Plenarrede zu Stipendien für ein Medizinstudium im EU-Ausland

Foto: Carolina Trautner, MdL

Foto: Car­oli­na Traut­ner, MdL

Zum Ende der Ple­nar­sitzung am Mittwoch durfte ich im Land­tag noch ein­mal ans Red­ner­pult: zu den bay­erischen Stipen­di­en für ein Medi­zin­studi­um im EU-Aus­land. 100 wer­den hier­von aus­gere­icht, 23 sind schon vergeben. 77 Stipen­di­en fol­gen also heuer noch. Wir haben nun noch ein­mal die Voraus­set­zun­gen hier­für fest­gezur­rt: die Auswahl soll wie bei der Lan­darztquote erfol­gen, nach Ergeb­nis des Medi­zin­ertests, nach ein­er Vor­bil­dung im medi­zinis­chen Bere­ich und nach ehre­namtlichem Engage­ment bei sich vor Ort. Die Abiturnote selb­st soll bei der Auswahl keine Rolle spie­len! Auch haben wir eine soziale Kom­po­nente einge­baut: bei gle­ich­er Eig­nung entschei­det die Bedürftigkeit. Die Stipen­di­atin­nen und Stipen­di­at­en verpflicht­en sich, nach der Facharzt-Weit­er­bil­dung min­destens fünf Jahre lang im ländlichen Raum Bay­erns zu prak­tizieren. Ich bin froh, dass der Land­tag im Anschluss ohne Gegen­stim­men zuges­timmt hat.