Aus dem Arbeitskreis für Gesundheit, Pflege und Prävention

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Jahr 2026 ist ein Jahr der Entschei­dun­gen – in unseren Städten und Gemein­den eben­so wie in der Gesund­heit­spoli­tik. Die anste­hen­den Kom­mu­nal­wahlen am 8. März lenken den Blick beson­ders darauf, was Poli­tik konkret vor Ort bewirkt. Ger­ade im Gesund­heits- und Pflege­bere­ich zeigt sich täglich, wie eng Lan­despoli­tik und kom­mu­nale Ver­ant­wor­tung miteinan­der ver­bun­den sind: Ob ambu­lante oder medi­zinis­che Ver­sorgung durch Haus- und Fachärzte, Kranken­hausver­sorgung, Pflegeange­bote, Not­fall­struk­turen oder Präven­tion – am Ende geht es immer um Leben­squal­ität in unseren Heimatorten.

Als Arbeit­skreis für Gesund­heit, Pflege und Präven­tion der CSU-Land­tags­frak­tion arbeit­en wir deshalb mit Nach­druck daran, die Ver­sorgung in Bay­ern zukun­fts­fest aufzustellen. Wir wollen Fachkräfte gewin­nen, Inno­va­tio­nen ermöglichen, Bürokratie abbauen und gle­ichzeit­ig die Men­schlichkeit im Gesund­heitswe­sen stärken. Unser Anspruch ist klar: Lösun­gen entwick­eln, die nicht nur auf dem Papi­er beste­hen, son­dern bei den Men­schen ankommen.

Denn eines gilt heute mehr denn je: Eine starke Gesund­heitsver­sorgung begin­nt vor Ort – und braucht poli­tis­che Entschei­dun­gen mit Weit­blick. Dieser Newslet­ter gibt Ihnen einen Ein­blick in unsere aktuelle Arbeit. Er zeigt: Wir reden nicht nur über Prob­leme, wir arbeit­en an Lösun­gen. In diesem Sinne wün­sche ich Ihnen — zusam­men mit meinen Kol­legin­nen und Kol­le­gen Staatsmin­is­terin a.D. Car­oli­na Traut­ner, Mar­tin Mit­tag, Dr. Andrea Behr, Thorsten Freuden­berg­er, Ste­fan Mey­er, Hel­mut Schnotz und Sascha Schnür­er — eine span­nende Lek­türe unseres Newsletters.

Ihr
Bern­hard Sei­de­nath, MdL

Life Safer Datenbank

Förderbescheidübergabe mit Innenstaatssekretär Sandro Kirchner (von links), Sascha Schnürer, Pierre-Enric Steiger und AK-Vorsitzenden Bernhard Seidenath. Foto: CSU-Fraktion

Förderbeschei­düber­gabe mit Innen­staatssekretär San­dro Kirch­n­er (von links), Sascha Schnür­er, Pierre-Enric Steiger und AK-Vor­sitzen­den Bern­hard Sei­de­nath. Foto: CSU-Fraktion

Mehr Leben retten
Auf Ini­tia­tive der CSU-Land­tags­frak­tion fördert Bay­ern den Auf­bau ein­er zen­tralen AED-Daten­bank in Bay­ern. Mit der „Life­SaverDB“ wer­den alle öffentlich zugänglichen Defib­ril­la­toren erst­mals bay­ern­weit erfasst, ver­wal­tet und vor allem schnell auffind­bar gemacht. Dafür wer­den 340.000 Euro als ein­ma­lige Pro­jek­t­förderung bere­it­gestellt. Sascha Schnür­er betont: “Unser Ziel ist klar: Im Not­fall zählt jede Minute. Je schneller ein Defib­ril­la­tor gefun­den wird und damit zum Ein­satz kom­men kann, desto größer sind die Überlebenschancen.”

Pro­jek­t­träger ist die Björn-Steiger-Stiftung in Koop­er­a­tion mit der Deutschen Herzs­tiftung. Die tech­nis­che Umset­zung übern­immt CardiLink.

