Bezirksverband Oberbayern — Tagung

OB Kandidat Peter Strauch mit Dr. Markus Söder, Ilse Aigner und Bernhard Seidenath


OB Kandidat Peter Strauch mit Dr. Markus Söder, Ilse Aigner und Bernhard Seidenath
Der CSU-Kreisverband Dachau hat auf dem CSU-Parteitag Zeichen für mehr und besseren Radverkehr gesetzt. Am Freitag stimmte der Parteitag mit großer Mehrheit dem Antrag von Stefan Löwl, Bernhard Seidenath und der übrigen Dachauer Delegierten zu, dass künftig in einem Bayerischen Radwege- oder Radverkehrsgesetz die Zuständigkeiten für die Planung sowie den Bau und Unterhalt von überörtlich relevanten Radwegen sowie Radschnellwegen neu festgelegt und darin auch die notwendigen Planungs- und Finanzierungsinstrumente festgeschrieben werden sollen. Die glatte Zustimmung kam überraschend, da das Votum der CSU-Antragskommission lediglich auf „Überweisung an die CSU-Landtagsfraktion“ gelautet hatte. Durch einen engagierten Wortbeitrag überzeugte Landrat Stefan Löwl aber die Delegierten von der Idee aus Dachau.
„Die Zuständigkeit für überörtlich relevante Radwege soll künftig bei den Landkreisen bzw. kreisfreien Städten liegen, die für Radschnellwege beim Freistaat“, erläuterte CSU-Kreisvorsitzender Bernhard Seidenath. Beide Radverkehrsinfrastrukturmaßnahmen sollen gegebenenfalls im Wege der Planfeststellung realisiert werden können.
Die Dachauer Parteitagsdelegierten, zu denen neben Seidenath und Löwl unter anderem auch Claudia Kops, Michael Putterer, Christian Blatt, Florian Schiller, Günter Fuchs und Tobias Stephan gehörten (siehe von links auf dem beiliegenden Foto mit dem EVP-Fraktionsvorsitzenden im Europaparlament, Manfred Weber), sind davon überzeugt, dass der Radverkehr zur Lösung der Klima- und Verkehrsprobleme zukünftig ein stärkeres Gewicht im Verkehrsmix erhalten muss: „Der Ausbau der Radinfrastruktur ist eine wichtige Voraussetzung für einen neuen Modal Split der verschiedenen Verkehrsarten. Ich freue mich daher auch sehr über die Unterstützung zahlreicher Landratskollegen aus ganz Bayern für unser wichtiges Anliegen“, erklärte Stefan Löwl nach der Abstimmung. Nach Seidenaths Worten hat der Dachauer Vorschlag nicht nur in den Großstädten, sondern auch in den Verdichtungsräumen sowie im ländlichen Raum Bedeutung. „Berücksichtigt werden muss zudem, dass sich aufgrund technischer Entwicklungen wie eBike oder eScooter nicht nur die Reichweite, sondern auch die Geschwindigkeit der Radverkehre deutlich steigern wird. Um diesen (technischen) Möglichkeiten sowie der grundsätzlichen Bereitschaft bei vielen Bürgerinnen und Bürgern zum Umstieg auf den Radverkehr Rechnung zu tragen, bedarf es einer passenden Radverkehrsinfrastruktur“, erläuterte der Landtagsabgeordnete.
Ein zweiter Dachauer Antrag zum Radverkehr wurde vom Parteitag zur weiteren Behandlung an die CSU-Landtagsfraktion überwiesen: Nach dem Willen des CSU-Kreisverbands Dachau soll diese eine gesetzliche Grundlage zum erleichterten Grunderwerb für den Bau von Geh- und Radwegen außerhalb geschlossener Ortschaften schaffen.
