Nächste Blutspendetermine!

Foto: Bernhard Seidenath
Mittwoch, 15.7.2026 von 15.30–20:30 Uhr
Donnerstag, 16.7.2026 von 15:30–20:30 Uhr
Dachau, BRK
Rotkreuzplatz 3–4
Freitag, 24.7.2026 von 16–20 Uhr
Petershausen, Pfarrsaal
Pfarrangerweg 1


Foto: Bernhard Seidenath
Mittwoch, 15.7.2026 von 15.30–20:30 Uhr
Donnerstag, 16.7.2026 von 15:30–20:30 Uhr
Dachau, BRK
Rotkreuzplatz 3–4
Freitag, 24.7.2026 von 16–20 Uhr
Petershausen, Pfarrsaal
Pfarrangerweg 1

Grafik: Annika Trautner
Mehr Gerechtigkeit beim Elternunterhalt! Beweislastumkehr bei der Einkommens-Höhe zugunsten der Träger der Hilfe zur Pflege!
Die Träger der Hilfe zur Pflege –in Bayern die Bezirke– können seit dem Angehörigenentlastungsgesetz von 2020 finanziell nur dann auf Kinder des Pflegebedürftigen zurückgreifen, wenn deren Brutto-Einkommen 100.000 Euro pro Jahr übersteigt. Den Nachweis dafür, dass das Einkommen so hoch ist, müssen aktuell die Bezirke führen. Denn es wird grundsätzlich vermutet, dass das Einkommen der Unterhaltsverpflichteten die Jahreseinkommensgrenze von 100.000 Euro nicht überschreitet. Ohne Zugriff auf Daten wird es aber schier unmöglich, Elternunterhalt beizutreiben. Einfacher und zielführender wäre daher, wenn die Angehörigen ihrerseits dem Bezirk nachweisen müssten, dass sie nicht mehr als 100.000 Euro verdienen. Dann würde mehr Geld rückfließen – und das PNOG könnte die 100.000 Euro-Grenze leichter unangetastet lassen. Kleinere Einkommen blieben dann geschont. Eine Umkehr der Beweislast würde daher zu mehr Gerechtigkeit beim Elternunterhalt führen! Zumal Einkommensgrenzen ohne Beweislastumkehr immer ins Leere gingen!

Foto: Stephanie Burgmaier
Burgmaier informiert über Zahlungsströme 2025 zwischen Bezirk und Landkreis:
Größter Posten bleibt mit Abstand die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung
„Jedes Jahr im Juli werden dem Bezirksausschuss des Bezirks Oberbayern die aktuellen Zahlungsströme zwischen Bezirk und Landkreisen vorgelegt“, informiert die heimische Bezirksrätin Stephanie Burgmaier. Hier werde der Finanzfluss zwischen den einzelnen oberbayerischen Landkreisen und den kreisfreien Städten mit der Landeshauptstadt München und dem Bezirk Oberbayern dargestellt.
Die Hauptbereiche sind die Hilfe zur Pflege, Hilfen für Menschen mit Behinderung und die Förderung der freien Wohlfahrtspflege. Burgmaier erklärt, dass sich die Anzahl der Leistungsempfänger nach dem gewöhnlichen Aufenthalt gemäß Paragraf 98 SGB XII bestimme, sprich, dass diese im Landkreis Dachau wohnen müssen.
So erhielten 451 Personen Hilfe zur Pflege, sowohl stationär als auch ambulant. Dies entspricht einer Summe von 7,43 Millionen Euro. Im Vergleich zu 2024 eine Steigerung der Unterstützung um 700.000 Euro. Der Grund für die Erhöhung seien die deutlich gestiegenen Preissteigerungen in der Pflege. „Kann eine zu pflegende Person die Kosten, die gerade im stationären Bereich stetig steigen, nicht mehr selbst tragen, springt in letzter Konsequenz der Bezirk als überörtlicher Sozialhilfeträger ein“, so die Sulzemooserin.
Menschen mit Behinderung beziehen über die sogenannte Eingliederungshilfe Leistungen der Bezirke. „Hier flossen 54,8 Millionen Euro an 1815 berechtigte Personen. Eine Steigerung um knapp 8,5 Millionen Euro zum Vorjahr“, informiert die Bezirksrätin, „mit Abstand der größte Posten“. Der Bezirk Oberbayern unterstütze davon 338 Erwachsene im stationären Wohnen mit und ohne Tagesbetreuung.
„704 Kinder im Vorschulalter erhalten vom Bezirk Hilfen, beispielsweise in heilpädagogischen Tagesstätten und integrativen Kindertageseinrichtungen, aber auch durch Individualbegleitungen in schulvorbereitende Einrichtungen, Frühförderung, isolierte heilpädagogische Maßnahmen. Im Bereich der Schulkinder wurden 125 Kinder vom Bezirk mit sogenannten Individualbegleitern unterstützt, 39 davon an Regel‑, 79 an Förderschulen“, so Burgmaier.
Im Landkreis Dachau werden zudem elf Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege zur ambulant-komplementären Versorgung vom Bezirk mit einer Summe von 3,3 Millionen Euro unterstützt.
Insgesamt sei bezirksseitig ein Zuschussbedarf von knapp 69 Millionen Euro (2024 59,6 Millionen Euro) zu verzeichnen dem 2025 landkreisseitig eine Bezirksumlage von 58,5 Millionen Euro (2024 52 Millionen Euro) gegenübersteht, betont Burgmaier. „Damit nimmt der Bezirk Oberbayern als dritte kommunale Ebene wichtige Aufgaben für die Landkreisbürgerinnen und ‑bürger im Sozialwesen wahr. Als überörtlicher Träger der Sozialhilfe finanziert er Leistungen für Menschen mit Behinderungen und Menschen mit Pflegebedarf“, fasst die Bezirksrätin zusammen.

