Konzeptionsprojekt Kompetenzcenter Pflege“

Im Bild von rechts: Klaus Holetschek, Landrat Klaus Löffler, Staatsministerin Judith Gerlach, Jürgen Baumgärtner und gesundheitspolitischer Sprecher Bernhard Seidenath bei der Förderbescheidübergabe.

Im Bild von rechts: Klaus Holetschek, Lan­drat Klaus Löf­fler, Staatsmin­is­terin Judith Ger­lach, Jür­gen Baumgärt­ner und gesund­heit­spoli­tis­ch­er Sprech­er Bern­hard Sei­de­nath bei der Förderbescheidübergabe.

Mehr wohnort­na­he Ver­sorgungssicher­heit und Fachkräftegewin­nung im Lkr. Kronach
Gemein­sam mit unser­er Gesund­heits- und Pflegem­i­nis­terin Judith Ger­lach set­zen wir uns für eine flächen­deck­ende pflegerische Ver­sorgung in ganz Bay­ern ein – ins­beson­dere in den ländlichen Regio­nen. CSU-Frak­tionsvor­sitzen­der Klaus Holetschek, gesund­heit­spoli­tis­ch­er Sprech­er Bern­hard Sei­de­nath und Abge­ord­neter Jür­gen Baumgärt­ner haben Lan­drat Klaus Löffler
den Förderbescheid für das „Konzep­tion­spro­jekt Kom­pe­ten­z­cen­ter Pflege“ im Land­kreis Kro­nach übergeben. Der Land­kreis Kro­nach ist ein­er der am stärk­sten vom demografis­chen Wan­del betrof­fe­nen Land­kreise Deutsch­lands. Mit 77 Pflegebedürfti­gen pro 1.000 Ein­wohn­ern liegt die Pflege­quote hier an der bun­desweit­en Spitze. Der Freis­taat fördert die Konzep­tion und wis­senschaftliche Begleitung des Kom­pe­ten­z­cen­ters mit rund 170.000 Euro.
Ein starkes Zeichen für mehr Ver­sorgungssicher­heit, Fachkräftegewin­nung und wohnort­na­he Pflegeangebote!

Gesundheit und Pflege in der Slowakei

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­tion

Auf Ini­tia­tive der Hanns-Sei­del-Stiftung hat sich der AK Gesund­heit, Pflege und Präven­tion mit Dr. Peter Stachu­ra, Medi­zin­er und Abge­ord­neter im slowakischen Nation­al­rat, aus­ge­tauscht. Dabei wurde vor allem das The­ma Ärzte-/Fachkräfte­man­gel beson­ders beleuchtet. „In der Slowakei kom­men über 40 Prozent der Medi­zin­studieren­den aus dem Aus­land, die später in ihre Heimatlän­der zurück­kehren. Das ist nicht nur ein Braindrain, darunter lei­det die Ver­sorgung“, so Dr. Stachu­ra. Auch im Bere­ich der Pflege herrsche Man­gel, da viele Pflegekräfte lieber in Öster­re­ich oder Deutsch­land arbeit­eten, um weit bess­er zu ver­di­enen. Um die Pflege auch kün­ftig zu sich­ern, müsse die kom­mu­nale Ver­ant­wor­tung gestärkt und KI bess­er genutzt wer­den (Stich­wort: Virtuelles Pflege­heim). „Der Aus­tausch mit unserem slowakischen Kol­le­gen war sehr bere­ich­ernd. Umso wichtiger ist es, voneinan­der zu ler­nen und gemein­same europäis­che Lösun­gen zu entwick­eln“, betonte Dr. Andrea Behr, die das Gespräch mitini­ti­iert hatte.
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Menschen mit komplexen Behinderungen

Foto: CSU-Fraktion

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Ver­sorgung verbessern!
Men­schen mit Behin­derung und deren Ange­hörige haben es in ihrem All­t­ag mit beson­deren Her­aus­forderun­gen zu tun. Das gilt umso mehr, wenn eine medi­zinis­che Ver­sorgung notwendig wird. Die All­ge­mein­medi­zin­er Ull­rich Zuber aus Coburg und Dr. Ute Schaaf aus Abs­berg berichteten dem Arbeit­skreis Gesund­heit, Pflege und Präven­tion aus der Prax­is. Sie appel­lierten, dass die medi­zinis­che Ver­sorgung von Men­schen mit Behin­derung in der Aus- und Weit­er­bil­dung von Ärztin­nen und Ärzten, Pflegekräften, aber auch bei den Heil­erziehungspflegern eine größere Rolle spie­len müsse.

