IGES-Studie warnt vor Sozialabgaben von 50 Prozent: CSU-Fraktion fordert Stabilisierung durch konzentrierte Aktion

Laut der heute vorgestell­ten IGES-Pro­jek­tion im Auf­trag der DAK Gesund­heit kön­nten die Sozialver­sicherungs­beiträge bis 2035 auf 50 Prozent steigen. Die CSU-Land­tags­frak­tion fordert entschlossenes Gegensteuern.

CSU-Frak­tionsvor­sitzen­der Klaus Holetschek:
„Die neuer­lichen Zahlen sind ein lauter Weck­ruf. Wenn wir jet­zt nicht han­deln, läuft das Sys­tem aus dem Rud­er. Gesund­heit und Pflege brauchen endlich einen gemein­samen Kraftakt durch eine konzen­tri­erte Aktion wie in den 70er Jahren. Alle Beteiligten müssen an einen Tisch, Ver­ant­wor­tung übernehmen, tragfähige Refor­men disku­tieren und erst wieder auseinan­derge­hen, wenn es eine Eini­gung gibt. In einem ersten Schritt müssen die ver­sicherungs­frem­den Leis­tun­gen aus Steuer­mit­teln erset­zt wer­den. Nur so schaf­fen wir ein sta­biles Sys­tem, das fair finanziert ist und den Men­schen wieder Ver­trauen gibt.“

Bern­hard Sei­de­nath, Vor­sitzen­der des Arbeit­skreis­es Gesund­heit, Pflege und Präven­tion der CSU-Landtagsfraktion:
„Wenn wir die Kosten­spi­rale nicht sofort stop­pen, ger­at­en Arbeit­splätze, wirtschaftlich­er Wohl­stand und der soziale Frieden in Gefahr. Wir brauchen jet­zt eine grundle­gende Reform der Krankenkassen­fi­nanzierung und einen deut­lich höheren steuer­lichen Bun­deszuschuss, um die Sozial­ab­gaben dauer­haft bei 40 Prozent zu sta­bil­isieren. Statt immer neuer Einzel­maß­nah­men brauchen wir klare Struk­turen, weniger Ver­wal­tungsaufwand und mehr Raum für gute Ver­sorgung. Nur so bleibt Arbeit bezahlbar und Gesund­heit langfristig finanzierbar.“

Pressekon­takt: