Gesundheitscampus und Forschung

Foto: Pixabay

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Health-Tech-Lab
Um das The­ma Pflege- und Gesund­heit­stech­nolo­gien auch für die Men­schen in den Betrieben, Vere­inen, Ver­bän­den, ambu­lanten und sta­tionären Pflegeein­rich­tun­gen sowie Bil­dung­sein­rich­tun­gen zugänglich zu machen, wird am Gesund­heitscam­pus Bad Kötzt­ing ein „Health-Tech-Lab“ konzip­iert und aus­ges­tat­tet. Dieser Erleb­nis­raum wird als soge­nan­ntes Real­la­bor für jed­er­mann zugänglich sein. Fachkräften der Gesund­heits­berufe, Schülern und informellen Pflegekräften soll die Berührungsangst vor Tech­nolo­gien und Tech­nik genom­men und somit die Akzep­tanz für diese gesteigert wer­den. Ziel ist auch eine Verbesserung der dig­i­tal­en und tech­nis­chen Kom­pe­ten­zen der Ziel­gruppe. Durch direk­tes Erleben und Aus­pro­bieren der Tech­nolo­gien im Erleb­nis­raum ist dies möglich. Dig­i­tale Tech­nolo­gien bieten die Chan­cen, die alltägliche Arbeit der Men­schen zu ergänzen, um somit mehr Zeit für die eigentliche Arbeit am Men­schen zu haben.

Das „Health-Tech-Lab“ soll als skills lab zum Trainieren und Erleben bes­timmter Gesund­heits- und Pflegetech­nolo­gien wirken, wo unter Anleitung und in einem geschützten Raum Anwen­dun­gen eingeübt und aus­pro­biert wer­den kön­nen. Zudem soll es ein Ort des Aus­tausches sein, an dem Wis­senstrans­fer aus der Hochschule in die Prax­is und von der Prax­is an die Hochschule zurück stat­tfind­et. Beglei­t­end soll der Erleb­nis­raum wis­senschaftlich evaluiert werden.
Förder­summe: 40.000 Euro

Nürn­berg School of Health
Die aus der Koop­er­a­tion von TH Nürn­berg und Klinikum Nürn­berg her­vorge­gan­gene „Nürn­berg School of Health“ soll zu ein­er leis­tungs­fähi­gen inter­diszi­plinären Forschung­sein­rich­tung in der Metropol­re­gion Nürn­berg weit­er­en­twick­elt wer­den. Mit Hil­fe der zusät­zlichen Mit­tel soll die etablierte Zusam­me­nar­beit von TH Nürn­berg, Klinikum Nürn­berg und der Paracel­sus Medi­zinis­chen Pri­vatu­ni­ver­sität Salzburg unter dem Titel „Gesund­heitscam­pus Nürn­berg“ in eine gemein­same Aus­bil­dungs- und Forschung­sein­rich­tung im Gesund­heitswe­sen zusam­menge­führt wer­den. Der Gesund­heitscam­pus kann einen wichti­gen Beitrag zur prax­is­na­hen Aus­bil­dung und zur anwen­dung­sori­en­tierten Forschung in den Gesund­heitswis­senschaften leis­ten. Der Cam­pus wäre damit ein zen­traler Baustein zur Sicherung des Fachkräfte­nach­wuch­ses und zur Sich­er­stel­lung der Ver­sorgung der Bürg­erin­nen und Bürg­er in der Region.
Förder­summe: 300.000 Euro

Sim­u­la­tion­szen­trum der Uniklinik Augsburg
Das Zen­trum für immer­sions- und sim­u­la­tions­basiertes Ler­nen Augs­burg (ZISLA) ging im April 2021 in Betrieb. Es ist an die Akademie für Gesund­heits­berufe des Uniklinikums Augs­burg angegliedert. Ziel des ZISLA ist es, die Patien­ten­sicher­heit, Patien­ten­ver­sorgung und die Aus­bil­dung von Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beit­ern durch sim­u­la­tions­basierte Lern­tech­niken zu verbessern. Es wer­den dort Sit­u­a­tio­nen simuliert, in denen Ärztin­nen und Ärzte, Pflegeper­son­al und andere Beruf­s­grup­pen Behand­lungsabläufe com­put­ergestützt üben und opti­mieren kön­nen. Teil­weise geschieht dies in ein­er „Vir­tu­al Reality“-Umgebung. Die zusät­zlichen Mit­tel sind für die Anschaf­fung von Spezial­geräten zur Sim­u­la­tion ver­schieden­er typ­is­ch­er Arzt-Patien­ten-Sit­u­a­tio­nen vorgesehen.
Förder­summe: 275.000 Euro

