Nächste Blutspendetermine

Grafik: BRK
Freitag, 19.12,25 von 15–20 Uhr
Karlsfeld, Bürgerhaus
Allacher Str. 1
Dienstag, 23.12.25 von 16–20 Uhr
Hebertshausen, Grund- und Mittelschule
Am Weinberg 6


Grafik: BRK
Freitag, 19.12,25 von 15–20 Uhr
Karlsfeld, Bürgerhaus
Allacher Str. 1
Dienstag, 23.12.25 von 16–20 Uhr
Hebertshausen, Grund- und Mittelschule
Am Weinberg 6

Grafik: Annika Trautner
Glücksspiel kann Menschen süchtig und damit krank machen.
Seit 2018 haben sich die Umsätze durch Online-Glücksspiele europaweit verdoppelt. In Deutschland gelten 1,3 Mio. Menschen als glücksspielsüchtig, 3,2 Mio. als Risikospieler. Im geltenden Glücksspiel-Staatsvertrag haben die Bundesländer daher vereinbart, den Wett-Einsatz auf maximal 1.000€ pro Monat zu begrenzen. Ein Vergleich, den Hessen 2022 stellvertretend für alle Länder vor dem Verwaltungsgericht Darmstadt geschlossen hat, ermöglicht nun mit Hilfe einer „Schufa-Abfrage Glücksspiel“ eine Erhöhung dieses Limits auf 10.000€. Dies aber ist völlig ungeeignet, das Risiko einer Suchterkrankung zu bewerten, da die Schufa über keine Daten zu Einkommen oder Vermögen verfügt. Auf Anregung der Psychotherapeutenkammer Bayern hat der Bayerische Landesgesundheitsrat in seiner Sitzung am Montag daher gefordert, dass dieser einfache Weg zur Limiterhöhung untersagt werden muss. Zu Recht! Aus suchtpräventiver Sicht müsste das Einsatzlimit auf 450€ reduziert werden!

Foto: pixel dreams | © iStock
Verfassungsorden 2025 verliehen
Landtagspräsidentin Ilse Aigner hat im Maximilianeum 42 Persönlichkeiten mit dem Bayerischen Verfassungsorden 2025 ausgezeichnet. Mit dem Orden würdigt der Bayerische Landtag Bürgerinnen und Bürger, die sich in besonderer Weise um die Verwirklichung der Grundsätze der Bayerischen Verfassung verdient gemacht haben. Unter den neuen Ordensträgerinnen und Ordensträgern finden sich bekannte Persönlichkeiten wie die Zeitzeugin Dr. Eva-Maria Umlauf, Kabarettist Django Asül, Schauspieler Heiner Lauterbach, Para-Schwimmer Josia Topf oder Fußballerin Giulia Gwinn, aber auch Menschen, die in ihrem direkten Umfeld Großes bewirken.
Weitere Details hier
Liebe Leserinnen und Leser,
die Plenardebatte stand in der zurückliegenden Woche zunächst ganz im Zeichen des Entwurfs für den Doppelhaushalt 2026/27. Ministerpräsident Dr. Markus Söder erläuterte in seiner Regierungserklärung die Grundzüge des bayerischen Weges: Investieren, konsolidieren und reformieren ist der passende Dreiklang für eine stabile Zukunft.
Gleich im Anschluss ging es in der Aktuellen Stunde auf Vorschlag der CSU-Fraktion um die Bedeutung der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie im Freistaat. Unter dem Motto „New Defence“ standen vor allem neue Technologien, Start-ups und die Innovationskraft des Freistaats im Fokus der Debatte.
Unsere Arbeitskreise und Arbeitsgruppen waren auch diese Woche viel im Austausch mit Unternehmen, Verbänden und Experten – vor Ort und natürlich im Landtag. Genau so wissen wir, welche Themen die Menschen bewegen und können dies in unsere tägliche Arbeit aufnehmen.
In meinem heutigen Newsletter lesen Sie, was in der letzten Woche sonst noch wichtig war.
Viel Freude dabei und einen guten Start in die neue – nun adventliche — Woche!
Bernhard Seidenath