Insgesamt hatte der CSU-Kreisverband Dachau – nach intensiven Beratungen im Kreisvorstand — neun Anträge zu den unterschiedlichsten Themen in den Parteitag eingebracht. Aus Zeitgründen behandelt wurden nur die zwei Anträge zum Radverkehr sowie ein weltpolitischer: Die CSU-Europagruppe im Europäischen Parlament und die CSU-Landesgruppe im Bundestag wurden in diesem von Claudia Kops und Bernhard Seidenath aufgefordert, im Rahmen der jeweils nächsten Haushaltsberatungen auf Regelungen analog zum US-amerikanischen “Taylor Force Act“ hinzuwirken, um unmittelbare Unterstützungen für die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) von der Einstellung der sog. “Märtyrerrenten“ abhängig zu machen. Auch dieser Antrag fand bei den Parteitagsdelegierten Rückhalt und Unterstützung: Die CSU-Europagruppe und die CSU-Landesgruppe wurden „gebeten, zu prüfen, wie den Intentionen der Antragsteller am besten Rechnung getragen werden kann.“
Nach dem Willen der CSU sollen Paare mit unerfülltem Kinderwunsch in Bayern finanzielle Unterstützung für Kinderwunschbehandlungen bekommen. Dazu soll der Freistaat ein eigenes Förderprogramm auflegen und damit auch die Bundesförderung von Maßnahmen der assistierten Reproduktion für Paare in Bayern zugänglich machen. Den entsprechenden Antrag wird die CSU-Fraktion in den Landtag einbringen.
Aktuell stellt der Bund finanzielle Hilfen für Kinderwunschbehandlungen bereit – allerdings unter dem Vorbehalt, dass das jeweilige Bundesland, in dem ein betroffenes Paar seinen Wohnsitz hat, ein eigenes Landesprogramm zur Förderung von Kinderwunschbehandlungen auflegt. Für den Freistaat ist dabei mit Kosten von rund 5,8 Millionen Euro pro Jahr zu rechnen. Diese Summe soll ab dem Haushaltsjahr 2020 zur Verfügung gestellt werden.
„Die Chance auf ein Wunschkind darf nicht von den finanziellen Möglichkeiten abhängen. Die Kosten für Kinderwunschbehandlungen stellen vor allem Familien mit kleineren Einkommen vor enorme Schwierigkeiten, da die gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nur 50 Prozent der Kosten übernehmen. Deshalb wollen wir die Paare bei der Behandlung künftig bezuschussen“, sagt Thomas Huber, der familienpolitische Sprecher der CSU-Fraktion.
„Eine Kinderwunschbehandlung ist für manche Paare die einzige Chance, ein leibliches Kind zu bekommen. Wir werden Paare mit unerfülltem Kinderwunsch daher künftig bei der Diagnostik und Therapie und somit beim Kinderkriegen finanziell unter die Arme greifen“, so Bernhard Seidenath, der gesundheitspolitische Sprecher der CSU-Fraktion. „Das ist eine wichtige Leistung, die bei den Familien ankommt. Nach der Änderung des Rechts der Gesetzlichen Krankenversicherungen im Jahr 2004 ist die Zahl der nach künstlicher Befruchtung geborenen Kinder in Deutschland von 17.000 auf 8.000 zurückgegangen. Wir haben die berechtigte Hoffnung, dass die Zahlen nun wieder steigen werden.“
Nach der Expertenanhörung heute im Gesundheitsausschuss des Bayerischen Landtags zum Thema: „Erfolgversprechende Wege zur Erhöhung der Impfraten, insbesondere bei Masern“ erklärt Bernhard Seidenath, der gesundheitspolitische Sprecher der CSU-Fraktion und Ausschussvorsitzende:
„Die Anhörung hat gezeigt: Eine Impfpflicht ist nicht der richtige Weg! Die vom Bundesgesetzgeber geplante Impfnachweispflicht hat dagegen durchaus Sympathien erhalten. Alle waren sich dagegen einig: Durch Aufklärung und individualisierte Impfberatung können wir am meisten erreichen.
Wir sind ja bereits jetzt nah dran. Bei der ersten Masernimpfung haben wir mit einer Impfquote von circa 96 Prozent bereits Herdenschutz erreicht. Bei der zweiten Impfung fehlen nur drei Prozent zu den notwendigen 95 Prozent. Mit Aufklärungskampagnen und persönlicher Ansprache etwa durch Ärzte und Hebammen oder auch Apotheker wollen wir diese noch herauskitzeln. Freiwilligkeit ist besser als Zwang. Eine Impfpflicht würde die zweifelnden Menschen nur weiter abschrecken. Ein sehr guter Weg, die Impfraten zu erhöhen: die Impfberatung in Apotheken. Ein solches Modellprojekt wollen wir als CSU-Fraktion auf den Weg bringen.
Wichtig ist auch beim Thema Impfen: Es muss uns endlich gelingen, die Chancen der Digitalisierung besser zu nutzen. In diesem Punkt geht der Gesetzentwurf der Bundesregierung den richtigen Weg. Als Ausschussvorsitzender für Gesundheit danke ich den Experten für den umfangreichen Input. Unabhängig von der Frage Impfpflicht: Impfen ist die beste Präventionsmaßnahme. Deshalb muss es uns gelingen, die Menschen davon besser zu überzeugen.“
Anlässlich der Eröffnung der neu gegründeten Augsburger Medizinfakultät macht sich die CSU-Fraktion für einen weiteren Ausbau der Studienplätze für Medizin im gesamten Bundesgebiet stark. Bayern geht hier nach Ansicht des gesundheitspolitischen Sprechers der CSU-Fraktion, Bernhard Seidenath, mit gutem Bespiel voran. So können in Augsburg ab dem 14. Oktober erstmals 84 Studierende im Fach Medizin starten, die Plätze werden dann sukzessive auf 250 pro Jahr aufgestockt. Auch am Standort Erlangen/ Bayreuth wird es im kommenden Wintersemester 100 zusätzliche Studienplätze geben.
„Nachdem Bayern hier seine Hausaufgaben wirklich macht, fordern wir, dass auch die anderen Bundesländer mehr Medizinstudienplätze schaffen“, sagt Bernhard Seidenath.
„Denn aktuell ist der sich immer weiter verschärfende Ärztemangel hausgemacht: es gibt seit Jahren weit mehr Bewerber als Ausbildungsmöglichkeiten.“
Erst kürzlich hatte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Dr. Andreas Gassen gefordert, die Zahl der Studienplätze bis 2035 deutlich aufzustocken. Nur so ließe sich der künftige Bedarf der medizinischen Versorgung sicherstellen.
Der Gesundheits- und Pflegepolitische Arbeitskreis der CSU (GPA) hat bei der Landesversammlung in Regensburg Bernhard Seidenath, den Vorsitzenden des Ausschusses für Gesundheit und Pflege im Bayerischen Landtag, zum neuen Vorsitzenden gewählt. Nach zwölf Jahren war der bisherige Vorsitzende Dr. med. Christian Alex nicht mehr angetreten. Bernhard Seidenath setzte sich in der Wahl gegen den stellvertretenden Landesvorsitzenden Christian Bredl durch. „Ich freue mich“, so Seidenath, „dass ich den GPA mit seinen fast 1.800 Mitgliedern in Bayern in die Zukunft führen darf. Die Themen Gesundheit und Pflege bewegen die Menschen massiv. Der GPA ist hier sowohl Qualitätskontrolle für die Politik als auch Seismograph für notwendige Änderungen. Seine Aufgabe sind deshalb auch Handlungsempfehlungen für die Politik.“
Sein Vorgänger im Amt Dr. Alex wurde von der Versammlung – auf Vorschlag von Seidenath und Bredl — einstimmig zum GPA-Ehrenvorsitzenden gewählt. Die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege Melanie Huml, die ihm erst vor wenigen Tagen das Bundesverdienstkreuz verliehen hatte, würdigte sein umfassendes ehrenamtliches Engagement in der Gesundheitspolitik. Staatsministerin a.D. Christa Stewens dankte Dr. Alex für seinen langjährigen Einsatz im Gesundheitswesen, der stets von sehr hoher Fachkompetenz und großer Menschlichkeit geprägt war. Videobotschaften des CSU-Vorsitzenden, Ministerpräsident Dr. Markus Söder, und Staatsminister a.D. Dr. Thomas Goppel waren ebenfalls von großem Dank gekennzeichnet.
Bei den weiteren Positionen für den engeren Landesvorstand wurden die bisherigen Stellvertreter Christian Bredl, Prof. Dr. med. Dr. h.c. Joachim Grifka, Georg Schwarzfischer-Engel und Maria Wiedemann sowie die beiden Schriftführer Dr. med. Henrik Spies und Kerstin Tschuck in ihren Ämtern bestätigt. Zum Landesschatzmeister hat die Landesversammlung erneut Horst Killer gewählt, während sein Stellvertreter Wolfgang Nopper aus München dieses Amt zum ersten Mal bekleiden wird.