Human­ität zeigt sich darin, wie wir mit den Schwäch­sten umge­hen. Deshalb wer­den wir uns des The­mas noch ein­mal ver­stärkt annehmen“, ver­sprach AK-Vor­sitzen­der Bern­hard Sei­de­nath. Car­oli­na Traut­ner, stel­lvertre­tende AK-Vor­sitzende und Vor­sitzende der Leben­shil­fe in Bay­ern, betonte: „Ziel ist, die Ver­sorgung weit­er zu verbessern: durch eine bessere Ver­net­zung, mehr Telemedi­zin und auch Anwen­dung von Kün­stlich­er Intel­li­genz. Davon prof­i­tieren nicht nur die Pati­entin­nen und Patien­ten, davon prof­i­tiert auch das medi­zinis­che Personal.“
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Sicherung der Geburtshilfe

Mechthild Hofner vom Bayerischen Hebammenverband berichtete von der Verunsicherung unter den Hebammen. Foto: CSU-Fraktion

Mechthild Hofn­er vom Bay­erischen Hebam­men­ver­band berichtete von der Verun­sicherung unter den Hebam­men. Foto: CSU-Fraktion

Beleghe­bam­men sind eine wichtige Stütze in der Versorgung
Die Geburt eines Kindes ist ein zutief­st prä­gen­des Erleb­nis – und eine ein­fühlsame, kon­tinuier­liche Begleitung durch eine ver­traute Hebamme gibt wer­den­den Müt­tern Sicher­heit in ein­er beson­ders ver­let­zlichen Phase. Doch der Schiedsspruch vom 2. April 2025 hat unter vie­len Beleghe­bam­men große Verun­sicherung aus­gelöst – auch weil sie eine Ver­schlechterung ihrer Einkom­menssi­t­u­a­tion befürcht­en. In Bay­ern begleit­en Beleghe­bam­men rund 80 Prozent der Geburten: ihre Rolle ist also zen­tral für eine ver­lässliche Geburtshilfe.

Bei einem Run­den Tisch zur Hebam­men­ver­sorgung im Bay­erischen Land­tag – mit Staatsmin­is­terin Judith Ger­lach, Vertreterin­nen und Vertretern des Bay­erischen Hebam­men­ver­bands, der Bay­erischen Kranken­haus­ge­sellschaft, der Krankenkassen sowie den zuständi­gen Min­is­te­rien – hat der Arbeit­skreis Gesund­heit offen über die aktuelle Sit­u­a­tion gesprochen. “Unser Ziel bleibt klar: Die indi­vidu­elle, hochw­er­tige Betreu­ung durch Hebam­men muss auch in Zukun­ft gesichert bleiben – für Müt­ter, Kinder und Fam­i­lien in ganz Bay­ern!”, unter­strichen Car­oli­na Traut­ner und Dr. Andrea Behr.

Studie „Pharmastandort Bayern“ veröffentlicht

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­tion

Phar­main­dus­trie ist Rück­grat der Gesund­heitswirtschaft in Bayern
Die von der Phar­maini­tia­tive Bay­ern beauf­tragte Studie „Phar­ma­s­tan­dort Bay­ern“ liefert ein umfassendes Bild zur Bedeu­tung der phar­mazeutis­chen Indus­trie im Freis­taat. Das Beson­dere: Die Studie verbindet unter­schiedliche Kenn­zahlen zu Beschäf­ti­gung, Pro­duk­tion, Export und Forschung in einem umfassenden Mod­ell und zeigt so, welchen konkreten Beitrag die Branche zur medi­zinis­chen Ver­sorgung, Wirtschaft­skraft und Zukun­ftssicher­heit in Bay­ern leis­tet. Die Ergeb­nisse der Studie wur­den let­zte Woche im Arbeit­skreis für Gesund­heit, Pflege und Präven­tion der CSU-Land­tags­frak­tion erst­mals präsentiert.
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KI in der Medizin: Helmholtz München zu Gast