Foto: CSU-Fraktion
In seiner Regierungserklärung „Der bayerische Weg: Investieren, Konsolidieren, Reformieren” hat Ministerpräsident Dr. Markus Söder den Doppelhaushalt 2026/27 erläutert.
Der Ministerpräsident hat den Entwurf des Doppelhaushalts als Entscheidung zum Wohle der jungen Menschen verteidigt, da keine neuen Schulden angehäuft würden: „Unser Bayern-Paket ist die starke Antwort auf unsichere Zeiten. Bayern macht keine neuen Schulden, wir tätigen Rekordinvestitionen in Zukunft und Alltag und wir sparen mit Reformen beim Staat. Unsere Leitlinie lautet: Economy First. Technologie ist die Kornkammer der Zukunft. Deshalb investieren wir massiv in Forschung und Hightech.” Das Aus für das Kinderstartgeld rechtfertigte Söder so, dass ohne die Umschichtung des Geldes die Gefahr bestanden habe, dass Kitas hätten aufgeben müssen. Und auch beim Klimaschutz müsse der richtige Weg gefunden werden: „Es braucht die richtige Balance zwischen Klimaschutz, Wirtschaft und Wohlstand. Unsere Philosophie ist: Investieren, konsolidieren, reformieren.“
Zur gesamten Regierungserklärung
Weitere Details finden Sie hier

Foto: CSU-Fraktion
Die CSU-Fraktion hat die in der Regierungserklärung vorgestellte politische Leitlinie klar untermauert. Die Staatsregierung setze die richtigen Schwerpunkte, führte Fraktionsvorsitzender Klaus Holetschek in seinem Redebeitrag aus: „Unser Land ist in einem schwierigen Fahrwasser. Wir merken, dass die Welt sich fundamental ändert. Umso wichtiger ist es, dass wir den Menschen eine gute, stabile Botschaft geben. Und keine Schulden zu machen in schwierigen Zeiten, ist etwas, das einmalig ist!” Der Staat müsse zeigen, dass er handlungsfähig ist, so Holetschek weiter. Dazu müsse die Regierung die richtigen Rahmenbedingungen schaffen und in die Wirtschaft investieren. „Der Kern ist den Menschen zu helfen, die Hilfe brauchen“, erklärte der Fraktionsvorsitzende.
Zum Redebeitrag von Klaus Holetschek
Zum Redebeitrag von Josef Zellmeier

Foto: CSU-Fraktion
Aktuelle Stunde: „New Defence“ in Bayern
Die CSU-Fraktion hat in der Aktuellen Stunde die enorme Bedeutung der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie für Wohlstand, technologische Souveränität und die Verteidigungsfähigkeit Europas hervorgehoben. Unter dem Leitbegriff „New Defence“ standen vor allem neue Technologien, Start-ups und die Innovationskraft des Freistaats im Mittelpunkt.
Die wehrpolitischer Sprecher Wolfgang Fackler erläuterte, dass Bayern schon heute im Bereich „Defence“ sowie in der Luft- und Raumfahrt stark aufgestellt sei. Durch zusätzliche Förderung von Technologie und Wissenschaft sowie der Vernetzung bestehender Rüstungsunternehmen mit Start-ups könne die Position weiter ausgebaut werden. Er sprach sich zudem für eine engere Verknüpfung militärischer und ziviler Forschung aus. „Der militärische und der zivile Bereich dürfen keine getrennten Welten mehr sein, die starke Abgrenzung muss überwunden werden”, so Fackler. „Denn klar ist: Wir müssen in neue Ideen investieren. Wir müssen den weltweiten technologischen Wettlauf annehmen, denn Sicherheit und Verteidigung gehen uns alle an!”
Zum Redebeitrag von Wolfgang Fackler
Zum Redebeitrag von Kerstin Schreyer
Zum Redebeitrag von Dr. Stephan Oetzinger
Zum Redebeitrag von Dr. Gerhard Hopp
Zum Redebeitrag von Staatsminister Dr. Florian Herrmann
Zur Pressemitteilung