Auf dem Foto von links nach rechts: Der neue Landesvorsitzende Bernhard Seidenath sowie Dr. Christian Alex und Christian Bredl.
Zu einem intensiven Austausch über den Stand und die Perspektiven der Digitalisierung im Gesundheitswesen ist heute der Bayerische Landesgesundheitsrat mit Dr. Gottfried Ludewig, dem Abteilungsleiter für Digitalisierung im Bundesministerium für Gesundheit, zusammen gekommen. In den letzten Monaten hat sich hier in der Tat einiges getan! Das Bild zeigt den Vorstand des Landesgesundheitsrats – Vorsitzenden Klaus Holetschek (links), Kathrin Sonnenholzner und Rüdiger von Esebeck (Mitte) — mit Dr. Gottfried Ludewig (Zweiter von links) und mir.

Als „Meilenstein für den Bildungslandkreis Dachau“ bezeichnete der Dachauer Landtagsabgeordnete Bernhard Seidenath die heute bekannt gewordene staatliche Genehmigung für ein Fünftes Gymnasium im Landkreis Dachau: „Heute haben wir allen Grund zur Freude. Bildung ist der Rohstoff, von dem wir in unserem Land zehren. Die Bildungsinfrastruktur des Landkreises Dachau wird nun mit hohem finanziellem Aufwand weiter kräftig ausgebaut.“
Der Landkreis Dachau ist der am stärksten wachsende Landkreis Bayerns. „Da ist es nur konsequent, dass auch die Infrastruktur in unserem Landkreis mitwächst“, erklärte Seidenath und fügte hinzu: „Mehr Schülerinnen und Schüler brauchen auch mehr Schulen. Im gymnasialen Bereich trägt zudem die Rückkehr zum neunstufigen Gymnasium (G 9) zum erhöhten Raumbedarf bei. Eine Verschiebung innerhalb der Schularten ist mit dieser Entscheidung deshalb nicht verbunden: wir stehen weiter zu unserem differenzierten Schulsystem mit hochqualifizierten Mittelschulen, Realschulen und Gymnasien. Dieses bringt – durch die motivierten und engagierten Lehrerinnen und Lehrer, die wir im Landkreis in diesen Schulen haben – für unsere Jugend die beste Vorbereitung aufs Leben.“
Landrat Stefan Löwl und seine Experten im Landratsamt haben nun den Bau gleich zweier neuer Gymnasien im Landkreis zu managen. „Das ist eine große Herausforderung. Aber zur Mitte des nächsten Jahrzehnts brauchen wir dringend die zusätzlichen Raumkapazitäten im qymnasialen Bereich“, so Seidenath.
Was den Standort des neuen, fünften Gymnasiums anbelangt, sei das letzte Wort noch nicht gesprochen. „Der Kreistag wollte und will mit seinem Standortvorschlag den westlichen Landkreis stärken. Diese Argumente habe ich sowohl dem Kultusminister als auch dem Finanzminister gegenüber erläutert und verstärkt. Leider haben es die prognostizierten Schülerzahlen nicht hergegeben. Wir werden diese Berechnungen nun noch einmal überprüfen und in den nächsten Wochen im Gespräch mit der Ministerialverwaltung ausloten, ob der Standort wirklich in Granit gemeißelt ist oder es möglicherweise doch noch einen Spielraum gibt. Dies sollte aber die große Freude über die grundsätzliche Entscheidung für ein fünftes Gymnasium nicht trüben“, betonte der Landtagsabgeordnete.
Im Landkreis Dachau wird an der Kreisstraße DAH 10 der Neubau eines Geh- und Radweges von Priel nach Kreuzholzhausen mit Ausbau der Ortsdurchfahrt Priel vom Freistaat mit einer hohen Geldsumme gefördert. Dies hat Staatsminister Dr. Reichhart heute dem Dachauer Landtagsabgeordneten Bernhard Seidenath und Landrat Stefan Löwl mitgeteilt.
