55.000 Euro

(Bild: PublicDomainPictures / pixabay)

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KI unter­stützt geziel­tere Ver­sorgung in der Rheumatologie
Eine frühzeit­ige und ziel­gerichtete Zuweisung zur rheuma­tol­o­gis­chen Fachver­sorgung ist entschei­dend, um chro­nis­che Erkrankun­gen rechtzeit­ig zu erken­nen und irre­versible Folgeschä­den zu ver­mei­den. Gle­ichzeit­ig sind viele rheuma­tol­o­gis­che Prax­en stark aus­ge­lastet – eine präzis­ere Steuerung der Patien­ten­zugänge wird daher immer wichtiger. Ein neues Pro­jekt set­zt genau hier an: Mith­il­fe Kün­stlich­er Intel­li­genz sollen dig­i­tale Erstein­schätzun­gen eine struk­turi­erte Vor­abklärung ermöglichen. So kön­nen Fehlzuweisun­gen reduziert und fachärztliche Kapaz­itäten geziel­ter für diejeni­gen Pati­entin­nen und Patien­ten einge­set­zt wer­den, die eine spezial­isierte Behand­lung benöti­gen. „Wir müssen die knap­pen fachärztlichen Ressourcen dort ein­set­zen, wo sie am drin­gend­sten gebraucht wer­den. Dig­i­tale Lösun­gen kön­nen helfen, Pati­entin­nen und Patien­ten schneller und pass­ge­nauer in die richtige Ver­sorgung zu brin­gen“, betont Mar­tin Mit­tag.

15.000 Euro

(Bild: Kor_el_ya / pixabay)

(Bild: Kor_el_ya / pixabay)

Demenz vor­beu­gen: Bewe­gung­spro­gramm „GESTALT“ stärken
Demen­z­erkrankun­gen zählen zu den großen Her­aus­forderun­gen ein­er altern­den Gesellschaft. Präven­tive Ansätze, die kör­per­liche Aktiv­ität mit geistiger und sozialer Förderung verbinden, gewin­nen daher zunehmend an Bedeu­tung. Genau hier set­zt das wis­senschaftlich fundierte Bewe­gung­spro­gramm „GESTALT“ an: Es kom­biniert kör­per­liche, geistige und seel­is­che Impulse, um das Risiko von Demen­z­erkrankun­gen zu senken und die Selb­st­ständigkeit älter­er Men­schen möglichst lange zu erhal­ten. Präven­tion ist der Schlüs­sel für ein gesun­des Altern. Pro­jek­te wie GESTALT zeigen, wie Bewe­gung, soziale Teil­habe und geistige Aktiv­ität wirkungsvoll zusam­men­spie­len kön­nen“, betont Dr. Andrea Behr. Das Pro­gramm wurde bere­its über mehrere Jahre erfol­gre­ich in Würzburg umge­set­zt. Die hohe Nach­frage und neue Kur­sange­bote zeigen den nach­halti­gen Bedarf. Für die Fort­führung sind 15.000 Euro einge­plant – unter anderem für Öffentlichkeit­sar­beit, Kursräume und den fach­lichen Austausch.

 

15.000 Euro

(Bild: Ron Lach / pexels)

(Bild: Ron Lach / pexels)

Erneuerung des Schwest­ern­rufs im Benild-Hospizes
Das Benild-Hos­piz in Iller­tis­sen begleit­et und ver­sorgt Men­schen in ihrer let­zten Leben­sphase mit großem Engage­ment und Men­schlichkeit. Ziel ist es, ein Leben und Ster­ben in Würde sowie mit best­möglich­er Leben­squal­ität zu ermöglichen. Um die Rah­menbe­din­gun­gen weit­er zu verbessern, ist eine Erweiterung des Hos­pizes geplant. In diesem Zuge soll auch der Schwest­ern­ruf erneuert wer­den – ein wichtiger Baustein für Sicher­heit und Ver­sorgungsqual­ität. „Hos­pize leis­ten einen unschätzbaren Beitrag für unsere Gesellschaft, indem sie Men­schen am Lebensende würde­voll begleit­en. Mit unser­er Förderung stärken wir diese wichtige Arbeit und verbessern die Bedin­gun­gen für Pati­entin­nen und Patien­ten wie auch für das Pflegeper­son­al“, betont Thorsten Freuden­berg­er. Die geplante Förderung von 15.000 Euro trägt dazu bei, die Qual­ität der hos­pi­zlichen Ver­sorgung in der Region weit­er zu sich­ern und auszubauen.