Bei der Über­gabe des Förderbeschei­ds durch Staatssekretär San­dro Kirchner im Bay­erischen Land­tag waren außer­dem Pierre-Enric Steiger sowie Dr. Sinann Al Najem dabei – gemein­sam mit weit­eren Mit­gliedern des Arbeit­skreis­es Gesund­heit sowie Kom­mu­nale Fra­gen, Innere Sicher­heit und Sport.

Pflegeausbildung: Erfolgreich begleiten statt abbrechen

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­tion

Wie kön­nen wir dazu beitra­gen, dass mehr Pflege-Auszu­bildende ihre Aus­bil­dung erfol­gre­ich abschließen? Diese Frage stand im Mit­telpunkt der jüng­sten Sitzung des Arbeit­skreis­es für Gesund­heit, Pflege und Präven­tion der CSU-Land­tags­frak­tion. Fakt ist: Bay­ern braucht deut­lich mehr Nach­wuchs im Bere­ich der Pflege – gle­ichzeit­ig liegt die Abbruchquote bei rund einem Drit­tel. Ein vielver­sprechen­der Ansatz ist das Pro­jekt ejsa care der Evan­ge­lis­chen Jugend­sozialar­beit e.V an drei Pflegeschulen in Augs­burg, Rothen­burg und Fürth, das dank ein­er Ini­tia­tive der CSU-Land­tags­frak­tion ges­tartet wer­den kon­nte. Klar ist: Jed­er ver­hin­derte Aus­bil­dungsab­bruch ist ein Gewinn – für die jun­gen Men­schen eben­so wie für die pflegerische Ver­sorgung in Bay­ern. Men­schen­würdi­ge Pflege sicherzustellen, ist und bleibt eine Schick­sals­frage der Nation!
Mehr zum Pro­jekt ejsa erfahren Sie hier

Konzertierte Aktion im bayerischen Gesundheitswesen

Foto: CSU-Landtagsfraktion

Foto: CSU-Land­tags­frak­tion

Staatssekretär Tino Sorge zu Besuch
Auf Ini­tia­tive der CSU-Land­tags­frak­tion haben sich auf Ein­ladung von Frak­tionsvor­sitzen­dem Klaus Holetschek und dem gesund­heit­spoli­tis­chen Sprech­er Bern­hard Sei­de­nath bay­erische Spitzen­vertreterin­nen und ‑vertreter des Gesund­heitswe­sens zu einem Aus­tausch im Rah­men ein­er Konz­ertierten Aktion getrof­fen. Anlass war der Besuch des Par­la­men­tarischen Staatssekretärs im Bun­des­ge­sund­heitsmin­is­teri­um, Tino Sorge, in München. Das Tre­f­fen stand im Zeichen ein­er engen Verbindung von Poli­tik, Prax­is und Wis­senschaft. Neben den Gesprächen im Land­tag besucht­en die Poli­tik­er das Klinikum Rechts der Isar der Tech­nis­chen Uni­ver­sität München, wo aktuelle Entwick­lun­gen im Bere­ich Brain-Com­put­er-Inter­faces vorgestellt wur­den. Ein weit­er­er Pro­gramm­punkt war der Aus­tausch mit Nobel­preisträger Prof. Fer­enc Krausz im Cen­tre for Advanced Laser Appli­ca­tions (Foto), in dessen Rah­men über Fortschritte in der moleku­laren Früh­di­ag­nos­tik und die glob­ale Ini­tia­tive „Pro­tect­ing Health“ zur Stärkung der Präven­tivmedi­zin disku­tiert wurde. Mit der Konz­ertierten Aktion bekräftigt die CSU-Frak­tion ihren Anspruch, die Zukun­ft der Gesund­heit­spoli­tik aktiv zu gestal­ten – fundiert, ver­net­zt und getra­gen von einem klaren Beken­nt­nis zu Forschung, Präven­tion und Zusammenarbeit.
Pressemit­teilung

Krankenhausreform in Bayern

Foto: BKG / Eduard Fuchshuber

Foto: BKG / Eduard Fuchshuber

Klinikland­schaft im Umbruch
Auf Ein­ladung der Bay­erischen Kranken­haus­ge­sellschaft (BKG) tauscht­en sich am 4. Feb­ru­ar im Rah­men eines par­la­men­tarischen Früh­stücks Abge­ord­nete des Bay­erischen Land­tags mit Vertreterin­nen und Vertretern der Kliniken über die aktuelle Lage der Kranken­häuser sowie die Umset­zung der Kranken­haus­re­form in Bay­ern aus. Deut­lich wurde dabei: Die wirtschaftliche Sit­u­a­tion viel­er Häuser bleibt anges­pan­nt, zugle­ich laufen bere­its umfan­gre­iche Vor­bere­itun­gen für die neue Leistungsstruktur.

