Nächste Blutspendetermine!

Grafik: BRK

Grafik: BRK

Fre­itag, 10.4. von 15–20 Uhr
Karls­feld Bürgerhaus
Allach­er Straße 1
Fre­itag, 17.4. von 16–20 Uhr
Petershausen
Pfarranger­weg 1

Mittwoch, 29.4. von 16–20 Uhr
Don­ner­stag, 30.4. von 16–20 Uhr
Markt Inder­s­dorf, Pfarrheim
Wasser­turm Weg 30

GPA-Botschaft der Woche:

Grafik:  Annika Trautner

Grafik: Anni­ka Trautner

Impfquoten gegen FSME erhöhen!
Mit Aus­nahme der Städte Augs­burg und Schwe­in­furt ist ganz Bay­ern als Risiko­ge­bi­et für die von Zeck­en über­tra­gene Früh­som­mer-Menin­goen­zephali­tis (FSME) eingestuft. Obwohl die Ständi­ge Impfkom­mis­sion (STIKO) die Imp­fung für Per­so­n­en in FSME-Risiko­ge­bi­eten ab dem Alter von einem Jahr emp­fiehlt, sind in Bay­ern nur 22,1% gegen FSME geimpft. Laut „VacMap“, dem vom RKI im Inter­net veröf­fentlicht­en Dash­board zum Impfgeschehen, schwankt dies region­al zwis­chen 14% in der Stadt Aschaf­fen­burg und 35% im Land­kreis Regens­burg. Dabei ist die Imp­fung eine ein­fache Möglichkeit der Präven­tion! FSME wird vornehm­lich zwis­chen April und Novem­ber über­tra­gen. Für einen mehrjähri­gen Impf­schutz sind 3 Imp­fun­gen nötig. Die ersten bei­den Imp­fun­gen erfol­gen im Abstand von 1 bis 3 Monat­en, die dritte nach weit­eren 5 bis 12 Monat­en. Ab 14 Tagen nach der zweit­en Imp­fung beste­ht für 90% ein für die laufende Sai­son aus­re­ichen­der Schutz. Auf­frischimp­fun­gen sind dann alle 3 bis 5 Jahre emp­fohlen. Ergo: Je früher geimpft wird, desto besser!

Zahl der Woche: 11.000

Foto: pixel dreams | © iStock

Foto: pix­el dreams | © iStock

Oster­brun­nen in der Fränkischen Schweiz
Die Tra­di­tion der Oster­brun­nen wird beson­ders in der Fränkischen Schweiz gelebt. Woher diese Tra­di­tion kommt? Es gibt ver­schiedene christliche Inter­pre­ta­tio­nen, am häu­fig­sten wird das öster­liche Schmück­en der Brun­nen aber auf die Wasser­ar­mut in der Fränkischen Schweiz zurück­ge­führt. Trinkwass­er war damals nicht selb­stver­ständlich. In höher gele­ge­nen Gebi­eten mussten Frauen teil­weise bis in die 1950er Jahre Wass­er aus dem Tal holen und müh­sam den Berg hin­auf­schlep­pen. Als dann in den Dör­fern Brun­nen angelegt wur­den, hat man diese wert­geschätzt und sich gut um sie geküm­mert. Vor allem nach dem lan­gen Win­ter hat man den Brun­nen aus Freude und Dankbarkeit her­aus­geputzt. In Bieber­bach befind­et sich der größte Oster­brun­nen der Fränkischen Schweiz, der mit mehr als 11.000 handbe­mal­ten Eiern geschmückt ist. Weit­ere Details hier.
Weit­ere Oster­bräuche hier

Psychotherapie-Honorare: CSU-Fraktion fordert Stopp der Kürzungen und bessere Weiterbildung

Die CSU-Land­tags­frak­tion kri­tisiert die gesund­heit­spoli­tisch höchst beden­kliche Entschei­dung des Bew­er­tungsauss­chuss­es auf Bun­de­sebene, die Hon­o­rare für ambu­lante psy­chother­a­peutis­che Leis­tun­gen zum 1. April 2026 um 4,5 Prozent abzusenken. Gle­ichzeit­ig fordert die Frak­tion eine nach­haltige Sicherung der Finanzierung der psy­chother­a­peutis­chen Weit­er­bil­dung im ambu­lanten und sta­tionären Bere­ich – in Bay­ern und in ganz Deutschland.

