Präsident der Bundesärztekammer entschuldigt sich

In meinem let­zten Newslet­ter hat­te ich von mein­er Rück­tritts­forderung an den Präsi­den­ten der Bun­desärztekam­mer, Dr. Klaus Rein­hardt, berichtet. In der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ vom 21. Okto­ber hat­te er die Men­schen in Deutsch­land verun­sichert, was die Sinnhaftigkeit des Tra­gens ein­er Mund-Nasen-Bedeck­ung anbe­langte. Ins­ge­samt war sein Auftritt des ober­sten Vertreters der Ärzte in Deutsch­land nicht würdig. Unser bay­erisch­er Ärztekam­mer­präsi­dent Dr. Ger­ald Quit­ter­er hätte hier mit ganz anderem For­mat agiert – er wäre deshalb die bessere Wahl an der Spitze der Bun­desärztekam­mer. Denn im Kampf gegen das Coro­na-Virus müssen wir alle zusam­men­hal­ten, son­st hat Coro­na leicht­es Spiel. Es geht um Leben und Gesund­heit der Men­schen in Deutsch­land! Dies hat zwis­chen­zeitlich auch Dr. Rein­hardt einge­se­hen und sich von seinen kri­tis­chen Äußerun­gen über den Nutzen von Schutz­masken dis­tanziert. „In der Sendung ‚Markus Lanz‘ hat­te ich den wis­senschaftlichen Evi­den­z­nach­weis der Schutzwirkung von Mund-Nasen-Masken in Zweifel gezo­gen. Dies hat zu erhe­blichen Irri­ta­tio­nen geführt, die ich sehr bedauere. Die aktuelle Evi­denz aus vielfälti­gen Stu­di­en spricht für einen Nutzen des Mund-Nasen-Schutzes“, erk­lärte Dr. Rein­hardt vor eini­gen Tagen. Diese Klarstel­lung und Entschuldigung gebe ich gerne an die Leser meines Newslet­ters weit­er.