Für den Vor­sitzen­den des Auss­chuss­es für Gesund­heit, Pflege und Präven­tion, Bern­hard Sei­de­nath, ist klar: „Die Kranken­haus­re­form ist kein Sprint, son­dern eine Struk­turentschei­dung für Jahrzehnte. Umso wichtiger sind Pla­nungssicher­heit, prak­tik­able Rah­menbe­din­gun­gen und eine auskömm­liche Finanzierung. Bay­ern wird seine Kranken­häuser weit­er­hin eng auf diesem Trans­for­ma­tion­sweg begleit­en.“ Thorsten Freuden­berg­er bekräftigte dieses Ziel „eine dauer­haft tragfähige und zukun­ftssichere sta­tionäre Ver­sorgung“ sicherzustellen.
Weit­ere Informationen

Stipendienprogramm

Foto: CSU-Landtagsfraktion

Foto: CSU-Land­tags­frak­tion

Im EU-Aus­land Medi­zin studieren
Um die medi­zinis­che Ver­sorgung ins­beson­dere im ländlichen Raum langfristig zu sich­ern, stellt der Freis­taat Bay­ern auf Ini­ti­taive der CSU-Land­tags­frak­tion Stipen­di­en für ein Medi­zin­studi­um im EU-Aus­land bere­it. 2025 wur­den bere­its 23 Stipen­di­en vergeben, weit­ere 77 fol­gen noch in diesem Jahr. Der gesund­heit­spoli­tis­che Sprech­er, Bern­hard Sei­de­nath, warb auch kür­zlich im Plenum des Bay­erischen Land­tags für das neue Pro­gramm: Ana­log zur Lan­darztquote erfol­gt die Ver­gabe kün­ftig auf Basis der Ergeb­nisse im Medi­zin­ertest, ein­er medi­zinis­chen Vor­bil­dung sowie ehre­namtlichen Engage­ments vor Ort. Die Abiturnote spielt bei der Auswahl aus­drück­lich keine Rolle. Darüber hin­aus wurde eine soziale Kom­po­nente inte­gri­ert: Bei gle­ich­er Eig­nung entschei­det kün­ftig auch die finanzielle Bedürftigkeit der Bewer­berin­nen und Bewerber.

Im Gegen­zug verpflicht­en sich die Stipen­di­atin­nen und Stipen­di­at­en, nach Abschluss ihrer Facharztweit­er­bil­dung min­destens fünf Jahre im ländlichen Bay­ern zu praktizieren.
Rede­beitrag von Bern­hard Seidenath

Bayerischer Zukunftspakt

Grafik: CSU-Landtagsfraktion

Grafik: CSU-Land­tags­frak­tion

Reha­bil­i­ta­tion zukun­fts­fest aufstellen
Reha­bil­i­ta­tion ist weit mehr als Nach­sorge: Sie ermöglicht Men­schen nach Krankheit oder Unfall ein selb­st­bes­timmtes Leben und trägt zugle­ich dazu bei, Pflege, Kranken­häuser und Sozialver­sicherungssys­teme nach­haltig zu ent­las­ten. Die CSU-Land­tags­frak­tion hat auf Ini­tia­tive des AK Gesund­heit, Pflege und Präven­tion den Bay­erischen Reha-Zukun­ftspakt ver­ab­schiedet, der die Reha­bil­i­ta­tion zukun­fts­fest weit­er­en­twick­eln soll. Im Fokus ste­hen, wie Ste­fan Mey­er erläuterte, unter anderem eine bessere wirtschaftliche Absicherung der Ein­rich­tun­gen, weniger Bürokratie, eine gezielte Stärkung der geri­atrischen Reha­bil­i­ta­tion sowie eine Aus­bil­dung­sof­fen­sive gegen den Fachkräfte­man­gel. Auch die Verzah­nung von medi­zinis­ch­er und beru­flich­er Wiedere­ingliederung, sek­torenüber­greifend­er Ver­sorgung sowie Dig­i­tal­isierung und Kün­stliche Intel­li­genz sollen vor­ange­bracht werden.
Bay­erisch­er Reha-Zukunftspakt

