Jetzt noch gegen Grippe impfen — Lernbecher impft Seidenath

Laut Robert-Koch-Insti­tut hat die Grippe­sai­son dieses Jahr schon sehr früh begonnen und trotz der Wei­h­nachts­fe­rien sind die Atemwegserkrankun­gen auf einem sehr hohen Niveau. Genau deshalb ist spätestens jet­zt vor dem Arbeits- und Schul­start im neuen Jahr eine Grippeimp­fung sehr sinnvoll.
Aus diesem Grund hat sich kür­zlich auch der Dachauer Land­tagsab­ge­ord­nete Bern­hard Sei­de­nath gegen Grippe impfen lassen. „Jed­er kann etwas für seine Gesund­heit tun — und Imp­fun­gen sind eine wichtige Säule der Prävention.“
Viele Hausarzt­prax­en oder impfende Apotheken bieten jet­zt noch Grippeimp­fun­gen an.
Dieses Jahr entsch­ied der Land­tagsab­ge­ord­nete Bern­hard Sei­de­nath, der auch Vor­sitzen­der des Gesundheits‑, Pflege- und Präven­tion­sauss­chuss­es des Bay­erischen Land­tags ist, sich spon­tan in ein­er Dachauer Apotheke impfen zu lassen. „Das Imp­fange­bot in der Apotheke bietet dabei einen niedrigschwelli­gen, raschen und unkom­plizierten Zugang. Dies kann ich vor­be­halt­los empfehlen!“, erk­lärte Seidenath.
Max Lern­bech­er, stel­lvertre­tender Vor­sitzen­der des Bay­erischen Apothek­erver­bands, meinte dazu: „Die Impfquoten sind in Bay­ern eigentlich noch zu ger­ing. Dabei sind Imp­fun­gen ein bewährtes Mit­tel, Krankheit­en vorzubeu­gen. Viele Apotheken sehen sich dabei mit ihren Imp­fange­boten als Ergänzung zu den Hausarzt­prax­en. Impfen in der Apotheke geht für die erwach­sene Bevölkerung sehr ein­fach: Wie son­st auch in der Apotheke, braucht man auch für das Impfen keinen Ter­min; ein­fach hinge­hen und die
Grippeimp­fung wird natür­lich kom­plett von allen Krankenkassen bezahlt“, so Lern­bech­er. Sei­de­nath hat es so gemacht. Die Imp­fung hat er sehr gut ver­tra­gen: „Ich werde mich sich­er näch­stes Jahr wieder impfen lassen!“
Gegen Grippe geimpft wird regelmäßig zwis­chen Novem­ber und Februar.

Menschen pflegen, nicht Formulare: CSU-Fraktion will Pflegekontrollen vereinfachen

Unnötige Bürokratie abzubauen, bleibt auch im neuen Jahr der Anspruch der CSU-Land­tags­frak­tion. Wie Pflegeein­rich­tun­gen bei Kon­trollen spür­bar ent­lastet wer­den kön­nen, stand im Mit­telpunkt eines Werk­stattge­sprächs der CSU-Frak­tion im Bay­erischen Land­tag. Ziel ist es, Ver­trauen zu stärken und unnötige Bürokratie abzubauen.

CSU-Frak­tionsvor­sitzen­der Klaus Holetschek:
„In Pflegeein­rich­tun­gen geht es um die Pflege von Men­schen, nicht von For­mu­la­ren. Die Kon­trollen durch den Medi­zinis­chen Dienst und die kom­mu­nalen Fach­stellen müssen so gestal­tet sein, dass sie den All­t­ag erle­ichtern und nicht erschw­eren. Zu mein­er Zeit als Gesund­heitsmin­is­ter habe ich selb­st ein Mod­ell­pro­jek­te in Bux­heim angestoßen, um die nicht notwendi­gen Doku­men­ta­tion­spflicht­en endlich einzudäm­men. Deshalb freue ich mich, dass Bay­ern mit Gesund­heitsmin­is­terin Judith Ger­lach das Sys­tem der Pflegekon­trollen erneuert. Unser Ziel ist ein prax­is­na­h­es und bürokratiearmes Ver­fahren, das bun­desweit als Blau­pause dienen kann. Beson­ders gute Ergeb­nisse soll­ten stärk­er her­aus­gestellt wer­den, um die Beschäftigten zu motivieren. Gute Arbeit in der Pflege ver­di­ent öffentliche Anerkennung.“