Bay­erisches Zen­trum für Krebsforschung
Mit den zusät­zlichen 1,5 Mil­lio­nen Euro soll erstens die Anschaf­fung eines Spec­t/CT-Scan­ner zum noch ziel­ge­naueren Ein­satz der ther­a­nos­tis­chen Kreb­smedi­zin am Klinikum der Tech­nis­chen Uni­ver­sität München rechts der Isar unter­stützt wer­den. Diese bildgeben­den Ver­fahren ermöglichen es, die ther­a­nos­tis­chen Medika­mente noch bess­er in die befal­l­enen Regio­nen zu verteilen. Außer­dem wird die Strahlen­be­las­tung des Patien­ten ver­ringert und die Diag­nosen kön­nen zügiger gestellt werden.

Zum zweit­en dienen die Ver­stärkungsmit­tel der Anschaf­fung eines Hyper­ther­miegerätes, das bei der Behand­lung von Weichteil­sarkomen gemein­sam mit Chemo- und Strahlen­ther­a­pie einge­set­zt wird und dessen Ein­satz sig­nifikante Vorteile für die Pati­entin­nen und Patien­ten erwarten lässt. Die Vorhaben sind in das Bay­erische Zen­trum für Kreb­s­forschung inte­gri­ert. Erwün­scht ist die enge Zusam­me­nar­beit mit anderen Kreb­s­forsch­ern in ganz Bayern.
Förder­summe: 1,5 Mil­lio­nen Euro

Studie Organspende von Herztoten
Organspende ret­tet Leben. In Deutsch­land warten min­destens 10.000 Men­schen auf ein Spenderor­gan, in Bay­ern sind es min­destens 1.500. Die Zahl leben­sret­ten­der Organtrans­plan­ta­tio­nen kön­nte sich erhöhen, wenn auch Organe von herz­toten Spendern – so genan­nter non-heart-beat­ing donors — verpflanzt wer­den kön­nten. In eini­gen Län­dern, etwa in den Nieder­lan­den oder in Aus­tralien, wur­den und wer­den dies­bezüglich bere­its ermuti­gende Erfahrun­gen gemacht. Diese Erfahrun­gen wis­senschaftlich auszuw­erten und aufzuzeigen, unter welchen Voraus­set­zun­gen eine Pilot­studie in Bay­ern durchge­führt wer­den kann, soll Ziel dieser wis­senschaftlichen Unter­suchung sein.
Förder­summe: 50.000 Euro

Kräftiger Schub für die Pflege durch Antragspaket

Foto: CSU-Fraktion

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Attrak­ti­vere Aus­bil­dung, höhere Frei­be­träge, bessere Vere­in­barkeit von Fam­i­lie und Beruf, Steuer­frei­heit für Nacht- oder Feiertags-Zuschläge
Um die anges­pan­nte Sit­u­a­tion in der Pflege zu verbessern und den Pflege­beruf wieder attrak­tiv­er zu machen, haben die Regierungs­frak­tio­nen ein gemein­sames Antragspaket einge­bracht. Ziel der ins­ge­samt 15 Anträge ist es, die Zahl der Fachkräfte in der Pflege deut­lich zu erhöhen, deren Arbeits- und Lebens­be­din­gun­gen nach­haltig zu verbessern sowie für spür­bare finanzielle Ent­las­tun­gen zu sor­gen. So wollen die Regierungs­frak­tio­nen für eine best­mögliche pflegerische Ver­sorgung der Bürg­erin­nen und Bürg­er in Bay­ern sor­gen – unab­hängig davon, ob die pflegebedürftige Per­son in den eige­nen vier Wän­den, in der Tage­spflege oder in ein­er sta­tionären Pflegeein­rich­tung ver­sorgt wird.
Zur Pressemit­teilung

Gespräch mit Kassenärztlicher Vereinigung

Die Gesundheits- und Pflegepolitikerinnen und -politiker haben sich mit Dr. Claudia Ritter-Rupp, 2. stv. Vorsitzende des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern, Bereichsvorstand Psychotherapie, (3.v.r.) ausgetauscht.