On Tour: Besuch beim Pharma-Großhändler NOWEDA

Der AK GPP unterwegs - mit dabei von links Benjamin Miskowitsch, Bernhard Seidenath und Carolina Trautner. Foto: CSU-Landtagsfraktion

Der AK GPP unter­wegs — mit dabei von links Ben­jamin Miskow­itsch, Bern­hard Sei­de­nath und Car­oli­na Traut­ner. Foto: CSU-Landtagsfraktion

In Bergkirchen/ Land­kreis Dachau
Der Arbeit­skreis für Gesund­heit, Pflege und Präven­tion der CSU-Land­tags­frak­tion war zu Gast bei der NOWE­DA-Nieder­las­sung in Bergkirchen. Im Mit­telpunkt des inten­siv­en Aus­tauschs standen die aktuelle Sit­u­a­tion der Apotheken, die Sich­er­stel­lung der flächen­deck­enden Arzneimit­telver­sorgung sowie die beson­dere Rolle der NOWEDA als Apothek­ergenossen­schaft. Staatsmin­is­terin a.D. Car­oli­na Traut­ner, selb­st Apothk­erin und stv. Vor­sitzende des AK Gesund­heit unter­strich: „Wir brauchen gestärk­te Apotheken für eine ver­lässliche Ver­sorgung und dafür wer­den wir uns in Berlin ein­set­zen. Eine ver­lässliche Ver­sorgung gelingt nur, wenn das Apotheken­hono­rar, wie im Koali­tionsver­trag vorge­se­hen, angepasst wird und wenn für Ver­sand- und Vor-Ort-Apotheken die gle­ichen Spiel­regeln gel­ten, etwa bei Küh­lket­ten und Nach­weispflicht­en.“ Bern­hard Sei­de­nath ergänzte: „Apotheken brauchen Ver­lässlichkeit und Sta­bil­ität. Die flächen­deck­ende und sichere Arzneimit­telver­sorgung darf nicht durch wirtschaftliche Schwierigkeit­en und Bürokratie gefährdet werden.“

Neue Rettungeinsatzsfahrzeuge

Großer Termin: Sechs neue Rettungseinsatzfahrzeuge (REF), die im Rahmen des erweiterten Probebetriebs in den bayerischen Rettungsdienst starten, sind vor einigen Tagen in den Dienst gestellt worden. Foto: Tanja Knieler

Großer Ter­min: Sechs neue Ret­tung­sein­satz­fahrzeuge (REF), die im Rah­men des erweit­erten Probe­be­triebs in den bay­erischen Ret­tungs­di­enst starten, sind vor eini­gen Tagen in den Dienst gestellt wor­den. Foto: Tan­ja Knieler