Der Vor­sitzende des Arbeit­skreis­es Gesund­heit, Pflege und Präven­tion, Bern­hard Sei­de­nath, unter­stre­icht:
„Wenn wir es mit dem Abbau von Bürokratie wirk­lich ernst meinen, müssen wir dop­pelte Kon­trollen been­den und die Auf­gaben von Medi­zinis­chem Dienst und Fach­stellen neu ord­nen. Ein dig­i­tal­isiert­er Infor­ma­tion­saus­tausch muss dafür sor­gen, dass bei­de Seit­en effizient zusam­me­nar­beit­en. Wir brauchen einen Wan­del weg vom Mis­strauen und hin zu mehr Eigen­ver­ant­wor­tung. Die Zeit der Pflegekräfte soll nicht für die Begleitung von Kon­trollen ver­braucht wer­den, son­dern den Men­schen zugutekom­men, die Unter­stützung brauchen. Gute Pflege entste­ht durch Ver­trauen, Klarheit und gegen­seit­ige Hil­fe und nicht durch zeitaufwendi­ge Prüfungen.“

Thomas Zöller, MdL, Patien­ten- und Pflege­beauf­tragten der Bay­erischen Staatsregierung:
„Als Patien­ten- und Pflege­beauf­tragter begrüße ich, dass die Bay­erische Staat­sregierung ein klares Zeichen für eine mod­erne und bürg­er­na­he Pflegeauf­sicht set­zen möchte. Es ist wichtig, dass alle Verän­derun­gen immer aus Sicht der Haupt­be­trof­fe­nen gedacht wer­den. Das sind ein­mal die Pflegebedürfti­gen in den Pflegeein­rich­tun­gen und ein­mal das dor­tige Per­son­al. Eine effiziente und trans­par­ente Pflegeauf­sicht durch den Medi­zinis­chen Dienst Bay­ern trägt maßge­blich dazu bei, die Leben­squal­ität der Pflegebedürfti­gen zu verbessern und das Ver­trauen in die Pflegeein­rich­tun­gen zu stärken. Durch die Dig­i­tal­isierung und Opti­mierung der Auf­sicht­sprozesse (d.h. Ver­mei­dung von Dop­pel­struk­turen) kön­nen Ressourcen geziel­ter einge­set­zt und bürokratis­che Hür­den abge­baut wer­den. Langfristig muss die Pflegeauf­sicht so weit­er­en­twick­elt wer­den, dass sie auch von Seit­en der FQA flex­i­bel auf neue Her­aus­forderun­gen reagieren kann und die Beteili­gung aller Akteure im Pflege­bere­ich fördert.“

 

Konkrete Ergebnisse gegen den Ärztemangel: 77 neue geförderte Studienplätze für Medizinstudenten im Ausland

Das im Mai 2025 ges­tartete Bay­erische EU-Stipen­di­en­pro­gramm für Medi­zin­stu­dentin­nen und ‑stu­den­ten gewin­nt weit­er an Fahrt. Für das Stu­di­en­jahr 2026/27 kön­nen weit­ere 77 Stipen­di­en vergeben wer­den. Neun davon sind speziell für ange­hende Kinder- und Jugendpsy­chi­a­terin­nen und ‑psy­chi­ater reserviert. Mit dem Stipen­di­en­pro­gramm kön­nen Medi­zin­stu­dentin­nen und ‑stu­den­ten an Hochschulen im EU-Aus­land gefördert wer­den, wenn sie sich verpflicht­en, nach ihrem Studi­um ihre Facharz­taus­bil­dung in Bay­ern zu absolvieren und min­destens weit­ere fünf Jahre in Bay­ern als Ärztin oder Arzt tätig zu sein. Die Stipen­di­en umfassen bis zu 10.000 Euro pro Semes­ter zur Deck­ung der Stu­di­enge­bühren im EU-Aus­land, etwa in Salzburg oder Split.

Der CSU-Frak­tionsvor­sitzende Klaus Holetschek:
„Ärztin­nen und Ärzte wer­den immer gebraucht, auch jet­zt an den Feierta­gen, die viele andere in Bay­ern für gemein­same Stun­den mit ihrer Fam­i­lie nutzen. Mehr Stu­di­en­plätze sind und bleiben deshalb das wirk­sam­ste Mit­tel gegen den Ärzte­man­gel. Beson­ders wichtig ist mir, dass erneut Plätze für die Kinder- und Jugendpsy­chi­a­trie reserviert sind. In diesem sen­si­blen Bere­ich ist der Nach­wuchs­man­gel beson­ders spür­bar. Mit der geziel­ten Förderung des EU-Stipen­di­en­pro­gramms sor­gen wir dafür, dass junge Pati­entin­nen und Patien­ten auch in Zukun­ft gut ver­sorgt werden.“

