GPA-Botschaft der Woche:

Grafik: Annika Trautner
Impfquoten gegen FSME erhöhen!
Mit Ausnahme der Städte Augsburg und Schweinfurt ist ganz Bayern als Risikogebiet für die von Zecken übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) eingestuft. Obwohl die Ständige Impfkommission (STIKO) die Impfung für Personen in FSME-Risikogebieten ab dem Alter von einem Jahr empfiehlt, sind in Bayern nur 22,1% gegen FSME geimpft. Laut „VacMap“, dem vom RKI im Internet veröffentlichten Dashboard zum Impfgeschehen, schwankt dies regional zwischen 14% in der Stadt Aschaffenburg und 35% im Landkreis Regensburg. Dabei ist die Impfung eine einfache Möglichkeit der Prävention! FSME wird vornehmlich zwischen April und November übertragen. Für einen mehrjährigen Impfschutz sind 3 Impfungen nötig. Die ersten beiden Impfungen erfolgen im Abstand von 1 bis 3 Monaten, die dritte nach weiteren 5 bis 12 Monaten. Ab 14 Tagen nach der zweiten Impfung besteht für 90% ein für die laufende Saison ausreichender Schutz. Auffrischimpfungen sind dann alle 3 bis 5 Jahre empfohlen. Ergo: Je früher geimpft wird, desto besser!

