CSU-Fraktion kämpft für faire Bezahlung der Beleghebammen
In einem Dringlichkeitsantrag forderte die CSU-Fraktion eine schnelle Evaluierung des Hebammenhilfevertrags. Ziel ist eine faire Vergütung und der Schutz des Geburtshilfesystems, das für Familien in Bayern unverzichtbar ist.
Fraktionsvorsitzender Klaus Holetschek: „Die aktuelle Fassung des Vertrags entspricht nicht den praktischen Anforderungen der geburtshilflichen Versorgung in unserem Land. Er erschwert eine ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche Versorgung mit dringend benötigten Hebammenleistungen. Dass der neue Vertrag ausgerechnet die Beleghebammen finanziell schlechter stellt, ist nicht hinnehmbar.”
Bernhard Seidenath, gesundheitspolitischer Sprecher, ergänzte: „Der überwiegende Teil aller Geburten in Bayern wird von freiberuflichen Beleghebammen begleitet. Ohne sie geraten ganze Regionen in Versorgungslücken. Wir reden hier nicht über Zahlen auf dem Papier, sondern über Sicherheit für Mütter und Kinder.”
Zum Redebeitrag von Bernhard Seidenath in der Plenardebatte vom Donnerstag gelangen Sie hier.
Weitere Stimmen hier