Hierbei handelt es sich um Zuwendungen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse. Aufgrund der Vorlage der Regierung von Oberbayern wird das Bauvorhaben als förderfähig anerkannt. Von den veranschlagten Gesamtkosten in Höhe von knapp 1,4 Millionen Euro werden voraussichtlich ca. 1.248.000 Euro zuwendungsfähig sein. Bei einem Baubeginn bis spätestens Ende 2022 und vollständiger Verwirklichung der geplanten Maßnahme wird dem Landkreis Dachau eine Festbetragsförderung in Höhe von 624.000 Euro in Aussicht gestellt.
„Dies ist eine sehr gute Nachricht aus München. Der Staat unterstützt damit unseren Landkreis und trägt dazu bei, die Verkehrsinfrastruktur vor Ort weiter auszubauen“, erklärte Seidenath.
Landrat Löwl ergänzt hierzu: „Durch die Förderzusage kann der Landkreis eine weitere Lücke im Radwegenetz schließen. Durch die technischen und gesellschaftlichen Veränderungen nimmt das Rad einen immer höheren Stellenwert im Verkehrsmix ein; eine auch aus Gesundheits- und Klimaschutzgründen äußerst gute Entwicklung. Hierzu bedarf es aber der entsprechenden überörtlichen, attraktiven Infrastruktur.“
In Bad Gögging wird in diesen Tagen die neue Premium-Reha-Einrichtung “Villa Aurelia” eingeweiht. Sie kombiniert höchste medizinische Standards mit dem Ambiente eines Vier-Sterne-Hotels. Das ist Rehabilitation modernster Prägung und trägt so zur Genesung der Patientinnen und Patienten bei. Römerbad-Geschäftsführer Karl Zettl (Zweiter von links) führte mich heute durch sein neues, beeindruckendes Schmuckstück. Ich bin sicher, dass dieses neuartige Konzept erfolgreich sein wird, zumal die nötigen Zuzahlungen recht moderat ausfallen. Es sind nämlich auch und gerade unsere hochqualifizierten Reha-Kliniken, die die Stärke unseres Gesundheitssystems ausmachen!

Am Landesamt werde zudem an der Verbesserung der Pflege gearbeitet. Auch der Demenzfonds und der Expertenkreis Hospiz- und Palliativversorgung sind hier angesiedelt.
Ihren 70. Geburtstag feiert heute Maria Riedlberger und viele Weggefährten der CSU sind zum Gratulieren gekommen. Wir sind Maria Riedlberger, die sich über viele Jahre als stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende und Ortsvorsitzende von Altomünster engagiert hat zu großem Dank verpflichtet. Auch in landwirtschaftlichen Angelegenheiten war und ist sie immer eine gefragt Ansprechpartnerin. Persönlich war es mir eine große Freude ihr heute Danke für ihr großartiges Wirken zu sagen und ihr für die nächsten Jahre Glück, Gesundheit und Gottes Segen zu wünschen. Von links Tochter Elisabeth Riedlberger und Enkelin Franziska, Ortsvorsitzender Christian Schweiger, Maria Riedlberger, meine Wenigkeit und Kreisrat Josef Riedlberger.

Damit auch in Zukunft in Bayern eine flächendeckende Versorgung mit Hebammen gewährleistet sein wird, fordert Bernhard Seidenath, der gesundheitspolitische Sprecher der CSU-Fraktion, einen weiteren Ausbau der Studienplätze für Hebammen in Bayern.
Die Akademisierung der Hebammenausbildung war heute Thema im Kabinett. Die Pläne, zunächst 135 und dann später 155 Studienplätze in Bayern zu schaffen, seien ein erster guter Schritt, so Seidenath. Dennoch befürchtet er, dass im Zuge der Akademisierung der Hebammenausbildung Versorgungsengpässe akut werden könnten.
“Wir wollen, dass alle Frauen die Betreuung bekommen, die sie vor, während und nach der Geburt brauchen. Daher müssen wir mehr junge Leute zu Hebammen ausbilden. Damit wir auch in Zukunft, wenn die Ausbildung an Hochschulen erfolgt, genügend Hebammen in Bayern haben, müssen wir pro Jahr 175 neue Hebammen in den Beruf bringen.“ Um dieses Ziel zu erreichen, müssen laut Seidenath schon ab 2021 175 Hebammen-Studienplätze zur Verfügung stehen.
