Wintersonne über München

Foto: privat
Blick aus dem Maximilianeum
Wintersonne über München: der Blick aus dem Maximilianeum war am vergangenen Donnerstag wieder beeindruckend…


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Blick aus dem Maximilianeum
Wintersonne über München: der Blick aus dem Maximilianeum war am vergangenen Donnerstag wieder beeindruckend…

Foto: Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr
Bahn-Premiere: Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Verkehrsministerin Kerstin Schreyer haben diese Woche an der ersten Fahrt mit dem Akku-Oberleitungs-Hybrid-Zug auf der Bahnstrecke Gunzenhausen — Pleinfeld teilgenommen. Der Zug fährt bis zum ersten Mai-Wochenende im Testbetrieb und ersetzt als Nahverkehrszug an bestimmten Tagen die Dieselzüge. “Wir als Freistaat wollen bis 2040 im Schienennahverkehr klimaneutral fahren. Um unser Ziel zu erreichen, stellen wir nach und nach von Dieselzügen auf Züge mit emissionsfreiem Antrieb um,” so Schreyer. Der Testbetrieb in Bayern und Baden-Württemberg ist der erste Einsatz von Batterie-Oberleitungs-Hybrid-Triebwagen im deutschen Netz im regulären Fahrplan.
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Foto: pixel dreams | © iStock
Bayerische Gartenbaubetriebe
Der Bayerische Gärtnereiverband (BGV), der Verband Garten‑, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern (VGL Bayern) und der Bund deutscher Baumschulen (BdB) Landesverband Bayern repräsentieren insgesamt knapp 4.000 bayerische Unternehmen mit Schwerpunkt Erzeugung von Gemüse, Zierpflanzen, Gehölze oder des Pflanzenhandels, der Friedhofsgärtnerei und des Landschafts- und Sportplatzbaus. Megathemen wie Klimawandel und Biodiversität stellen nicht nur die Gartenbaubranche, sondern die gesamte Gesellschaft vor Herausforderungen. Die bayerischen Erwerbsgärtner gehen aber mit guten Konzepten voran und setzen beispielsweise im Anbau auf torfreduzierte Blumenerden oder den vorbeugenden Einsatz von Nützlingen.
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Liebe Leserinnen und Leser,
die Hausbauer in Bayern brauchen eine verlässliche Politik und weniger Ideologie! Die eigenen vier Wände geben nicht nur Geborgenheit und Sicherheit, sie sind auch eine gute Vorsorge für das Alter. Deshalb haben wir uns diese Woche per Dringlichkeitsantrag dafür eingesetzt, dass die von der Ampelkoalition in Berlin über Nacht gestrichene KfW-Förderung für Energiesparhäuser nicht nur sofort wieder aufgenommen, sondern auch langfristig gesichert wird.
Ein weiteres wichtiges Thema in dieser Woche: der Genesenenstatus. In Brüssel haben sich die Mitgliedstaaten darauf geeinigt, dass der Genesenenstatus 6 Monate gelten soll. Wir wollen, dass das auch in Deutschland wieder gilt und der Berliner Sonderweg mit der – auch hier wieder völlig überraschenden – Verkürzung von 6 auf 3 Monate endlich wieder aufgegeben wird.
In seiner Landesvorstandssitzung hat sich der von mir geführte Gesundheits- und Pflegepolitische Arbeitskreis der CSU (GPA) am vergangenen Freitag dafür ausgesprochen, dass Bayern den Vollzug der einrichtungsbezogenen Impfpflicht, die ab dem 15. März gelten wird, für Bestandskräfte aussetzt. Wenn keine allgemeine Impfpflicht kommt – und so sieht es auf Bundesebene aktuell aus – würde dies nur dazu führen, dass diejenigen, die bisher die größte Last der Pandemie getragen haben, nur noch weiter belastet würden. Pflegekräfte, die sich unvernünftigerweise nicht impfen lassen, würden in die Arbeitslosigkeit geschickt und die Belastung der verbliebenen Pflegekräfte nur weiter erhöhen. Noch krasser ist es, wenn die Agenturen für Arbeit diesen – dringend benötigten! – Pflegekräften dann eine Umschulung zahlen. Mich ärgert diesbezüglich vor allem die Sprach- und Lautlosigkeit der Bundesregierung. Ich halte das für ein Führungsversagen des neuen Bundeskanzlers.
Was das Thema „Corona-Pandemie“ anbelangt, so stand unser Landkreis Dachau in der vergangenen Woche im Fokus: mit den höchsten Inzidenzen, die es in ganz Bayern gab, von mehr als 2.500 Fällen pro 100.000 Einwohnern pro sieben Tagen. Aktuell liegt diese Inzidenz in unserem Landkreis bei – lange unvorstellbaren — 2741,8. Der Nachbarlandkreis Fürstenfeldbruck hat uns hier inzwischen mit einer Inzidenz von mehr als 3.000 (!) überholt. Wie dem auch sei: eine klare Ursache lässt sich für diese hohen Zahlen nicht festmachen. Wir können nur froh sein, dass sich diese hohen Zahlen – bislang – nicht in einer höheren Belegung der Intensivbetten in den Krankenhäusern niederschlägt. Für uns sollte dies Ansporn sein, uns weiter an die Grundregeln dieser Pandemie zu halten: Abstand zu halten, eine FFP2-Maske zu tragen, Räume gut zu lüften und auf eine gute Händehygiene zu achten. Und vor allem, wer dies noch nicht getan hat, sich impfen zu lassen.
Was in dieser Plenarwoche sonst noch in der Fraktion los war, lesen Sie in meinem heutigen Newsletter.
Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre, ein erholsames Wochenende und grüße Sie herzlich — bleiben Sie gesund!