Klaus Holetschek, Vor­sitzen­der der CSU-Land­tags­frak­tion, erk­lärt: „Psy­chis­che Gesund­heit ist keine Rand­no­tiz – sie ist ein zen­trales Fun­da­ment unser­er Gesellschaft und unser­er Wirtschaft­skraft. Wer jet­zt die Hon­o­rare für ambu­lante Psy­chother­a­pie kürzt, spart am falschen Ende. Jed­er Euro, der in psy­chother­a­peutis­che Behand­lung investiert wird, spart nach­weis­lich mehr als drei Euro an Fol­gekosten – durch weniger Kranken­hausaufen­thalte, gerin­gere Kranken­geldzahlun­gen und eine höhere Erwerb­s­beteili­gung. Wir fordern vom Bund, sich unmissver­ständlich gegen diese Hon­o­rarab­senkung einzuset­zen und die Selb­stver­wal­tung zur Nachver­hand­lung zu bewe­gen. Dies muss im Inter­esse der Pati­entin­nen und Patien­ten rasch geschehen.“

Bern­hard Sei­de­nath, gesund­heit­spoli­tis­ch­er Sprech­er der CSU-Land­tags­frak­tion, betont: „Die Lage bei der psy­chother­a­peutis­chen Ver­sorgung — auch und ger­ade von Kindern und Jugendlichen in Bay­ern — ist alarmierend. 97 Tage Wartezeit vom Erstkon­takt bis zum Beginn ein­er Ther­a­pie sind keine Sel­tenheit, das ist eine Zumu­tung für betrof­fene Fam­i­lien und ein Ver­sagen des Sys­tems. Wenn wir hier jet­zt nicht han­deln und zudem die Weit­er­bil­dung von Fach­psy­chother­a­peutin­nen und Fach­psy­chother­a­peuten nicht struk­turell und finanziell absich­ern, wer­den wir in eini­gen Jahren einen gravieren­den Fachkräfte­man­gel erleben, dessen Fol­gen vor allem die Jüng­sten tra­gen müssen. Frühzeit­ige psy­chother­a­peutis­che Behand­lung ist eine der wirk­sam­sten Investi­tio­nen in die Zukun­ft unser­er Gesellschaft: sie ver­hin­dert Chronifizierung, sichert schulis­che und beru­fliche Teil­habe und spart langfristig erhe­bliche Kosten. Jede Woche unnötiger Wartezeit ist eine ver­passte Chance.“

Mehr als 264 Millionen Euro für Bayerns Kommunen – Stadt Dachau profitiert von Städtebauförderung

Das Bund-Län­der­pro­gramm zur Städte­bauförderung zeigt erneut seine Schlagkraft: Mit über 264 Mil­lio­nen Euro wer­den bay­ern­weit 478 Städte und Gemein­den bei der Stärkung der Ort­szen­tren, Förderung des gesellschaftlichen Zusam­men­halts sowie Wieder­bele­bung von Brach­flächen unter­stützt. Im Land­kreis Dachau zählt die Große Kreis­stadt Dachau zu den Förderempfängern.

Die Städte­bauförderung ist ein Erfol­gsmod­ell – sie bringt neue Lebendigkeit in unsere Ort­szen­tren und stärkt den Zusam­men­halt vor Ort“, so Land­tagsab­ge­ord­neter Bern­hard Sei­de­nath „Ger­ade im ländlichen, wie auch im städtis­chen Raum ermöglicht sie wichtige Investi­tio­nen, die unsere Heimat zukun­fts­fähig machen.“

Gefördert wer­den in diesem Jahr zahlre­iche Maß­nah­men im Rah­men der Pro­gramme „Lebendi­ge Zen­tren“, „Sozialer Zusam­men­halt“ und „Wach­s­tum und nach­haltige Erneuerung“. Diese Pro­gramme leis­ten einen zen­tralen Beitrag zur Aufw­er­tung von Ortsker­nen, zur Inte­gra­tion und zu klim­agerechter Stadtentwicklung.

