Vom Zwang zur Hilfe: CSU-Fraktion feiert Jubiläum der Krisendienste Bayern

Fünf Jahre nach Inkraft­treten des Bay­erischen Psy­chisch-Kranken-Hil­fe-Geset­zes und der Ein­führung der Krisen­di­en­ste Bay­ern zieht die CSU-Land­tags­frak­tion eine pos­i­tive Bilanz. Die von der Land­tags­frak­tion angestoßene Neuaus­rich­tung hin zu frühzeit­iger Hil­fe, Präven­tion, mehr Würde und Selb­st­bes­tim­mung ist ein bun­desweites Erfol­gsmod­ell. Nun ver­lan­gen neue Her­aus­forderun­gen entschlossene Schritte.

Klaus Holetschek, Vor­sitzen­der der CSU-Landtagsfraktion:
„Das Gesetz war ein echter Par­a­dig­men­wech­sel. Erst­mals stand nicht mehr die Unter­bringung im Mit­telpunkt, son­dern die Hil­fe für Men­schen in akuten psy­chis­chen Krisen. Die flächen­deck­enden Krisen­di­en­ste sind heute in ganz Bay­ern rund um die Uhr erre­ich­bar und haben bere­its zehn­tausenden Men­schen schnell und unbürokratisch geholfen. Damit haben wir Bay­ern bun­desweit an die Spitze ein­er mod­er­nen und men­schen­würdi­gen Psy­chi­a­triepoli­tik geführt. Präven­tion, Men­schlichkeit und eine ver­lässliche Ver­sorgung bleiben auch kün­ftig das sta­bile Fun­da­ment bay­erisch­er Gesundheitspolitik.“

Bern­hard Sei­de­nath, gesund­heit­spoli­tis­ch­er Sprech­er der Landtagsfraktion:
„Wir haben – auch dank des großen Engage­ments der Bezirke – früh die richti­gen Weichen gestellt, aber ger­ade bei Kindern und Jugendlichen wächst der Hand­lungs­druck spür­bar. Auch der Fachkräfte­man­gel ver­langt entschlossenes Han­deln. Deshalb set­zen wir weit­er auf klare geset­zliche Leit­planken, gezielte Anreize und holen alle Beteiligten an einen Tisch. Unser Bay­erisch­er Kinderge­sund­heits­gipfel ist ein Beispiel. Jed­er Men­sch in Bay­ern muss im Krisen­fall schnell, niedrigschwellig und in Würde Hil­fe erhal­ten. Deshalb treiben wir auch den Aus­bau bar­ri­ere­freier Zugänge, ins­beson­dere durch Online-Beratungsange­bote, mit Nach­druck voran.“