Foto: CSU-Fraktion

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Auf Ein­ladung der Jun­gen Gruppe unter dem Vor­sitz von Max­i­m­il­ian Böltl fand ein Aus­tausch mit Prof. Dr. Julia Schn­abel und Dr. Carsten Marr von Helmholtz München zum The­ma Kün­stliche Intel­li­genz in der Medi­zin statt. Dabei wurde erneut deut­lich, welch­es Poten­tial hier vorhan­den ist: für Präven­tion und Früherken­nung, für die Ver­sorgung ins­beson­dere in ländlichen Regio­nen, zur Ent­las­tung des Fach­per­son­als und für mehr Effizienz in den Diag­no­sev­er­fahren. „Die Gesund­heit der Men­schen kann von der kün­stlichen Intel­li­genz prof­i­tieren. München ist der deutsche KI-Hotspot. Ich bin überzeugt, dass Kün­stliche Intel­li­genz unser Leben in Zukun­ft nach­haltig verän­dern und verbessern kann. Ver­net­zung ist dabei das Gebot der Stunde, etwa durch die neue „M 1 Munich Med­i­cine Alliance“, so Bern­hard Sei­de­nath, der als gesund­heit­spoli­tis­ch­er Sprech­er am Aus­tausch teil­nahm. Böltl betonte: „Wie nutzen wir KI auf Grund­lage vorhan­den­er Gesund­heits­dat­en, zum Beispiel in der Kreb­s­forschung? Es ist wichtig, die KI-Aktiv­itäten im Gesund­heits­bere­ich an bay­erischen Forschung­sein­rich­tun­gen bess­er zu ver­net­zen und zu beschleunigen.“
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Psychische Gesundheit

Foto: CSU-Fraktion

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Ein­samkeit ist mehr als nur per­sön­lich­es Schicksal!”
Ein­samkeit kann krank machen – deshalb hat sich der Arbeit­skreis für Gesund­heit, Pflege und Präven­tion dem The­ma mit Prof. Dr. Susanne Bück­er, Pro­fes­sorin für Entwick­lungspsy­cholo­gie und Päd­a­gogis­che Psy­cholo­gie an der Uni­ver­sität Witten/Herdecke, Mar­git Berndl, Vor­stand Ver­bands- und Sozialpoli­tik beim Par­itätis­chen Wohlfahrtsver­band, und Elmar Stegmeier vom Insti­tut für Soziale Wirkungs­analy­sen im Gesund­heitswe­sen aus­ge­tauscht. Prof. Bück­er betonte, dass ger­ade auch unter Kindern und Jugendlichen, ins­beson­dere bei Mäd­chen, Ein­samkeit aus­geprägt sei. Hel­mut Schnotz, Mit­glied im Sozialauss­chuss, unter­strich: „Auch wenn Ein­samkeit sub­jek­tiv emp­fun­den wird, ist sie mehr als ein per­sön­lich­es Schick­sal! Wir haben bere­its einiges in die Wege geleit­et wie das kür­zlich gegrün­dete Net­zw­erk „Bay­ern gemein­sam gegen Ein­samkeit“, in das Insti­tu­tio­nen, Ver­bände, Ini­tia­tiv­en, Vere­ine und Träger einge­bun­den wer­den, um zusam­men Präven­tion­s­maß­na­men zu stärken.“
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Medizinische Versorgung bei Diabetes

Foto: CSU-Fraktion

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In Bay­ern leben rund 1,1 Mil­lio­nen Men­schen mit Dia­betes mel­li­tus. Hinzu kom­men etwa 200.000 Erwach­sene, die noch nichts von ihrer Erkrankung wis­sen. Daher kommt der Ver­sorgung durch Ärztin­nen und Ärzte mit dem Schw­er­punkt Dia­betolo­gie eine steigende Bedeu­tung zu. Gle­ichzeit­ig aber gibt es zu wenig entsprechend aus­ge­bildete Medi­ziner­in­nen und Medi­zin­er. Das wurde in einem Werk­stattge­spräch, zu dem Bern­hard Sei­de­nath ein­ge­laden hat­te, deut­lich. „Die medi­zinis­che Ver­sorgung spezial­isiert sich immer mehr. Es ist wichtig, dass wir die bun­des­ge­set­zlichen Regelun­gen der Weit­er­bil­dungs­förderung anpassen und ausweit­en. Auch bedarf es ins­ge­samt mehr Weit­er­bil­dungsstellen. Das hil­ft nicht nur den Pati­entin­nen und Patien­ten mit Dia­betes, son­dern auch weit­eren medi­zinis­chen Gebi­eten, in denen der ärztliche Nach­wuchs fehlt”, betonte Seidenath.
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KioNet