Aus dem Arbeitskreis für Gesundheit, Pflege und Prävention

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Jahr 2026 ist ein Jahr der Entschei­dun­gen – in unseren Städten und Gemein­den eben­so wie in der Gesund­heit­spoli­tik. Die anste­hen­den Kom­mu­nal­wahlen am 8. März lenken den Blick beson­ders darauf, was Poli­tik konkret vor Ort bewirkt. Ger­ade im Gesund­heits- und Pflege­bere­ich zeigt sich täglich, wie eng Lan­despoli­tik und kom­mu­nale Ver­ant­wor­tung miteinan­der ver­bun­den sind: Ob ambu­lante oder medi­zinis­che Ver­sorgung durch Haus- und Fachärzte, Kranken­hausver­sorgung, Pflegeange­bote, Not­fall­struk­turen oder Präven­tion – am Ende geht es immer um Leben­squal­ität in unseren Heimatorten.

Als Arbeit­skreis für Gesund­heit, Pflege und Präven­tion der CSU-Land­tags­frak­tion arbeit­en wir deshalb mit Nach­druck daran, die Ver­sorgung in Bay­ern zukun­fts­fest aufzustellen. Wir wollen Fachkräfte gewin­nen, Inno­va­tio­nen ermöglichen, Bürokratie abbauen und gle­ichzeit­ig die Men­schlichkeit im Gesund­heitswe­sen stärken. Unser Anspruch ist klar: Lösun­gen entwick­eln, die nicht nur auf dem Papi­er beste­hen, son­dern bei den Men­schen ankommen.

Denn eines gilt heute mehr denn je: Eine starke Gesund­heitsver­sorgung begin­nt vor Ort – und braucht poli­tis­che Entschei­dun­gen mit Weit­blick. Dieser Newslet­ter gibt Ihnen einen Ein­blick in unsere aktuelle Arbeit. Er zeigt: Wir reden nicht nur über Prob­leme, wir arbeit­en an Lösun­gen. In diesem Sinne wün­sche ich Ihnen — zusam­men mit meinen Kol­legin­nen und Kol­le­gen Staatsmin­is­terin a.D. Car­oli­na Traut­ner, Mar­tin Mit­tag, Dr. Andrea Behr, Thorsten Freuden­berg­er, Ste­fan Mey­er, Hel­mut Schnotz und Sascha Schnür­er — eine span­nende Lek­türe unseres Newsletters.

Ihr
Bern­hard Sei­de­nath, MdL

Life Safer Datenbank

Förderbescheidübergabe mit Innenstaatssekretär Sandro Kirchner (von links), Sascha Schnürer, Pierre-Enric Steiger und AK-Vorsitzenden Bernhard Seidenath. Foto: CSU-Fraktion

Förderbeschei­düber­gabe mit Innen­staatssekretär San­dro Kirch­n­er (von links), Sascha Schnür­er, Pierre-Enric Steiger und AK-Vor­sitzen­den Bern­hard Sei­de­nath. Foto: CSU-Fraktion

Mehr Leben retten
Auf Ini­tia­tive der CSU-Land­tags­frak­tion fördert Bay­ern den Auf­bau ein­er zen­tralen AED-Daten­bank in Bay­ern. Mit der „Life­SaverDB“ wer­den alle öffentlich zugänglichen Defib­ril­la­toren erst­mals bay­ern­weit erfasst, ver­wal­tet und vor allem schnell auffind­bar gemacht. Dafür wer­den 340.000 Euro als ein­ma­lige Pro­jek­t­förderung bere­it­gestellt. Sascha Schnür­er betont: “Unser Ziel ist klar: Im Not­fall zählt jede Minute. Je schneller ein Defib­ril­la­tor gefun­den wird und damit zum Ein­satz kom­men kann, desto größer sind die Überlebenschancen.”