“Gerade für das Jahr der Umstellung von der Fachschulausbildung auf das Studium müssen wir gerüstet sein. Daher möchten wir, dass zusätzlich auch am Standort Aschaffenburg die akademische Hebammenausbildung mit 20 Plätzen ermöglicht wird. Nur so haben wir dann neben der nötigen Qualität auch die Quantität für den Hebammenberuf gesichert.“
Die fachschulische Ausbildung dauert drei Jahre – der letzte Jahrgang wird im Jahr 2021 starten und 2024 fertig. Die akademische Ausbildung umfasst dagegen mindestens sieben Semester. „Es sollte alles daran gesetzt werden, einen Mangel an Hebammen insbesondere im Jahr 2025 zu vermeiden“, so Seidenath.
Stärkung des Hebammen-Berufs ist Anliegen der CSU-Fraktion
Um den Hebammen-Beruf attraktiv zu halten und die Hebammen zu unterstützen, hat die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag bereits eine Vielzahl von Maßnahmen initiiert:
Durch den Bayerischen Hebammenbonus erhalten freiberufliche Hebammen 1000 Euro, wenn sie pro Jahr mindestens vier Geburten im Jahr begleitet haben. Seit September 2018 wurde dieser bereits 1680 Mal beantragt.
Dazu Bernhard Seidenath: „Alle anderen Parteien haben den Hebammenbonus als Wahlkampfgag verunglimpft. Doch nach dem ersten Jahr zeigt sich: Mit rund 1700 Anträgen bei 2700 freiberuflichen Hebammen in Bayern ist der Hebammenbonus eine echte Erfolgsgeschichte“.
Durch die Niederlassungsprämie erhalten Hebammen, die erstmals in Bayern freiberuflich tätig werden, 5000 Euro als Gründungszuschuss. Diese Regelung ist seit vorgestern, dem 1. September, in Kraft.
Mit dem Zukunftsprogramm Geburtshilfe hat Bayern insgesamt fünf Millionen Euro für Landkreise und Städte zur Verfügung gestellt, mit denen sie die Hebammenversorgung verbessern können. Hinzu kommt ein Ausgleich für defizitäre Geburtshilfeabteilungen an Krankenhäusern.
Neben diesen bayerischen Lösungen hat sich die CSU auf Bundesebene durchgesetzt, dass der Anstieg der Prämien für die Hebammen-Haftpflichtversicherung kompensiert und gebremst wurde: durch höhere Vergütungen und dadurch, dass Krankenkassen nun nur noch bei Fällen grober Fahrlässigkeit und Vorsatz auf die Hebammen zurückgreifen.
Die neue Genossenschaft ‘Habt ein Herz für soziale Berufe!‘, die Wohnungen für Pflegekräfte und Erzieherinnen anmietet, ist heute größer geworden: die Sozialservice-Gesellschaft des Bayerischen Roten Kreuzes (SSG), die das Seniorenwohnen in Altomünster betreibt, ist der Genossenschaft beigetreten (im Bild, von links: Wolfgang Obermair, Geschäftsführer SSG, und Astrid Ziller, Einrichtungsleiterin des Seniorenwohnens Altomünster). Damit gehören das Helios-Amper-Klinikum, das Kursana-Domizil Dachau und die SSG der Genossenschaft an, die Caritas im Landkreis Dachau wird hoffentlich alsbald folgen. Voraussichtlich ab 1. Oktober 2019 kann die Genossenschaft Wohnungen anmieten und an die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Genossen weiter vermieten. Wer etwas Gutes tun und eine Wohnung der Genossenschaft vermieten möchte, kann sich bei Genossenschafts-Vorständin Sabine Appel (Zweite von rechts) melden, am besten per Mail unter info@hvi-flack.de.

An den letzten beiden Tagen des Dachauer Volksfests betreibt traditionell der BRK-Kreisverband den Glückshafen. Der Erlös kommt der Arbeit des Roten Kreuzes und damit bedürftigen Menschen im gesamten Landkreis Dachau zugute. Wer´s am Sonntag verpasst hat: heute, am Montag, gibt´s noch eine Chance! Ich selbst verkaufe von 18 bis 20 Uhr auch noch einmal Lose. Das Foto zeigt von rechts: Kreisgeschäftsführer Paul Polyfka und Gerhard Osterrieder, der den Glückshafen lange Jahre gemanagt hat. In der Mitte meine Stellvertreterin im BRK-Kreisvorsitz, Angelika Gumowski.