Foto: KioNet

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Bay­erisch­er Kinderkrebstag
Der gesund­heit­spoli­tis­che Sprech­er der Frak­tion, Bern­hard Sei­de­nath, war jüngst anlässlich des zweit­en bay­erischen Kinderkreb­stags zu Gast beim Uni­ver­sität­sklinikum Regens­burg. Dort wurde vor sechs Jahren KioNet, das Kinderonkol­o­gis­che Net­zw­erk Bay­ern, gegrün­det. Alle sechs bay­erischen Uniklini­ka arbeit­en gemein­sam daran, junge Kreb­spa­ti­entin­nen und ‑patien­ten best­möglich durch die Krankheit zu begleit­en. Dafür wird an allen Stan­dorten eine einzi­gar­tige, inter­diszi­plinäre Zusam­me­nar­beit gewährleis­tet: Pflegekräfte, Ärztin­nen und Ärzte, Psy­chosozialer Dienst, Sport- und Ernährungswis­senschaften, Elternini­tia­tiv­en sowie Sur­vivor-Grup­pen ver­fol­gen ein gemein­sames Ziel: Die Ver­sorgung und Heilungschan­cen junger Pati­entin­nen und Patien­ten in Bay­ern nach­haltig zu verbessern.
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#BayernEntdecken: Unsere Tourismuskampagne

Der Som­mer ste­ht dieses Jahr ganz im Zeichen von #Bay­er­nEnt­deck­en! Mit unser­er Touris­muskam­pagne zeigen wir nicht nur die Vielfalt des Freis­taats als Reiseziel, son­dern auch inno­v­a­tive Zukun­ft­spro­jek­te, die den Touris­mus nach­haltig stärken und mod­ern gestal­ten. Wir nehmen Sie dabei mit: Der Stof­flöwe „Touri“ begleit­et unsere Abge­ord­neten auf der Ent­deck­ungs­tour durch ganz Bay­ern. Und auch Sie kön­nen mit­machen und einen von drei tollen Preisen gewin­nen: Ein­fach unseren „Touri“ auss­chnei­den, Foto am Liebling­sort knipsen, posten und @csu_lt vertaggen. Viel Spaß!
Weit­ere Infos zur Kam­pagne hier

Neues aus dem Arbeitskreis Gesundheit, Pflege und Prävention

Sehr geehrte Damen und Herren,

die heißen Tem­per­a­turen von Ende Juni sind auch gesund­heitlich und gesund­heit­spoli­tisch eine Her­aus­forderung. Es ist wichtig und im Sinne der Pati­entin­nen und Patien­ten, dass sich die Kranken­häuser auf Hitzeereignisse vor­bere­it­en und einen konkreten Plan mit Hitzeschutz­maß­nah­men für den indi­vidu­ellen Stan­dort entwick­eln. Maß­nah­men für den Hitzeschutz umfassen dabei sowohl den organ­isatorischen Kranken­haus­be­trieb als auch die bauliche Infra­struk­tur. Viele Kranken­häuser befind­en sich hier bere­its auf einem guten Weg, um Patien­ten und Mitar­beit­er vor Hitze bess­er zu schützen.

Im Rah­men des Pro­jek­ts „Kli­maan­pas­sung in der Pflege“ (KlapP) hat das Lan­desamt für Gesund­heit und Lebens­mit­tel­sicher­heit (LGL) Infor­ma­tion­s­ma­te­ri­alien zum Umgang mit Hitzeereignis­sen für Pflege­fachkräfte als auch für die Betrof­fe­nen selb­st erstellt. Des Weit­eren erfol­gte die Durch­führung von kosten­freien Schu­lungs­maß­nah­men für pfle­gende Ange­hörige und beru­fliche Pfle­gende zum The­ma „Pflege bei Hitze“. Die dazuge­höri­gen Unter­la­gen sind auf der Home­page des LGL abrufbar.