In der Großen Kreis­stadt Dachau wird mit Hil­fe der Städte­bauförderung in Höhe von 108.000 Euro die Alt­stadt und der Untere Markt bedacht – für Pro­jek­te, die das Gesicht der Stadt aufwerten.

Jed­er Euro vom Staat löst weit­ere öffentliche und pri­vate Investi­tio­nen aus – das ist Wirtschafts­förderung mit dop­pel­tem Nutzen“, erk­lärt MdL Sei­de­nath. „Wir geben unseren Kom­munen damit Pla­nungssicher­heit und stärken zugle­ich den Klimaschutz.“

Auch Katrin Staffler, CSU-Bun­destagsab­ge­ord­nete für Fürsten­feld­bruck und Dachau, ver­weist auf den pos­i­tiv­en Beitrag des Bund-Län­der-Städte­bauförderung­spro­gramms: “Die Städte­bauförderung fließt genau dor­thin, wo sie gebraucht wird: in die Zukun­fts­fähigkeit unser­er Heimat. Es freut mich sehr, dass die Stadt Dachau mit frischen Mit­teln unter­stützt wird. Diese Investi­tio­nen sind das Fun­da­ment dafür, dass unsere Kom­munen mod­ern, attrak­tiv und lebenswert bleiben.”

Jede Kom­mune entschei­det selb­st, für welche Pro­jek­te die För­der­mit­tel einge­set­zt wer­den. Die schlanken Förder­regeln gewährleis­ten max­i­male Frei­heit für die Städte und Gemein­den. Damit ist die Städte­bauförderung die Speer­spitze ein­er unbürokratis­chen Kom­mu­nalförderung. MdL Sei­de­nath unter­stre­icht: „Die Städte­bauförderung ist seit 55 Jahren eine Erfol­gs­geschichte. Mit ihr ermöglichen wir unseren Kom­munen größt­mögliche Frei­heit und pass­ge­naue Lösungen.“

Aus dem Arbeitskreis Gesundheit, Pflege und Prävention

Sehr geehrte Damen und Herren,

Mit Frak­tion­sini­tia­tiv­en von mehr als 110 Mil­lio­nen Euro run­den die Land­tags­frak­tio­nen von CSU und FREIEN WÄHLERN den Haushalt 2026 ab, set­zen eigene Schw­er­punk­te und regionale Impulse im ganzen Freis­taat — auch im Bere­ich von Gesund­heit, Pflege und Präven­tion. Ins­ge­samt dür­fen sich rund 600 Pro­jek­te in ganz Bay­ern über Zuschüsse freuen. Wir investieren in das, was Bay­ern stark macht: Men­schen, Engage­ment und Zusam­men­halt — von Medi­zin­stipen­di­en im Aus­land, über inno­v­a­tive Ansätze in der Parkin­son-Behand­lung, Sucht- und Dro­gen­präven­tion, die Ver­sorgung von Fatigue-Pati­entin­nen und Patien­ten, die Verbesserung der pflegerischen, ambu­lant-medi­zinis­chen Ver­sorgung vor Ort, Prax­isan­leit­er­bonus im Bere­ich der Podolo­gie oder auch das The­ma Wohn­raum für soziale und pflegerische Berufe usw.

Als Arbeit­skreis für Gesund­heit, Pflege und Präven­tion haben wir eigene The­men­schw­er­punk­te geset­zt und die erforder­lichen Mit­tel im Dop­pel­haushalt 2026/27 bere­it­gestellt, die wir — Car­oli­na Traut­ner, Mar­tin Mit­tag, Dr. Andrea Behr, Thorsten Freuden­berg­er, Ste­fan Mey­er, Hel­mut Schnotz, Sascha Schnür­er und Bern­hard Sei­de­nath — Ihnen hier vorstellen möcht­en. Die Beratun­gen im Haushalt­sauss­chuss sind hierzu bere­its abgeschlossen, es fol­gen nun noch die Beratun­gen und die abschließende Beschlussfas­sung im Plenum des Landtags.