Pro­jek­t­träger ist die Björn-Steiger-Stiftung in Koop­er­a­tion mit der Deutschen Herzs­tiftung. Die tech­nis­che Umset­zung übern­immt CardiLink.

Bei der Über­gabe des Förderbeschei­ds durch Staatssekretär San­dro Kirchner im Bay­erischen Land­tag waren außer­dem Pierre-Enric Steiger sowie Dr. Sinann Al Najem dabei – gemein­sam mit weit­eren Mit­gliedern des Arbeit­skreis­es Gesund­heit sowie Kom­mu­nale Fra­gen, Innere Sicher­heit und Sport.

Pflegeausbildung: Erfolgreich begleiten statt abbrechen

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­tion

Wie kön­nen wir dazu beitra­gen, dass mehr Pflege-Auszu­bildende ihre Aus­bil­dung erfol­gre­ich abschließen? Diese Frage stand im Mit­telpunkt der jüng­sten Sitzung des Arbeit­skreis­es für Gesund­heit, Pflege und Präven­tion der CSU-Land­tags­frak­tion. Fakt ist: Bay­ern braucht deut­lich mehr Nach­wuchs im Bere­ich der Pflege – gle­ichzeit­ig liegt die Abbruchquote bei rund einem Drit­tel. Ein vielver­sprechen­der Ansatz ist das Pro­jekt ejsa care der Evan­ge­lis­chen Jugend­sozialar­beit e.V an drei Pflegeschulen in Augs­burg, Rothen­burg und Fürth, das dank ein­er Ini­tia­tive der CSU-Land­tags­frak­tion ges­tartet wer­den kon­nte. Klar ist: Jed­er ver­hin­derte Aus­bil­dungsab­bruch ist ein Gewinn – für die jun­gen Men­schen eben­so wie für die pflegerische Ver­sorgung in Bay­ern. Men­schen­würdi­ge Pflege sicherzustellen, ist und bleibt eine Schick­sals­frage der Nation!
Mehr zum Pro­jekt ejsa erfahren Sie hier

Konzertierte Aktion im bayerischen Gesundheitswesen

Foto: CSU-Landtagsfraktion

Foto: CSU-Land­tags­frak­tion

Staatssekretär Tino Sorge zu Besuch
Auf Ini­tia­tive der CSU-Land­tags­frak­tion haben sich auf Ein­ladung von Frak­tionsvor­sitzen­dem Klaus Holetschek und dem gesund­heit­spoli­tis­chen Sprech­er Bern­hard Sei­de­nath bay­erische Spitzen­vertreterin­nen und ‑vertreter des Gesund­heitswe­sens zu einem Aus­tausch im Rah­men ein­er Konz­ertierten Aktion getrof­fen. Anlass war der Besuch des Par­la­men­tarischen Staatssekretärs im Bun­des­ge­sund­heitsmin­is­teri­um, Tino Sorge, in München. Das Tre­f­fen stand im Zeichen ein­er engen Verbindung von Poli­tik, Prax­is und Wis­senschaft. Neben den Gesprächen im Land­tag besucht­en die Poli­tik­er das Klinikum Rechts der Isar der Tech­nis­chen Uni­ver­sität München, wo aktuelle Entwick­lun­gen im Bere­ich Brain-Com­put­er-Inter­faces vorgestellt wur­den. Ein weit­er­er Pro­gramm­punkt war der Aus­tausch mit Nobel­preisträger Prof. Fer­enc Krausz im Cen­tre for Advanced Laser Appli­ca­tions (Foto), in dessen Rah­men über Fortschritte in der moleku­laren Früh­di­ag­nos­tik und die glob­ale Ini­tia­tive „Pro­tect­ing Health“ zur Stärkung der Präven­tivmedi­zin disku­tiert wurde. Mit der Konz­ertierten Aktion bekräftigt die CSU-Frak­tion ihren Anspruch, die Zukun­ft der Gesund­heit­spoli­tik aktiv zu gestal­ten – fundiert, ver­net­zt und getra­gen von einem klaren Beken­nt­nis zu Forschung, Präven­tion und Zusammenarbeit.
Pressemit­teilung

