Seidenaths Newsletter aus der letzten Februarwoche

Sehr geehrte Damen und Herren,

in acht Tagen sind Kom­mu­nal­wahlen. Sie entschei­den darüber, wie es mit unseren Gemein­den, Märk­ten, Städten und Land­kreisen in den näch­sten sechs Jahren weit­erge­ht. Der 8. März 2026 reicht also weit ins näch­ste Jahrzehnt hinein: bis zum 30. April 2032.
Inzwis­chen ist die Briefwahl in vollem Gange. Und lassen Sie mich auch an dieser Stelle fest­stellen: die CSU ist die einzige Partei, die über alle poli­tis­chen Ebe­nen ver­net­zt ist. Im Bezirk­stag, im Land­tag, im Bun­destag und im Europa­parla­ment haben unsere Bürg­er­meis­ter und Lan­dräte ihre jew­eili­gen Ansprech­part­ner, mit denen sie regelmäßig, wenn´s sein muss rasch und zudem sehr ver­trauensvoll sprechen kön­nen. Dieser Unter­schied, ja diese Einzi­gar­tigkeit darf bei der Wahlentschei­dung am kom­menden Son­ntag dur­chaus berück­sichtigt werden.

Im Land­tag fan­den mit Rück­sicht auf die Wahlwer­bung vor Ort in der let­zten Woche keine Sitzun­gen statt. Auch die kom­mende Woche wird aus diesem Grund noch sitzungs­frei sein.
Als gesund­heit­spoli­tis­ch­er Sprech­er der CSU-Land­tags­frak­tion bin ich gle­ich­wohl auch im Kom­mu­nal­wahlkampf bay­ern­weit unter­wegs: so war ich in der zurück­liegen­den Woche unter anderem in Vilseck in der Oberp­falz und in Kempten in Schwaben.
Näheres lesen Sie in meinem heuti­gen Newsletter.

Ich wün­sche Ihnen eine infor­ma­tive Lek­türe, ein son­niges erstes Früh­lings-Woch­enende und grüße Sie – mit allen guten Wün­schen — herzlich

Ihr
Bern­hard Seidenath

Infostände zur Kommunalwahl

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Am let­zten Sam­stag waren es noch zwei Wochen bis zur Kom­mu­nal­wahl am 8. März. Und die Briefwahl ist bere­its in vollem Gange! Deshalb ist es gut und wichtig, die Men­schen im Land­kreis Dachau noch ein­mal auf die Kan­di­datin­nen und Kan­di­dat­en der CSU für Kreistag, Gemein­der­at, das Bürg­er­meis­ter- und das Lan­drats-Amt hinzuweisen. So war es am ver­gan­genen Sam­stag in Markt Inder­s­dorf, am unteren Markt, wo Lan­drat Ste­fan Löwl (Mitte), Bürg­er­meis­ter Franz Obess­er (links) und die Mark­t­ge­mein­der­ats-Kan­di­datin­nen und Kan­di­dat­en rund um CSU-Ortsvor­sitzen­den Jörg West­er­mair (Fün­fter von links) um Stim­men warben.

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

… und so war es am let­zten Sam­stag auch in der Dachauer Alt­stadt, bei in der Tat ziem­lich widrigem Wet­ter, das aber der Moti­va­tion keinen Abbruch getan hat! Auf dem Foto von links: Oliv­er Ziegen­heim, Korbin­ian Hart­mann, Kat­ja Graßl, Gisela Prillinger-Tödter, Hans Eber­hard, Tobias Stephan und ich.


Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Info­s­tand der Jun­gen Liste
Auch die Junge Liste — Liste 12 für die Kreistagswahl — hat am ver­gan­genen Sam­stag mit einem Info­s­tand auf sich aufmerk­sam gemacht, auf dem Unteren Markt in Dachau: (von rechts) Ver­e­na Stichlmeyr, Korbin­ian Hart­mann, Max­i­m­il­ian Eber­hard und Spitzenkan­di­dat Dr. Tobias Glas.

Wahl-Informations-Flyer für die Haushalte in Tandern

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Auch am frühen Son­ntag-Vor­mit­tag vor dem Gottes­di­enst: Fly­er-Verteilen in Tandern — zusam­men mit Alexan­dra und dem CSU-Ortsvor­sitzen­den Peter Schadl. Trotz (oder wegen?) des Regens waren wir flott — und haben rechtzeit­ig vor der Briefwahl nähere Infos zu Kreistags- und Gemein­der­at­sliste der CSU frei Haus geliefert.