Bern­hard Sei­de­nath, gesund­heit­spoli­tis­ch­er Sprech­er der CSU-Fraktion:
„Der Ärzte­man­gel ist eine der größten Her­aus­forderun­gen unser­er Zeit. Neben den zusät­zlichen Stu­di­en­plätzen im Inland ist das Bay­erische EU-Stipen­di­en­pro­gramm ein kluger, notwendi­ger Schritt und schafft eine echte Win-Win-Sit­u­a­tion. Junge Men­schen erhal­ten eine faire Chance auf einen begehrten Medi­zin­stu­di­en­platz und der Freis­taat gewin­nt engagierte Ärztin­nen und Ärzte, die sich langfristig für die Ver­sorgung der Men­schen hier vor Ort ein­set­zen. Um eine gute Ärztin bzw. ein guter Arzt zu sein, braucht es kein 1,0‑Abitur. Mit unserem Stipen­di­en­pro­gramm ermöglichen wir ein Medi­zin­studi­um ger­ade den­jeni­gen, die keine reichen Eltern haben. Und eine gute gesund­heitliche Ver­sorgung ist die zen­trale Korsettstange für die Daseinsvorsorge!“

Weihnachtsbesuche 2025 der Mandatsträger im Landkreis Dachau

Wei­h­nachts­be­suche 2025: Man­dat­sträger sagen am Heili­ga­bend „Danke“

Für ihren so wichti­gen Dienst für die Gemein­schaft“ haben Land­tagsab­ge­ord­neter Bern­hard Sei­de­nath, Lan­drat Ste­fan Löwl und weit­ere Man­dat­sträger am Heili­ga­bend all denen gedankt, die sich Tag und Nacht, werk­tags wie sonn- oder feiertags für das soziale Miteinan­der, die Sicher­heit und die Mobil­ität in unserem Land­kreis ein­set­zen. Zum ins­ge­samt siebzehn­ten Mal seit 2008 über­brachte Sei­de­nath am 24. Dezem­ber im Namen aller rund 160.000 Bürg­erin­nen und Bürg­er des Land­kreis­es Dachau den­jeni­gen, die auch am Heili­ga­bend nicht bei ihren Fam­i­lien feiern, son­dern stattdessen für alle da sind, wei­h­nachtliche Aufmerk­samkeit­en – in diesem Jahr dem pflegerischen und ärztlichen Per­son­al im Klinikum Inder­s­dorf und im Klinikum Dachau, den Dien­sthaben­den in den Ret­tungswachen in Altomün­ster, Inder­s­dorf und Gröben­ried, den Bus­fahrern in der Stadt Dachau sowie den Polizistin­nen und Polizis­ten in der Polizei­in­spek­tion (PI) Dachau. Bei den Besuchen in Markt Inder­s­dorf waren auch heuer wieder Bürg­er­meis­ter Franz Obess­er und der Inder­s­dor­fer Mark­t­ge­mein­der­at Jörg West­er­mair dabei, in Dachau auch Bezirks- und Kreis­rätin Stephi Burgmaier, Ober­bürg­er­meis­ter Flo­ri­an Hart­mann und Stad­trat Tobias Stephan. „Sehr gefreut hat mich, dass auch Che­farzt Dr. Björn John­son und der Ärztliche Direk­tor Prof. Hjal­mar Hage­dorn vor Ort wieder mit ‚Dankeschön‘ gesagt haben“, erk­lärte Sei­de­nath. Wie bere­its im Vor­jahr hat­te Georg Roth aus der Gärt­nerei „Blu­men Roth“ in Hebertshausen für alle Beschäftigten in Inder­s­dorf ins­ge­samt 50 Wei­h­nachtssterne als Geschenk mit­ge­bracht. „Wir alle sind froh, dass es Men­schen gibt, die rund um die Uhr für alle anderen da sind. An Heili­ga­bend wird dies beson­ders sicht­bar. Deshalb ist dies auch ein sehr guter Tag, um ‚Vergelt´s Gott‘ zu sagen“, betonte Sei­de­nath im Namen aller Mitbesuchenden.