Krankenhausreform in Bayern

Foto: BKG / Eduard Fuchshuber

Foto: BKG / Eduard Fuchshuber

Klinikland­schaft im Umbruch
Auf Ein­ladung der Bay­erischen Kranken­haus­ge­sellschaft (BKG) tauscht­en sich am 4. Feb­ru­ar im Rah­men eines par­la­men­tarischen Früh­stücks Abge­ord­nete des Bay­erischen Land­tags mit Vertreterin­nen und Vertretern der Kliniken über die aktuelle Lage der Kranken­häuser sowie die Umset­zung der Kranken­haus­re­form in Bay­ern aus. Deut­lich wurde dabei: Die wirtschaftliche Sit­u­a­tion viel­er Häuser bleibt anges­pan­nt, zugle­ich laufen bere­its umfan­gre­iche Vor­bere­itun­gen für die neue Leistungsstruktur.

Für den Vor­sitzen­den des Auss­chuss­es für Gesund­heit, Pflege und Präven­tion, Bern­hard Sei­de­nath, ist klar: „Die Kranken­haus­re­form ist kein Sprint, son­dern eine Struk­turentschei­dung für Jahrzehnte. Umso wichtiger sind Pla­nungssicher­heit, prak­tik­able Rah­menbe­din­gun­gen und eine auskömm­liche Finanzierung. Bay­ern wird seine Kranken­häuser weit­er­hin eng auf diesem Trans­for­ma­tion­sweg begleit­en.“ Thorsten Freuden­berg­er bekräftigte dieses Ziel „eine dauer­haft tragfähige und zukun­ftssichere sta­tionäre Ver­sorgung“ sicherzustellen.
Weit­ere Informationen

Stipendienprogramm

Foto: CSU-Landtagsfraktion

Foto: CSU-Land­tags­frak­tion

Im EU-Aus­land Medi­zin studieren
Um die medi­zinis­che Ver­sorgung ins­beson­dere im ländlichen Raum langfristig zu sich­ern, stellt der Freis­taat Bay­ern auf Ini­ti­taive der CSU-Land­tags­frak­tion Stipen­di­en für ein Medi­zin­studi­um im EU-Aus­land bere­it. 2025 wur­den bere­its 23 Stipen­di­en vergeben, weit­ere 77 fol­gen noch in diesem Jahr. Der gesund­heit­spoli­tis­che Sprech­er, Bern­hard Sei­de­nath, warb auch kür­zlich im Plenum des Bay­erischen Land­tags für das neue Pro­gramm: Ana­log zur Lan­darztquote erfol­gt die Ver­gabe kün­ftig auf Basis der Ergeb­nisse im Medi­zin­ertest, ein­er medi­zinis­chen Vor­bil­dung sowie ehre­namtlichen Engage­ments vor Ort. Die Abiturnote spielt bei der Auswahl aus­drück­lich keine Rolle. Darüber hin­aus wurde eine soziale Kom­po­nente inte­gri­ert: Bei gle­ich­er Eig­nung entschei­det kün­ftig auch die finanzielle Bedürftigkeit der Bewer­berin­nen und Bewerber.