Apro­pos Pflege: Um die Finanzierung grundle­gend zu sta­bil­isieren, hat jet­zt eine Arbeits­gruppe von Bund und Län­dern ihre Arbeit aufgenom­men, um Vorschläge für eine Reform entwick­eln. Ergeb­nisse sollen noch in diesem Jahr vor­liegen, was auch aus unser­er Sicht unheim­lich wichtig ist. Wir wer­den die Arbeit inten­siv ver­fol­gen – wir brauchen schnell­st­möglich umfassende Reformen!

In diesem Sinne wün­sche ich Ihnen — zusam­men mit Staatsmin­is­terin a.D. Car­oli­na Traut­ner, Mar­tin Mit­tag, Dr. Andrea Behr, Thorsten Freuden­berg­er, Ste­fan Mey­er, Hel­mut Schnotz und Sascha Schnür­er — eine span­nende Lek­türe und verbleibe mit fre­undlichen Grüßen,

Bayerischer Hebammen-Landesverband

Unser Foto zeigt - von links - Helmut Schnotz, Dr. Andrea Behr, Carolina Trautner, Mechthild Hofner, Klaus Holetschek, Bernhard Seidenath sowie Stefan Meyer. Foto: CSU-Fraktion

Unser Foto zeigt — von links — Hel­mut Schnotz, Dr. Andrea Behr, Car­oli­na Traut­ner, Mechthild Hofn­er, Klaus Holetschek, Bern­hard Sei­de­nath sowie Ste­fan Mey­er. Foto: CSU-Fraktion

Bay­ern ste­ht an der Seit der Hebammen
Im Arbeit­skreis Gesund­heit, Pflege und Präven­tion der CSU-Land­tags­frak­tion war Mechthild Hofn­er, die Vor­sitzende des Bay­erischen Hebam­men-Lan­desver­bands, zu Gast. Die Sit­u­a­tion der Hebam­men in Bay­ern ist nach dem Schiedsspruch vom 2. April äußerst schwierig. Lei­der hat­ten wed­er die Ver­tragspart­ner noch die unab­hängige Vor­sitzende der Schiedsstelle die beson­dere Sit­u­a­tion in Bay­ern im Blick, wo 80 Prozent der Hebam­men­leis­tun­gen durch freiberu­fliche Beleghe­bam­men erbracht wer­den, während es im übri­gen Bun­des­ge­bi­et umgekehrt ist. “Die bay­erische Poli­tik ste­ht an der Seite der Hebam­men in Bay­ern! Wir haben deshalb — gemein­sam auch mit unserem Frak­tionsvor­sitzen­den Klaus Holetschek — über­legt, wie wir helfen kön­nen. Denn wir — und ins­beson­dere die jun­gen Fam­i­lien in Bay­ern — brauchen die Hebam­men!”, so Car­oli­na Traut­ner, stv. Vor­sitzende des Arbeitskreises.

Auch deshalb haben sich die Ver­ant­wortlichen der Kassen, der Bay­erischen Kranken­haus­ge­sellschaft und des Hebam­men-Lan­desver­bands noch ein­mal getrof­fen, um über die Fol­gen des Schiedsspruchs zu sprechen.

Erste Hilfe schon an Schulen

Bernhard Seidenath und Dr. Ute Eiling-Hütig, Vorsitzende des AK Bildung, Foto: CSU-Fraktion

Bern­hard Sei­de­nath und Dr. Ute Eil­ing-Hütig, Vor­sitzende des AK Bil­dung, Foto: CSU-Fraktion