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Die Fotos sind entstanden:

1 — an der BRK-Ret­tungswache Altomünster,

2 a – vor dem Klinikum Inder­s­dorf – u.a. mit Pflege­bere­ich­sleit­er Dragutin Tufonic,

2 b – auf ein­er Sta­tion des Klinikums Inder­s­dorf unter anderem mit Dr. Björn John­son (links) und Prof. Dr. Hjal­mar Hage­dorn (Zweit­er von rechts),

2 c – beim Verteilen von Wei­h­nachtsster­nen im Klinikum Inder­s­dorf mit Georg Roth,

3 – vor der BRK-Ret­tungswache Inder­s­dorf — unter anderem mit Wach­lei­t­erin Denise Stalph, dem stel­lvertre­tenden BRK-Kreis­geschäfts­führer Michael Schäfer und Christoph Adler aus der Führungsebene des BRK-Rettungsdienstes,

4 – auf ein­er Sta­tion des Klinikums Dachau,

5 – in der BRK-Ret­tungswache in Gröben­ried – unter anderem mit BRK-Kreis­geschäfts­führer Den­nis Behrendt und Mar­tin Noß als Leit­er des Ret­tungs­di­en­stes des BRK sowie dessen Tochter Paulina,

6 – auf dem Hof der Polizei­in­spek­tion Dachau –hof­fentlich wirk­lich zum let­zten Mal an der Dr.-Höfler-Straße, unter anderem mit dem stel­lvertre­tenden Inspek­tion­sleit­er Ste­fan Wall­ner — und

7 – am Dachauer Bus­bahn­hof – unter anderem mit Stadtwerke-Werkleit­er Robert Haimerl.

 

Hebammen unter Druck: CSU-Fraktion fordert Nachverhandlungen für faire Vergütung

Der seit 1. Novem­ber in Kraft getretene neue Hebam­men-Hil­fever­trag führt zu spür­baren Einkom­men­sein­bußen für geburtshil­flich tätige Beleghe­bam­men und gefährdet damit ein bewährtes und für Bay­ern unverzicht­bares Ver­sorgungssys­tem. Die CSU-Land­tags­frak­tion fordert die Ver­tragspart­ner auf, umge­hend in Nachver­hand­lun­gen einzutreten, um die Zukun­ft der freiberu­flichen Beleghe­bam­men zu sichern.

Der Vor­sitzende der CSU-Land­tags­frak­tion Klaus Holetschek:
Die Vorstel­lung der Heili­gen Nacht ist untrennbar mit der Idee von Geburt, Für­sorge und dem Schutz von Mut­ter und Kind ver­bun­den – genau das, wofür Hebam­men seit jeher ste­hen. Wenn Fam­i­lien zusam­menkom­men und neues Leben willkom­men heißen, ste­hen Hebam­men Tag und Nacht bere­it, auch an Feierta­gen. Umso unver­ständlich­er ist es, dass aus­gerech­net jet­zt ihre Arbeit finanziell entwertet wird. Wer das Beleghe­bam­men-Sys­tem erhal­ten will, muss den Hebam­men-Hil­fever­trag nachver­han­deln und für faire Rah­menbe­din­gun­gen sor­gen.

Der gesund­heit­spoli­tis­che Sprech­er der CSU-Land­tags­frak­tion Bern­hard Sei­de­nath:
Hebam­men sind eine tra­gende Säule der medi­zinis­chen Ver­sorgung rund um die Geburt. Ohne Beleghe­bam­men bricht die Geburtshil­fe in Bay­ern an vie­len Kliniken weg. Einen solchen Ader­lass kön­nen wir uns nicht leis­ten. Unser Appell an die Ver­tragspart­ner ist klar: Set­zen Sie sich an den Tisch und sor­gen Sie für eine faire und zukun­fts­feste Lösung.

Die stel­lvertre­tende Vor­sitzende im Gesund­heit­sar­beit­skreis Car­oli­na Traut­ner:
Wei­h­nacht­en ist das Fest der Fam­i­lie und des Miteinan­ders. In Bay­ern sich­ern freiberu­fliche Beleghe­bam­men rund 80 Prozent der klin­is­chen Geburtshil­fe ab und begleit­en Fam­i­lien in ihren wichtig­sten Momenten. Dass sie durch den neuen Ver­trag rund 20 Prozent weniger ver­di­enen, ist ein fatales Sig­nal. Um eine Kündi­gungswelle unter den Beleghe­bam­men zu ver­hin­dern, brauchen wir höhere Ent­gelte für die wün­schenswerte 1 zu 1‑Betreuung.

 

Seidenath und Staffler: Knapp 74 Millionen Euro für den Landkreis Dachau – aus den Schlüsselzuweisungen 2026 und dem Sondervermögen des Bundes

Für das Jahr 2026 gibt es wieder Schlüs­selzuweisun­gen von Seit­en des Freis­taats sowie kom­mu­nale Investi­tions­bud­gets über das Son­derver­mö­gen des Bun­des. Ins­ge­samt 73.744.024 Euro fließen so im näch­sten Jahr an die Gemein­den des Land­kreis­es Dachau und den Land­kreis Dachau. Näheres lesen Sie bitte in beiliegen­der Pressemitteilung.