Im Gegen­zug verpflicht­en sich die Stipen­di­atin­nen und Stipen­di­at­en, nach Abschluss ihrer Facharztweit­er­bil­dung min­destens fünf Jahre im ländlichen Bay­ern zu praktizieren.
Rede­beitrag von Bern­hard Seidenath

Bayerischer Zukunftspakt

Grafik: CSU-Landtagsfraktion

Grafik: CSU-Land­tags­frak­tion

Reha­bil­i­ta­tion zukun­fts­fest aufstellen
Reha­bil­i­ta­tion ist weit mehr als Nach­sorge: Sie ermöglicht Men­schen nach Krankheit oder Unfall ein selb­st­bes­timmtes Leben und trägt zugle­ich dazu bei, Pflege, Kranken­häuser und Sozialver­sicherungssys­teme nach­haltig zu ent­las­ten. Die CSU-Land­tags­frak­tion hat auf Ini­tia­tive des AK Gesund­heit, Pflege und Präven­tion den Bay­erischen Reha-Zukun­ftspakt ver­ab­schiedet, der die Reha­bil­i­ta­tion zukun­fts­fest weit­er­en­twick­eln soll. Im Fokus ste­hen, wie Ste­fan Mey­er erläuterte, unter anderem eine bessere wirtschaftliche Absicherung der Ein­rich­tun­gen, weniger Bürokratie, eine gezielte Stärkung der geri­atrischen Reha­bil­i­ta­tion sowie eine Aus­bil­dung­sof­fen­sive gegen den Fachkräfte­man­gel. Auch die Verzah­nung von medi­zinis­ch­er und beru­flich­er Wiedere­ingliederung, sek­torenüber­greifend­er Ver­sorgung sowie Dig­i­tal­isierung und Kün­stliche Intel­li­genz sollen vor­ange­bracht werden.
Bay­erisch­er Reha-Zukunftspakt

On Tour: Besuch beim Pharma-Großhändler NOWEDA

Der AK GPP unterwegs - mit dabei von links Benjamin Miskowitsch, Bernhard Seidenath und Carolina Trautner. Foto: CSU-Landtagsfraktion

Der AK GPP unter­wegs — mit dabei von links Ben­jamin Miskow­itsch, Bern­hard Sei­de­nath und Car­oli­na Traut­ner. Foto: CSU-Landtagsfraktion

In Bergkirchen/ Land­kreis Dachau
Der Arbeit­skreis für Gesund­heit, Pflege und Präven­tion der CSU-Land­tags­frak­tion war zu Gast bei der NOWE­DA-Nieder­las­sung in Bergkirchen. Im Mit­telpunkt des inten­siv­en Aus­tauschs standen die aktuelle Sit­u­a­tion der Apotheken, die Sich­er­stel­lung der flächen­deck­enden Arzneimit­telver­sorgung sowie die beson­dere Rolle der NOWEDA als Apothek­ergenossen­schaft. Staatsmin­is­terin a.D. Car­oli­na Traut­ner, selb­st Apothk­erin und stv. Vor­sitzende des AK Gesund­heit unter­strich: „Wir brauchen gestärk­te Apotheken für eine ver­lässliche Ver­sorgung und dafür wer­den wir uns in Berlin ein­set­zen. Eine ver­lässliche Ver­sorgung gelingt nur, wenn das Apotheken­hono­rar, wie im Koali­tionsver­trag vorge­se­hen, angepasst wird und wenn für Ver­sand- und Vor-Ort-Apotheken die gle­ichen Spiel­regeln gel­ten, etwa bei Küh­lket­ten und Nach­weispflicht­en.“ Bern­hard Sei­de­nath ergänzte: „Apotheken brauchen Ver­lässlichkeit und Sta­bil­ität. Die flächen­deck­ende und sichere Arzneimit­telver­sorgung darf nicht durch wirtschaftliche Schwierigkeit­en und Bürokratie gefährdet werden.“

Neue Rettungeinsatzsfahrzeuge

Großer Termin: Sechs neue Rettungseinsatzfahrzeuge (REF), die im Rahmen des erweiterten Probebetriebs in den bayerischen Rettungsdienst starten, sind vor einigen Tagen in den Dienst gestellt worden. Foto: Tanja Knieler

Großer Ter­min: Sechs neue Ret­tung­sein­satz­fahrzeuge (REF), die im Rah­men des erweit­erten Probe­be­triebs in den bay­erischen Ret­tungs­di­enst starten, sind vor eini­gen Tagen in den Dienst gestellt wor­den. Foto: Tan­ja Knieler