Foto: Martin Mittag (Quelle: CSU-Fraktion)
Genesenenstatus verlängern
6 Monate statt aktuell nur noch 3 Monate: so lange soll nach dem Willen der CSU-Fraktion der Genesenenstatus künftig wieder gelten. Per Dringlichkeitsantrag haben wir die Staatsregierung dazu aufgefordert, sich auf Bundesebene dafür einzusetzen, dass die aktuelle Verkürzung des Genesenenstatus wieder zurückgenommen wird. Deutschland solle die EU-Empfehlung, derzufolge der Genesenenstatus 6 Monate gelten soll, entsprechend umsetzen und den derzeitigen Sonderweg verlassen.
Hier gehts direkt zum Redebeitrag von Martin Mittag.

Foto: Benjamin Miskowitsch (Quelle: CSU-Fraktion)
KfW-Förderstopp: Finanzierung langfristig sichern
Damit Hausbauer in Bayern künftig Sicherheit bei der Finanzierung ihrer Immobilie haben, fordert die CSU-Fraktion, dass die KfW-Förderung für Energiesparhäuser nicht nur sofort wieder aufgenommen, sondern langfristig gesichert wird. Ziel der Fraktion ist eine schnelle und verlässliche Folgelösung für die Förderprogramme, die Ende Januar ausgelaufen sind. Förderlücken sollen vermieden werden.
Hier gehts zur spannenden Live-Debatte:
Redebeitrag von Benjamin Miskowitsch
Redebeitrag von Staatsministerin Kerstin Schreyer
Zum Dringlichkeitsantrag

Foto: Judith Gerlach
Bericht von Staatsministerin Judith Gerlach im Wirtschaftsausschuss
Das Staatsministerium für Digitales will das Thema „Markt. Wirtschaft. Digital“ in 2022 zum Leitthema machen. Dazu werden zahlreiche digitale Lösungen und Initiativen identifiziert, die die bayerische Wirtschaft unterstützen und mit deren Unterstützung der digitale Wandel gemeistert werden kann. Die Ministerin sieht in den Bereichen Bürokratie, Fachkräftemangel und Breitband viel Potential für den digitalen Wandel. Das Klima für Unternehmen soll durch Digitalisierung weiter so verbessert werden, dass diese nicht nur in der digitalen Welt bestehen, sondern ihre volle Innovationskraft entfalten können.
Wichtiger Tagesordnungspunkt im Ausschuss für Gesundheit und Pflege im Bayerischen Landtag am vergangenen Dienstag: der Erste bayerische Psychiatriebericht wurde der Öffentlichkeit vorgestellt und beraten. Die 174 Seiten sind nicht nur ein Meilenstein, sondern ein Nachschlagewerk erster Güte für alle Fragen rund um das Thema “Seelische Gesundheit”! Online abrufbar unter www.stmgp.bayern.de/vorsorge/psychische-gesundheit. Danke an alle, die an seiner Erstellung beteiligt waren!