Die Gesund­heits- und Pflege­poli­tik­erin­nen und ‑poli­tik­er haben sich mit Dr. Clau­dia Rit­ter-Rupp, 2. stv. Vor­sitzende des Vor­standes der Kassenärztlichen Vere­ini­gung Bay­ern, Bere­ichsvor­stand Psy­chother­a­pie, (3.v.r.) ausgetauscht.

Psy­chis­che Erkrankun­gen bei Kindern und Jugendlichen
Schnellere Hil­fe für Kinder und Jugendliche, die Psy­chother­a­pie brauchen. Das hat der Auss­chuss für Gesund­heit und Pflege des Bay­erischen Land­tags auf Ini­tia­tive der CSU-Land­tags­frak­tion hin beschlossen. „Wir brauchen ein real­is­tis­ches Per­son­albe­mes­sungsin­stru­ment, die psy­chi­a­trischen Insti­tut­sam­bu­lanzen müssen gestärkt und das Krisen­di­en­stange­bot auch für Kinder und Jugendliche aus­ge­baut wer­den. Wir wollen aber daran weit­er arbeit­en, die Ver­sorgung zu verbessern“, so AK-Vor­sitzen­der Bern­hard Sei­de­nath. Deshalb haben sich die Gesund­heits- und Pflege­poli­tik­erin­nen und ‑poli­tik­er zudem mit Dr. Clau­dia Rit­ter-Rupp, 2. stv. Vor­sitzende des Vor­standes der Kassenärztlichen Vere­ini­gung Bay­ern, Bere­ichsvor­stand Psy­chother­a­pie, ausgetauscht.

Auch in diesem Bere­ich brauchen wir mehr Flex­i­bil­ität und Gestal­tungs­freiraum, um Ärztin­nen und Ärzten die Nieder­las­sung zu ermöglichen und die Ver­sorgung der Pati­entin­nen und Patien­ten weit­er zu verbessern. Wir müssen aber auch an den Infor­ma­tion­sange­boten arbeit­en: Denn nur wer die Hil­f­s­möglichkeit­en ken­nt, der nimmt sie auch in Anspruch. Das ist Niedrigschwelligkeit und Entstig­ma­tisierung. Das senkt die Hür­den, um psy­chisch wieder gesund zu wer­den“, unter­strich Mar­tin Mittag.

Das Antragspaket find­en Sie hier.

Video

Austausch mit der Bayerischen Krankenhausgesellschaft

Über die auf Bun­de­sebene anste­hende Kranken­haus­re­form hat sich der Arbeit­skreis Gesund­heit und Pflege mit der Bay­erischen Kranken­haus­ge­sellschaft, Geschäfts­führer Roland Enge­hausen und sein­er Stel­lvertreterin Christi­na Lein­hos, aus­ge­tauscht. Die flächen­deck­ende, wohnort­na­he Ver­sorgung im sta­tionären Bere­ich ist ein zen­trales Anliegen. Vor­sitzen­der Bern­hard Sei­de­nath unter­strich aber auch, dass die auf Bun­de­sebene geplante Kranken­haus­re­form keines­falls dazu führen darf, dass bay­erische Kom­pe­ten­zen in der Kranken­haus­pla­nung beschnit­ten werden.
Weit­ere Infor­ma­tio­nen zum Thema

Hilfe für Opfer weiblicher Genitalverstümmelung

Staatsmin­is­terin a.D. Car­oli­na Traut­ner und Bern­hard Sei­de­nath haben sich in einem weit­eren Gespräch mit Fad­u­mo Korn und die Münch­n­er Frauenärztin Dr. Eiman Tahir aus­ge­tauscht. “Weib­liche Gen­i­talver­stüm­melung ist ein abscheulich­es Ver­brechen. Die bei­den Damen küm­mern sich aufopfer­ungsvoll um die Betrof­fe­nen. Der AK Gesund­heit will den Opfern helfen — und deshalb auch Fad­u­mo Korn und Frau Dr. Tahir, die in München Anlauf­stelle für Frauen sind, denen man dieses him­melschreiende Unrecht ange­tan hat. Danke für dieses tolle und wichtige Engage­ment!”, so Bern­hard Seidenath.