Probe­be­trieb wird auf weit­ere Land­kreise ausgeweitet
Sechs neue Ret­tung­sein­satz­fahrzeuge (REF), die im Rah­men des erweit­erten Probe­be­triebs in den bay­erischen Ret­tungs­di­enst starten, sind vor eini­gen Tagen in den Dienst gestellt wor­den. Bay­erns Innen­min­is­ter Joachim Her­rmann unter­strich dabei die Bedeu­tung mod­ern­er und leis­tungs­fähiger Struk­turen in der Not­fal­lver­sorgung. Das Pro­jekt geht auf eine Ini­tia­tive des Arbeit­skreis­es Gesund­heit, Pflege und Präven­tion der CSU-Land­tags­frak­tion zurück. Nach einem erfol­gre­ichen Pilot­pro­jekt im Ret­tungs­di­en­st­bere­ich Regens­burg wird das Konzept nun auf die Stan­dorte Ans­bach, Dachau, Rosen­heim und Würzburg aus­geweit­et. Langfristig sollen die REF im gesamten Freis­taat reg­ulär einge­set­zt wer­den. Ziel ist es, Pati­entin­nen und Patien­ten schneller und pass­ge­nauer zu ver­sor­gen und gle­ichzeit­ig den Ret­tungs­di­enst spür­bar zu ent­las­ten. Hel­mut Schnotz, der als Mit­glied des Arbeit­skreis­es Gesund­heit das Pro­jekt forciert hat­te, betonte: “Die Ret­tung­sein­satz­fahrzeuge sind mit jew­eils einem erfahre­nen Not­fall­san­itäter beset­zt und kom­men ins­beson­dere bei Ein­sätzen zum Ein­satz, bei denen häu­fig kein Trans­port in eine Klinik erforder­lich ist. Sie ermöglichen eine pass­ge­naue Ver­sorgung vor Ort und sor­gen dafür, dass Ret­tungswa­gen dort ver­füg­bar bleiben, wo sie drin­gend gebraucht werden.“

Angesichts stetig steigen­der Ein­satz­zahlen im Ret­tungs­di­enst sieht der Arbeit­skreis in den Ret­tung­sein­satz­fahrzeu­gen einen wichti­gen Baustein für eine zukun­fts­feste Notfallversorgung.

Pflege-Übungs-Wohnmobil

Foto: Tanja Knieler

Foto: Tan­ja Knieler

Camp­ing-Urlaub trotz Pflegebdürftigkeit
Auf dem Gelände des Wohn­mo­bil-Händlers „Der Freis­taat“ in Sulze­moos ist das neue Pflege-Übungs-Wohn­mo­bils (PÜWoMo) vorgestellt wor­den. Auf Ini­tia­tive von Bern­hard Sei­de­nath (Vor­sitzen­der des AK Gesund­heit) und im Bei­sein der Pflege­beauf­tragten der Bun­desregierung, Katrin Staffler, nutzten zahlre­iche Akteurin­nen und Akteure aus dem Bere­ich Pflege und Unter­stützung pfle­gen­der Ange­höriger die Gele­gen­heit zum Aus­tausch und informierten sich über das in Bay­ern bis­lang einzi­gar­tige Ange­bot, das aus der Arbeit des Pflege-Übungszen­trums (PÜZ) in Grabfeld-Rhön her­vorge­gan­gen ist.