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Dringlichkeitsantrag im Landtag: CSU-Fraktion will klares Bekenntnis zur Apotheke vor Ort

Die CSU-Land­tags­frak­tion stemmt sich gegen das Apotheken­ster­ben und will eine wohnort­na­he Ver­sorgung mit Arzneimit­teln auch kün­ftig sich­ern. In einem Dringlichkeit­santrag, der am Don­ner­stag im Plenum beschlossen wer­den soll, fordert sie deshalb konkrete Nachbesserun­gen der Apotheken­re­form des Bundes.

CSU-Frak­tionsvor­sitzen­der Klaus Holetschek:
„Lei­der bleiben die aktuellen Pla­nun­gen des Bun­des­ge­sund­heitsmin­is­teri­ums zur Apotheken­re­form hin­ter dem Koali­tionsver­trag zurück. Das gefährdet das Ver­trauen der Apothek­er­schaft und sendet ein völ­lig falsches Sig­nal in ein­er ohne­hin anges­pan­nten Ver­sorgungssi­t­u­a­tion. Nach­dem ich den Koali­tionsver­trag für Gesund­heit und Pflege selb­st mitver­han­delt habe, weiß ich, wie drin­gend zeit­na­he Lösun­gen sind. Ein verbindlich­er Zeit­plan muss jet­zt her. Unsere Apotheken brauchen eine bessere finanzielle Unter­stützung, vor allem im ländlichen Raum, weniger Bürokratie und mehr vergütete Präven­tion­sleis­tun­gen. Unser Leit­bild muss die bewährte Apotheke vor Ort bleiben, kein anonymer Online-Shop und keine Apotheke ohne Apotheker!“

Bern­hard Sei­de­nath, gesund­heit­spoli­tis­ch­er Sprech­er der CSU-Fraktion:
„Der Apothekengipfel der Staat­sregierung hat deut­lich gezeigt: Wenn wir Ver­sorgung ernst nehmen, kön­nen wir auf per­sön­liche Beratung und echte Ver­ant­wor­tung vor Ort nicht verzicht­en. Eine ver­lässliche Ver­sorgung gelingt nur, wenn für Ver­sand- und Vor-Ort-Apotheken die gle­ichen Spiel­regeln gel­ten, etwa bei Küh­lket­ten und Nach­weispflicht­en. Wir ste­hen weit­er­hin klar für ein Ver­bot des Ver­sand­han­dels für ver­schrei­bungspflichtige Arzneimit­tel, wie in anderen EU-Län­dern. Wir brauchen wirk­same Maß­nah­men gegen den Ver­drän­gungswet­tbe­werb durch Online-Apotheken, denn let­ztlich geht es um Ver­sorgungssicher­heit und die Gesund­heit der Menschen.“

Car­oli­na Traut­ner, Apothek­erin und Mit­glied im Gesund­heit­sauss­chuss für die CSU-Fraktion:
„Apothek­er sind mehr als Arzneimit­telverkäufer, unsere Apotheken berat­en fachkundig und begleit­en Pati­entin­nen und Patien­ten in Gesund­heits­fra­gen. Es darf nicht sein, dass flächen­deck­ende und sichere Arzneimit­telver­sorgung durch wirtschaftliche Schwierigkeit­en und Bürokratie gefährdet wird. Beson­ders die Null­re­tax­a­tion aus for­malen Grün­den, also zum Beispiel eine ver­weigerte Erstat­tung aus­gegeben­er Medika­mente wegen ein­er fehlen­den Unter­schrift, sowie Doku­men­ta­tions- und Nach­weispflicht­en führen zu erhe­blichem Aufwand ohne erkennbaren Mehrw­ert für die Ver­sorgung. Für die wohnort­na­he, sichere und qual­i­ta­tiv hochw­er­tige Arzneimit­telver­sorgung ist eine grundle­gende Neu­justierung der bun­desrechtlichen Rah­menbe­din­gun­gen drin­gend erforder­lich. Die fordern wir vehe­ment ein. Apotheken ohne Apothek­er darf es nicht geben.“

Landesstiftung bewilligt Zuschuss für ein Projekt im Landkreis Dachau

In sein­er heuti­gen Sitzung hat der Stiftungsrat der Bay­erischen Lan­dess­tiftung 1.860 Euro für ein Pro­jekt im Land­kreis Dachau bewil­ligt“, gab der Dachauer Land­tagsab­ge­ord­nete Bern­hard Sei­de­nath heute in Dachau bekannt.