Foto: pixel dreams | © iStock
1.300 neue Polizistinnen und Polizisten vereidigt
Fast 1.300 neu eingestellte Polizistinnen und Polizisten haben vor wenigen Tagen bei der zentralen Vereidigungsfeier in Nürnberg ihren Diensteid vor Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und dem Präsidenten der Bayerischen Bereitschaftspolizei, Michael Dibowski, abgelegt. Innenminister Herrmann machte deutlich, dass Bayern auf Sicherheit durch Stärke setzt: „Aktuell verfügt die Bayerische Polizei über mehr als 45.700 Stellen für alle Beschäftigten. Mit dem Doppelhaushalt 2026/2027 erhält die Bayerische Polizei im Jahr 2027 weitere 200 Stellen und wird damit eine neue Höchstmarke im Stellenbestand erreichen. Damit wurden seit 2008 mehr als 8.800 zusätzliche Stellen für die Bayerische Polizei geschaffen. Das ist deutschlandweit einmalig.“
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Foto: Bernhard Seidenath
Als Landesvorsitzender des Gesundheits- und Pflegepolitischen Arbeitskreises (GPA) der CSU hatte ich für Freitag zum traditionellen Jahresempfang in die CSU-Landesleitung eingeladen. Ehrengast und Festrednerin war – schon seit Ende 2025 ausgemacht – keine geringere als Bundesgesundheitsministerin Nina Warken.

Foto: Bernhard Seidenath
Dass ihr Besuch in die Woche der Wahrheit in Berlin fällt, in der das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz vom Bundestag beschlossen wird, konnte vor einem halben Jahr noch niemand wissen. Umso größer war das Interesse: beim Empfang anwesend war so das „Who is who“ des Gesundheitswesens im Freistaat Bayern.

Foto: Bernhard Seidenath
Und Nina Warken hat sich lange Zeit genommen – eine Stunde länger als geplant — und geduldig Rede und Antwort gestanden.

Foto: Bernhard Seidenath
Als Dankeschön habe ich ihr das inzwischen legendäre GPA-Handtuch überreicht.

Foto: Bernhard Seidenath
Am Donnerstag hat in der Münchner Residenz die 24. Jahrestagung der Transplantationsbeauftragten stattgefunden. In allen bayerischen Krankenhäusern mit Intensivbetten gibt es seit dem Jahr 2000 Transplantationsbeauftragte. Sie setzen sich für Organspende und Transplantation ein, haben diese lebensrettende Therapieform im Blick und unterstützen, wenn eine Organspende in Betracht kommen könnte. Dr. Jutta Weiß, Geschäftsführende Ärztin der Deutschen Stiftung Organstransplantation, begrüßte die Teilnehmenden im Max-Joseph-Saal.