Probe­be­trieb wird auf weit­ere Land­kreise ausgeweitet
Sechs neue Ret­tung­sein­satz­fahrzeuge (REF), die im Rah­men des erweit­erten Probe­be­triebs in den bay­erischen Ret­tungs­di­enst starten, sind vor eini­gen Tagen in den Dienst gestellt wor­den. Bay­erns Innen­min­is­ter Joachim Her­rmann unter­strich dabei die Bedeu­tung mod­ern­er und leis­tungs­fähiger Struk­turen in der Not­fal­lver­sorgung. Das Pro­jekt geht auf eine Ini­tia­tive des Arbeit­skreis­es Gesund­heit, Pflege und Präven­tion der CSU-Land­tags­frak­tion zurück. Nach einem erfol­gre­ichen Pilot­pro­jekt im Ret­tungs­di­en­st­bere­ich Regens­burg wird das Konzept nun auf die Stan­dorte Ans­bach, Dachau, Rosen­heim und Würzburg aus­geweit­et. Langfristig sollen die REF im gesamten Freis­taat reg­ulär einge­set­zt wer­den. Ziel ist es, Pati­entin­nen und Patien­ten schneller und pass­ge­nauer zu ver­sor­gen und gle­ichzeit­ig den Ret­tungs­di­enst spür­bar zu ent­las­ten. Hel­mut Schnotz, der als Mit­glied des Arbeit­skreis­es Gesund­heit das Pro­jekt forciert hat­te, betonte: “Die Ret­tung­sein­satz­fahrzeuge sind mit jew­eils einem erfahre­nen Not­fall­san­itäter beset­zt und kom­men ins­beson­dere bei Ein­sätzen zum Ein­satz, bei denen häu­fig kein Trans­port in eine Klinik erforder­lich ist. Sie ermöglichen eine pass­ge­naue Ver­sorgung vor Ort und sor­gen dafür, dass Ret­tungswa­gen dort ver­füg­bar bleiben, wo sie drin­gend gebraucht werden.“

Angesichts stetig steigen­der Ein­satz­zahlen im Ret­tungs­di­enst sieht der Arbeit­skreis in den Ret­tung­sein­satz­fahrzeu­gen einen wichti­gen Baustein für eine zukun­fts­feste Notfallversorgung.

Pflege-Übungs-Wohnmobil

Foto: Tanja Knieler

Foto: Tan­ja Knieler

Camp­ing-Urlaub trotz Pflegebdürftigkeit
Auf dem Gelände des Wohn­mo­bil-Händlers „Der Freis­taat“ in Sulze­moos ist das neue Pflege-Übungs-Wohn­mo­bils (PÜWoMo) vorgestellt wor­den. Auf Ini­tia­tive von Bern­hard Sei­de­nath (Vor­sitzen­der des AK Gesund­heit) und im Bei­sein der Pflege­beauf­tragten der Bun­desregierung, Katrin Staffler, nutzten zahlre­iche Akteurin­nen und Akteure aus dem Bere­ich Pflege und Unter­stützung pfle­gen­der Ange­höriger die Gele­gen­heit zum Aus­tausch und informierten sich über das in Bay­ern bis­lang einzi­gar­tige Ange­bot, das aus der Arbeit des Pflege-Übungszen­trums (PÜZ) in Grabfeld-Rhön her­vorge­gan­gen ist.

Das PÜWoMo richtet sich an pflegebedürftige Men­schen und ihre Ange­höri­gen und ermöglicht es während eines Übungs-Aufen­thalts, unter fach­lich­er Begleitung real­is­tisch zu erproben, ob und wie ein Urlaub trotz gesund­heitlich­er Ein­schränkun­gen gelin­gen kann. In einem Stan­dard-Wohn­mo­bil unter 3,5 Ton­nen, welch­es auf einem Stellplatz in räum­lich­er Nähe zum PÜZ und zur bar­ri­erear­men Therme Bad Königshofen ste­ht, wer­den typ­is­che All­t­agssi­t­u­a­tio­nen durchge­spielt, Äng­ste abge­baut und konkrete Unter­stützungsange­bote aufgezeigt. Ziel ist es, pfle­gende Ange­hörige zu ent­las­ten, Sicher­heit zu ver­mit­teln und neue Per­spek­tiv­en für mehr Leben­squal­ität zu eröffnen.
Der Arbeit­skreis Gesund­heit unter­stützt das Konzept bere­its seit län­ger­er Zeit und sieht darin einen wichti­gen Baustein, um pfle­gende Ange­hörige prax­is­nah zu stärken. Per­spek­tivisch soll das Pflege-Übungs-Wohn­mo­bil im Rah­men ein­er Road­show auch an weit­eren Stan­dorten einge­set­zt und ein­er bre­it­en Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Weit­ere Informationen