Foto: CSU-Fraktion
Die Sitzung des Arbeitskreises für Gesundheit, Pflege und Prävention stand in der zurückliegenden Woche ganz im Zeichen der Apothekenreform. Der neue Entwurf aus dem Bundesgesundheitsministerium sorgt aktuell für Verärgerung unter den Apothekerinnen und Apothekern auch in Bayern. Die Präsidentin der Bayerischen Apothekerkammer, Franziska Scharpf, unterstrich: „Seit Jahren arbeiten Apotheken am Limit. Der Entwurf bleibt deutlich hinter dem Koalitionsvertrag zurück. Trotz klarer Zusagen bleibt eine Anpassung des Honorars weiter aus.” Bernhard Seidenath betonte als Vorsitzender des Arbeitskreises: „Wir stehen an der Seite unserer Apothekerinnen und Apotheker und werden uns in Berlin weiterhin nachdrücklich für Nachbesserungen des vorgelegten Entwurfs einsetzen.“
Mehr zum Austausch hier

Foto: Bernhard Seidenath
Eine Delegation des Kantonsrats aus dem schweizerischen Kanton Zürich war am Donnerstag zu Besuch im Landtag. Die Gruppe, die sich aus allen im Kantonsrat vertretenen Parteien zusammengesetzt hat, hat zunächst in den Donnerstags-Ausschüssen des Landtags zugehört. Anschließend habe ich die Kantonsrätinnen und Kantonsräte durch das Maximilianeum geführt, ehe wir uns bei einem gemeinsamen Mittagessen im Hofbräukeller noch etwas intensiver über die Gesundheitssysteme Deutschlands und der Schweiz unterhalten konnten. Danke für das große Interesse! Es ist gut, dass wir uns als Nachbarn kennen, abstimmen und über die Herausforderungen der Zeit austauschen!

Foto: Bernhard Seidenath
Am Freitag fand in Erlangen am Uniklinikum ein Fachtag darüber statt, wie Menschen mit ME/CFS geholfen werden kann. Privatdozentin Dr. Dr. Bettina Hohberger (Foto) hat ihre Forschungsergebnisse vorgestellt. In meinem Grußwort habe ich auf die rund 100.000 Betroffenen in Bayern hingewiesen, meist junge Leute, die Zukunft unseres Landes!

Foto: Bernhard Seidenath
Und darauf, dass CFS die Erkrankung ist, die die Lebensqualität so sehr einschränkt wie kaum eine andere. Die Hoffnung der Betroffenen und deren Familien ruht auf den Forschenden! Als Politik tun wir, was wir können, um hierfür optimale Rahmenbedingungen zu schaffen.

Foto: Bernhard Seidenath
Von Erlangen nach München: in der CSU-Landesleitung hat sich am Freitag der Landesvorstand des Gesundheits- und Pflegepolitischen Arbeitskreises der CSU (GPA) für die neue Wahlperiode 2025 bis 2027 konstituiert. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit in den kommenden zwei Jahren!

Foto: Kerstin Schreyer
Begonnen hatte der Mittwoch im Landtag mit einem Parlamentarischen Frühstück — mit dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) und dessen Überlegungen zu einer “Smart Circular Economy” in Bayern. Nachhaltig leben heißt ja, weniger wegzuwerfen und möglichst vieles einer weiteren Bestimmung zuzuführen. Dem dienen die Überlegungen der Forscher, insbesondere Professor Albert Heuberger und Professor Alexander Martin. Spannende Gedanken! Das Foto zeigt mich mit meinen Abgeordneten-Kollegen Petra Högl und Andreas Schalk.

