CSU-Fraktion: Kostenspirale stoppen – Sozialabgaben auf 40 Prozent stabilisieren
DAK-Studie prognostiziert Rekordanstieg bis 2035: Laut einer IGES-Studie im Auftrag der DAK-Gesundheit steigen die Gesamtbeiträge der Sozialversicherung bis 2035 um 7,2 Prozent auf fast 50 Prozent.
Der CSU-Fraktionsvorsitzende Klaus Holetschek fordert:
„Die DAK-Studie lässt alle Alarmglocken schrillen. Wir müssen die Kostenspirale nach oben endlich stoppen. Die neue Bundesregierung muss sofort eine Reform der Krankenkassenfinanzierung auf den Weg bringen und mit einem gesundheitspolitischen Soforthilfeprogramm den steuerlichen Bundeszuschuss deutlich anheben. Statt die Bemessungsgrenze anzuheben oder Kapitalerträge sozialversicherungspflichtig zu machen, brauchen wir andere, mutige Vorschläge zur Reform des Systems: Zum Beispiel Kostensenkungen durch eine Reform des Bürgergelds und die weitere Digitalisierung des Gesundheitssystems. Weiterhin müssen wir die versicherungsfremden Leistungen aus Steuermitteln finanzieren. Mit dem ewigen Griff in die Beitragsgelder für gesamtgesellschaftliche Aufgaben muss endlich Schluss sein. Wir müssen die Sozialabgaben auf 40 Prozent stabilisieren. Sonst sind Arbeitsplätze, der wirtschaftliche Wohlstand, der soziale Frieden in unserem Land gefährdet.“
Der gesundheitspolitische Sprecher der CSU-Fraktion Bernhard Seidenath ergänzt:
„Wenn die neue Bundesregierung feststeht, brauchen wir einen Gesundheitskonvent: Alle Beteiligten und Experten müssen sich gemeinsam an einen Tisch setzen, ohne öffentliche Begleiterscheinungen über eine tragfähige Reform diskutieren und den Tisch erst wieder verlassen, wenn es eine Einigung gibt. Zudem müssen die notwendigen Bundeszuschüsse aus Steuermitteln dynamisiert werden. Für unsere lahmende Wirtschaft brauchen wir schnell eine Gesundheitsreform mit Deckelung der Sozialausgaben auf maximal 40 Prozent, sonst wandern unsere Unternehmen und damit die Arbeitsplätze ins Ausland ab.“


Bayern entlastet die Kommunen bei der Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen und Ausrüstungsgegenständen. „Eine Initiative der CSU-Landtagsfraktion sieht vor, dass die Kommunen künftig einen alternativen, zentralisierten Beschaffungsweg angeboten bekommen, um Kosten zu senken und den Verwaltungsaufwand zu reduzieren“, erklärte Landtagsabgeordneter Bernhard Seidenath heute in Dachau.






Dachauer Verein hat Schule und Brunnen in Westafrika gebaut
Investitionen in Bildungseinrichtungen sorgen auch dafür, dass Tausende von Kindern eine Chance bekommen, nicht auf Baumwollplantagen oder in Goldminen arbeiten zu müssen, wo sie Pestiziden, Staub und giftigen Dämpfen ausgesetzt sind. Mit einer Alphabetisierungsrate von knapp über 41 Prozent rangiert Burkina Faso auf einem der niedrigsten Plätze weltweit. Bernhard Seidenath, MdL, Vorsitzender des Vereins, betont vor diesem Hintergrund, dass „Bildung eine der wichtigsten Rohstoffe für Burkina Faso“ ist.
Erst letzte Woche — am Deutschen Nationalfeiertag, dem 3. Oktober — hatten wir — der von mir geleitete Landtagsausschuss für Gesundheit, Pflege und Prävention — im Rahmen unserer Informationsreise nach Japan in Hiroshima mit dem 85-Jährigen Hiroshi Harada (Mitte) einen “Hibakusha”, einen Überlebenden der Atombombe von Hiroshima, getroffen. Heute ist bekannt geworden, dass Nihon Hidankyo als Organisation, die die Interessen der Hibakusha vertritt, in diesem Jahr den Friedensnobelpreis erhält. Dazu gratuliere ich sehr herzlich! Und wünsche Nihon Hidankyo weiter viel Erfolg bei ihrer wichtigen Mission, dazu beizutragen, dass sich eine solche unmenschliche Tragödie nie und nirgendwo auf der Welt wiederholt! Ich freue mich sehr mit Nihon Hidankyo!

Die Stadt Dachau ist nun — neben Erding und Bad Aibling — als Projektgebiet zur Untersuchung letaler Einzelmaßnahmen gegenüber Saatkrähen ausgewählt worden. Dies gab der Dachauer Stimmkreisabgeordnete Bernhard Seidenath heute zusammen mit dem Vorsitzenden des Umweltausschusses des Bayerischen Landtags, Alexander Flierl, in München bekannt.