Europaabgeordnete Angelika Niebler besucht den Landkreis Dachau

Ange­li­ka Niebler ist Abge­ord­nete im Europa­parla­ment und mit Leib und Seele Europäerin. Mit dem CSU-Kreisver­band war sie diese Woche einen ganzen Tag lang im Land­kreis Dachau unter­wegs und hat dabei ver­schiedene von der EU-geförderte Pro­jek­te besucht. CSU-Kreisvor­sitzen­der Bern­hard Sei­de­nath hat­te dazu eigens einen Bus gechar­tert und von Dachau aus zu ein­er Neuau­flage der im let­zten Jahr so erfol­gre­ichen „Fahrt mit den Schwarzen ins Blaue“ ein­ge­laden. Die erste Sta­tion war Pfaf­fen­hofen an der Glonn, wo Bürg­er­meis­ter Hel­mut Zech die Gruppe empf­ing. Zunächst erläuterte er einige EU-finanzierte Pro­jek­te in Pfaf­fen­hofen, etwa das Dor­fer­neuerung­spro­jekt, den Räu­ber-Kneißl-Weg oder das Gemein­schaft­shaus Unterum­bach. Neben den vie­len pos­i­tiv­en Beispie­len für ein gemein­sames Europa kamen von den Teil­nehmern dur­chaus auch kri­tis­che Fra­gen. So waren u.a. die Steueroasen, der Kauf von EU-Pässen, die Reg­ulierungswut und die fehlende Sol­i­dar­ität in der Europäis­chen Union ein The­ma. Ange­li­ka Niebler ging mit Lei­den­schaft auf alle Fra­gen ein und betonte nach­drück­lich, wie wichtig deshalb ein hand­lungs­fähiges europäis­ches Par­la­ment ist. Nach dem Ein­trag ins Gold­ene Buch der Gemeinde Pfaf­fen­hofen an der Glonn stand der Besuch des Lam­pl­hofs auf dem Pro­gramm. Michael und Annemarie Lam­pl wiesen auf die Doku­men­ta­tionsvorschriften der EU hin, die es ger­ade mit­tel­ständis­chen Betrieben schw­er macht­en.
Auf der zweit­en Sta­tion der Tour — in Bergkirchen — erwartete Bürg­er­meis­ter Simon Land­mann die Gäste im Brug­ger­haus. Diese „inter­gen­er­a­tive Anlauf­stelle“ beherbergt unter anderem ein Sozial­büro und die VHS. Es wurde im Rah­men des Leader-Pro­jek­ts mit EU-Mit­teln gefördert. Sowohl Bürg­er­meis­ter Land­mann als auch Bürg­er­meis­ter Zech freuten sich über die EU-Zuschüsse, beklagten aber gle­ichzeit­ig die Schwierigkeit­en bei der Antrag­stel­lung. Der Aufwand sei enorm, die Bürokratie ein­fach zu kom­pliziert. Bei einem kurzen Spazier­gang ent­lang des – eben­falls mit EU-Mit­teln geförderten — Maisach­wan­der­wegs zum Ende der Rund­fahrt kon­nte sich Ange­li­ka Niebler noch ein­mal von der Schön­heit und Vielfalt des Land­kreis­es Dachau überzeu­gen. Am Ende der Tour stand im Bus ihr Appell an alle Teil­nehmenden, am 26. Mai zur Europawahl zu gehen und die europafre­undlichen Parteien zu stärken.