Auch Gesund­heitsmin­is­ter Klaus Holetschek ist an Bun­des­ge­sund­heitsmin­is­ter Karl Lauter­bauch deswe­gen herangetreten.
Pressemit­teilung des Bay­erischen Gesundheitsministeriums

Heilpflanzen-Ausstellung in Altomünster bis 23. April

Heilpflanzen in alten Büch­ern der Uni­ver­sitäts­bib­lio­thek Augsburg
Im Muse­um Altomün­ster ist aktuell die Ausstel­lung “Heilpflanzen in alten Büch­ern der Uni­ver­sitäts­bib­lio­thek Augs­burg” zu sehen. Das Wis­sen um Vor­beu­gung und Behand­lung von Krankheit­en, das sich über die Jahrhun­derte ange­sam­melt hat, find­et sich kom­prim­iert in diesen Büch­ern niedergeschrieben. Sehr gerne hat der Vor­sitzende des Arbeit­skreis­es Gesund­heit und Pflege der CSU-Land­tags­frak­tion die Schirmherrschaft über diese Ausstel­lung über­nom­men. “Denn das Streben nach Gesund­heit war über die Jahrhun­derte ein Leit­mo­tiv. Der Antrieb und die Moti­va­tion, Heilmit­tel zu find­en, hat dabei nie nachge­lassen. In Altomün­ster kann man noch bis 23. April 2023 erfahren, woge­gen alles ein Kraut gewach­sen war und ist. Sehenswert!”, erk­lärte Bern­hard Sei­de­nath. Altomün­ster ist End­sta­tion der S 2. Das Muse­um ist vom Bahn­hof aus fußläu­fig erreichbar.

newsletter

Newsletter — 20.12.2022

Sehr geehrte Damen und Herren,
der gesunde Men­sch hat tausend Wün­sche, ein kranker nur einen: wieder gesund zu wer­den. Unser Gesund­heitswe­sen ist eines der besten der Welt, die größte Her­aus­forderung ist aber der Fachkräfte­man­gel in allen Bere­ichen. Hier sind wir drin­gend gefordert. Deshalb hat die CSU-Frak­tion eine Res­o­lu­tion ver­ab­schiedet und eine Aktuelle Stunde zum The­ma: “Gute Pflege im Gesund­heit­s­land Bay­ern: Große Auf­gaben gemein­sam lösen“ initiiert. 

Rede­beitrag Bern­hard Sei­de­nath MdL

Rede­beitrag Hel­mut Radlmeier MdL

Rede­beitrag Mar­tin Mit­tag MdL

Rede­beitrag Tan­ja Schorer-Dremel 

Gesund­heit und Pflege sind die The­men, die die Men­schen bewe­gen. Das ist unser Arbeit­sauf­trag, den wir gerne wahrnehmen, im engen Schul­ter­schluss mit unserem bay­erischen Gesund­heits- und Pflegem­i­nis­ter Klaus Holetschek.