Gottesdienst in der Versöhnungskirche

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

In der Evan­ge­lis­chen Ver­söh­nungskirche auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau hat am Son­ntag ein Gedenkgottes­di­enst aus Anlass des 83. Todestags von Sophie Scholl, Hans Scholl und Christoph Prob­st stattge­fun­den. Sie wur­den nacheinan­der am 22. Feb­ru­ar 1943 in München-Stadel­heim ermordet. Im Gebet wurde zudem der Men­schen in der Ukraine gedacht: denn am 24. Feb­ru­ar hat sich der rus­sis­che Über­fall zum 4. Mal gejährt. Der Gottes­di­enst wurde live im Deutsch­land­funk über­tra­gen. Region­al­bischof Thomas Pri­eto Per­al hielt die Predigt, Julia Cor­tis zitierte aus Briefen von Sophie Scholl, Hans Scholl und Christoph Prob­st. Der Pfar­rer an der Ver­söh­nungskirche, Dr. Björn Mensing, verteilte am Ende weiße Rosen an die Mitwirk­enden. Der Gottes­di­enst kann im Inter­net nachge­hört wer­den. Vor Ort haben den Gottes­di­enst etwa 50 Teil­nehmende mit­ge­feiert. Durch die Live-Über­tra­gung im Radio waren rund eine halbe Mil­lion Men­schen dabei…

Besuch der Lions Schrobenhausen-Aichach im Landtag

Foto: Dr. Stephan Schultes

Foto: Dr. Stephan Schultes

Am Mittwoch let­zter Woche hat mich der Lions-Club Schroben­hausen-Aichach im Land­tag besucht. Einge­fädelt durch deren Präsi­den­ten, den Altomün­ster­er Apothek­er Dr. Stephan Schultes.

Foto: Dr. Stephan Schultes

Foto: Dr. Stephan Schultes

Ich habe die Besucherin­nen und Besuch­er durch die his­torischen Räume des Max­i­m­il­ia­neums geführt. Auch im Ple­narsaal haben wir Sta­tion gemacht. Hat Spaß gemacht! Danke für das große Interesse!

Gespräch mit Vertreterinnen der Bahnhofsmissionen

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Vertreterin­nen der Bahn­hof­s­mis­sio­nen in Bay­ern waren am Mon­tag in meinem Dachauer Büro zu Gast: (von rechts:) Hed­wig Gap­pa-Langer, Michelle Argler und Nathalie Helmö. Bahn­hof­s­mis­sio­nen sind niedrigschwellige Anlauf­stellen und leis­ten an vie­len Orten in Bay­ern Unschätzbares für unser soziales Bay­ern, ins­beson­dere für vul­ner­a­ble Per­so­n­en­grup­pen. Zu Recht fördern die drei Min­is­te­rien für Fam­i­lie, Arbeit und Soziales, für Wohnen, Bau und Verkehr sowie des Innern die Bahn­hof­s­mis­sio­nen. Dabei erleben wir ein langsames Bahn­hofs-Mis­sio­nen-Ster­ben. Die Sta­tio­nen in Rosen­heim und in Bam­berg sind wegge­brochen und haben sich bish­er auch nicht wieder­beleben lassen. Zudem nimmt in der Antrag­stel­lung – trotz der großen Anstren­gun­gen, die die Staat­sregierung mit inzwis­chen vier Mod­ernisierungs­ge­set­zen untern­immt, — die Bürokratie immer mehr zu. Es gibt weit­er­hin viel zu tun! Danke an alle Engagierten für ihr so segen­sre­ich­es Wirken!

Sitzung des Klinikbeirats am Helios-Amper-Klinikum

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Zum 17. Mal in dieser Wahlpe­ri­ode hat am Mon­tag im Helios-Amper-Klinikum in Dachau der vom Kreistag einge­set­zte Klinikbeirat getagt. Der neue Geschäfts­führer Dominik Teich berichtete über die aktuelle Entwick­lung des Kranken­haus­es, auch Ärztlich­er Direk­tor Prof. Hjal­mar Hage­dorn schilderte die derzeit­ige Sit­u­a­tion. Am inten­sivsten wurde über die Frage disku­tiert, wie am sin­nvoll­sten und effek­tivsten mit Beschw­er­den umge­gan­gen wird und ob es ein­er Änderung der bish­eri­gen Prax­is und damit der Beschw­erdewege bedarf. Die Ver­ant­wortlichen des Kranken­haus­es wer­den – auch hierzu — in der näch­sten Sitzung des Dachauer Kreistags Stel­lung nehmen.