Wir wün­schen Ihnen eine angenehme Lek­türe und verbleiben mit fre­undlichen Grüßen,

Ihr Bern­hard Seidenath

1.000.000 Euro

(Bild: Gustavo Fring / pexels)

(Bild: Gus­ta­vo Fring / pexels)

Medi­zin­stipen­di­en im Ausland
“Aus­bil­dung ist der beste Wirk­stoff gegen dro­hen­den Medi­zin­er­man­gel. Wir brauchen aber mit Blick auf den demografis­chen Wan­del mehr Medi­ziner­in­nen und Medi­zin­er. Mit dem EU-Stipen­di­en­pro­gramm geben wir jun­gen Men­schen die Chance auf einen Stu­di­en­platz im Aus­land und sich­ern im Gegen­zug die medi­zinis­che Ver­sorgung in Bay­ern, beson­ders im ländlichen Raum”, unter­stre­icht AK-Vor­sitzen­der Bern­hard Sei­de­nath.

Ins­ge­samt bis zu 100 junge Men­schen, die bere­it sind, nach dem Studi­um als Ärztin oder Arzt im ländlichen Raum Bay­erns tätig zu sein, wer­den vom Freis­taat im Aus­land zu unter­stützt. Zehn Prozent der Plätze sind für ange­hende Kinder- und Jugendpsy­chi­a­terin­nen und ‑psy­chi­ater reserviert – ein geziel­ter Beitrag gegen den akuten Nach­wuchs­man­gel in diesem sen­si­blen Bere­ich. Derzeit studieren 23 ange­hende Ärztin­nen und Ärzte im Aus­land, denen eine Förderung zur Über­nahme von Stu­di­enge­bühren in Höhe von bis zu 10.000 Euro pro Semes­ter für läng­stens 12 Semes­ter gewährt wird. Hier­für wer­den für das Jahr 2026 — für weit­ere 77 Stipen­di­en — zusät­zlich eine Mil­lion Euro zur Ver­fü­gung gestellt.

600.000 Euro

(Bild: Jcomp / FREEP!K)

(Bild: Jcomp / FREEP!K)

Ultra­schallther­a­pie für Parkinson-Patienten
Eine „Mag­ne­tres­o­nanzges­teuerte Fokussierte Ultra­schallther­a­pie“ gibt Parkin­son-Pati­entin­nen und Patien­ten sowie auch solchen mit essen­tiellem Tremor Hoff­nung: der Ein­griff kann das Zit­tern, das die Leben­squal­ität so sehr beein­trächtigt, deut­lich lin­dern oder gar ganz auss­chal­ten. Der­ar­tige Ein­griffe sind deutsch­landweit aktuell nur in Kiel, Bonn, Kas­sel und Freiburg möglich. Ziel ist, dass diese Ther­a­pie kün­ftig auch in Bay­ern durchge­führt wer­den kann – als Stan­dort kommt, wie Bern­hard Sei­de­nath betont, Dachau in Betra­cht. Das Mod­ell­pro­jekt ist in zwei Phasen geplant. Die Mit­tel für die erste Tranche i. H. v. 500.000. Euro wur­den im Nach­tragshaushalt 2025 (LT-Drs. 19/4942) ver­an­schlagt, jet­zt kom­men noch ein­mal 600.000 Euro hinzu.

600.000 Euro

(Bild: Anna Shvets / pexels)

(Bild: Anna Shvets / pexels)

Beratung für Post-COVID-Erkrank­te und ME/CFS-Betrof­fene
Myal­gis­che Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syn­drom (ME/CFS) bet­rifft in Bay­ern schätzungsweise min­destens 100.000 Men­schen – und damit auch zahlre­iche Fam­i­lien. Die Erkrankung führt häu­fig zu mas­siv­en Ein­schränkun­gen der Leben­squal­ität und stellt Betrof­fene wie Ange­hörige vor große Her­aus­forderun­gen. Um die Ver­sorgung und Unter­stützung gezielt zu verbessern, wer­den zwei wichtige Vorhaben gefördert: „ME/CFS ist eine schw­er­wiegende und oft noch zu wenig sicht­bare Erkrankung, die vor allem die Jugend und damit die Zukun­ft unser­er Gesellschaft bet­rifft. Mit dem Aus­bau von Forschung, Ver­sorgung und Beratung set­zen wir ein wichtiges Zeichen für die Betrof­fe­nen und ihre Fam­i­lien“, betont Bern­hard Sei­de­nath.