Foto: Bernhard Seidenath
In meinem Grußwort habe ich auf die Bemühungen des Freistaats Bayern hingewiesen, Organspende und Transplantation zu fördern. Wichtig wäre, mit der Erweiterten Widerspruchslösung und mit Xenotransplantationen Fortschritte zu erzielen. Hier gibt es jeweils Hoffnungen, aber leider noch keinen Durchbruch. Umso mehr habe ich den Transplantationsbeauftragten für ihr so segensreiches Wirken gedankt, das vielen Schwerkranken und ihren Familien Hoffnung gibt! Der Amtschef des Gesundheitsministeriums, Dr. Rainer Hutka (Dritter von rechts), überreichte anschließend den diesjährigen Organspendepreis, hier an das Universitätsklinikum Augsburg.

Foto: Bernhard Seidenath
Am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München besteht seit nun zehn Jahren die Ambulanz für Alzheimer für Menschen mit Down-Syndrom. Dies war Anlass für eine Feierstunde am gestrigen Samstag. Prof. Dr. Johannes Levin, Leiter der Ambulanz, berichtete, dass Demenz bei Menschen mit Down-Syndrom unausweichlich scheint und sie in der Regel auch hieran sterben.

Foto: Bernhard Seidenath
300 Patientinnen und Patienten werden pro Jahr in der Ambulanz versorgt, die bundesweit ihresgleichen sucht. In Deutschland leben rund 50.000 Menschen mit Trisomie 21. Rund zwei Drittel von ihnen sind in einem Alter, in dem die Alzheimer-Erkrankung ausbrechen kann. Die Münchner Ambulanz kann deshalb nicht einmal ein Prozent der Betroffenen versorgen… Umso wichtiger ist, wie ich auch in meinem Grußwort betont habe, dass es die Ambulanz in München gibt! Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Weiter so!

Foto: Bernhard Seidenath
Der neue Karlsfelder Bürgermeister Christian Bieberle hat am gestrigen Samstag das erste Fass des Karlsfelder Siedlerfests 2026 angezapft: gekonnt mit zwei Schlägen. Zuvor gab´s den traditionellen Festumzug durch den Ort. Mit Bonbons und weiteren Süßigkeiten hatten Bürgermeister Christian Bieberle, Muro Lucanos Bürgermeister Giovanni Setaro, Manfred Klein von der Siedlergemeinschaft Karlsfeld Nord und ich im wahren Sinn des Wortes alle Hände voll zu tun…

Foto: Bernhard Seidenath
Am farbenfrohen Festumzug hat sich auch das Rote Kreuz mit einer großen Abordnung beteiligt. Hingucker war der mehr als 40 Jahre alte und von Mitgliedern der Arbeitsgruppe Historisches Erbe des BRK Dachau liebevoll in Schuss gehaltene Ford Transit „Mehrtragler“. Als neue stellvertretende Landrätin war auch Michaela Steiner erstmals mit dabei. Auf ein schönes und friedliches Siedlerfest!

Foto: Prof. Matthias Keller, VLKKD
Im beeindruckenden Schloss Hirschberg in Beilngries hat am Donnerstag und Freitag wieder die Klausurtagung des Verbands der leitenden Kinderärzte und Kinderchirurgen (VLKKD) Bayern stattgefunden. Gesamtthema der Tagung war „Strategische Perspektiven für Versorgung, Strukturreform und Vernetzung“. Dazu gepasst hat ein faszinierender Ausblick ins Altmühltal vom Sitzungssaal aus. VLKKD-Vorsitzender Prof. Matthias Keller, der am Abend erneut zum VLKKD Bayern-Vorsitzenden gewählt wurde – herzlichen Glückwunsch! -, hatte mich zu einem Austausch mit den Pädiaterinnen und Pädiatern in den Rittersaal eingeladen.

Foto: Prof. Matthias Keller, VLKKD
Kindergesundheit ist uns enorm wichtig. Deshalb haben wir den Pakt für Kindergesundheit mit initiiert und unterzeichnet. Auch kann man bei der Prävention nicht früh genug beginnen. Pädiatrie aber muss – sowohl im ambulanten als auch selbstredend im stationären Bereich – auskömmlich sein, auch nach Krankenhausreform und Beitragssatzstabilisierungsgesetz! In diesen Zusammenhang passt wunderbar Artikel 125 der Bayerischen Verfassung: „Kinder sind das köstlichste Gut eines Volkes.“ Ein großes Dankeschön deshalb an alle Kinderkliniken in Bayern für ihr so wichtiges Wirken!

Foto: Bernhard Seidenath
Am Dienstag hat am Helios Amper-Klinikum Dachau in einer außerordentlichen Sitzung der Klinikbeirat getagt. Hintergrund waren die in den letzten Wochen veröffentlichten Negativerlebnisse von Patientinnen und Patienten. Es war eine gute Sitzung, an der auch der neue, ab dem Folgetag, Mittwoch, 1. Juli, im Amt befindliche Pflegedirektor Thomas Wähner teilgenommen hat.

