Hebammenhilfevertrag

Foto/Grafik: Pixaby
CSU-Fraktion kämpft für faire Bezahlung
Mit einem Dringlichkeitsantrag haben CSU-Fraktion und Freie Wähler eine schnelle Evaluierung des Hebammenhilfevertrags gefordert. Ziel ist eine faire Vergütung und der Schutz des Geburtshilfesystems, das für Familien in ganz Bayern unverzichtbar ist. Bernhard Seidenath, gesundheitspolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion betonte: „Der weit überwiegende Teil aller Geburten in Bayern wird von freiberuflichen Beleghebammen begleitet. Ohne sie geraten ganze Regionen in Versorgungslücken. Wir fordern die Vertragspartner auf, Verantwortung zu übernehmen und eine angemessene Lösung zu finden.“
Carolina Trautner, stellvertretende Vorsitzende im Arbeitskreis Gesundheit, Pflege und Prävention:
„Familien müssen bei Schwangerschaft und Geburt die bestmögliche Versorgung bekommen, die nicht von Vergütungsfragen abhängig sein darf. Um eine Kündigungswelle bei den Hebammen zu verhindern, müssen die seit Inkrafttreten des neuen Vertrags vorliegenden Abrechnungszahlen bewertet werden, um zeitnah Anpassungen am Vertrag anzuschieben!”
Auch Dr. Andrea Behr betonte: „Dass die Beleghebammen bis zu 20 Prozent weniger verdienen, darf so nicht hingenommen werden.“

