GPA Botschaft der Woche vom 24.09.26

Grafik: Annika Trautner

Grafik: Anni­ka Trautner

Der GPA beken­nt sich zum bewährten dualen Sys­tem: zum Nebeneinan­der von Geset­zlich­er (GKV) und Pri­vater Kranken­ver­sicherung (PKV). Mit ein­er Ein­heitsver­sicherung kön­nte der medi­zinis­che Fortschritt nicht mehr zeit­nah im Leis­tungskat­a­log abge­bildet wer­den. Mit­tel­fristig würde eine solche sog­ar die Grund­ver­sorgung reduzieren. Ger­ade einkom­menss­chwache Ver­sicherte, die nicht über Zusatzver­sicherun­gen oder pri­vate Zahlun­gen evtl. notwendi­ge Mehrleis­tun­gen beziehen kön­nen, wür­den benachteiligt. Dadurch würde wirk­lich eine „Zwei-Klassen Medi­zin“ geschaf­fen. Wartezeit­en auf Facharzt­ter­mine wollen wir verkürzen. Dem Ziel, zeit­nah Arzt­ter­mine anzu­bi­eten – für pri­vat wie für geset­zlich Ver­sicherte gle­icher­maßen –, kom­men wir mit ein­er Patien­ten­s­teuerung näher, mit ein­er Ter­min­garantie und einem leichteren ambu­lanten Zugang zum Kranken­haus. Das Prob­lem wird nicht dadurch gelöst, dass man ein duales Sys­tem, das sich über Jahrzehnte bewährt hat, zur Dis­po­si­tion stellt. Gut, dass dies das Bun­deskan­zler­amt genau­so sieht!