Jed­er kann Leben retten!”
Die Arbeit­skreise für Gesund­heit, Pflege & Präven­tion, für Bil­dung & Kul­tus sowie für Kom­mu­nales, Inneres & Sport haben in ein­er gemein­samen Sitzung mit Experten aus den Min­is­te­rien sowie Vertretern der Ret­tungs­di­en­ste und der sich engagieren­den Stiftun­gen berat­en, wie Schü­lerin­nen und Schüler regelmäßig in Leben­sret­tung und Erster Hil­fe aus­ge­bildet wer­den können.
Von allen weit­er­führen­den Schulen wer­den Lehrkräfte dafür fort­ge­bildet. Die Björn-Steiger-Stiftung, die Deutsche Herz-Stiftung und die ADAC-Stiftung unter­stützen bei der Beschaf­fung der Übungspup­pen und die Ret­tungs­di­en­ste helfen bei Fort­bil­dung und zusät­zlichen Kursen. „Erste Hil­fe gehört bere­its in die Schule. Hil­fe holen kön­nen bere­its Grund­schulkinder. Es ist wichtig, dass die Jugendlichen so viel Rou­tine gewin­nen, dass sie sich im Ern­st­fall trauen, die Herz-Druck-Mas­sage wirk­lich anzuwen­den“, beton­ten Bern­hard Sei­de­nath und Thorsten Freuden­berg­er, der auch Mit­glied im Innenauss­chuss ist.
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Jahrestagung der bayerischen Kinder- und Jugendärzte

Nahmen den bayerischen VLKKD-Chef Professor Matthias Keller in ihre Mitte: Bernhard Seidenath und Stefan Meyer. Foto: Bernhard Seidenath

Nah­men den bay­erischen VLKKD-Chef Pro­fes­sor Matthias Keller in ihre Mitte: Bern­hard Sei­de­nath und Ste­fan Mey­er. Foto: Bern­hard Seidenath

Kinderge­sund­heit im Fokus
Der Ver­band Lei­t­en­der Kinder- und Jugendärzte und Kinder­chirur­gen (VLKKD) Lan­desver­band Bay­ern trifft sich alljährlich zu sein­er zweitägi­gen Klausurta­gung in Schloss Hirschberg, Beil­ngries. Zum Auf­takt haben sich Ste­fan Mey­er (rechts) und Bern­hard Sei­de­nath als Mit­glieder des Gesund­heit­sauss­chuss­es unter der Über­schrift „Kinderge­sund­heit in Bay­ern, was uns alle bewegt.“ mit den Pädi­a­terin­nen und Pädi­atern aus­ge­tauscht. The­ma war auch der „Pakt für Kinderge­sund­heit“, der kür­zlich in Berlin geschlossen wurde und nun in Bay­ern mit Leben gefüllt wer­den soll. Sei­de­nath unter­strich: “Näher wer­den wir uns kün­ftig der Rah­menbe­din­gun­gen für die Weit­er­bil­dung der Kinderärzte annehmen.”

Zur Sprache kam auch der kom­mende bay­erische „Mas­ter­plan Präven­tion“ und der aktuelle Stand der Krankenhausreform.

Vorbeugen schützt Leben — auch und gerade bei psychischen Erkrankungen

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­tion

Behand­lung traumatischer
Erfahrun­gen sicherstellen
Trau­ma­tis­che Erfahrun­gen gel­ten heute als wichtiger Risiko­fak­tor für psy­chis­che Erkrankun­gen wie die post­trau­ma­tis­che Belas­tungsstörung (PTBS), Angst­störun­gen oder Depres­sio­nen. Insti­tu­tio­nen wie die Nico­laidis Young Wings‑, die Aetas-Kinder-Stiftung, PSU Akut oder Ver­waiste Eltern küm­mern sich frühzeit­ig, damit Spät­fol­gen für die psy­chis­che Gesund­heit nicht ein­treten – größ­ten­teils finanziert durch Spenden­gelder. In einem Werk­stattge­spräch auf Ein­ladung des gesund­heit­spoli­tis­chen Sprech­ers Bern­hard Sei­de­nath und sein­er Stel­lvertreterin im Arbeit­skreis Car­oli­na Traut­ner sowie Hel­mut Schnotz, Mit­glied im Sozialauss­chuss, tauscht­en sich knapp 40 Exper­tin­nen und Experten aus, wie die Finanzierung auf eine ver­lässliche Basis gestellt wer­den kann. „Viele Insti­tu­tio­nen in diesem Bere­ich haben mit ihrem so segen­sre­ichen Wirken längst den Pro­jek­t­sta­tus hin­ter sich gelassen. Das Ziel ist klar: Pla­nungssicher­heit und eine ver­lässliche Finanzierung auch von Seit­en des Freis­taats. Hier­an müssen und wer­den wir arbeit­en”, erk­lärte Schnotz, der auch Mit­glied im Sozialauss­chuss ist.

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