GPA-Botschaft der Woche:

Grafik: Annika Trautner

Grafik: Anni­ka Trautner

PNOG: Neben Case- auch Care-Man­age­ment in den Pflegestützpunk­ten ausbauen!
Im Entwurf des Pfle­geneuord­nungs­ge­set­zes (PNOG) greift der Bund eine zen­trale Forderung des GPA auf: die Pflege­be­gleit­er. Die Pflegestützpunk­te wer­den zu Pflegestützpunk­ten­Plus aus­ge­baut, zudem kom­men Pflege­be­gleit­er zu den Betrof­fe­nen nach Hause. Damit entste­ht eine Infra­struk­tur auf Kreis- und Gemein­deebene, die alle Bedarfe eines Men­schen auf­greifen kann und anschlussfähig ist an dig­i­tale Struk­turen wie Pflege-Cock­pit oder ePA. Wie die Beto­nung der Präven­tion ist dieses Case-Man­age­ment ein guter Ansatz im PNOG. Es gibt aber auch Nachbesserungs­be­darf: Damit das neue Sys­tem Mehrw­ert bringt, bedarf es neben des Case- auch mehr Care-Man­age­ment durch die Pflegestützpunk­te, etwa eine Ver­net­zung der Leis­tungser­bringer und eine Unter­stützung beim Schließen von Ange­bot­slück­en. Zudem sollte der Kreis der Anspruchs­berechtigten von Pflegebedürfti­gen in häus­lich­er Pflege auf alle Hil­fs­bedürfti­gen in punc­to Gesundheits‑, Pflege‑, Teil­habe- und sozialen Bedar­fen aus­geweit­et wer­den. So ließen sich Sys­temkosten reduzieren!