Mit allen guten Wün­schen für eine geseg­nete und fro­he Wei­h­nacht­szeit sowie für einen guten Start in ein gesun­des neues Jahr 2023 grüße ich Sie freundlich

Ihr 

Stärkung des Gesundheitswirtschaftsstandorts Bayern

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­tion

Die Gesund­heitswirtschaft ist eine Leitökonomie in Bay­ern: Jed­er sech­ste Arbeit­splatz und jed­er zehnte Euro Umsatz hän­gen von ihr ab. Das Medi­z­in­tech­nik-Unternehmen Smith+Nephew stärkt die bay­erische Gesund­heitswirtschaft durch seinen Neubau, der aktuell am Kuster­mann-Park in der Nähe des Münch­n­er Ost­bahn­hofs entste­ht. Ker­stin Schrey­er (2.v.r.) und Bern­hard Sei­de­nath (2.v.l.), die bei­den Vor­sitzen­den der Auss­chüsse für Wirtschaft und für Gesund­heit, macht­en sich kür­zlich selb­st ein Bild vom Fort­gang der Bauar­beit­en – und ließen sich erläutern, was dort ab Mitte näch­sten Jahres ent­standen sein wird.
Pressemit­teilung zum Thema

Krankenhäuser, Reha-Kliniken, Pflegeeinrichtungen

Foto: Bildarchiv Bayerischer Landtag

Foto: Bil­darchiv Bay­erisch­er Landtag

Energiekosten: Unter­stützung für Bay­erns medi­zinis­che Einrichtungen
Die CSU-Land­tags­frak­tion hat mit Erfolg gefordert, dass der Bund die Kranken­häuser, Reha-Ein­rich­tun­gen, Vor­sorgek­liniken und Pflegeein­rich­tun­gen unter­stützt und sie mit den mas­siv steigen­den Energiekosten nicht alleine lässt. Bay­erns Kranken­häuser rech­nen mit dro­hen­den Zusatzkosten von mehr als ein­er Mil­liarde Euro für Energie allein im Jahr 2023. “In unserem Land bren­nt es lichter­loh. Bay­erns Kranken­häuser sind das Rück­grat der Gesund­heitsver­sorgung in Bay­ern. Durch die erste Krise, die Coro­na-Pan­demie, sind wir dank der Kranken­häuser bis heute einiger­maßen durchgekom­men. Wir müssen deshalb unbe­d­ingt alles tun, damit die Kranken­häuser die zweite Krise, näm­lich die Auswirkun­gen des rus­sis­chen Angriff­skriegs gegen die Ukraine, über­leben. Wir brauchen unsere Kranken­häuser, unsere Reha-Kliniken und unsere Vor­sorgeein­rich­tun­gen auch kün­ftig.”, so unser gesund­heit­spoli­tis­ch­er Sprech­er Bern­hard Seidenath. 

Zum Rede­beitrag von Bern­hard Seidenath
Zum Dringlichkeit­santrag

Informationsgespräch zum Thema “Weibliche Genitalverstümmelung”

Foto: CSU-Fraktion

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Mit den drama­tis­chen Fol­gen der weib­lichen Gen­i­talver­stüm­melung für die betrof­fe­nen Frauen haben sich die bei­den Arbeit­skreise der CSU-Land­tags­frak­tion für Gesund­heit und Pflege sowie für Sozialpoli­tik zusam­men mit der „Arbeits­gruppe Frauen“ auf Ini­tia­tive von Car­oli­na Traut­ner auseinan­der gesetzt.
Zu Gast waren hierzu: Men­sioure Riza (bera­tende Ärztin bei Don­na Mobile), Klara Paal (bera­tende Psy­cholo­gin bei Don­na Mobile) und Fad­u­mo Korn, eine gebür­tige Soma­lierin, die seit über 40 Jahren in Deutsch­land lebt und durch ihre Auto­bi­ografie „Geboren im großen Regen“ und ihren Ein­satz gegen die Beschnei­dung weib­lich­er Gen­i­tal­ien Bekan­ntheit erlangte.
Weit­ere Infor­ma­tio­nen zu diesem Thema

Fahrt nach Düsseldorf, Brüssel, Eindhoven, Bochum

Der Arbeitskreis war u.a. in Eindhoven...