Die Uni­ver­sität Regens­burg erhält 400.000 Euro für die Ausstat­tung und als Anschub­fi­nanzierung ein­er spezial­isierten ME/CFS-Ambu­lanz. Im ost­bay­erischen Raum fehlt eine solche Ein­rich­tung bish­er völ­lig. Zudem wer­den 200.000 Euro für die Grün­dung des Vere­ins Postvi­ral-Beratung Bay­ern e.V. bere­it­gestellt. Ziel ist der Auf­bau eines auf­suchen­den Beratungsange­bots für Post-COVID-Erkrank­te und ME/CFS-Betrof­fene. Geplant ist eine zen­trale Beratungsstruk­tur für Erkrank­te und Ange­hörige sowie ein inno­v­a­tiv­er Ansatz mit Gemein­de­schwest­ern zur Betreu­ung schw­er­stkranker, haus­ge­bun­den­er Pati­entin­nen und Patien­ten – ins­beson­dere im Raum München.

585.000 Euro

(Bild: geralt / pixabay)

(Bild: ger­alt / pixabay)

Dro­gen­präven­tion und ‑ver­sorgung in Augs­burg und Nürn­berg stärken
Mit dem „Forum St. Johannes” entste­ht in Augs­burg ein ver­lässlich­er Schutzraum für suchterkrank­te Men­schen – offen 365 Tage im Jahr, bis zu elf Stun­den täglich (Förder­summe: 250.000 Euro). Das Ange­bot umfasst neben Hygie­n­eein­rich­tun­gen und Sozial­ber­atung auch ein ärztlich begleit­etes Sub­sti­tu­tion­sange­bot. Wis­senschaftlich begleit­et durch das Uni­ver­sität­sklinikum Augs­burg, ver­fol­gt das Pro­jekt das Ziel, Betrof­fe­nen echte Per­spek­tiv­en zu eröff­nen und gle­ichzeit­ig Ret­tungs­di­en­ste sowie Gesund­heit­sein­rich­tun­gen spür­bar zu entlasten.

Das seit 2021 mit Unter­stützung durch die CSU-Land­tags­frak­tion erfol­gre­ich laufende „Nürn­berg­er Mod­ell der Dro­gen­hil­fe” wird zudem kon­se­quent zu einem “Metropolen­mod­ell” weit­er­en­twick­elt (Förder­summe: 335.000 Euro). “Im Mit­telpunkt der neuen Phase ste­ht Präven­tion: Dro­genkon­sum soll frühzeit­ig ver­hin­dert, Fachkräfte durch gezielte Fort­bil­dun­gen gestärkt und die Zusam­me­nar­beit zwis­chen Jugend- und Dro­gen­hil­fen sowie Behör­den und Polizei aus­ge­baut wer­den. Gemein­sam bilden bei­de Pro­jek­te einen wichti­gen Baustein für eine ver­net­zte, nach­haltige und zukun­fts­fähige Suchthil­festruk­tur in Bay­ern”, betont Thorsten Freuden­berger, der Mit­glied im Gesundheits‑, aber auch im Innenauss­chuss ist.

510.000 Euro

(Bild: Andrea Piacquadio / pexels)

(Bild: Andrea Piac­qua­dio / pexels)

