Geburtshilfe in Gefahr: CSU-Fraktion kämpft für faire Bezahlung der Beleghebammen
Mit einem Dringlichkeitsantrag fordern CSU-Fraktion und Freie Wähler eine schnelle Evaluierung des Hebammenhilfevertrags. Ziel ist eine faire Vergütung und der Schutz des Geburtshilfesystems, das für Familien in ganz Bayern unverzichtbar ist. Denn die Geburtshilfe ist eine tragende Säule der Gesundheits- und Familienpolitik und Hebammen bilden einen wesentlichen Bestandteil der gesundheitlichen Daseinsvorsorge.
Klaus Holetschek, Vorsitzender der CSU-Landtagsfraktion:
„Die aktuelle Fassung des Hebammenhilfevertrags entspricht nicht den praktischen Anforderungen der geburtshilflichen Versorgung in unserem Land. Er erschwert eine ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche Versorgung mit dringend benötigten Hebammenleistungen. Dass der neue Vertrag ausgerechnet die Beleghebammen finanziell schlechter stellt, ist nicht hinnehmbar. Sie begleiten neues Leben und halten das bayerische Geburtssystem am Laufen, oft auch an Wochenenden und an Feiertagen. Der Vertrag muss umgehend evaluiert und angepasst werden, um eine faire Vergütung zu erreichen.“
Bernhard Seidenath, gesundheitspolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion:
„Der weit überwiegende Teil aller Geburten in Bayern wird von freiberuflichen Beleghebammen begleitet. Ohne sie geraten ganze Regionen in Versorgungslücken. Wir reden hier nicht über Zahlen auf dem Papier, sondern über Sicherheit für Mütter und Kinder. Wenn das System kippt, trifft es die Familien in einer äußerst vulnerablen Lebensphase. Deshalb fordern wir die Vertragspartner auf, Verantwortung zu übernehmen und eine angemessene Lösung zu finden.“
Carolina Trautner, stellvertretende Vorsitzende im Arbeitskreis Gesundheit, Pflege und Prävention:
„Familien müssen bei Schwangerschaft und Geburt die bestmögliche Versorgung bekommen, die nicht von Vergütungsfragen abhängig sein darf. Um eine Kündigungswelle bei den Hebammen zu verhindern, müssen die seit Inkrafttreten des neuen Vertrags vorliegenden Abrechnungszahlen bewertet werden, um zeitnah Anpassungen am Vertrag anzuschieben! Dass die Beleghebammen bis zu 20 Prozent weniger verdienen, darf so nicht hingenommen werden.“




Laut Robert-Koch-Institut hat die Grippesaison dieses Jahr schon sehr früh begonnen und trotz der Weihnachtsferien sind die Atemwegserkrankungen auf einem sehr hohen Niveau. Genau deshalb ist spätestens jetzt vor dem Arbeits- und Schulstart im neuen Jahr eine Grippeimpfung sehr sinnvoll.
Jedes Jahr am dritten Freitag im November ist bundesweiter Vorlesetag. In den letzten Jahren war der Dachauer Landtagsabgeordnete Bernhard Seidenath aus diesem Anlass regelmäßig in der Grund- und Mittelschule Odelzhausen zu Gast. So auch in diesem Jahr – und hat den Schülerinnen und Schülern der 5. Klasse aus dem neuesten Band der „Isar-Detektive“ vorgelesen: “Verfolgungsjagd über der Isar“ heißt der 5. Band der Detektiv-Reihe, die im Maximilianeum spielt. Landtagspräsidentin Ilse Aigner hatte Seidenath einen Klassensatz dieser Bücher überlassen, den er zu seiner Lesestunde mitgebracht hatte und so den Schülerinnen und Schülern im Anschluss ein Buch mitgeben konnte: damit alle selbst zuhause weiterlesen konnten und können! Der Abgeordnete dankte Rektorin Cordula Weber und ihrer Stellvertreterin Elke Fechter fürs Organisieren und betonte: „Dieser Termin ist immer ein Highlight in meinem Kalender. Denn Wissen braucht Neugier und Konzentrationsfähigkeit als Grundstoff. Deshalb bin ich ein Fan des Vorlesens. Beim Hörer entstehen Bilder im Kopf – und hoffentlich die Lust, die Geschichte selbst weiter zu lesen!“
Finanzielle Unterstützung aus München: Freistaat fördert Ausbau am Kreuzberg mit Anbau eines Gehweges in Thalhausen