Zum 11. Mal: Tagung E‑Health & Society

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

E‑Health & Soci­ety”: an der FOM-Hochschule in München hat sich am Mittwoch eine große und namhafte Schar von Experten auf dieser 11. Trans­ferta­gung mit dem The­ma “Desig­nob­jekt Men­sch” befasst. Unter anderem gab dazu der Münch­n­er Repro­duk­tion­s­medi­zin­er Dr. Bernd Lesoine einen Impuls.

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Die Tagung wurde auch dieses Jahr wieder von Pro­fes­sor Man­fred Cassens organ­isiert, auf dem Foto mit Clau­dia Küng, Geschäfts­führerin von Health Care Bay­ern. Egal, ob man online oder in Präsenz teilgenom­men hat — es war so oder so bere­ich­ernd! Die Qual­ität der Tagung steigert sich von Jahr zu Jahr!

Gespräch mit dem Philologenverband

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Die Senioren­vertre­tung des Bay­erischen Philolo­gen­ver­bands hat­te mich am Don­ner­stag nach München ein­ge­laden. Gerne habe ich über die Auf­gaben und Arbeitsweise des Land­tagsauss­chuss­es für Gesund­heit, Pflege und Präven­tion berichtet, eben­so über die aktuell drän­gend­sten gesund­heit­spoli­tis­chen The­men. Es war eine inten­sive Diskus­sion — mein Dank gilt den Organ­isatoren der Runde: Dr. Ernst Wal­ter (links), dem Sprech­er der bpv-Senioren­vertre­tung, und sein­er Stel­lvertreterin Dr. Cor­nelia Kirchner-Feyerabend.

In Vilseck: Kommunalwahl und Gesundheitspolitik

Foto: Hanni Schertl

Foto: Han­ni Schertl

Am Don­ner­stag-Abend war ich in Vilseck in der Oberp­falz (genauer gesagt im Gasthof Rot­er Hahn in Schlicht) — zu ein­er Podi­ums­diskus­sion zur Zukun­ft der ärztlichen Ver­sorgung. Ein­ge­laden hat­te mein Land­tags-Kol­lege Dr. Har­ald Schwartz zusam­men mit dem CSU-Bürg­er­meis­ter-Kan­di­dat­en für die Stadt Vilseck, Jonas Dit­trich. Viert­er Disku­tant im Bunde war Thomas Bal­dauf, der Geschäfts­führer des ambu­lanten Zen­trums St. Anna.

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Knappe zwei Stun­den waren wir sehr eng am The­ma, beleuchteten Freiberu­flichkeit und MVZs, Ärztenet­ze und Gemein­schaft­sprax­en, die möglichen Träger von MVZs, die Aus­bil­dung der Ärzte, Arbeit­slosigkeit unter Ärzten in München und ins­beson­dere die Frage, was eine Gemeinde tun kann, um Hausärzte zu lock­en und zu hal­ten. Ein extrem wichtiges The­ma, sehr gut auf­bere­it­et, mit vie­len über­aus kundi­gen Teil­nehmerin­nen und Teil­nehmern — und super mod­eriert von Bürg­er­meis­terkan­di­dat Jonas Dit­trich. Wahlkampf kann auch sehr sach­lich und lösung­sori­en­tiert sein!

Fachtagung an der Hochschule Kempten

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Am Fre­itag in Kempten im All­gäu: an der Hochschule fand eine Fach­ta­gung zu “Gesund­heits- und Pflegev­er­läufen im höheren Leben­salter in ein­er sich dig­i­tal­isieren­den Welt” statt. Beim Pan­el “Kün­stliche Intel­li­genz (KI) in der Pflege” habe ich selb­st mit disku­tiert. Wir müssen medi­zinis­chen und pflegerischen Fortschritt durch mod­erne Tech­nolo­gien ermöglichen. Das aber muss ethisch vertret­bar geschehen. Denn wir dür­fen nicht alles, was wir (schon jet­zt, aber erst recht auch in Zukun­ft) kön­nen. Über die “High Care Agen­da” und das “Lan­deskom­pe­tenzzen­trum Pflege Dig­i­tal Bay­ern” ver­sucht der Freis­taat Bay­ern, in diesem Sinne Schrittmach­er zu sein. Das Foto zeigt mich mit Pro­fes­sor Mario Jokisch (Mitte) von der Hochschule Kempten und Pro­fes­sor Peter Kolomin­sky-Rabas (rechts) aus Erlan­gen (von Digi­DEM Bayern).