800 Jahre St. Kathari­nen­spi­tal Regensburg
Das St. Kathari­nen­spi­tal prägt seit Jahrhun­derten das soziale und kar­i­ta­tive Leben in Regens­burg-Stad­tamhof. Bis heute bietet die Ein­rich­tung älteren, kranken und bedürfti­gen Men­schen ein Zuhause und ste­ht für gelebte Näch­sten­liebe sowie gesellschaftliche Ver­ant­wor­tung. Anlässlich seines 800-jähri­gen Jubiläums im Jahr 2026 plant die Spi­tal­s­tiftung umfassende Maß­nah­men zur baulichen Weit­er­en­twick­lung. Im Fokus ste­hen ins­beson­dere die Verbesserung der Bar­ri­ere­frei­heit, die Erhöhung der Aufen­thalt­squal­ität sowie der Sicher­heit der 78 Bewohner­in­nen und Bewohn­er. Auch die Neugestal­tung der Ein­gangs- und Zugangs­bere­iche sowie iden­titätss­tif­tende Ele­mente wie eine Kathari­nen­fig­ur sind vorge­se­hen. „Das St. Kathari­nen­spi­tal ist ein beein­druck­endes Zeug­nis gelebter Näch­sten­liebe und fes­ter Bestandteil der Regens­burg­er Stadt­geschichte. Mit unser­er Förderung tra­gen wir dazu bei, diese wertvolle Ein­rich­tung zukun­fts­fest weit­erzuen­twick­eln und gle­ichzeit­ig ihr his­torisches Erbe zu bewahren“, betont Mar­tin Mit­tag, Mit­glied im Gesundheitsausschuss.

410.000 Euro

(Bild: paulrbr75 / pixabay)

(Bild: paulrbr75 / pixabay)

Sich­er­stel­lung der ärztlichen Ver­sorgung im ländlichen Raum
Die ambu­lant-fachärztliche Ver­sorgung im ländlichen Raum bleibt eine zen­trale Her­aus­forderung. Bere­its seit 2015 arbeit­et die Oden­wald-Allianz an neuen, flex­i­blen Ver­sorgungsmod­ellen, die sowohl selb­st­ständi­ge als auch angestellte Tätigkeit­en – in Vol­lzeit oder Teilzeit – ermöglichen. Mit zusät­zlichen Mit­teln in Höhe von 410.000 Euro soll nun die sek­torenüber­greifende Zusam­me­nar­beit im Bere­ich der ambu­lanten, fachärztlichen Ver­sorgung im südlichen Land­kreis Mil­tenberg weit­er gestärkt wer­den. Ziel ist es, beste­hende Struk­turen bess­er zu ver­net­zen und die medi­zinis­che Ver­sorgung langfristig zu sich­ern. „Ger­ade im ländlichen Raum brauchen wir inno­v­a­tive und ver­net­zte Ver­sorgungsstruk­turen. Die Oden­wald-Allianz zeigt, wie mod­erne Zusam­me­nar­beit gelin­gen kann – und stärkt damit die medi­zinis­che Ver­sorgung vor Ort nach­haltig“, betont Dr. Andrea Behr. Ins­ge­samt prof­i­tieren davon elf Kom­munen im Land­kreis Mil­tenberg. In einem zweit­en Pro­jekt sollen durch Schu­lun­gen die Eltern befähigt wer­den sollen, bei leicht­en Krankheitssymp­tomen zunächst ein­fache, bewährte Basis­maß­nah­men anzuwen­den. Ziel ist es, die Gesund­heit­skom­pe­tenz der Eltern zu stärken.

330.000 Euro

(Bild: DC Studio / FREEP!K)

(Bild: DC Stu­dio / FREEP!K)

Virtuelles Pflege­heim: Dig­i­tale Unter­stützung für die Pflege von morgen
Die sta­tionäre Pflege ste­ht vor großen Her­aus­forderun­gen: steigende Bedarfe, kom­plexere Krankheits­bilder und ein zunehmender Fachkräfte­man­gel erfordern neue, inno­v­a­tive Ansätze. Klas­sis­che Reformin­stru­mente allein reichen nicht mehr aus, um die Ver­sorgung langfristig zu sichern.
Mit dem Konzept des „Virtuellen Pflege­heims“ geht das Bay­erische Rote Kreuz einen neuen Weg. „Wir brauchen mutige, inno­v­a­tive Ansätze, um die Pflege zukun­fts­fest aufzustellen. Das Virtuelle Pflege­heim kann ein echter Gamechang­er sein, um Fachkräfte zu ent­las­ten und gle­ichzeit­ig die Ver­sorgungsqual­ität zu sich­ern“, betont Ste­fan Mey­er.