Bedacht wurde der Vere­in der Fre­unde der Dor­fkapelle Hader­sried, der für die Erneuerung des Daches, Reini­gung des Altars und Sanierung der Raum­schale der Katholis­chen Dor­fkapelle St. Franziskus in Hader­sried, Gemeinde Odelzhausen, einen Zuschuss in Höhe von 1.860 Euro erhielt. Dies entspricht 8,5 Prozent der zuwen­dungs­fähi­gen Kosten in Höhe von 21.930 Euro. Weit­ere Gelder kom­men vom Lan­desamt für Denkmalpflege (10.000 Euro), dem Land­kreis Dachau (500 Euro), dem Bezirk Ober­bay­ern (1.000 Euro) und der Bürg­er­s­tiftung Odelzhausen (1.800 Euro). Der Rest wird aus Eigen­mit­teln finanziert. Dem orts­bild­prä­gen­den Bau­denkmal wird eine regionale Bedeu­tung beigemessen.

Für den Finanzierungs­beitrag seit­ens der Bay­erischen Lan­dess­tiftung bin ich außeror­dentlich dankbar. Die Zuschüsse der Lan­dess­tiftung leis­ten einen wichti­gen Beitrag dazu, unser baulich­es Erbe für die nach­fol­gen­den Gen­er­a­tio­nen zu erhal­ten“, erk­lärte Seidenath.

Vorgelesen und Bücher verschenkt: MdL Bernhard Seidenath hat an der Mittelschule Odelzhausen vorgelesen

Jedes Jahr am drit­ten Fre­itag im Novem­ber ist bun­desweit­er Vor­lese­tag. In den let­zten Jahren war der Dachauer Land­tagsab­ge­ord­nete Bern­hard Sei­de­nath aus diesem Anlass regelmäßig in der Grund- und Mit­telschule Odelzhausen zu Gast. So auch in diesem Jahr – und hat den Schü­lerin­nen und Schülern der 5. Klasse aus dem neuesten Band der „Isar-Detek­tive“ vorge­le­sen: “Ver­fol­gungs­jagd über der Isar“ heißt der 5. Band der Detek­tiv-Rei­he, die im Max­i­m­il­ia­neum spielt. Land­tagspräsi­dentin Ilse Aign­er hat­te Sei­de­nath einen Klassen­satz dieser Büch­er über­lassen, den er zu sein­er Leses­tunde mit­ge­bracht hat­te und so den Schü­lerin­nen und Schülern im Anschluss ein Buch mit­geben kon­nte: damit alle selb­st zuhause weit­er­lesen kon­nten und kön­nen! Der Abge­ord­nete dank­te Rek­torin Cor­du­la Weber und ihrer Stel­lvertreterin Elke Fechter fürs Organ­isieren und betonte: „Dieser Ter­min ist immer ein High­light in meinem Kalen­der. Denn Wis­sen braucht Neugi­er und Konzen­tra­tions­fähigkeit als Grund­stoff. Deshalb bin ich ein Fan des Vor­lesens. Beim Hör­er entste­hen Bilder im Kopf – und hof­fentlich die Lust, die Geschichte selb­st weit­er zu lesen!“

Staatliche Förderung zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in der Gemeinde Altomünster

Finanzielle Unter­stützung aus München: Freis­taat fördert Aus­bau am Kreuzberg mit Anbau eines Gehweges in Thalhausen

Eine staatliche Förderung wird in den Land­kreis Dachau fließen: mit 342.600 Euro beteiligt sich der Freis­taat Bay­ern in der Gemeinde Altomün­ster, Kreis­straße DAH 18, Aus­bau am Kreuzberg mit Anbau eines Gehweges in Thal­hausen.” Dies gaben der Stimmkreis­ab­ge­ord­nete für den Land­kreis Dachau im Bay­erischen Land­tag, Bern­hard Sei­de­nath, und Altomün­sters Bürg­er­meis­ter Michael Reit­er heute bekan­nt. Bei­de waren zuvor von Bay­erns Bau­min­is­ter Chris­t­ian Bern­re­it­er informiert worden.

Der staatliche Zuschuss fließt als Zuwen­dung nach dem Bay­erischen Gemein­de­v­erkehrs­fi­nanzierungs­ge­setz zur Verbesserung der Verkehrsver­hält­nisse der Gemein­den. Von den ver­an­schlagten Gesamtkosten in Höhe von 880.000 Euro wer­den voraus­sichtlich ca. 571.000 Euro zuwen­dungs­fähig sein. Bei voll­ständi­ger Ver­wirk­lichung der geplanten Maß­nahme wurde uns eine Fes­t­be­trags­förderung in Höhe von 342.600 Euro in Aus­sicht gestellt“, erläuterte Reiter.

