„Namen statt Nummern“: Neue Gedächtnisbuchblätter

Foto: Bernhard Seidenath
“Namen statt Nummern”: immer am 22. März, dem Tag, an dem 1933 das Konzentrationslager Dachau eröffnet wurde, werden in der KZ-Gedenkstätte Dachau, genauer: im Kloster Karmel Heilig Blut, die neuen Gedächtnisblätter vorgestellt: den Häftlingen, die von den Nazis entmenschlicht wurden, indem aus der Person mit einem Namen eine Nummer wurde, wird durch das Gedächtnisbuch-Projekt ihr Name zurück gegeben. Seit Anfang an ist Sabine Gerhardus hier die Projektleiterin. In diesem Jahr erinnert wurde unter anderem an Alois Hundhammer, der 1933 im KZ eingesperrt war und nach der Nazi-Diktatur einer der Gründerväter der CSU wurde.