Das Pro­jekt erweit­ert sta­tionäre Ein­rich­tun­gen um eine jed­erzeit abruf­bare dig­i­tale Fachunter­stützung: Erfahrene Pflege­fachkräfte wer­den per Video oder Tele­fon zugeschal­tet, um Teams vor Ort bei kom­plex­en Sit­u­a­tio­nen zu berat­en, Entschei­dun­gen abzu­sich­ern und Belas­tungsspitzen abzufed­ern. Ziel ist es aus­drück­lich, die Präsen­zpflege zu stärken – nicht zu erset­zen. Durch die stan­dortüber­greifende Nutzung von Fachkom­pe­tenz kön­nen vorhan­dene Ressourcen effizien­ter einge­set­zt wer­den. Das Pilot­pro­jekt dient dazu, Ent­las­tungsef­fek­te, organ­isatorische Voraus­set­zun­gen sowie rechtliche und wirtschaftliche Rah­menbe­din­gun­gen wis­senschaftlich zu prüfen – begleit­et durch die Uni­ver­sität Bayreuth.

200.000 Euro

(Bild: jarmoluk / pixabay)

(Bild: jar­moluk / pixabay)

Unter­stützung des Klinikums Nürnberg
Mod­erne Medi­zin braucht mod­erne Doku­men­ta­tion: Durch die struk­turi­erte Erfas­sung und Archivierung intra­op­er­a­tiv­er sowie diag­nos­tis­ch­er Video­dat­en wird die Nachver­fol­gbarkeit von Befun­den deut­lich verbessert. Gle­ichzeit­ig entste­ht eine wertvolle Grund­lage für Forschung sowie für die ärztliche Aus- und Weit­er­bil­dung – etwa durch Lehrvideos und Live-OP-Über­tra­gun­gen. „Mod­erne Medi­zin braucht mod­erne Doku­men­ta­tion. Mit der klin­is­chen Video­daten­bank stärken wir Patien­ten­sicher­heit, Qual­itätssicherung und die medi­zinis­che Aus­bil­dung gle­icher­maßen“, betont Ste­fan Mey­er, der auch Mit­glied im Wis­senschaft­sauss­chuss ist.

Die Förderung stärkt damit nach­haltig den Klinik­stan­dort Nürn­berg und leis­tet einen wichti­gen Beitrag zur Weit­er­en­twick­lung ein­er hochw­er­ti­gen und per­son­al­isierten Gesund­heitsver­sorgung in Bay­ern. 13 Fach­abteilun­gen wer­den das Sys­tem nutzen. Dank der her­stellerun­ab­hängi­gen Anbindung beste­hen­der Tech­nolo­gien wie OP-Robotik, Mikroskopen und endoskopis­chen Ver­fahren entste­ht eine zukun­fts­fähige und inter­op­er­a­ble Infrastruktur.

200.000 Euro

200.000 Euro

(Bild: TanteTati / pixabay)

(Bild: Tan­te­Tati / pixabay)

Prax­isan­leit­er­bonus im Bere­ich der Podologie
Um die Per­son­al­si­t­u­a­tion in der Podolo­gie nach­haltig zu verbessern und gle­ichzeit­ig die Qual­ität der Aus­bil­dung zu sich­ern, soll die Prax­isan­leitung gezielt gestärkt wer­den. Prax­isan­lei­t­erin­nen und Prax­isan­leit­er, die neue und überzeu­gende Ansätze entwick­eln und umset­zen, erhal­ten eine ein­ma­lige Prämie in Höhe von bis zu 4.000 Euro. „Eine hochw­er­tige Aus­bil­dung braucht engagierte Prax­isan­lei­t­erin­nen und Prax­isan­leit­er. Mit dieser Förderung schaf­fen wir Anreize für inno­v­a­tive Konzepte und stärken die Nach­wuchssicherung in der Podolo­gie nach­haltig“, betont Staatsmin­is­terin a.D. Car­oli­na Traut­ner als stel­lvertre­tende AK-Vor­sitzende. Ziel ist es, erfol­gre­iche Mod­elle sicht­bar zu machen und als Best-Prac­tice-Beispiele flächen­deck­end in Bay­ern zu etablieren. Für diese Maß­nahme wer­den ein­ma­lig 200.000 Euro zur Ver­fü­gung gestellt.

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