Die nächsten Blutspendetermine

Grafik: BRK
Mittwoch, 22.10.25 von 16–20 Uhr und
Donnerstag, 23.10.25 von 16–20 Uhr
Markt Indersdorf, Pfarrheim
Wasserturmweg 10
Donnerstag, 30.10.25 von 14–18 Uhr
Bergkirchen BKK ProVita
Münchner Weg 5


Grafik: BRK
Mittwoch, 22.10.25 von 16–20 Uhr und
Donnerstag, 23.10.25 von 16–20 Uhr
Markt Indersdorf, Pfarrheim
Wasserturmweg 10
Donnerstag, 30.10.25 von 14–18 Uhr
Bergkirchen BKK ProVita
Münchner Weg 5

Grafik: Annika Trautner
Gesundes Altern setzt stabile Knochen voraus. Osteoporose aber ist eine Volkskrankheit: mit ca. 6 Mio. Betroffenen in Deutschland. Osteoporotische Frakturen (v.a. der Hüfte) führen oft zu Pflegebedürftigkeit und verursachen Leid, soziale Isolation sowie Milliardenkosten. Prävention, Prophylaxe und strukturierte Versorgung können Kosten sparen, Lebensqualität verbessern und Pflegebedürftigkeit reduzieren: Frühe Diagnostik (Knochendichtemessung, Risikofaktoren-Screening, etwa ab der Menopause) und Maßnahmen (Ernährung, Bewegung, Seniorensport, Vitamin D, Calcium, Medikamente) können Frakturen vermeiden. Daher sollten Knochendichte-Screenings in den Leistungskatalogen von GKV und PKV ausgeweitet sowie durch Frakturlotsen-Programme nach einer Fraktur automatisch eine strukturierte Abklärung und Therapie eingeleitet werden. Zudem braucht es mehr Forschung zur Knochengesundheit und mehr Kooperation von Haus- und Fachärzten. Dies ist medizinisch wirksam, ökonomisch sinnvoll und gesellschaftlich dringend geboten!

Foto: pixel dreams | © iStock
Wintersemester gestartet
Zu Beginn des Wintersemesters 2025/2026 starten 61.157 Studienanfängerinnen und ‑anfänger ins Unileben an den bayerischen Hochschulen. Damit bleiben die Zahlen der Studierenden – trotz des quasi ausgefallenen Abiturjahrgangs 2025 – auf einem stabil hohen Niveau. „Bayern ist der beste Campus Deutschlands. Die klügsten Köpfe der Welt wollen in Bayern forschen, lehren und lernen: Zum Start des Wintersemesters 2025/2026 begrüßen wir insgesamt 405.115 Studierende. Dies zeigt: Die Anziehungskraft der Hochschulen in Bayern ist ungebrochen – und zwar national wie international“, betonte Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume.
Weitere Infos hier
Liebe Leserinnen und Leser,
in der ersten Plenarsitzung des neuen Sitzungsjahres standen am Mittwoch gleich wieder sehr aktuelle und für die Zukunft des Freistaats zentrale Themen auf der Agenda. So haben wir in unserem Dringlichkeitsantrag die große Bedeutung schneller Reaktionen auf Drohnensichtungen in den Fokus gerückt. Außerdem hat die Enquete-Kommission Bürokratieabbau nach einem Jahr „in Aktion” ihren ersten Zwischenbericht vorgelegt.
Unsere Arbeitskreise waren ebenso in zahlreichen Gesprächen und Diskussionen aktiv, um die Probleme der Menschen zu lösen und Bayern weiter voranzubringen. Und natürlich blicken wir auch über den bayerischen Tellerrand hinaus, beispielsweise bei Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern des rumänischen Parlaments.
Lesen Sie in meinem aktuellen Newsletter, welche weiteren Themen diese Woche im Landtag und darüber hinaus wichtig waren. Viel Freude dabei!
Ein schönes Wochenende und beste Grüße
Bernhard Seidenath