Foto: Karl Freller
Konsularischer Besuch im Europaausschuss des Bayerischen Landtags: Carmela Shamir, seit August 2021 neue israelische Generalkonsulin in Bayern, kam diese Woche zu einem Gespräch mit den Ausschussmitgliedern ins Maximilianeum. Landtagsvizepräsident Karl Freller freute sich über den interessanten Gedankenaustausch mit vielen guten Ideen für die Zukunft: “Für mich ist entscheidend, dass die Kontakte zwischen Israel und Bayern gepflegt werden – das ist eine historische Verpflichtung, aber vor allem ist der Blick in die Zukunft wichtig und damit die Beziehungen zwischen jungen Menschen.”
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Foto: pixel dreams | © iStock
Corona-bedingte Steuererleichterungen
Mit Steuererleichterungen unterstützt der Freistaat die bayerischen Unternehmen schnell, direkt und effektiv.
Mit den Maßnahmen konnten bereits über neun Milliarden Euro an dringend benötigter Liquidität bei den bayerischen Unternehmen und Selbstständigen belassen werden. Schon im Dezember hatte Bayern eine weitreichendere Verlängerung der bisherigen steuerlichen Entlastungen auf Bundesebene gefordert. Der Bund hat nun reagiert und eine Verlängerung ermöglicht.
Liebe Leserinnen und Leser,
die Inflationsrate ist nicht nur eine abstrakte Zahl. Viele Menschen haben jahrzehntelang hart gearbeitet, um sich Vermögen oder Sparguthaben aufzubauen! Diese Lebensleistung darf nicht durch eine zu hohe Inflation entwertet werden.
Besonders die Preissteigerung für Energie und Kraftstoffe merken wir alle im Geldbeutel: Im Dezember hatten wir hier eine Steigerung um 18,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr!
In unserer Aktuellen Stunde haben wir deshalb dieses wichtige Thema auf die Agenda gesetzt, denn es braucht eine dringende Entlastung von Unternehmen und Verbrauchern! Hier ist die Bundesregierung gefragt, jetzt zügig die notwendigen Maßnahmen auf den Weg zu bringen.
Auch die CSU im Landkreis Dachau wird sich unter anderem mit diesem Thema befassen. Die Menschen erwarten nachvollziehbare und überzeugende Antworten auf die Fragen der Zeit, einen klaren Kompass. Deshalb ist eine aktive Parteiarbeit wichtig. Wir werden dazu im CSU-Kreisverband für insgesamt dreizehn Themenfelder unsere Positionen formulieren — bringen Sie sich gerne noch mit ein und melden Sie sich bei Interesse. Jeder Input und jede Expertise ist uns wichtig! Die Themenfelder sind:
— Landwirtschaft,
— Umwelt, Klima,
— Energie,
— Mobilität,
— Digitale Tools, Entbürokratisierung, Zukunftsfragen,
— Bildung, Schule,
— Familie, Gesellschaftsfragen, Ehrenamt, Integration, Kirche, Glaube,
— Gesundheit und Pflege, Menschen mit Behinderung,
— Arbeit, Rente, Soziales,
— Wirtschaft, Förderung des Mittelstands,
— Sicherheit, Asyl,
— Kommunale Selbstverwaltung, Finanzausstattung der Kommunen,
— Bauen, Wohnen.
Ansonsten hat der Landkreis Dachau in dieser Woche Schlagzeilen gemacht: als Landkreis mit der höchsten Corona-Inzidenz in ganz Bayern: die 7‑Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner lag bei mehr als 2.000! Gott sei Dank hat die Omikron-Mutante bislang zu recht milden Verläufen geführt – und die Zahl der intensivpflichtigen Patientinnen und Patienten nicht bedeutend ansteigen lassen. Wir konnten in Bayern deshalb sogar die Zahl der in kulturellen Veranstaltungen zugelassenen Besucherinnen und Besucher erhöhen: von 25 auf 50 Prozent der maximalen Kapazität.
Mehr über all diese und weitere Themen von dieser Woche lesen Sie in meinem heutigen Newsletter.
Mit besten Grüßen und guten Wünschen für ein schönes Wochenende
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Foto: Alexander König (Quelle: CSU-Fraktion)
Aktuelle Stunde
Die Inflationsrate erreichte mit 5,3 Prozent im Dezember 2021 den höchsten Stand seit 30 Jahren — mit massiv spürbaren Auswirkungen für die Menschen in Bayern. Die CSU-Fraktion fordert deswegen konkrete Gegenmaßnahmen von der Bundesregierung und der Europäischen Union, wie etwa eine Senkung des Strompreises oder Steuersenkungen.
Hier gehts zur spannenden Live-Debatte:
Redebeitrag von Alexander König
Redebeitrag von Sandro Kirchner
Redebeitrag von Thomas Huber
Redebeitrag von Steffen Vogel
Redebeitrag von Staatsminister Albert Füracker
Pressemitteilung zum Thema