Zwischenbilanz des neu gewählten BRK-Präsidiums

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Nach 100 Tagen im Amt hat der neue Präsi­dent des Bay­erischen Roten Kreuzes, Hans-Michael Weisky (links), zu einem neuen Online-For­mat, einem “Bay­ern-Forum”, ein­ge­laden. Rund 350 Inter­essierte aus dem gesamten Ver­band waren der Ein­ladung gefol­gt — und hörten aus dem Mund des BRK-Präsi­den­ten, was sich bish­er alles getan hat. Weisky mah­nte etwa die Kom­plet­tierung der Helfer-Gle­ich­stel­lung an, aber auch einen Bürokratie-Abbau etwa in der Pflege. Auch Lan­des­geschäfts­führer Robert Augustin (rechts) stand Rede und Antwort, etwa zu den BRK-Finanzen. Faz­it: Infor­ma­tiv — und ohne Anreisezeit!

60 +-Treff der Nachbarschaftshilfe Röhrmoos

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Am Mittwoch-Vor­mit­tag hat wieder der 60+-Treff der Nach­barschaft­shil­fe Röhrmoos im Pfar­rheim von Röhrmoos stattge­fun­den. Ehren­bürg­erin Paula Herzinger (Foto) und ihr Team hat­ten wieder liebevoll ein Früh­stück für die Senior­in­nen und Senioren vor­bere­it­et. Im Anschluss wur­den Brettspiele gespielt. Ein tolles Event, das regelmäßig stat­tfind­et! Die große Zahl der Anwe­senden hat den Organ­isatorin­nen und Organ­isatoren schon die denkbar beste Note aus­gestellt. Vor­bildlich und nachah­menswert ist dieser Tre­ff vor allem mit Blick auf die neue Volk­skrankheit “Ein­samkeit”!

Nächste Blutspendetermine

Grafik: BRK

Grafik: BRK

Fre­itag, 6.3.26 von 15–20 Uhr
Odelzhausen, Grund- und Mittelschule
Dieten­hausen­er Str. 17

Mittwoch, 11.3.26 von 15:30–20:30 Uhr und
Don­ner­stag, 12.3.26 von 15:30–20:30 Uhr
Dachau, BRK Rotkreuz­platz 3–4

GPA-Botschaft der Woche

Grafik: Annika Trautner

Grafik: Anni­ka Trautner

Kein “klick und krank”! Bei der AU-Bescheini­gung vielmehr auf das Hausarzt-Patien­ten-Ver­hält­nis setzen!
Reine Online-Krankschrei­bun­gen ohne per­sön­lichen Arzt-Patien­ten-Kon­takt, etwa durch Anbi­eter im Aus­land, darf es kün­ftig nicht mehr geben! Auch müssen Erstkrankschrei­bun­gen bish­er unbekan­nter Patien­ten über Video, Tele­fon, Chat oder App aus­geschlossen wer­den. Stattdessen kön­nen Hausärzte hier ihre Rolle als Lot­sen in der medi­zinis­chen Ver­sorgung ausspie­len. Wenn ein Behand­lungs- und Ver­trauensver­hält­nis zwis­chen Arzt und Patient beste­ht, begeg­nen auch tele­fonis­che Krankschrei­bun­gen keinen Bedenken. Arbeit­sun­fähigkeits­bescheini­gun­gen dienen dem Schutz der Patien­ten, dem Infek­tion­ss­chutz sowie der ver­ant­wor­tungsvollen Steuerung von Arbeits­fähigkeit und Gene­sung. Mit ca. 1 % aller Fälle ist die tele­fonis­che Krankschrei­bung bish­er kein Treiber steigen­der Krankheit­szahlen. Sie kann aber Prax­en und Patien­ten ent­las­ten, wenn sie in der Ver­ant­wor­tung der Hausärzte bleibt, die ihre Patien­ten ser­iös medi­zinisch ein­schätzen kön­nen. Wer Miss­brauch ver­hin­dern und Bürokratie abbauen will, muss Ver­trauensstruk­turen stärken!

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