Dies ist eine sehr gute Nachricht aus München. Der Freis­taat unter­stützt damit unsere Region und trägt dazu bei, die Verkehrsinfr

Krisenresilienz des Gesundheitswesens stärken – Gemeinsame Forderungen der CDU/CSU-Fraktionen der Länder

Deutsch­land ste­ht vor der großen Auf­gabe, seine Gesund­heitsver­sorgung auf Krisen,
Katas­tro­phen und den Vertei­di­gungs­fall vorzu­bere­it­en. Pan­demie, Naturkatastrophen
und die sicher­heit­spoli­tis­chen Entwick­lun­gen in Europa zeigen, dass ein
wider­stands­fähiges Gesund­heitssys­tem zur nationalen Sicher­heitsvor­sorge gehört.
Die Län­der tra­gen dabei beson­dere Ver­ant­wor­tung: Sie müssen sich zügig darauf
vor­bere­it­en, nicht nur die Ver­sorgung der Zivil­bevölkerung dauer­haft sicherzustellen,
son­dern im Ern­st­fall auch Ver­wun­dete der Bun­deswehr und unser­er Bündnispartner
ver­sor­gen zu können.
Kom­plette Pressemel­dugn als PDF

Mietpreisbremse

Die Mieter­schutzverord­nung (MiS­chuV) wird aus­geweit­et – Miet­preis­bremse gilt kün­ftig auch in Hebertshausen, Pfaf­fen­hofen a.d. Glonn, Röhrmoos, Vierkirchen und Weichs. Näheres lesen Sie bitte in beiliegen­der Pressemit­teilung.

Kindergesundheitsgipfel im Landtag: Bayern füllt Pakt für Kindergesundheit mit Leben

Mit einem Werk­stattge­spräch zur Kinderge­sund­heit füllt Bay­ern den im Juni 2025 in Berlin geschlosse­nen Pakt für Kinderge­sund­heit mit Leben. Ein wichtiges The­ma, denn immer mehr Kinder lei­den unter Bewe­gungs­man­gel, psy­chis­chen Belas­tun­gen, unge­sun­der Ernährung oder chro­nis­chen Erkrankun­gen. Der von der CSU-Land­tags­frak­tion ini­ti­ierte bay­erische Kinderge­sund­heits­gipfel soll Insti­tu­tio­nen, Ver­bände und die Kinderkom­mis­sion des Land­tags zusam­men­führen, um konkrete Schritte für mehr Kinderge­sund­heit voranzutreiben. Unterze­ich­n­er des Pak­ts sind neben dem Präsi­den­ten des Bun­desver­bands der Kinder- und Jugendärztin­nen und ‑ärzte (BVKJ) Michael Hub­mann, dem Vor­standsvor­sitzen­den der DAK-Gesund­heit Andreas Storm und dem CSU-Frak­tionsvor­sitzen­den im Bay­erischen Land­tag Klaus Holetschek weit­ere Fach­leute aus Medi­zin, Poli­tik und Gesundheitswesen.

Der CSU-Frak­tionsvor­sitzende Klaus Holetschek betont:
„Kinderge­sund­heit ist aktive Zukun­ftsvor­sorge. Mit jedem Cent, den wir heute in gesunde Lebens­be­din­gun­gen unser­er Kinder investieren, schaf­fen wir die Basis für eine starke und wider­stands­fähige Gesellschaft von mor­gen. Die Coro­na-Pan­demie hat uns deut­lich vor Augen geführt, wie ver­let­zlich Kinder und Jugendliche sowohl kör­per­lich als auch seel­isch sind. Deshalb brauchen wir einen grundle­gen­den Par­a­dig­men­wech­sel: mehr Präven­tion, verbindliche Gesund­heits­bil­dung an Schulen, mehr Bewe­gungsange­bote und bessere psy­chol­o­gis­che Unter­stützung. Das gilt ger­ade auch für den ländlichen Raum. Mit dem bun­desweit­en Pakt für Kinderge­sund­heit haben wir gemein­sam mit zahlre­ichen starken Part­nern den Grund­stein gelegt. Jet­zt geht es darum, die vere­in­barten Ziele kon­se­quent in konkrete Maß­nah­men umzuset­zen. Dafür sind wir heute zusammengekommen.“