Foto: CSU-Fraktion
Dringlichkeitsantrag zur konsequenten Drohnenabwehr
„Bayerns Luftraum durch konsequente Drohnenabwehr schützen“ – so lautete der Titel des Dringlichkeitsantrags, den die CSU-Fraktion diese Woche in den Landtag eingebracht hat. Mit dem diese Woche von der Staatsregierung vorgestellten Gesetz reagiert der Freistaat schnell auf Bedrohungen durch unbemannte Luftfahrtsysteme, die heute längst auch zu Spionage‑, Sabotage- und Angriffszwecken eingesetzt werden.
Alfred Grob erklärte in seinem Redebeitrag: „Mittlerweile ist auch der deutsche Luftraum von Drohnensichtungen betroffen. Die Bedrohung ist auch hier in Bayern konkret und präsent. Dies haben wir erkannt und schnell darauf reagiert.” Ziel des neuen Gesetzes sei eine rechtssichere Grundlage für die Polizistinnen und Polizisten, wenn es darum geht, „unbemannte Luftfahrtsysteme zu erkennen und zu entfernen. Bayern reagiert damit schnell und klar auf diese Bedrohung der Sicherheit.” Doch auch im Bund müsse nun reagiert und Zuständigkeiten schnell geklärt werden.
Zum Redebeitrag von Alfred Grob
Zum Redebeitrag von Staatssekretär Sandro Kirchner
Zur Pressemitteilung

Foto: CSU-Fraktion
Zwischenbericht der Enquete-Kommission Bürokratieabbau
Im Juli 2024 hat der Bayerische Landtag auf Initiative der CSU-Fraktion die Enquete-Kommission Bürokratieabbau eingesetzt. Ihr Auftrag: Prozesse in der öffentlichen Verwaltung auf den Prüfstand stellen, gesetzliche Vorgaben vereinfachen und Strukturen so verbessern, dass Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Ehrenamt spürbar entlastet werden. Diese Woche hat die Kommission im Plenum ihren Zwischenbericht vorgestellt.
Steffen Vogel, Vorsitzender der Enquete-Kommission betonte: „Nach einem Jahr kann ich sagen: Es macht eine unglaubliche Freude, gemeinsam mit den Mitgliedern der Kommission und externen Experten Ideen zu entwickeln, wie wir Bayern schlanker, digitaler, einfach besser machen können. Uns eint das gemeinsame Interesse, Bayern voranzubringen.” Bisher wurden dabei 82 Handlungsempfehlungen in fünf Themenfeldern erarbeitet. Jetzt müssten konkrete Gesetzesinitiativen herauskommen. Vogel machte deutlich: „Was konnten wir in allen Bereichen herausfinden? Wir brauchen mehr Vertrauen und mehr Mut!”
Zum Redebeitrag von Steffen Vogel
Zum Redebeitrag von Peter Tomaschko
Zum Redebeitrag von Dr. Alexander Dietrich
Zur Pressemitteilung

Foto: Stefan Meyer
In der Plenarsitzung vom Mittwoch war auch ich als Redner gefordert: bei der Ersten Lesung des Gesetzentwurfs zur Änderung des Bayerischen Landespflegegeldgesetzes. Die Direktzahlungen des Landespflegegelds sollen demnach ab dem kommenden Jahr zwar von 1.000 auf 500 Euro halbiert werden. Die so eingesparten rund 230 Millionen Euro sollen aber in die Pflegestrukturen investiert werden und kommen so ebenfalls direkt den Betroffenen zugute. Gleichzeitig habe ich erneut eine umfassende Reform der Pflege angemahnt: sie darf kein Armutsrisiko (mehr) sein, zudem brauchen wir mutige Schritte gegen den Fachkräftemangel und zum Abbau von Bürokratie.
Mein Redebeitrag kann hier nachgehört werden.