Foto: Bernhard Seidenath
Am Rande der Altarweihe am 26. Oktober in Biberbach hatte Reinhard Kardinal Marx mir gesagt, wie gerne er sich wieder einmal mit der CSU-Landtagsfraktion austauschen würde. Gesagt — getan: CSU-Fraktionschef Klaus Holetschek hatte den Erzbischof von München und Freising zur Fraktionssitzung am Mittwoch eingeladen.

Foto: Bernhard Seidenath
Es war ein guter Austausch — zur gesamten Bandbreite der Themen, insbesondere zur Migration, aber auch zum Lebensschutz. Und zu Veränderungen in der Gesellschaft insgesamt. Das Foto zeigt — von links — Landtagspräsidentin Ilse Aigner, Kardinal Marx, Innenminister Joachim Herrmann und mich im CSU- Fraktionssaal.

Foto: Bernhard Seidenath
Am Donnerstag haben mich im Landtag Hildegard Mack und Paul Nätscher vom Landesseniorenrat Bayern („… Stimme der Älteren“) besucht. Mack (Schwaben) und Nätscher (Unterfranken) sind zwei der acht Vorstände des Rats, von denen es aus jedem Regierungsbezirk einen, aus Oberbayern sogar zwei gibt. Wir haben uns über die Situation der Pflege ausgetauscht, insbesondere die Frage, wie mehr Tages-/Nacht- und Kurzzeitpflegeangebote geschaffen werden können. Auch haben wir uns mit der Frage auseinandergesetzt, ob es künftig einen Facharzt für Geriatrie geben sollte. Wir waren hier alle drei skeptisch: denn den älteren und alten Menschen, seine Bedürfnisse und Beschwerden sollten alle Haus- und Fachärzte im Blick haben. Danke für den Besuch! Und viel Erfolg für die Arbeit des Landesseniorenrats Bayern!

Foto: Bernhard Seidenath
Am Freitag-Abend hat die CSU Altomünster ihren Bürgermeister-Kandidaten für die Kommunalwahl am 8. März 2026 nominiert und vorgestellt: Gerhard Hufnagl. Ein Mann, der Lust hat anzupacken! Jemand, der sich auf den Wahlkampf freut und jeden Haushalt in Altomünster bis zum Wahltag besuchen möchte. Toi, toi, toi!

Foto: Martina Englmann
Das Foto zeigt — von rechts — CSU-Ortsvorsitzende Martina Englmann, mich, Bezirksrätin Stephi Burgmaier, Gerhard Hufnagl und seine Frau, Elisabeth Riedlberger, Landrat Stefan Löwl und Altomünsters Dritten Bürgermeister Josef Riedlberger.

Foto: Bernhard Seidenath
Im Klostermuseum Altomünster wurde am gestrigen Sonntag der 2. Teil der Fotoausstellung “Altomünster in Fotografien zwischen 1893 und 2007” eröffnet. Die aktuelle Ausstellung befasst sich mit dem kirchlichen Leben. Kurator Professor Klaus Peter Zeyer (links, hier mit Professor Willi Liebhart) hatte aus 29.000 (!) Fotos auszuwählen. Beeindruckend etwa die gestochen scharfe Szene aus dem Jahr 1897, die einen völlig überfüllten Altomünsterer Marktplatz aus Anlass einer Primiz zeigt.

Foto: Bernhard Seidenath
Schirmherr der Ausstellung ist — angemessenerweise — Pater Norbert Rasim. Auf dem Foto von links: CSU-Ortsvorsitzende Martina Englmann, CSU-Bürgermeister-Kandidat Gerhard Hufnagl, 3. Bürgermeister Josef Riedlberger und ich beim Rundgang durch die Ausstellung, hier vor einem Foto mit dem früheren Münchner Erzbischof Joseph Kardinal Ratzinger. Die Ausstellung ist noch bis zum 22. Februar 2026 im Klostermuseum Altomünster zu sehen.