Safety Camp 2026“ in Augsburg

Foto: Susanne Dietrich

Foto: Susanne Dietrich

Patien­ten­sicher­heit im Fokus
Das „Safe­ty Camp 2026“ in Augs­burg hat das The­ma „Sicher­heit“ der Pati­entin­nen und Patien­ten in den Mit­telpunkt gerückt. Der Schutz vor Behand­lungs­fehlern war dabei eben­so ein The­ma wie die Auf­stel­lung und Resilienz unseres Gesund­heitswe­sens in Krisen- und Katas­tro­phen­zeit­en. Prof. Klaus Mark­staller, Ärztlich­er Direk­tor des Uniklinikums Augs­burg hat­te hierzu ein hochkarätiges Experten­feld zusam­mengestellt. Unter der Über­schrift „Ermöglichen statt reg­ulieren – wie viel Bürokratie braucht die Patien­ten­sicher­heit“ hat auch AK-Vor­sitzen­der Bern­hard Sei­de­nath ein Pan­el bestrit­ten. Sein Faz­it: „Gut, dass es das ‚Safe­ty Camp’ gab! Wichtig, dass diese The­men aufge­grif­f­en wur­den und ein Podi­um gefun­den haben! Und schön, dass so viele Inter­essierte da waren! Dies war erst der Auftakt!”

Hebammenhilfevertrag

Foto/Grafik: Pixaby

Foto/Grafik: Pix­a­by

CSU-Frak­tion kämpft für faire Bezahlung
Mit einem Dringlichkeit­santrag haben CSU-Frak­tion und Freie Wäh­ler eine schnelle Evaluierung des Hebam­men­hil­fever­trags gefordert. Ziel ist eine faire Vergü­tung und der Schutz des Geburtshil­fesys­tems, das für Fam­i­lien in ganz Bay­ern unverzicht­bar ist. Bern­hard Sei­de­nath, gesund­heit­spoli­tis­ch­er Sprech­er der CSU-Land­tags­frak­tion betonte: „Der weit über­wiegende Teil aller Geburten in Bay­ern wird von freiberu­flichen Beleghe­bam­men begleit­et. Ohne sie ger­at­en ganze Regio­nen in Ver­sorgungslück­en. Wir fordern die Ver­tragspart­ner auf, Ver­ant­wor­tung zu übernehmen und eine angemessene Lösung zu finden.“

Car­oli­na Trautner, stel­lvertre­tende Vor­sitzende im Arbeit­skreis Gesund­heit, Pflege und Prävention:
„Fam­i­lien müssen bei Schwanger­schaft und Geburt die best­mögliche Ver­sorgung bekom­men, die nicht von Vergü­tungs­fra­gen abhängig sein darf. Um eine Kündi­gungswelle bei den Hebam­men zu ver­hin­dern, müssen die seit Inkraft­treten des neuen Ver­trags vor­liegen­den Abrech­nungszahlen bew­ertet wer­den, um zeit­nah Anpas­sun­gen am Ver­trag anzuschieben!”

Auch Dr. Andrea Behr betonte: „Dass die Beleghe­bam­men bis zu 20 Prozent weniger ver­di­enen, darf so nicht hin­genom­men werden.“

Dringlichkeit­santrag

Im Austausch

Foto: CSU-Landtagsfraktion

Foto: CSU-Land­tags­frak­tion

Wie Präven­tion vor Pflegebedürftigkeit schützen kann
Wie kön­nen Senioren länger mobil bleiben und das Gesund­heitssys­tem ent­lastet wer­den? Zu diesen zen­tralen Fra­gen haben sich MdL Ste­fan Mey­er (im Bild links) und Ben­jamin Sigl, erster Vor­stand der Vere­ini­gung selb­st­ständi­ger Phys­io­ther­a­peuten (VSP e. V.) im Bäder­dreieck, in Pock­ing aus­ge­tauscht. Dabei wurde schnell klar: Effek­tive Präven­tion ist der Schlüs­sel, um die Selb­st­ständigkeit im Alter zu erhal­ten und langfristig Kosten im Pflege­sek­tor einzusparen.

