Neues Diagnostik-Innovationszentrum von Roche in Penzberg

Foto: Bernhard Seidenath
Am vergangenen Donnerstag hat Roche in Penzberg sein neues Diagnostik-Innovationszentrum „LEAP“ feierlich eingeweiht. In der Tat bringt der 300 Mio. Euro teure Neubau einen „Sprung“ in eine neue Ära exzellenter, automatisierter und digitalisierter Laborarbeit – und bietet damit – auch im Wege personalisierter Medizin – ganz neue Möglichkeiten der Behandlung von Krankheiten. Darüber freuen sich auch CSU-Fraktionsvorsitzender Klaus Holetschek und ich als Vorsitzender des Gesundheitsausschusses des Landtags. Denn Roche arbeitet hier an hochinnovativen In-vitro-Diagnostika für Neurologie – etwa Alzheimer und Multiple Sklerose –, Herz-Kreislauf- oder Infektionskrankheiten. Ministerpräsident Markus Söder war ebenso bei der Einweihung dabei wie Bundesinnenminister (und Penzbergs Wahlkreisabgeordneter) Alexander Dobrindt, Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und Thomas Schinecker, CEO der Roche-Gruppe. Der vollständig digitalisierte Neubau wird ab Juni 2026 komplett in Betrieb sein. Rund 1.000 der insgesamt mehr als 7.700 Roche-Mitarbeitenden am Standort Penzberg werden dann hier arbeiten. Herzstück ist der vollautomatisierte „Cube“ mit Platz für 2,5 Millionen biologische Proben bei minus 80 Grad Celsius. Automatisierte Transportsysteme, digitale Gerätesteuerung und Hochdurchsatz-Pipettiersysteme beschleunigen Entwicklungsprozesse und erhöhen die Qualität. Also: ein echter Quantensprung!

