GPA-Botschaft der Woche:

Grafik: Annika Trautner

Grafik: Anni­ka Trautner

Im Todes­fall: Ambu­lante Pflege­di­en­ste und sta­tionäre Ein­rich­tun­gen bei der Hil­fe zur Pflege gleichstellen!
Im Fall des Todes eines ver­sorgten Hil­feempfängers vor Bescheid-Erteilung muss auch ambu­lanten Dien­sten die Möglichkeit eingeräumt wer­den, die Vergü­tung für die erbracht­en Leis­tun­gen über die Hil­fe zur Pflege vom Träger der Sozial­hil­fe – in Bay­ern von den Bezirken – zu erhal­ten. Dazu muss das Bun­des­ge­setz, das die Sozial­hil­fe regelt, das Zwölfte Buch Sozialge­set­zbuch (SGB XII), geän­dert wer­den. Laut Bun­dessozial­gericht beschränkt § 19 Abs. 6 SGB XII eine rück­wirk­ende Zahlung durch die For­mulierung „Leis­tun­gen für Ein­rich­tun­gen“ aktuell auf sta­tionäre Leis­tungser­bringer. Die unter­schiedliche Behand­lung ambu­lanter und sta­tionär­er Ein­rich­tun­gen ist ungerecht, zumal nach Angle­ichung der ambu­lanten und sta­tionären Leis­tungs­be­träge im SGB XI. Oft bleiben ambu­lante Pflege­di­en­ste im Todes­fall auf hohen Kosten sitzen, obwohl sie die Leis­tun­gen zuver­läs­sig erbracht hat­ten. Eine Änderung des § 19 Abs. 6 SGB XII – am besten durch das PNOG – ist daher eine wirtschaftliche Notwendigkeit u