Der Arbeit­skreis war u.a. in Eindhoven…

Aus­bil­dung, Akademisierung und
Der Arbeit­skreis Gesund­heit und Pflege hat sich im Okto­ber auf ein­er Infor­ma­tions­fahrt mit drän­gen­den aktuellen gesund­heits- und pflege­poli­tis­chen Fra­gen befasst. Den Auf­takt bildete in Düs­sel­dorf ein Gespräch mit NRW-Gesund­heitsmin­is­ter Karl-Josef Lau­mann, gefol­gt von einem Besuch des Gesund­heitscam­pus Bochum, auf dem Wis­senschaft, Wirtschaft und Forschung vere­int unterge­bracht sind — mit dem the­ma­tis­chen Schw­er­punkt Akademisierung von Gesund­heits­fach­berufen. Der Arbeit­skreis lehnt deren Vol­lakademisierung weit­er­hin ab. Weit­er ging es nach Eind­hoven, wo die Erfahrun­gen der lib­eraleren Dro­gen­poli­tik und die Sich­er­stel­lung der Ersten Hil­fe im Zen­trum standen, sowie nach Brüssel. 

... und in Brüssel. Foto: CSU-Fraktion

… und in Brüs­sel. Foto: CSU-Fraktion

Arzneimit­tel­sicher­heit
Im Gespräch mit Eliz­a­beth Kuiper, Beige­ord­nete Direk­torin und Lei­t­erin des Pro­gramms Soziales Europa und Wohlbefind­en beim Euro­pean Pol­i­cy Cen­ter, Wolf­gang Philipp, Direk­tor der Europäis­chen Behörde für gesund­heitliche Not­fal­lvor­sorge und ‑bewäl­ti­gung (HERA) und ein­er Vertreterin Deutsch­lands bei der Europäis­chen Union ging es uns ins­beson­dere um das The­ma sichere Arzneimit­telver­sorgung in ganz Europa und dabei etwa um die Pro­duk­tion von Antibi­oti­ka-Wirk­stof­fen im Europäis­chen Inland. “Wir kön­nen das Ein oder Andere dur­chaus von anderen ler­nen — und müssen für die drän­gen­den über­wöl­ben­den Fra­gen in Europa eng zusam­men­ste­hen!”, waren sich die teil­nehmenden Abge­ord­neten Car­oli­na Traut­ner, Dr. Beate Merk und Bern­hard Sei­de­nath im Anschluss einig.

Antrittsbesuch der neuen Diakonie-Präsidentin

Antrittsbesuch im Landtag von Dr. Sabine Weingärtner (2.v.r.) bei Fraktionsvorsitzenden Thomas Kreuzer (3.v.r.), seinen beiden Stellvertretern Tanja Schorer-Dremel (2.v.l.), Prof. Winfried Bausback (r.) sowie Bernhard Seidenath als gesundheitspolitischen Sprecher der CSU-Fraktion (l.).

Antritts­be­such im Land­tag von Dr. Sabine Weingärt­ner (2.v.r.) bei Frak­tionsvor­sitzen­den Thomas Kreuzer (3.v.r.), seinen bei­den Stel­lvertretern Tan­ja Schor­er-Dremel (2.v.l.), Prof. Win­fried Baus­back (r.) sowie Bern­hard Sei­de­nath als gesund­heit­spoli­tis­chen Sprech­er der CSU-Frak­tion (l.).

Mit Dr. Sabine Weingärt­ner im Gespräch 
Dr. Sabine Weingärt­ner, die neue Präsi­dentin des Diakonis­chen Werks Bay­ern, war vor kurzem zu Gast bei der Spitze der CSU-Land­tags­frak­tion: Mit Frak­tion­schef Thomas Kreuzer, seinen Stel­lvertretern Tan­ja Schor­er-Dremel und Pro­fes­sor Win­fried Baus­back sowie Bern­hard Sei­de­nath als Vor­sitzen­dem des Arbeit­skreis­es für Gesund­heit und Pflege sprach sie über die aktuell sehr anges­pan­nte Sit­u­a­tion sowohl der Ein­rich­tun­gen — wegen der derzeit unkalkulier­baren Energiekosten — als auch der Bürg­erin­nen und Bürg­er, die nicht auf der Son­nen­seite des Lebens stehen.
Wir kon­nten Frau Präsi­dentin Dr. Weingärt­ner ver­sich­ern, dass uns diese Lage sehr bewusst ist und sie uns eben­so besorgt. Diese The­men ste­hen deshalb ganz oben auf unser­er poli­tis­chen Agen­da, wie einige Dringlichkeit­santräge bele­gen, die wir in let­zter Zeit im Land­tag gestellt haben. Wir wer­den diese Fra­gen aber auch weit­er­hin Rich­tung Berlin adressieren. Die Lage ist ernst! Deshalb ist nun vor allem Zusam­men­halt gefordert.