Foto: CSU-Fraktion
Mit einem Werkstattgespräch zur Kindergesundheit füllt Bayern den im Juni 2025 in Berlin geschlossenen Pakt für Kindergesundheit mit Leben. Ein wichtiges Thema, denn immer mehr Kinder leiden unter Bewegungsmangel, psychischen Belastungen, ungesunder Ernährung oder chronischen Erkrankungen. Der von der CSU-Landtagsfraktion initiierte bayerische Kindergesundheitsgipfel soll Institutionen, Verbände und die Kinderkommission des Landtags zusammenführen, um konkrete Schritte für mehr Kindergesundheit voranzutreiben.
Hier geht’s zur Pressemitteilung

Foto: CSU-Fraktion
Mit der „HELPER-Studie“ hat sich der Arbeitskreis für Gesundheit, Pflege und Prävention in dieser Woche beschäftigt. Diese nimmt die berufliche Situation von Hebammen oder Heilmittelerbringerinnen und Heilmittelerbringern in Bayern (Logopäden, Ergo- und Physiotherapeuten, Podologen und Ernährungstherapeuten) in den Blick. Vorgestellt haben die Ergebnisse im AK Prof. Dr. Matthias Beckmann, Dr. Alexander Mocker und Sonja Sponsel von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. „Die Studie hat viele interessante, teils überraschende Daten geliefert und uns als Gestalter in der Politik auch Handlungsempfehlungen mitgegeben“, so das Fazit von Bernhard Seidenath, Vorsitzender des AK GPP.
Weitere Infos für Sie

Foto: Bernhard Seidenath
Am Montag hat der Landesgesundheitsrat zum siebten Mal in dieser Wahlperiode getagt — erstmals überhaupt in seiner Geschichte komplett online. Im Mittelpunkt der Sitzung, die von meiner Landtagskollegin Carolina Trautner geleitet wurde, stand die psychische Gesundheit: sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern. Wie Dr. Alexandra von Tettenborn von der LMU München berichtete, vergehen bei Kindern und Jugendlichen aktuell im Schnitt 28 Wochen von der ersten Anfrage bis zum Beginn der Psychotherapie. Mehr als ein halbes Jahr! Das ist absolut indiskutabel! Das MUSS besser werden! Der GPA der CSU hat diese Thematik zu Recht in seiner aktuellen „Botschaft der Woche“ aufgegriffen (siehe unten).

Foto: Bernhard Seidenath
Begonnen hat der Mittwoch im Landtag mit einem Austausch mit Dr. Johannes Zwick zum Thema “Longevity”, also zur Langlebigkeits-Medizin. Neue Techniken der Personalisierten Medizin könnten hier zu neuen Optionen und Perspektiven führen. Hier ist gerade sehr viel in Bewegung. Wir dürfen auf die weitere Entwicklung gespannt sein!

Foto: Bernhard Seidenath
In Erlangen wurde am Freitag Sabine Weyers als Koordinatorin des Studienganges Logopädie verabschiedet. Fast drei Jahrzehnte lang hat sie sich — zunächst in der Fachschule, dann im Studiengang — für die Ausbildung der jungen Logopädinnen und Logopäden engagiert. Von Professorin Anne Schützenberger wurde sie daher gekrönt (Foto) — ich habe sie in meinem Gruß- und Dankeswort zur Professorin h.c. ernannt. Beeindruckend, wieviele Weggefährten von Frau Weyers heute nach Erlangen gekommen waren. Und sehr gut waren auch die Gespräche am Rande der Veranstaltung, hier mit dem Who is who der Logopädie in Deutschland, unter anderem mit (von rechts) Prof. Anne Schützenberger und Antje Krüger.