Foto: Bernhard Seidenath
Klinik-Geschäftsführer, Ärztlicher Direktor und der neue Pflegedirektor haben gemeinsam deutlich gemacht, dass sie besser werden wollen. So hat sich die Klinik unter anderem auf den Weg gemacht, ihr Beschwerdemanagement zu verbessern. In einem Tag der Offenen Tür und Familienfest gibt das Haus am heutigen Sonntag (von 14 bis 18 Uhr) allen Interessierten Einblicke. Wir brauchen ein leistungsfähiges Krankenhaus in Dachau! Ich unterstütze hier, wo ich kann.

Foto: Bernhard Seidenath
Kurzurlaub im Allgäu: Am Montag-Abend war ich in Oy-Mittelberg zu Gast. In der — nun 100 Jahre alten — Hochgebirgsklinik Mittelberg habe ich mit Vertreterinnen und Vertretern von Kinder- und Jugendreha-Einrichtungen diskutiert, die im Caritas-Bundesverband Kinder- und Jugendreha e.V. zusammen geschlossen sind.

Foto: Bernhard Seidenath
Thema waren selbstredend die Reformvorhaben auf Bundesebene: KHVVG, KHAG und Beitragssatz-Stabilisierungsgesetz mit all ihren Auswirkungen. Gesunderhaltung und das Einüben eines gesunden Lebensstils ist so enorm wichtig! Schön illustriert hat dies in der Klinik eine Vitrine, in der der Zuckergehalt von Lebensmitteln plastisch dargestellt wird… Danke für das segensreiche Wirken für die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen in unserem Land!

Foto: Bernhard Seidenath
Am Freitag letzter Woche hat uns der Generaldirektor Taiwans für Süddeutschland, Dr. Joseph Dieu, im Landkreis Dachau besucht, um sich zusammen mit seiner Frau über die Produktion hochwertigster Lebensmittel zu informieren. Erste Station war der Lamplhof in Pfaffenhofen an der Glonn, wo Seniorchef Michael Lampl zunächst die Ochsen im nun zehn Jahre alten Stall präsentierte. Im Anschluss ging´s über das neue Schlachthaus zum bestens sortierten Hofladen.

Foto: Bernhard Seidenath
Zweite Station waren Wallners Bioputen in Goppertshofen, wo Simon Wallner ebenfalls den gesamten Kreislauf vom Küken über das Aufwachsen und die Schlachtung bis hin zum Hofladen erläuterte. Hier zusammen mit seiner Frau Barbara. Das Interesse aus Taiwan ist eine hohe Wertschätzung für die Arbeit der Landwirtinnen und Landwirte im Landkreis Dachau! Die hohe Qualität von Lebensmitteln ist zudem von höchster Bedeutung auch für die Gesundheit!

Foto: Bernhard Seidenath
Im Landtag war am Donnerstag eine Besuchergruppe der „60+-Senioren und Friends“ zu Gast, der sich auch einige Gäste aus dem Landkreis Dachau – aus Altomünster und Pipinsried — angeschlossen hatten. Danke für das Interesse am Landtag und an unserer Demokratie! Und Danke an Martina Fischer für die Organisation und die Einladung!

Foto: Bernhard Seidenath
Seinen 100. Geburtstag hat am vergangenen Sonntag der frühere Kreisbaumeister des Landkreises Dachau, Erwin Deffner (Zweiter von rechts), gefeiert. Für mich etwas ganz Besonderes, war er doch das erste CSU-Mitglied, dem ich als CSU-Kreisvorsitzender, der ich seit 15 Jahren bin, zu einem dreistelligen Geburtstag gratulieren konnte. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es zuvor ein solches Jubiläum in der Dachauer CSU-Familie gab. Der gelernte Maurer, Architekt, Kreisbaumeister und langjährige CSU-Stadtrat hat viele Spuren in der Stadt und im gesamten Landkreis Dachau hinterlassen. Zum Gratulieren machten dem Jubilar deshalb (von rechts) Gertrud Schmidt-Podolsky, Altlandrat Hansjörg Christmann, Silvia Kalina, Erwin Zehrer und ich unter der orangen Garten-Markise unsere Aufwartung. Herzliche Glückwünsche! Auf viele weitere Jahre bei guter Gesundheit!