GPA-Botschaft der Woche

Grafik: Annika Trautner

Grafik: Anni­ka Trautner

Kranken­haus-Trans­for­ma­tions­fonds muss expliz­it auch für Hitzeschutz-Maß­nah­men ein­set­zbar sein!
Der Kranken­haus-Trans­for­ma­tions­fonds (KHTF) stellt von 2026 bis 2035 ins­ge­samt 50 Mil­liar­den Euro bere­it, um die Kranken­haus­re­form zu finanzieren. Der KHTF fördert Umstruk­turierun­gen, Spezial­isierun­gen und Dig­i­tal­isierung. Eine der größten Her­aus­forderun­gen wird auch der Schutz vor Hitze und die Anpas­sung an die Kli­ma-Erwär­mung sein. Entsprechende Maß­nah­men liegen im Inter­esse der Pati­entin­nen und Patien­ten, aber auch der Kranken­häuser selb­st. Denn unter Hitze lei­den vul­ner­a­ble Per­so­n­en am meis­ten: ihre Gene­sung nimmt bei Hitze mehr Zeit in Anspruch, die Ver­weil­dauer im Kranken­haus ver­längert sich. Damit sinken im DRG-Sys­tem die Erlöse der Kranken­häuser. Um Kranken­häuser zukun­fts­fähig zu machen, müssen sie auch gut auf die zu erwartende steigende Anzahl an Hitze­ta­gen, Hitzewellen oder Tropen­nächt­en vor­bere­it­et sein. Auch diese Trans­for­ma­tion müssen Kranken­häuser daher durch­machen. Bauliche Maß­nah­men sind dabei eben­so gefragt wie eine Ausstat­tung mit Kli­maan­la­gen. Bei­des sollte über den KHTF finanzier­bar sein!