Foto: Judith Gerlach (Quelle: CSU-Fraktion)
Erste Lesung Digitalgesetz
Mehr digitale Rechte für alle in Bayern — dafür sorgen wir mit unserem Digitalgesetz. Es geht um ein Recht auf freien Zugang zum Internet und auf das digitale Bürgerkonto BayernID sowie um konkrete Ziele für die digitale Verwaltung. Mit dem ersten Digitalgesetz in Deutschland baut Bayern seine digitale Vorreiterrolle aus — und wir machen den Alltag für die Menschen einfacher!

Foto: Pixabay
Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Industrie sichern
Wir setzen uns dafür ein, dass der Wirtschaftsstandort Bayern attraktiv bleibt. Dafür müssen die Strompreise auch für die Industrie sinken: Es soll ein europaweiter, einheitlicher Industriestrompreis kommen, die Stromsteuer auf den EU-Mindestsatz gesenkt und die EEG-Umlage sofort abgeschafft werden. Der entsprechende Antrag wurde diese Woche im Wirtschaftsausschuss verabschiedet. Darin wird die Staatsregierung aufgefordert, über den Bundesrat diese Forderungen an die Bundesregierung durchzusetzen.
Pressemitteilung zum Thema

Foto/Screenshot: CSU-Fraktion
Schulstart und Personalgewinnung
Zum Auftakt des Jahres 2022 traf sich der AK Bildung zu einer Videoschaltung, um sich gemeinsam mit Kultusminister Prof. Piazolo auszutauschen. Zu aller erst ging es um den Schulstart nach den Weihnachtsferien, der trotz der von manchen im Vorfeld geäußerten Zweifel insgesamt gut geglückt ist: ein wichtiges Zeichen, dass wir auch in der aktuellen Phase der Pandemie sowohl den Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schulen als auch den Gesundheitsschutz der gesamten Schulfamilie ernst genommen und gut umgesetzt haben. Daneben wurde auch die Personalgewinnung im Schulbereich angesprochen. Alle sind sich einig, dass hier weiterhin alle Anstrengungen unternommen werden müssen, damit sowohl die kurzfristige und durch Corona erschwerte als auch die langfristige Versorgung der Schulen mit qualifizierten Kräften gesichert werden kann.
Mehr zum Thema

Foto: BLfD
Tast force Denkmalschutz
Die „Task Force Denkmalpflege“ im Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege (BLfD) in München hat ihre Arbeit aufgenommen. Mehrere hundert Gebäude in Bayern stehen kurz vor dem Verfall. „Wir wollen so Eigentümer, Kommunen und Denkmalschutz besser unterstützen, um Lösungen für eine sinnvolle Nachnutzung zu finden. Sonst droht hier Kulturgut unwiederbringlich verloren zu gehen,“ so kulturpolitischer Sprecher Robert Brannekämper bei seinem Besuch im Landesdenkmalamt.
Für die CSU-Fraktion ist die in dieser Woche erfolgte Abberufung des AfD-Politikers Markus Bayerbach als Vorsitzender des Bildungsausschusses notwendig und richtig. Dazu der bildungspolitische Sprecher der Fraktion, Prof. Gerhard Waschler: „Markus Bayerbach hat sich nicht eindeutig von den abscheulichen AfD-internen Chats distanziert. Hier wurde die Demokratie verachtet und Gewalt verherrlicht. Die Abberufung ist daher folgerichtig und zwingend. Er hat uns im Bildungsausschuss auch nicht die volle – ihn betreffende — Wahrheit gesagt. Ein Abgeordneter, der ein so unangemessenes Verhalten an den Tag legt, kann nicht den Bildungsausschuss leiten.“
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