Mehr Aufmerksamkeit für von Zöliakie Betroffene!

Foto: CSU-Fraktion
Rund ein Prozent der Bevölkerung leidet an Zöliakie und ist dauerhaft auf eine strikt glutenfreie Ernährung angewiesen. Doch gerade in Kitas, Schulen und Pflegeeinrichtungen fehlen häufig geeignete Verpflegungsangebote. Über diese Herausforderungen und mögliche Verbesserungen tauschte sich der Arbeitskreis Gesundheit, Pflege und Prävention mit der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft aus. Im Mittelpunkt standen bessere Aufklärung, gezielte Schulungen, die hohen Mehrkosten glutenfreier Lebensmittel sowie Möglichkeiten der Früherkennung. AK-Vorsitzender Bernhard Seidenath: „Wer aus medizinischen Gründen auf glutenfreie Ernährung angewiesen ist, darf nicht vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen sein. Gerade für Kinder muss die gemeinsame Mahlzeit in Kita und Schule selbstverständlich möglich sein. Wir wollen deshalb die bestehenden Angebote in Bayern besser vernetzen und Wissen vermitteln. Andere Länder wie Italien machen es vor!“