Foto: Bernhard Seidenath
Besucherinnen und Besucher aus ganz Deutschland waren heute bei Kollegin Kerstin Celina und mir im Bayerischen Landtag: Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Kongress “Stottern und Selbsthilfe”, der heute in München beginnt. Die “Bundesvereinigung Stottern und Selbsthilfe e.V. — ich sag’s auf meine Weise” hat dazu als Ausrichter eingeladen. Besucht haben mich heute im Landtag so knapp 60 interessierte und selbstbewusste Leute, die — passend zum heutigen Welttag der seelischen Gesundheit — gezeigt haben, dass Selbsthilfe sehr positive Auswirkungen hat! Es war mir eine Freude!

Foto: Bernhard Seidenath
Im Landtag konnte ich am Mittwoch dem neuen Landesvorsitzenden der Jungen Union, meinem Landtags-Kollegen Manuel Knoll, herzlich zu seiner Wahl am zurückliegenden Wochenende in Aschaffenburg gratulieren. Im Sommer war Manuel Knoll schon in Dachau, um sich mit Kandidatinnen und Kandidaten der “JUngen Liste” für die Wahl zum Dachauer Kreistag am 8. März 2026 auszutauschen. Dir, lieber Manuel, stets eine glückliche Hand bei dieser Deinen wichtigen neuen Aufgabe!

Foto: Josef Heigl
Bei Westerndorf (gerade noch) auf Gebiet der Gemeinde Haimhausen gab es am Freitag einen Spatenstich für drei große Windkraftanlagen. Sie werden jeweils rund 260 Meter hoch werden und sollen Ende 2026 in Betrieb gehen. In meinem Grußwort habe ich darauf hingewiesen, dass sich der Aufschwung Bayerns vom reinen Agrar- zum führenden Industrieland Europas in den letzten Jahrzehnten auch auf die sichere Verfügbarkeit von Energie gründet. Wir müssen deshalb regenerative Energie auch vor Ort produzieren. Wir müssen nun noch dringend an Einspeisemöglichkeiten und an der Stromspeicherung arbeiten. Der Eingriff in die Natur am Bauplatz ist schon massiv — in der Summe aber wird die Natur von der CO 2‑Einsparung profitieren.

Foto: Josef Heigl
Gut ist auch die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an den großen Windkraftanlagen. Dies steigert deren Akzeptanz weiter. Das Foto zeigt mich mit Josef Heigl als einem der Bauherren. Mit dabei waren auch Landrat Stefan Löwl und Haimhausens Bürgermeister Peter Felbermeier. Für ihn schließt sich nach fast 18 Jahren Bürgermeister-Tätigkeit ein Kreis, war er doch zu seiner ersten Wahl 2008 mit dem Slogan “Neue Energie für Haimhausen” angetreten. Voilá!

Foto: Bernhard Seidenath
“Einzigartig und selbstbewusst” heißt die Ausstellung, die am Donnerstag-Abend in der Sparkassen-Filiale in der Dachauer Altstadt eröffnet wurde. Sie zeigt Fotografien von Bewohnerinnen und Bewohnern des Franziskuswerks Schönbrunn: schöne, ästhetische Bilder! Deshalb lautet der Untertitel der Ausstellung zurecht: “Menschen mit Behinderung aus dem Franziskuswerk werden sichtbar.” Das ist Inklusion par excellence: Menschen mit Behinderung werden in die Mitte der Gesellschaft genommen, mehr noch: sie werden in den Mittelpunkt gerückt!

Foto: Bernhard Seidenath
Eine tolle Idee — durch die Fotografin Anja Kustermann hervorragend umgesetzt! Das obige Foto zeigt — von rechts — Röhrmoos’ Bürgermeister Dieter Kugler, CSU-Bürgermeister-Kandidatin für Röhrmoos, Johanna Baumann, Bezirksrätin Stephi Burgmaier, Landrat Stefan Löwl und mich auf der Vernissage. Die Ausstellung hat hohe Aufmerksamkeit verdient! Sie ist noch bis zum 29. Oktober zu sehen.