Besuch bei Condrobs in München

Bei den geschäftsführenden Vorständen Katrin Bahr und Frederik Kronthaler bedankte sich Bernhard Seidenath für das wichtige Wirken des Vereins Condrobs. Foto: CSU-Fraktion

Bei den geschäfts­führen­den Vorstän­den Katrin Bahr und Fred­erik Kro­n­thaler bedank­te sich Bern­hard Sei­de­nath für das wichtige Wirken des Vere­ins Con­drobs. Foto: CSU-Fraktion

Das gemein­same Ziel: Dro­gen­tod verhindern
Im 51. Jahr seines Beste­hens hat der Con­drobs e.V. Gesund­heit­spoli­tik­erin­nen und ‑poli­tik­er zu einem Fachge­spräch in seine Räum­lichkeit­en in der Münch­n­er Emanuel­straße ein­ge­laden. “Uns eint das Ziel, Dro­gen­tod zu ver­hin­dern und Dro­gen­sucht so gut wie irgend möglich vorzubeu­gen. Das von der CSU-Land­tags­frak­tion ini­ti­ierte und finanzierte Nalox­on-Pro­jekt war und ist erfol­gre­ich”, stellte Bern­hard Sei­de­nath fest. Unsere Anstren­gun­gen, die Sub­sti­tu­tion durch Methadon rechtssicher­er zu gestal­ten, wur­den eben­falls gewürdigt. 

Cannabis

Grafik: CSU-Fraktion

Grafik: CSU-Frak­tion

CSU-Frak­tion gegen Legalisierungspläne 
Zum Entwurf der Cannabis-Legal­isierung von Bun­des­ge­sund­heitsmin­is­ter Karl Lauter­bach hat der gesund­heit­spoli­tis­che Sprech­er der CSU-Frak­tion Bern­hard Sei­de­nath klargestellt:
„Cannabis ist abso­lut kein harm­los­es Kraut, son­dern gefährlich. Die Fol­gewirkun­gen für die Gesund­heit kön­nen gravierend sein. Es ist nicht nachvol­lziehbar, wie ein Arzt die Legal­isierung in dieser Form vorantreibt. Der straf­freie Cannabis-Kon­sum ab 18 Jahren verken­nt auch die Erfahrun­gen aus anderen Län­dern. Deshalb bleiben wir bei unserem strik­tem Nein zur Legal­isierung von Cannabis zu Rauschzwecken.”

Kurz & einprägsam

Grafik: CSU-Fraktion

Grafik: CSU-Frak­tion

117 für psy­chis­che Krisen
Kurze ein­prägsame Tele­fon­num­mer ist wichtig
Schnelle Hil­fe bei psy­chis­chen Not­fällen — dafür fordert die CSU-Frak­tion im Bay­erischen Land­tag die Ein­führung ein­er bay­ern­weit­en Krisenum­mer 117. Bay­ern war und ist mit der Etablierung von Krisen­di­en­sten deutsch­landweit Vor­re­it­er – auch dank des großen Ein­satzes unseres Bezirk­stagspräsi­den­ten Josef Med­er­er. Die kosten­lose Num­mer 0800 / 655 3000 ist rund um die Uhr in Krisen erre­ich­bar. Wir wollen den Anruf bei der Krisen-Hot­line aber noch ein­fach­er machen – und auch eine Ver­gle­ich­barkeit mit soma­tis­chen Erkrankun­gen und deren Not­fall­num­mer 112 her­stellen. Zudem kann es bei psy­chis­chen Not­fällen auf jede Minute ankom­men. Je kürz­er und ein­prägsamer eine Krisen­num­mer ist, desto leichter wird sie angenom­men. Bis es mit der 117 geklappt hat: sagen Sie bitte die 0800 / 655 3000 weiter!

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