Der gesund­heit­spoli­tis­che Sprech­er Bern­hard Sei­de­nath fordert:
„Kinder haben eigene Bedürfnisse. Deshalb muss ihre medi­zinis­che Vor­sorge und Ver­sorgung auch eigen­ständig gedacht wer­den. Es braucht ganz konkrete Maß­nah­men, wie die in den bay­erischen Grund­schulen einge­führte Bewe­gungs-Halbestunde oder mehr Kinder- und Jugendärzte im ländlichen Raum. Dazu müssen wir die Gebührenord­nung für Ärzte endlich anpassen, um kinderärztliche Leis­tun­gen bess­er zu hon­ori­eren. Die zunehmenden Fälle chro­nis­ch­er Erkrankun­gen, psy­chis­ch­er Belas­tun­gen, Bewe­gungs­man­gel und unge­sun­der Ernährung sind alarmierend. Kinderge­sund­heit darf kein Randthe­ma sein, son­dern muss im Zen­trum gesund­heit­spoli­tis­ch­er Entschei­dun­gen stehen.“

Car­oli­na Traut­ner, für die CSU-Frak­tion Mit­glied im Gesund­heit­sauss­chuss, ergänzt:
„Der heutige Auf­takt ist ein wichtiges Sig­nal: Kinderge­sund­heit gehört in den Mit­telpunkt der poli­tis­chen Agen­da. Kinder, die gesund aufwach­sen, sind wider­stands­fähiger, leis­tungs­fähiger und sozial bess­er inte­gri­ert. Es darf nicht sein, dass wir sehen­den Auges zulassen, dass gesund­heitliche Prob­leme bei Kindern und Jugendlichen immer weit­er zunehmen. Jet­zt ist die Zeit, entsch­ieden gegen­zus­teuern. Wir müssen die Kinderge­sund­heit bei allen poli­tis­chen Entschei­dun­gen mit­denken. Gut, dass wir heute alle Akteure an einem Tisch haben.“

Tiefe Trauer um Reinhold Bocklet, Helmut Fink und Gerd Walter

Sehr geehrte Damen und Herren,

drei schwere Schick­salss­chläge haben uns als CSU in diesen Tagen ereilt. Ich habe mich zum Tod von Rein­hold Bock­let, Hel­mut Fink und Ger­hard F. Wal­ter wie fol­gt geäußert. Wenn Sie etwas hier­von ver­wen­den wollen, kön­nen Sie dies gerne tun.

Wir wer­den Dich nie vergessen, lieber Rein­hold Bock­let! Du hast Bay­ern in Europa groß gemacht — das Insti­tut Pas­teur als Bay­erische Lan­desvertre­tung in Brüs­sel war Dein Husaren­stück und wird immer mit Deinem Namen ver­bun­den bleiben. Ganz per­sön­lich danke ich Dir für die gute Nach­barschaft in den zehn Jahren zwis­chen 2008 und 2018, als wir bei­de Land­tagsab­ge­ord­nete für Dachau und Fürsten­feld­bruck waren. Ruhe in Frieden! Das Foto war anlässlich der Feier Deines 80. Geburt­stags ent­standen, mit Deinem Nach­fol­ger Ben­jamin Miskow­itsch, Emanuel Staffler, CSU-Gen­er­alsekretär Mar­tin Huber und Land­tagspräsi­dentin Ilse Aigner.

Eine zweite trau­rige Nachricht hat uns heute im CSU-Kreisver­band Dachau erschüt­tert: Hel­mut Fink, Ehren­ringträger der Gemeinde Karls­feld, hat uns im Alter von 83 Jahren ver­lassen. Bis zulet­zt hat er es sich nicht nehmen lassen, die CSU-Ver­anstal­tun­gen zu besuchen. Das Foto zeigt, wie CSU-Ortsvor­sitzen­der Wolf­gang Win­kler und ich ihn im Jahr 2022 für seine 50-jährige Mit­glied­schaft in der CSU ehren. Danke für Dein großar­tiges Engage­ment für Deine Mit­bürg­erin­nen und Mit­bürg­er, lieber Hel­mut! Wir wer­den uns stets in großer Dankbarkeit an Dich erinnern.

Und dies alles am Tag, nach­dem wir Ger­hard F. Wal­ter in Altomün­ster zu Grabe tra­gen mussten, ein Urgestein der Altomün­ster­er CSU, ein homo politi­cus wie aus dem Bilder­buch, der stets für seine Mit­men­schen da war – im Gemein­der­at, aber auch später als Schuld­ner­ber­ater im Dien­ste der Car­i­tas. Kaum ein­er hat sich so akribisch auf Sitzun­gen vor­bere­it­et wie Du. Du hast für Deine Anliegen gekämpft wie ein Löwe. Deine Lei­den­schaft für die Poli­tik hat auch im Senioren­wohnen Altomün­ster nie nachge­lassen, wie Chris­t­ian Schweiger, Mar­i­anne Ker­le, Mar­ti­na Englmann und ich bei unseren Besuchen bei Dir jew­eils fest­stellen kon­nten. Danke für alles! Du wirst uns fehlen, lieber Gerd!

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