Europäischer Gesundheitskongress

Beim Europäis­chen Gesund­heit­skongress, der in diesem Jahr coro­n­abe­d­ingt auch nur virtuell stat­tfand, kon­nte ich am 26. Okto­ber bei der Ses­sion „Forschungs- und Inno­va­tion­s­stan­dort Deutsch­land und Europa — wichtige Lehren aus der Coro­n­akrise“ referieren. Die Gesund­heits- und Pflegewirtschaft hat das Zeug zur Leitökonomie des 21. Jahrhun­derts. Bay­ern stärkt mit der High­tech-Agen­da und der High­tech-Agen­da Plus die Forschung in staatlichen und staatlich geförderten Ein­rich­tun­gen mas­siv. Uns ist aber auch die private/industrielle Forschung durch die forschen­den Arzneimit­tel­her­steller sehr wichtig. Mit dem Phar­ma-Dia­log hat Bay­ern hier bun­desweit eine Bench­mark für das Zusam­men­spiel von Staat und Indus­trie geset­zt. Wie bedeu­tend deren Leis­tun­gen sind, zeigt sich aktuell bei der Suche nach einem Impf­stoff oder nach einem poten­ten Medika­ment gegen Coro­na sehr deut­lich. Die Pro­duk­tion von Gener­i­ka müssen wir – aus Grün­den der Arzneimit­tel­sicher­heit — zu wesentlichen Teilen wieder aus Asien ins (europäis­che) Inland zurück­holen.