze­ichen ken­nen und sich bei schw­erem Krankheits­ge­fühl fra­gen: „Kön­nte es Sep­sis sein?“ Eben­so wichtig sind Präven­tion durch Imp­fun­gen (etwa gegen Pneumokokken, Influen­za oder Keuch­hus­ten) und Hygiene. Da viele Über­lebende unter kör­per­lichen, psy­chis­chen und kog­ni­tiv­en Langzeit­fol­gen lei­den, braucht es auch eine struk­turi­erte Nach­sorge. Deshalb: Aufk­lären. Vor­beu­gen. Früh erken­nen. Schnell behan­deln. Gut nach­sor­gen! Dafür machen wir uns stark!

Seidenath erläutert bei Pressekonferenz im Landtag, wie die ambulant-ärztliche Versorgung weiter gestärkt werden kann

Das Foto zeigt mich beim Interview mit SAT 1 Bayern.

Das Foto zeigt mich beim Inter­view mit SAT 1 Bayern.

Sehr geehrte Damen und Herren,

bei ein­er Pressekon­ferenz habe ich als gesund­heit­spoli­tis­ch­er Sprech­er der CSU-Land­tags­frak­tion am Fre­itag im Bay­erischen Land­tag – gemein­sam mit dem Koali­tion­spart­ner von den Freien Wäh­lern — dargestellt, wie die Regierungskoali­tion aus CSU und Freien Wäh­lern die ambu­lante medi­zinis­che Ver­sorgung in Bay­ern stärken und zukun­fts­fit sich­ern will. Im Mit­telpunkt ste­hen dabei fünf Ziele: wir wollen mehr Ärztin­nen und Ärzte ger­ade für ländliche und schlechter ver­sorgte Regio­nen gewin­nen, wir wollen vorhan­denes Per­son­al – ja, es gibt auch arbeit­slose Ärztin­nen und Ärzte in Bay­ern — bess­er in die Ver­sorgung brin­gen, wir wollen Ärzte durch starke Prax­is­teams ent­las­ten, wir wollen Ärzte von Bürokratie ent­las­ten und konkrete Ver­sorgungslück­en schließen. Hin­ter­grund ist, dass der ambu­lanten Ver­sorgung durch niederge­lassene Haus- und Fachärzte — dem Rück­grat unseres Gesund­heitssys­tems — kün­ftig in dem Maße noch mehr Bedeu­tung zukom­men wird, in dem Kranken­haus-Kapaz­itäten abge­baut wer­den. In der Tat ist heute vieles ambu­lant behan­del­bar, das früher einen sta­tionären Aufen­thalt erfordert hätte.
Das neue Antragspaket, das als Anlage beiliegt, bet­rifft ganz Bay­ern, aber eben auch und ger­ade unseren Land­kreis Dachau. Die Anträge wer­den am 29. Sep­tem­ber im – eben­falls von mir geleit­eten – Gesund­heit­sauss­chuss des Bay­erischen Land­tags disku­tiert und abges­timmt werden.
Zur aus­führlicheren Infor­ma­tion übersende ich Ihnen nach­fol­gend zudem die gemein­same Pressemit­teilung von CSU und Freien Wäh­lern. Pressemit­teilung als PDF.

 

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