Werkstattgespräch im Bayerischen Landtag: Traumahilfe verlässlich sichern

Trau­ma­tis­che Erfahrun­gen erhöhen das Risiko für psy­chis­che Erkrankun­gen wie Post­trau­ma­tis­che Belas­tungsstörun­gen (PTBS), Angst­störun­gen oder Depres­sio­nen. Ein­rich­tun­gen wie die Nico­laidis Young­Wings Stiftung, die AETAS-Kinder­s­tiftung, PSU Akut oder Ver­waiste Eltern und trauernde Geschwis­ter e.V. leis­ten hier unverzicht­bare Arbeit: Sie unter­stützen Betrof­fene frühzeit­ig und schließen Ver­sorgungslück­en – häu­fig über­wiegend durch Spenden finanziert.

Beim Folge-Werk­stattge­spräch im Bay­erischen Land­tag stand daher vor allem die Frage der dauer­haften Finanzierung im MIt­telpunkt. „Das Ziel ist klar: Pla­nungssicher­heit und eine ver­lässliche Finanzierung – möglichst auch von Seit­en des Freis­taats. Denn im Zeital­ter der Präven­tion gilt es, ins­beson­dere psy­chis­che Krankheit­en gar nicht erst entste­hen zu lassen“, so Seidenath.
Mehr zum Gespräch hier

Aus dem Arbeitskreis für Gesundheit, Pflege und Prävention

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu, 2026 ste­ht vor der Tür und wird viele Verän­derun­gen brin­gen. Was aber bleibt, sind die Her­aus­forderun­gen im Gesund­heits- und Pflege­bere­ich. Der Man­gel an Ärztin­nen und Ärzten, Pflegekräften und weit­eren Gesund­heits­berufen ist eine der größten Her­aus­forderun­gen unser­er Zeit. Ihm zu begeg­nen, erfordert entschlossenes Han­deln, neue Wege und einen klaren Fokus auf Präven­tion, Nach­wuchs­gewin­nung und Ent­las­tung der­jeni­gen, die unser Gesund­heitswe­sen tagtäglich tragen.

Der Arbeit­skreis für Gesund­heit, Pflege und Präven­tion der CSU-Land­tags­frak­tion (AK GPP) set­zt genau hier an: Mit Medi­zin­stipen­di­en im Aus­land öff­nen wir tal­en­tierten jun­gen Men­schen den Weg ins Medi­zin­studi­um und stärken langfristig die Ver­sorgung in Bay­ern. Gle­ichzeit­ig kämpfen wir für starke Apotheken vor Ort, bessere Arbeits­be­din­gun­gen in der Pflege, weniger Bürokratie und mehr Zeit für Pati­entin­nen und Patien­ten. Ob Springer­di­en­ste, Sub­sti­tu­tions­be­hand­lung, ME/CFS, Organspende oder Eltern-Kind-Kuren – all diese The­men eint ein Ziel: ein leis­tungs­fähiges, men­schlich­es und zukun­fts­festes Gesund­heitswe­sen. Dieses Ziel erre­ichen wir nur im Dia­log mit Prak­tik­ern, Betrof­fe­nen und Exper­tin­nen und Experten – und mit klaren poli­tis­chen Entscheidungen.

Dieser Newslet­ter gibt Ihnen einen Ein­blick in unsere aktuelle Arbeit. Er zeigt: Wir reden nicht nur über Prob­leme, wir arbeit­en an Lösun­gen. In diesem Sinne wün­sche ich Ihnen — zusam­men mit meinen Kol­legin­nen und Kol­le­gen Staatsmin­is­terin a.D. Car­oli­na Traut­ner, Mar­tin Mit­tag, Dr. Andrea Behr, Thorsten Freuden­berg­er, Ste­fan Mey­er, Hel­mut Schnotz und Sascha Schnür­er — eine span­nende Lek­türe unseres Newsletters.

Zum Jahre­sausklang danke ich allen, die sich tagtäglich mit großem Engage­ment für die Gesund­heit ander­er ein­set­zen – in Prax­en, Kliniken, Apotheken, Pflegeein­rich­tun­gen, Ehre­namt und Fam­i­lie. Ihnen und Ihren Ange­höri­gen wün­sche ich fro­he und geseg­nete Wei­h­nacht­en, erhol­same Feiertage und Erfolg, Zuver­sicht und Kraft für das kom­mende Jahr 2026 — sowie natür­lich vor allem Gesundheit!

Ihr
Bern­hard Sei­de­nath, MdL

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