Das PÜWoMo richtet sich an pflegebedürftige Men­schen und ihre Ange­höri­gen und ermöglicht es während eines Übungs-Aufen­thalts, unter fach­lich­er Begleitung real­is­tisch zu erproben, ob und wie ein Urlaub trotz gesund­heitlich­er Ein­schränkun­gen gelin­gen kann. In einem Stan­dard-Wohn­mo­bil unter 3,5 Ton­nen, welch­es auf einem Stellplatz in räum­lich­er Nähe zum PÜZ und zur bar­ri­erear­men Therme Bad Königshofen ste­ht, wer­den typ­is­che All­t­agssi­t­u­a­tio­nen durchge­spielt, Äng­ste abge­baut und konkrete Unter­stützungsange­bote aufgezeigt. Ziel ist es, pfle­gende Ange­hörige zu ent­las­ten, Sicher­heit zu ver­mit­teln und neue Per­spek­tiv­en für mehr Leben­squal­ität zu eröffnen.
Der Arbeit­skreis Gesund­heit unter­stützt das Konzept bere­its seit län­ger­er Zeit und sieht darin einen wichti­gen Baustein, um pfle­gende Ange­hörige prax­is­nah zu stärken. Per­spek­tivisch soll das Pflege-Übungs-Wohn­mo­bil im Rah­men ein­er Road­show auch an weit­eren Stan­dorten einge­set­zt und ein­er bre­it­en Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Weit­ere Informationen

Safety Camp 2026“ in Augsburg

Foto: Susanne Dietrich

Foto: Susanne Dietrich

Patien­ten­sicher­heit im Fokus
Das „Safe­ty Camp 2026“ in Augs­burg hat das The­ma „Sicher­heit“ der Pati­entin­nen und Patien­ten in den Mit­telpunkt gerückt. Der Schutz vor Behand­lungs­fehlern war dabei eben­so ein The­ma wie die Auf­stel­lung und Resilienz unseres Gesund­heitswe­sens in Krisen- und Katas­tro­phen­zeit­en. Prof. Klaus Mark­staller, Ärztlich­er Direk­tor des Uniklinikums Augs­burg hat­te hierzu ein hochkarätiges Experten­feld zusam­mengestellt. Unter der Über­schrift „Ermöglichen statt reg­ulieren – wie viel Bürokratie braucht die Patien­ten­sicher­heit“ hat auch AK-Vor­sitzen­der Bern­hard Sei­de­nath ein Pan­el bestrit­ten. Sein Faz­it: „Gut, dass es das ‚Safe­ty Camp’ gab! Wichtig, dass diese The­men aufge­grif­f­en wur­den und ein Podi­um gefun­den haben! Und schön, dass so viele Inter­essierte da waren! Dies war erst der Auftakt!”

Hebammenhilfevertrag

Foto/Grafik: Pixaby

Foto/Grafik: Pix­a­by

CSU-Frak­tion kämpft für faire Bezahlung
Mit einem Dringlichkeit­santrag haben CSU-Frak­tion und Freie Wäh­ler eine schnelle Evaluierung des Hebam­men­hil­fever­trags gefordert. Ziel ist eine faire Vergü­tung und der Schutz des Geburtshil­fesys­tems, das für Fam­i­lien in ganz Bay­ern unverzicht­bar ist. Bern­hard Sei­de­nath, gesund­heit­spoli­tis­ch­er Sprech­er der CSU-Land­tags­frak­tion betonte: „Der weit über­wiegende Teil aller Geburten in Bay­ern wird von freiberu­flichen Beleghe­bam­men begleit­et. Ohne sie ger­at­en ganze Regio­nen in Ver­sorgungslück­en. Wir fordern die Ver­tragspart­ner auf, Ver­ant­wor­tung zu übernehmen und eine angemessene Lösung zu finden.“

Car­oli­na Trautner, stel­lvertre­tende Vor­sitzende im Arbeit­skreis Gesund­heit, Pflege und Prävention:
„Fam­i­lien müssen bei Schwanger­schaft und Geburt die best­mögliche Ver­sorgung bekom­men, die nicht von Vergü­tungs­fra­gen abhängig sein darf. Um eine Kündi­gungswelle bei den Hebam­men zu ver­hin­dern, müssen die seit Inkraft­treten des neuen Ver­trags vor­liegen­den Abrech­nungszahlen bew­ertet wer­den, um zeit­nah Anpas­sun­gen am Ver­trag anzuschieben!”

Auch Dr. Andrea Behr betonte: „Dass die Beleghe­bam­men bis zu 20 Prozent weniger ver­di­enen, darf so nicht hin­genom­men werden.“

Dringlichkeit­santrag

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