Runder Tisch: Auswirkungen des Hebammenhilfevertrags

Foto: CSU-Fraktion
Gespräche anlässlich des Internationalen Hebammentags am 5. Mai
In einem neuerlichen Runden Tisch hat sich der Arbeitskreis für Gesundheit, Pflege und Prävention unter der Leitung von Bernhard Seidenath mit den Auswirkungen des Hebammenhilfevertrags auseinandergesetzt. Dazu berichtete Mechthild Hofner, Vorsitzende des Bayerischen Hebammenverbands, von Einkommenseinbußen. Tanja Brembs von der Abrechnungszentrale für Hebammen (AZH) belegte, dass der durchschnittliche Erlös der freiberuflich tätigen Hebammen seit Inkrafttreten des neuen Vertrags pro Geburt um durchschnittlich 12 Prozent gesunken ist. Die Abgeordneten – neben Seidenath die beiden Staatsministerinnen a.D. Melanie Huml und Carolina Trautner sowie Martina Gießübel – machten mit Blick auf den Internationalen Hebammentag am 5. Mai deutlich, dass sie an der Seite der Hebammen stehen. „Wir müssen weiter daran arbeiten, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Hebammen nachzubessern. Einkommenseinbußen sind ein No-Go. Denn wir brauchen die Hebammen an der Seite unserer Familien!“, so Seidenath.
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